Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft

Die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft ist eine internationale literarische und wissenschaftliche Vereinigung. Sie sieht ihre Aufgabe darin, das Werk und Leben Kleists durch wissenschaftliche Tagungen und Veröffentlichungen zu erschließen und die in der Gegenwart fortwirkenden Einflüsse seiner Dichtung durch künstlerische, insbesondere literarische Veranstaltungen für eine breitere Öffentlichkeit zu fördern. Die Gesellschaft wurde am 5. Mai 1960 gegründet. Ihr Vereinssitz ist Berlin.


Aktuelles

Kleist-Preis 2015 an Monika Rinck verliehen

Monika Rinck; Foto: Ute Rinck

In einer glanzvollen Matinee hat die Berliner Dichterin und Essayistin Monika Rinck am Sonntag, 22. November den diesjährigen Kleist-Preis verliehen bekommen. Die Inszenierung des Berliner Ensembles hielt neben einer ebenso brillanten wie intensiv würdigenden Rede des Laudators Heinrich Detering und einem Grußwort des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger, auch Überraschungen parat: So unter anderem einen Kanongesang nach Kleist, in den am Ende auch das Publikum einstimmen durfte. Die Preisträgerin wiederum demonstrierte in einer eingehenden Lektüre, warum wir auch heute mit Kleist und seinen Werken noch nicht an ein Ende gekommen sind.
Die Rede Monika Rincks zur Entgegennahme des Kleist-Preises finden Sie hier.

Foto: Marcus Lieberenz
Foto: Marcus Lieberenz
Foto: Marcus Lieberenz






Rückblick

Hortensia Voelckers verlieh den Kleist-Preis 2014 an Marcel Beyer

Marcel Beyer, Foto: Sven Paustian

Der Kleist-Preis des Jahres 2014 ging an den Dresdner Schriftsteller
Marcel Beyer. Bekannt geworden ist er durch Romane wie "Flughunde", "Spione" oder "Kaltenburg", Gedichtbände wie "Falsches Futter"  oder "Erdkunde", Essays wie "Nonfiction" oder Erzählungen wie "Putins Briefkasten", die dunkle Verflechtungen von Wissenschaft, Kunst und
Politik in der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts
in häufig experimentellen Darstellungsformen aufspüren. Marcel Beyer erhielt dafür bereits zahlreiche Preise, u.a. den Berliner Literaturpreis (1996),
den Heinrich-Böll-Preis (2001), den Friedrich-Hölderlin-Preis (2003) oder
den Joseph-Breitbach-Preis (2008).
Der Kleist-Preis wurde Marcel Beyer am 23. November 2014 in Berlin während einer Matinée im Berliner Ensemble übergeben.

Lesung: Ulrich Matthes
Verleihung des Kleist-Preises 2014 an Marcel Beyer im verspiegelten Foyer des Berliner Ensembles.
Preisträger: Marcel Beyer
Ulrich Matthes und Marcel Beyer
Laudatio: Hortensia Voelkers
Rede des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger
Günter Blamberger, Marcel Beyer und Hortensia Voelkers
Preisübergabe durch Günter Blamberger

Kleists Dinge. Internationale Jahrestagung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum

Tagung

Freitag/Samstag, 21. und 22. November 2014
Frankfurt (Oder)

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier im Flyer.

Begleitprogramm

Donnerstag, 20. November 2014, 20 Uhr
Kleist – Über das Marionettentheater oder die Überwindung der Schwerkraft in drei Akten
Theater des Lachens, Frankfurt (Oder)
Puppentheater

Eintritt: 15,- Euro
Kartentelefon: 03 35 - 680 16 95

Freitag, 21. November 2014, 20 Uhr
Kleist-Salon der Hamburger Gruppe der Kleist-Gesellschaft im Kleist-Museum, Frankfurt (Oder).

Eintritt frei!