Ort: Österreichisches Theatermuseum / Palais Lobkowitz, Wien
Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Die Ausstellung zeigt Kleist als entscheidungsmutigen und konsequenten Menschen, der trotz zahlreicher Hindernisse und Selbstzweifel den eigenen Lebensplan und
-anspruch nicht aufgibt. Leitmotiv sind die Selbstäußerungen Kleists in seinen Briefen, in all ihrer Widersprüchlichkeit und Zerrissenheit. Das Bild des Dichters wird ergänzt mit Exkursen zu einigen seiner Dramen, u.a. dem am 17. März 1810 im Theater an der Wien uraufgeführten „Käthchen von Heilbronn", und mit Beispielen seiner journalistischen Tätigkeit als Herausgeber und Autor der ersten Boulevard- und Tageszeitung Berlins. Die Exponate reichen vom Autographen des „Zerbrochnen Krugs" (Leihgeber: Staatsbibliothek zu Berlin), über wertvolle Handschriften aus Wiener und Frankfurter Beständen bis zu Kunst zu Kleist aus der Sammlung des Kleist-Museums.
Kuratoren: Anette Handke und Andreas Kugler
Gestaltung: Gerhard Veigel
Eine Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums in Kooperation mit dem Kleist-Museum, Frankfurt (Oder).
Ausstellungsort:
Österreichisches Theatermuseum
Palais Lobkowitz
Lobkowitzplatz 2
A-1010 Wien
