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Sie veranstalten ein Kleist-Projekt? Veröffentlichen Sie es hier!

Veranstalter und Partner des Kleist-Jahres in allen Bereichen – Bühne, Ausstellung, Literaturhäuser, Wissenschaft – sind eingeladen, ihre Vorhaben im Kleist-Jahr 2011 hier zu veröffentlichen. Kontaktieren Sie uns mit Ihrer Veranstaltungsmeldung unter info@heinrich-von-kleist.org Vielen Dank!

Maxim Gorki Theater Berlin

Der zerbrochne Krug

In Huisum bei Utrecht ist ein Krug in die Brüche gegangen... mehr

Fr | 07.10.2011

Kleist Forum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

kleist SCHAUPLATZ: „Kleists Frankfurt. Frankfurt (Oder) um 1800“

kleist SCHAUPLATZ: „Kleists Frankfurt. Frankfurt (Oder) um 1800“

Ort: Kleist Forum, Frankfurt (Oder)

Das studentische Ausstellungsprojekt zur Stadt- und Universitätsgeschichte zu Gast im Kleist Forum.

Was war das eigentlich für eine Stadt, in der Heinrich von Kleist aufwuchs, in der er studierte und zu der er zeitlebens durch familiäre und freundschaftliche Bande enge Beziehungen pflegte? Wodurch zeichnete sich Frankfurt mit seinen Stadtteilen beiderseits der Oder an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert aus? Studierende der Europa-Universität Viadrina sind diesen und weiterführenden Fragen im Wintersemester 2010/2011 im Rahmen eines Projektseminars nachgegangen und haben daraus in Kooperation mit dem Kleist-Museum und dem Collegium Polonicum eine Ausstellung entstehen lassen, die unterschiedlichste Aspekte der Frankfurter Stadt- und Universitätsgeschichte um 1800 beleuchtet und mit dem Lebensweg Heinrich von Kleists in Beziehung setzt.

Veranstaltungsort:

Kleist Forum
Platz der Einheit 1
15230 Frankfurt (Oder)

Kontakt: 

Koordinationsteam für die „Kleist-Semester“ der Europa-Universität Viadrina:

Prof. Dr. Reinhard Blänkner
blaenkner@europa-uni.de

Alexander Lahl
lahl@europa-uni.de

Stefanie Schrader
schrader@europa-uni.de

 

Fr | 07.10.2011

Heiliggeistkirche Heidelberg

Ausstellung

Heinrich von Kleist – Etappen der Werkgeschichte

Ort: Heiliggeistkirche Heidelberg

Uhrzeit: 11:00 bis 17:00 Uhr

Literaturhistorische Ausstellung zu Kleists Arbeitsweise und Publikationspraxis 

Kuratoren: Roland Reuß und Peter Staengle

Die Ausstellung zeichnet den Werdegang des Dichters nach und eröffnet einen breitgefächerten Einblick in Kleists Arbeitsweise und Publikationspraxis. Das in mehr als zwanzigjähriger Sammeltätigkeit aufgebaute Archiv der Kleist-Arbeitsstelle stellt hierzu einen reichen Fundus bereit, ergänzt um Originale von privaten und öffentlichen Leihgebern.

Gezeigt werden sämtliche Erstausgaben der Werke und Briefe, darunter zahlreiche seltene Exponate, die erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Ausstellung umfasst u. a. zwei im Druck voneinander abweichende Ausgaben von Kleists Erstling „Die Familie Schroffenstein“. Zu sehen ist zudem ein kompletter Jahrgang des von Kleist und Adam Müller im Jahr 1808 in Dresden herausgegebenen Kunstjournals „Phöbus“.

Über Kleists Biographie informiert eine Schautafel-Installation mit einer ausführlichen Chronik.

Kontakt:
Prof. Dr. Roland Reuß
Germanistisches Seminar
Tel: (06221) 54-3206
E-Mail: roland.reuss@urz.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Ausstellungsort:
Heiliggeistkirche Heidelberg
Hauptstraße 187
69117 Heidelberg

Fr | 07.10.2011

Biblioteka Jagiellońska, Kraków

Ausstellung

Heinrich von Kleist und die Briefkultur seiner Zeit

Heinrich von Kleist und die Briefkultur seiner Zeit

Ort: Biblioteka Jagiellońska, Kraków

Am 21. November 2011 jährt sich zum 200. Mal der Todestag Heinrich von Kleists — eines der bedeutendsten deutschen Schriftsteller, eines wichtigen Vorbilds für die literarische Moderne um 1900 und eines bis heute sehr populären Theaterautors. Aus diesem Anlass ergreifen das Institut für Germanische Philologie der Jagellonen-Universität Krakau, die Krakauer Jagellonen-Bibliothek und das Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln die Gelegenheit, an das Leben und Œuvre dieses Dichters in einer Ausstellung zu erinnern.

Im Zentrum des Interesses steht dabei das in der Biblioteka Jagiellońska befindliche Konvolut von ca. 100 Kleist-Briefen, das durch Kriegswirren aus der ehemaligen Preußischen Staatsbibliothek Berlin nach Krakau kam und etwa die Hälfte der insgesamt erhaltenen Kleist-Briefe ausmacht. Hierzu zählen vor allem Briefe an Familienmitglieder, die zeitweilige Verlobte, Freunde und Schriftsteller-Kollegen. Zudem finden sich hier der einzige erhaltene Brief Goethes an Kleist, Brief-Abschriften aus dem Nachlass Varnhagens zu Kleists Selbstmord und weitere Dokumente zu Kleists Leben und Werk. Damit lassen sich die wesentlichen Lebensstationen Kleists in groben Zügen dokumentieren. Besonders hervorgehoben werden muss, dass diese Manuskripte wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt — wenn auch nur in einer Auswahl — der breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden.

Wie es der Titel der Ausstellung ankündigt, ist es auch unsere Absicht, Heinrich von Kleist und dessen Briefwechsel nicht isoliert, sondern vor einem breiteren Hintergrund zu präsentieren, den man allgemein mit dem Begriff Briefkultur um 1800 umschreiben könnte. Es sollten daher in der Ausstellung nicht nur deutsche, sondern auch europäische, darunter polnische Kontexte beleuchtet werden. Neben den ausgewählten Handschriften von Kleist werden aus dieser Überlegung heraus auch Briefsteller und Briefromane sowie eine Auswahl von Briefen bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Deutschland (wie Goethe oder Jean Paul), Polen (Niemcewicz, Mickiewicz, Norwid) und Europa (Hugo, Puschkin, Dickens) ausgestellt.
Wir hoffen, dass die Besucher der Biblioteka Jagiellońska durch diese Zusammenstellung der Exponate nicht nur einen interessanten Einblick in die persönliche Korrespondenz Heinrich von Kleists, sondern zugleich auch in die Briefkultur um 1800 werden gewinnen können.

Die Ausstellung wird gefördert durch die "Dorothee Wilms-Stiftung" und "KölnAlumni - Freunde und Förerer der Kölner Universität".

Kuratoren
Dr. Ingo Breuer
Dr. habil Katarzyna Jaśta
Dr. Paweł Zarychta

Mitveranstalter
Dr. Monika Jaglarz
Mag. Małgorzata Kusak
Mag. Mariusz Paluch

Preise: Eintritt frei

Ausstellungsort:
Biblioteka Jagiellońska, ul. Oleandry 3
Ausstellungsraum
PL-30-121Kraków

Öffnungszeiten:
Mo-Mi 10-15 Uhr
Do-Fr 10-17 Uhr

Fr | 07.10.2011

Goethe-Institut Minsk

Ausstellung

Heinrich-von-Kleist-Ausstellung

Ort: Goethe-Institut Minsk

Uhrzeit: 8:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Ausstellung auf Russisch

2011 jährt sich das Todesjahr des großen deutschen Dichters Heinrich von Kleist zum zweihundertsten Mal. Aus diesem Anlass wurde in Deutschland das Jahr 2011 zum Kleist-Jahr erklärt. Das Werk Kleists ist auch heute aktuell, weil sich der Dichter mit den gesellschaftlichen Verunsicherungen seiner Zeit befasste und ihnen Ideen entgegensetzte, die selbst 200 Jahre nach seinem Tod am 21. November 2011 genau so brisant erscheinen wie damals.

Die Ausstellung wurde von Heinrich-von-Kleist-Museum in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt an der Oder vorbereitet. Auf großen Schautafeln wird das Leben und Werk des Dichters dargestellt. Wir laden alle Interessenten herzlich ein, sich über die Persönlichkeit Kleists und sein Schaffen zu informieren.

Preise: Eintritt frei

Ausstellungsort:
Goethe-Institut Minsk
Wul. V. Charushaj 25/3 4. Etage

+375 17 2377119

Fr | 07.10.2011

Truman-Haus, Potsdam-Babelsberg

Ausstellung

Was für ein Kerl! - Heinrich von Kleist im „Dritten Reich“

Was für ein Kerl! - Heinrich von Kleist im „Dritten Reich“

Ort: Truman-Haus, Potsdam-Babelsberg

Uhrzeit: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

2008 veranstalteten die Stiftung Schloss Neuhardenberg und das
Kleist-Museum eine umfassende kulturhistorische Ausstellung zur Kleist-Rezeption im Nationalsozialismus. Während das Kleist-Museum die Verstrickung der Kleist-Gesellschaft in die nationalsozialistische Kulturpolitik zeigte, wurde in  Neuhardenberg durch über 300 Exponate (Briefe, Bücher, Gemälde, Plakate, Bühnenbildentwürfe, Filmausschnitte) das Ausmaß der Vereinnahmung Heinrich von Kleists deutlich. Eine aus dem gemeinsamen Projekt hervorgegangene Tafelausstellung dokumentiert die überaus erfolgreiche, bundesweit wahrgenommene Exposition. In Potsdam ist letztmalig Gelegenheit, diese Ausstellung zu sehen.

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Regionalbüro Berlin-Brandenburg.

Abbildung: Arno Breker, Ajax; © Kleist-Museum

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Truman-Haus
Karl-Marx-Str. 2
14482 Potsdam
www.freiheit.org

Fr | 07.10.2011

Museum Strauhof Literaturausstellungen, Zürich

Ausstellung

Ich will ein Bauer werden - Heinrich von Kleist und die Schweiz

Ich will ein Bauer werden - Heinrich von Kleist und die Schweiz

Ort: Museum Strauhof Literaturausstellungen, Zürich

Uhrzeit: 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Kuratoren: PD Dr. Anett Lütteken, Dr. Philipp Burkard

Eine Ausstellung des Museums Strauhof in Zusammenarbeit mit dem Schlossmuseum Thun und dem Kleist-Museum, Frankfurt (Oder).

Zu einem Zeitpunkt, zu dem sich ganz Europa in einem politischen und sozialen Aufruhr befindet, bereist Heinrich von Kleist seit Ende 1801 die Schweiz. Er plant, sich dauerhaft im gerade erst im Zeichen der Revolution begründeten Kanton Oberland anzusiedeln. Thun, genauer gesagt die obere Aare-Insel mit ihrem grandiosen Blick auf das Berner Oberland, soll seine neue Heimat werden. Preussen möchte er für immer ganz hinter sich lassen. Doch das ist leichter gesagt als getan: Der Traum, fortan als Bauer unter einfachsten ländlichen Bedingungen zu leben, erweist sich schnell als utopisch. Er belastet das Verhältnis zu seiner im fernen Berlin ansässigen Verlobten Wilhelmine von Zenge bis zum Zerbrechen. Kleist mangelt es zudem an Geld, und sein Wissen über die Arbeit auf dem Land ist rudimentär. Zusehends unübersichtlich wird auch die politische Situation vor Ort. Die berechtigte Furcht, "anstelle eines Schweizerbürgers durch einen Taschenspielerskunstgriff ein Franzose zu werden", ergreift ihn. Ebenso rasch verfliegt die Euphorie des kühnen Neuanfangs in der Nachfolge Rousseaus.

Nach längerer Krankheit, die er im Sommer 1802 in Bern auskuriert, bricht Kleist mit nun ganz anders gearteten Plänen zu neuen Ufern auf: Der neue Aufenthaltsort, das Weimar der Klassiker, soll ihm zum Durchbruch als Schriftsteller verhelfen.

Das Kleists Leben bestimmende Muster von leidenschaftlicher Begeisterung für Unerprobtes und den hieraus resultierenden Krisenerfahrungen wird beim Schweiz-Aufenthalt des Jahres 1802 erstmals deutlich erkennbar. Dennoch ist seine Schweizer Zeit aber vor allem eine Erfolgsgeschichte: Sein Erstling "Die Familie Schroffenstein" erscheint Anfang 1803, verlegt vom Buchhändler und "Nationalbuchdrucker" Heinrich Gessner, anonym in Zürich und Bern. Das Buch findet eine verhältnismässig grosse Resonanz. Und mehr noch: in Bern gelingt es Kleist, wichtige Freundschaften zu knüpfen. Seine Freunde haben Teil am politischen Geschehen der turbulenten postrevolutionären Phase. Heinrich Zschokke zählt zu ihnen ebenso wie der Sohn Christoph Martin Wielands, Ludwig Wieland, oder eben Heinrich Gessner. Gemeinsam ist ihnen auch die Freude an der Literatur, wie sie sich im "Dichter-Wettstreit" um den "Zerbrochenen Krug" manifestiert, eben jenes Lustspiel, das Kleists spätere Popularität am nachhaltigsten begründet hat.

Neben dem, was sich im Umfeld von Kleists Aufenthalt in der Schweiz ereignet hat, wird gezeigt, welche Folgen dieser Aufenthalt auf der Aare-Insel aus Sicht anderer kreativer Menschen gehabt hat. Die Spuren der Denkfigur "Kleist in der Schweiz" gilt es daher in Literatur, Malerei und Musik, bei Robert und Karl Walser ebenso wie bei Othmar Schoeck zu verfolgen.

Ausstellungsflyer

Preise: Fr. 10,- / ermäßigt 8,-

Ausstellungsort:

Museum Strauhof
Literaturausstellungen
Augustinergasse 9
8001 Zürich

Tel. +41 - (0)44 412 31 39

www.strauhof.ch

Fr | 07.10.2011

Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin und Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Kleist: Krise und Experiment

Kleist: Krise und Experiment

Ort: Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin und Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Die Ausstellung inszeniert die Persönlichkeit sowie das Leben und Werk des Dichters zeitgleich an den zwei Orten, die für sein Leben bedeutungsvoll waren: Frankfurt (Oder) und Berlin. Zwischen diesen beiden Polen von Geburt und Tod erstreckte sich das wechselvolle Leben Kleists voller Krisen und Katastrophen. Er begegnete ihnen mit zahlreichen Experimenten sich ständig wechselnder Lebensentwürfe und innovativer Projekte. Als Mensch war er dabei schonungslos gegen sich und seine Mitmenschen, als Schriftsteller radikal in seinem Formwillen. Die Protagonisten seiner literarischen Werke agieren frei von melancholischer Grübelei und scheitern letztlich an der Realität. Genau das macht Kleist bis heute so attraktiv. Die Ausstellung stellt dem Besucher die Kleistsche Welt durch assoziative Bilder und Installationen vor – in ihrer Emotionalität, Zerrissenheit und vor allem in ihrem Bezug zur heutigen Welt. Die Szenografie der Ausstellung arbeitet mit bühnenbildartigen Aufbauten, kombiniert mit Künstlerarbeiten, Originalexponaten und Handschriften von Kleist und seinen Zeitgenossen.

Kuratoren: Günter Blamberger, Stefan Iglhaut

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Ein Gemeinschaftsprojekt der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, des Kleist-Museums und der Stiftung Stadtmuseum Berlin

Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin
Poststr. 16
10178 Berlin

Infoline: 030/24002162
www.stadtmuseum.de

Kleist-Museum
Faberstraße 7
15230 Frankfurt (Oder)

Tel. 0335/531155
www.kleist-museum.de

Fr | 07.10.2011

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Heinrich von Kleist: Leben, Werk, Wirkung

Ort: Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Parallel zu der stark szenografisch gestalteten und auf Krisen und deren Bewältigung fokussierten Doppelausstellung "Kleist: Krise und Experiment", präsentiert das Kleist-Museum eine um ausgewählte Exponate erweiterte Tafelausstellung, die einen Überblick über die wichtigsten Lebensstationen des Dichters gibt und einige seiner Werke und deren Wirkungsgeschichte vorstellt.

Kleist-Museum
Faberstraße 7
D-15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: +49-(0)335-53 11 55
Fax: +49-(0)335-500 49 45
E-Mail: info@kleist-museum.de

Fr | 07.10.2011

Meiningen, Schloss Elisabethenburg

Ausstellung

Ein literarischer Außenseiter tritt ins Rampenlicht

Ein literarischer Außenseiter tritt ins Rampenlicht

Ort: Meiningen, Schloss Elisabethenburg

Uhrzeit: 10:00 bis 18:00 Uhr

Jubiläumsausstellung zum 200. Todestag von Heinrich von Kleist
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
15. Mai bis 30. Oktober 2011

Am 21. November 2011 jährt sich der Todestag Heinrich von Kleists zum 200sten mal. In Meiningen haben wir allen Grund, dieses Tages zu gedenken. Kein anderes deutschsprachiges Theater hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts so intensiv um das Werk des unglücklichen Dramatikers bemüht, wie das Meininger Hoftheater. Reichhaltiges Material, vor allem zu den großen Gastspielreiseinszenierungen „Hermannsschlacht“, „Käthchen von Heilbronn“ und „Prinz von Homburg“, hat die Zeiten überdauert und harrt einer Gesamtpräsentation. Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen des Internationalen Museumstages statt.

Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de.

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meinigen

Fr | 07.10.2011

Kunstraum / Scheibenstraße 6, Thun

Ausstellung

An der Aare

Ort: Kunstraum / Scheibenstraße 6, Thun

Ausstellungsprojekt von Klaus Zwick, das sich mittels zeitgenössischer Kunst mit dem Dichter Heinrich von Kleist auseinandersetzt.

Preise: Eintritt frei

www.vongunten-kunst.ch

Fr | 07.10.2011

Das Meininger Theater / Kammerspiele

Bühne

Amphitryon

Amphitryon

Ort: Das Meininger Theater / Kammerspiele

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Der vor 200 Jahren verstorbene Heinrich von Kleist erzählt die Geschichte des thebanischen Feldherrn Amphitryon, der von einem Feldzug zurückkehrt und feststellt, dass ein anderes Ich an seiner statt eine berauschende Nacht mit seiner Frau Alkmene erlebt hat. Stifter dieser Verwirrung ist Gott Jupiter höchstpersönlich.  

Weil auch der Olymp ohne Liebe öde ist, hatte sich Jupiter auf die Reise zu den Menschen gemacht und in der Gestalt Amphitryons bei Alkmene eingeschlichen. Als der echte Gatte am nächsten Tag vor der Tür steht, nimmt die Verwirrung ihren Lauf und stürzt alle Beteiligten in eine handfeste Identitätskrise. Auch das Dienerehepaar Sosias und Charis bleibt dank Götterboten Merkur davon nicht verschont.  

Wann kann ich „Ich” zu mir sagen? Was ist wahre Liebe, woran erkennt man sie?  

Kleist, der das Lustspiel von Molière zunächst nur übersetzen wollte, formt dessen Gesellschaftskomödie zu einem tragischen Verwirrspiel um Identität und (Selbst-)Täuschung, das seine Zuschauer durch die Höhen und Tiefen seiner Figuren mitnimmt. 

Regie: Matthias Kniesbeck 

Bühnenbild und Kostüme: Monika Gora 

Dramaturgie: Miriam Denger 

Darsteller:
Amphitryon: Benjamin Krüger
Alkmene: Anja Lenßen
Sosias: Renatus Scheibe
Charis: Natascha Clasing
Merkur: Matthias Herold
Jupiter: Ingo Brosch
Feldherr: Ulrich Kunze

Foto:
Anja Lenßen als Alkmene und Ingo Brosch als Gott Jupiter
© www.foto-ed. de

Kontakt:
Das Meininger Theater
Bernhardstr. 5
98617 Meiningen

Fr | 07.10.2011

Verwaltungs- und Sozialgericht Stade / Treppenhaus

Ausstellung

„Akte Kleist“ - Malereien von Anja Seelke

Ort: Verwaltungs- und Sozialgericht Stade / Treppenhaus

Uhrzeit: 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr

Ausstellung mit Malerei und Radierungen von Anja Seelke

Heinrich von Kleist hat Anja Seelke schon während ihrer Studienzeit fasziniert, besonders seine Darstellungen des Außer-sich-Seins in „Penthesilea" und „Michael Kohlhaas". Über die Erzählung vom Roßhändler „Michael Kohlhaas", der Unrecht erleidet und dann Unrecht begeht, wollte die Malerin schon länger arbeiten. In diesem Kontext stellte sich die Künstlerin die Frage: Lassen sich Grenzen, Übertretungen und Verläufe auch malerisch visualisieren? Antworten finden Sie in der frei zugänglichen Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Verwaltungs- und Sozialgerichts.

Verwaltungsgericht Stade
Am Sande 4a Postfach 3171
21682 Stade 21670 Stade
Tel.: (04141) 406 - 0
Fax: (04141) 406 - 292

Fr | 07.10.2011

Gerhart-Hauptmann-Museum, Erkner

Außerdem

Buchpräsentation: "Der arme Kauz aus Brandenburg“

Ort: Gerhart-Hauptmann-Museum, Erkner

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Präsentation des literarischen Reiseführers durch Dr. Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld

Aus allen Äußerungen Heinrich von Kleists über seine Heimat Brandenburg klingt ein ablehnender Ton. Bereits im ersten überlieferten Brief an die Tante Auguste Helene von Massow spricht er davon, dass Frankfurt für ihn seit dem Tod der Mutter „kein Aufenthalt der Freude mehr sey". Und der Verlobten Wilhelmine gesteht er: „Ja, wenn Frankfurt nicht größer wäre als der Nonnenwinkel", hier standen die Häuser der Familien von Kleist und von Zenge. Nur Stätten, die für ihn und seine Braut gemeinsame Erinnerungen bergen, finden sich in den Briefen. Später sollte er gar von „unserm traurigen märkischen Vaterlande" sprechen und in der Schweiz wird er sich vorkommen wie „ein armer Kauz aus Brandenburg, wo [...] der Künstler bei der Arbeit eingeschlummert zu sein scheint".
Ist Brandenburg für Heinrich von Kleist also „nichts als Korn auf Sand oder Fichten auf Sand, die Dörfer elend, die Städte wie mit dem Besen auf ein Häufchen zusammengekehrt"?
Der vorliegende Reiseführer zeigt ein anderes Bild vom Brandenburg Kleists. Er will zu einer Entdeckungsreise auf den Spuren des Dichters durch Brandenburg und Berlin einladen.

Preise: 3,- Euro

Veranstaltungsort:
Gerhart Hauptmann Museum Erkner
Gerhart-Hauptmann-Str. 1-2
15537 Erkner

Fr | 07.10.2011

Thüringer Landestheater Rudolstadt / Großes Haus

Bühne

Amphitryon

Amphitryon

Ort: Thüringer Landestheater Rudolstadt / Großes Haus

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Es sei das »witzig-anmutvollste, geistreichste, tiefste und schönste Theaterspielwerk der Welt«. Sogar der kühle Hanseat Thomas Mann geriet ins Schwärmen, wenn er von Kleists  »Amphitryon« sprach. Jupiter, der Göttervater, nähert sich in der Gestalt Amphitryons dessen Gattin Alkmene, um ihre Liebe zu gewinnen. Überzeugt, ihren Ehemann zu empfangen, verschenkt sie ihre Lust. Als der siegreiche Feldherr aus Athen nach Theben zurückkehrt und Alkmene ihm für die unvergleichliche Liebesnacht dankt, fühlen sich beide auf verschiedene Weise betrogen.

Die Frau misstraut ihrem eigenen Gefühl, der Mann kann die Demütigung nicht verwinden. Doch damit nicht genug. Der selbstherrliche Jupiter verlangt mehr. Er kann nicht akzeptieren, der Stellvertreter eines Irdischen zu sein, er will die treueste der Frauen ganz für sich und als Gott aller Götter erkannt und angehimmelt werden.

Kleist treibt seine Figuren samt ihrer Dienerschaft in seinem philosophischen Lustspiel durch ein Labyrinth aus Täuschung und Enttäuschung. Existentielle Zweifel werden laut: Woran erkenne ich, dass ich ich bin und der andere der andere? Das Schlusswort hat Alkmene mit jenem berühmten, vieldeutigen: »Ach!« Mehr Gewissheit ist nicht.

Als sich Heinrich von Kleist am 21. November 1811 unweit vom Berliner Wannsee eine Kugel in den Kopf schoss, war er 34 Jahre alt. Er hatte sich mit Leidenschaft als Staatsbeamter, Zeitungsmann und Bühnenautor ausprobiert – immer erfolglos. Keines seiner Werke sah er auf der Bühne. 200 Jahre später gilt Kleist als Komet am Dichterhimmel; Meister einer Sprache, in der hirnwütige Emotion und poetische Empfindsamkeit ein explosives Gemisch ergeben. Wie er sind seine Theaterfiguren von Zweifeln zerrissen und zugleich besessen von kühnen Visionen.

Regie: Jens Schmidl
Ausstattung: Gitti Scherer

Darsteller:

Jupiter: Markus Seidensticker
Merkur: Marcus Ostberg
Amphitryon: Hans Burkia
Sosias, Diener des Amphitryon: Horst Damm
Alkmene, Gemahlin des Amphitryon: Ute Schmidt
Charis, Gemahlin des Sosias: Verena Blankenburg

Preise: 13,- Euro bis 17,- Euro

Kontakt:
Thüringer Landestheater Rudolstadt
Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH
Anger 1
07407 Rudolstadt

Kartenvorverkauf in der KulTourDiele
Mo. - Fr. 10 - 12 u. 12.30 bis 17 Uhr
Sa. 10 - 12 Uhr
Tel. 03672/422 766
Fax 03672/450-2511 

Fr | 07.10.2011

Hutten-Buchhandlung Oderturm, Frankfurt (Oder)

Außerdem

Buchpräsentation: Das Käthchen von Heilbronn

Ort: Hutten-Buchhandlung Oderturm, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit: 19:45 Uhr

Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe. Ein großes historisches Ritterschauspiel
Mit einem Essay von Claudia Schernus

Der viademica.verlag berlin / Frankfurt (Oder), die Hutten-Buchhandlung und die Autorin Claudia Schernus laden im Kleist-Jahr zur Präsentation einer neu interpretierten Ausgabe des Ritterschauspiels "Das Käthchen von Heilbronn" von Heinrich von Kleist nach Frankfurt (Oder) ein.

Als romantisches Ritterschauspiel gehört „Das Käthchen von Heilbronn“ zum bekannten, viel inszenierten Kleist-Repertoire. Doch ist Heinrich von Kleists Käthchen tatsächlich nur die treue Seele, die bedingungslos ihrem Ritter folgt? Claudia Schernus entwickelt in ihrem Essay „Aus der Traum?“ eine neue, geradezu radikale Lesart des Stoffes. Sie dechiffriert das Drama als Allegorie auf die politischen Verhältnisse in Deutschland um 1805. Der vorliegende Band bietet mit dem Kleistschen Originaltext – illustriert von Matthias Steier – und Claudia Schernus’ überzeugender Analyse einen faszinierenden Blick auf Kleists Denken und Schaffen. Er tritt vor als politischer Dichter seiner Zeit.

AUS DEM ESSAY
Eine Vereinnahmung durch Frankreich fürchtete Kleist auch auf allen anderen Gebieten. Die „mosaische Arbeit“ Kunigunde verkörpert Frankreich im Verbund mit jenen Rheinbundstaaten, die sich freiwillig unterworfen hatten und erheblich von der Neuordnung durch Napoleon profitierten, indem ihnen zum Beispiel freie Reichsstädte und andere Ländereien zugeordnet wurden. Andererseits gab es aber auch kleinere Staaten, die keinen Vorteil davon hatten und nur unter Druck dem Bund beitraten. Kunigunde ist ein Konstrukt, das sich aus französischen Einflüssen und Fragmenten zusammensetzt. So in der Mode, einem nicht unwichtigen Teil der französischen Kultur, denn „ihre Haare sind aus Frankreich“. Dies zeigt sich aber auch im militärischem Zwang, wenn über sie gesagt wird: „den Wuchs, den Ihr an ihr bewundert, hat sie einem Hemde zu danken, das ihr der Schmidt, aus schwedischem Eisen, verfertigt hat“. Es gehört zu ihrem Habitus, sich mit Erzeugnissen aus eroberten Ländern zu schmücken, so mit Zinnober „aus den Bergwerken in Ungarn“. Auch Bayern, das schon 1805 ein Bündnis mit Frankreich geschlossen hatte, scheint Kleist zu diesen zu zählen, weshalb er hinzufügt: „Ihre Zähne gehören einem Mädchen aus München“. In der Münchner Porzellanmanufaktur „Nymphenbrunnen“ wurden damals die ersten Porzellanzähne hergestellt. Ebenso könnte es auch ein Hinweis auf die geographische Ausdehnung des französischen Reiches mit den besetzten Ländern in dieser Zeit sein. In manchen Szenen verkörpert Kunigunde den von Kleist gehassten Napoleon in Persona. . .

Veranstaltungsort:
Buchhandlung Ulrich von Hutten (im Oderturm)
Logenstraße 8
15230 Frankfurt (Oder)

Fr | 07.10.2011

Theater Augsburg / Großes Haus

Bühne

Der zerbrochne Krug

Der zerbrochne Krug

Ort: Theater Augsburg / Großes Haus

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Gerichtsrat Walter ist verwundert. Aus Utrecht in die niederländische Provinz geschickt, um dort nach dem Rechten zu sehen, erlebt er einen chaotischen Gerichtstag: Dorfrichter Adam erscheint ohne Perücke und ist am Kopf verwundet, Frau Marthe Rull klagt gegen Unbekannt wegen eines zerbrochenen Kruges, der Hauptverdächtige Ruprecht, verlobt mit Marthes Tochter Eve, will einen Dritten aus Eves Zimmer mit einem Schlag auf den Kopf vertrieben haben, selbst aber unschuldig sein, und Adam lässt Eve, die doch Zeugin des Geschehens war, nicht zu Wort kommen. Ruprecht, der sich, kurz bevor er in den Krieg ziehen muss, von Eve hintergangen fühlt, will Aufklärung von ihr. Aber sie spricht erst, als Adam Ruprecht zum Schuldigen erklärt ...
Mit seinem Zerbrochnen Krug wollte Kleist Freunden beweisen, dass er auch komisches Talent habe - dank sprachlicher Brillanz und Witz ist ihm damit das deutschsprachige Lustspiel schlechthin geglückt. Hier versagen alle Gewissheiten und Autoritäten: Ein zweifelhafter Richter, der drohende Krieg und schließlich Eves Geständnis zeugen von einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.

Inszenierung: Markus Trabusch
Bühnenbild:
Marc Bausback
Kostüme: Katharina Weißenborn
Musik: Adrian Sieber
Dramaturgie: Frank Zipfel

Walter, Gerichtsrat: Tjark Bernau
Adam, Dorfrichter: Klaus Müller
Licht, Schreiber: Alexander Darkow
Frau Marthe Rull: Ute Fiedler
Eve, ihre Tochter: Sarah Bonitz
Veit Tümpel, ein Bauer: Philipp von Mirbach
Ruprecht, sein Sohn: Ulrich Rechenbach
Frau Brigitte: Christine Diensberg

Veranstaltungsort:

Theater Augsburg
Kasernstraße 4–6
86152 Augsburg

Telefon 0821.324 4933
Telefax 0821.324 4521
E-Mail: theater@augsburg.de

 

Fr | 07.10.2011

Akademietheater, Wien

Bühne

Der zerbrochne Krug

Ort: Akademietheater, Wien

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Heinrich von Kleist, dessen Todestag sich 2011 zum zweihundertsten Mal jährt, wurde für sein durch Goethe 1808 uraufgeführtes Lustspiel von einem Kupferstich von Le Veau mit dem Titel „Le juge, ou la cruche cassée“ inspiriert. „Der zerbrochne Krug“ zeigt am Modell eines holländischen Dorfgerichts, wie die Menschen das Vertrauen in eine Obrigkeit verlieren, die nicht Recht, sondern Macht spricht.

Preise: 24,- Euro bis 64,- Euro

Veranstaltungsort:
Akademietheater
Lisztstraße 1
1030 Wien

Fr | 07.10.2011

Hauptstadtoper, Berlin

Bühne

Mobiles Erzähl - und Musiktheaterprojekt: Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit! (À bientôt, au paradis)

Mobiles Erzähl - und Musiktheaterprojekt: Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit! (À bientôt, au paradis)

Ort: Hauptstadtoper, Berlin

Mobiles Erzähl - und Musiktheaterprojekt
nach Motiven der Erzählung „Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit - Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist“ (dtv 2011) von Tanja Langer mit Musik von Rainer Rubbert aus der Oper „Kleist“ (Ries & Erler) und zwei Stücken von Samuel Tramin

Künstlerische Leitung / Erzählerin: Tanja Langer
Musik / Komposition: Rainer Rubbert
mit zwei Stücken von Samuel Tramin
Bildnerische Gestaltung: Christiane Wartenberg
Piano: Martin Schneuing
Gesang: Claudia Herr / Gesa Hoppe (Henriette),
Thorbjörn Björnsson (Heinrich)

Madam Orelie präsentiert:

Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit
Heinrich und Henriette nehmen die Kutsche in Berlin-Mitte und fahren nach Wannsee; sie verbringen ihre letzte Nacht auf Erden im Gasthof Stimming, um sich am nächsten Nachmittag, am 21.11.1811, gemeinsam zu erschießen. Was brachte sie dazu? Was geschieht in dieser letzten Nacht? Warum schrieben beide, sie gingen heiter in den Tod? Die Erzählerin Tanja Langer nimmt das Publikum mit auf die Reise durch diese abwechslungsreiche Nacht, und während in der Vorstellung die Figuren Gestalt annehmen, tauchen sie auf und singen. Die Tür zwischen ihren beiden Zimmer öffnet und schließt sich; Zank wechselt mit Nähe; sie trinken roten Wein und Heinrich putzt die Waffen. Man erfährt von Kleists Gefangenschaft in Frankreich im Fort de Joux, wo ihn der haitianische Maler Émile Liberté porträtiert und ihm vom Rebellenführer Toussaint Louverture berichtet; von Sehnsüchten, Liebeshändeln und Geheimnissen im Leben von Heinrich und Henriette.

Das Erzähltheater, das nahtlos in die Musik übergeht, macht SängerInnen und Musiker zu Akteuren. Licht und Schatten, künstlerische Spielobjekte aus Folie, Ton, Papier und Blech schaffen einen eigenen Raum, der örtliche Gegebenheiten aufgreift und neu definiert. Jede Aufführung wird damit einzigartig, sie verändert sich mit der Zeit und den Orten.

Näheres unter: www.tanjalanger.de

Veranstaltungsort:
Hauptstadtoper
Rungestaße 12
10179 Berlin

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Kleist: Krise und Experiment
Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin
21. Mai 2011 bis 29. Januar 2012
Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)
22. Mai 2011 bis 29. Januar 2012

Die Kleist-WG in Frankfurt (Oder): Geöffnet von Dienstag bis Samstag von 11 - 17 Uhr.

Ab 21.11.2010 jeden 3. Sonntag im Monat im Gorki Theater Berlin: