Aus der Schatzkammer des Kleist-Museums #1

Diesen Neujahrsgruß für das Jahr 1800 schrieb Heinrich von Kleist an seine Halbschwester Ulrike. Auf dem Dokument sieht man seine Original-Handschrift. Zur Startseite des Kleist-Museums geht es hier.

  • © Kleist-Museum

Transkription

Wunsch am Neuen Jahre 1800 für Ulrike von Kleist.

Amphibion Du, das in zwei Elementen stets lebet,
Schwanke nicht länger und wähle Dir endlich ein sichres Geschlecht.
Schwimmen und fliegen geht nicht zugleich, drum verlasse das Wasser,
Versuch es einmal in der Luft, schüttle die Schwingen und fleuch!
H. K.


Aus der Schatzkammer des Kleist-Museums #2

  • © Kleist-Museum

Die hier abgebildete Handfeuerwaffe wird als Steinschloss-Terzerol bezeichnet und stammt aus der Zeit um 1810.
Laut Untersuchungsberichten wurde der Selbstmord von Heinrich von Kleist und die Tötung von Henriette Vogel mit einem Modell dieser Art sowie einer Pistole aus der Werkstatt des Lazarino Cominazzo ausgeführt.


Aus der Schatzkammer des Kleist-Museums #3

  • © Kleist-Museum

Bei dem hier gezeigten Schmuckstück handelt es sich um eine Empire Stutzuhr aus der Zeit um 1810. Eine Stutzuhr ist eine mit Feder angetriebene Uhr, die im Vergleich zu den am Boden stehenden hohen Standuhren „gestutzt“ wirkt. Die englische Version der Stutzuhr wird als Bracket Clock bezeichnet.
Das Pendel der Empire Stutzuhr aus dem Fundus des Kleist-Museums ist aus vergoldetem Bronzeblech gefertigt.


Aus der Schatzkammer des Kleist-Museums #4

  • © Kleist-Museum

Der Grafiker und Maler Gerhard Goßmann (1912-1994), der insbesondere durch seine zahlreichen Buchillustrationen bekannt geworden ist, setzte sich intensiv mit Leben und Werk Heinrich von Kleists auseinander. Sowohl im Kleist-Museum als auch in Goßmanns Heimatstadt Fürstenwalde, die mit einer ständigen Ausstellung im Heimatmuseum sowie einer lebensgroßen Bronzestatue an den Künstler erinnert, können einige seiner Arbeiten gesehen werden.