Das Kleist-Museum im Rückblick 2013


Einweihung des neuen Kleist-Museums und Eröffnung der ständigen Exposition "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung"

Eingang zum neuen Kleist-Museum, Foto: © Horst Drewing
Blick in die Ausstellung, Foto: © Anastasia Hermann, Waldemar Salesski, Berlin

Knapp 350 Gäste kamen zur Einweihung des neuen Kleist-Museums am 17. Oktober nach Frankfurt (Oder). Ministerialdirigent Günther Winands, der stellvertretend für den wegen Krankheit verhinderten Staatsminister für Kultur, Bernd Neumann, das neue Haus eröffnete, hob den neuen Museumsbau als ein Paradebeispiel für gelungenen Föderalismus hervor: Bund, Land Brandenburg und Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) haben den mit Mitteln der Europäischen Union kofinanzierten Bau gemeinsam erfolgreich zum Abschluss gebracht. Winands brachte die Freude des Staatsministers über das neue Kleist-Museum, dessen Entstehen er vom 1. Spatenstich an begleitet hatte, zum Ausdruck und stellte die Wiederaufnahme der institutionellen Förderung durch den Bund in Aussicht. 

Sabine Kunst, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg,würdigte das Kleist-Museum als kulturellen Leuchtturm in Brandenburg mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. 

Die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft wird zukünftig ihre Geschäftsstelle im neuen Museum einrichten, wie Günter Blamberger, Präsident der Kleist-gesellschaft, auf der Pressekonferenz im Vorfeld betonte. 

Martin Wilke, Oberbürgermeister des Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) und damit Bauherr des neuen Hauses, nutzte die Gelegenheit zum Dank an alle beteilgten Firmen.  

Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museum, freute sich über die gelungene Eröffnung des Hauses und das erste große Projekt: „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung" wird für die nächsten Jahre ein besonderer Anziehungspunkt, insbesondere auch unter der Fragestellung „Wie stellt man Literatur aus“ sein. 

Die von Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, kuratierte und von der ARGE panatom/szenographie valentine koppenhöfer unter der künstlerischen Leitung von Jule Hass und der Projektleitung von Philipp Hartung gestaltete Ausstellung ist ab sofort täglich außer Montag von 10-18 Uhr zu besichtigen.

Der Katalog zur Ausstellung ist für 19.50 € im Kleist-Museum und im Buchhandel erhältlich.

Ein Stück Himmel für Kleist – Neubau zum Kleist-Museum mit neuer Dauerausstellung „Rätsel Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“ eröffnet

Knapp 350 Gäste kamen am 17. Oktober 2013 zur Einweihung in das „neue Haus für Kleist“ nach Frankfurt (Oder). Fast schien es, als böte auch der mit einer Punktlandung fertig gestellte Neubau zum Kleist-Museum nicht ausreichend Platz für die vielen interessierten Besucher, die einen Blick hinter die durchaus nicht unumstrittene Fassade des Neubaus werfen wollten: Im Inneren überzeugte der lichtdurchflutete, funktionale und schöne Bau buchstäblich jeden der zahlreichen Besucher. Der Treppenaufgang zur neuen Dauerausstellung lässt den Blick über zwei Geschosse in den Himmel wandern. „Ein Stück Himmel für Kleist“ titelte ein Berliner Kulturblogger, und für die Mitarbeiter und die Bestände des Kleist-Museums sind nach vielen Jahren des Provisoriums tatsächlich nahezu paradiesische Zustände eingetreten... mehr

Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museum, freute sich über die gelungene Eröffnung des Hauses und des ersten großen Projektes: "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung", wird für die nächsten Jahre ein besonderer Anziehungspunkt, insbesondere auch unter der Fragestellung "Wie stellt man Literatur aus" sein.

Die von Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, kuratierte und von der ARGE panatom (Jule Hass, Philipp Hartung) / szenographie valentine koppenhöfer  gestaltete Ausstellung ist ab sofort täglich außer Montag von 10-18 Uhr zu besichtigen. Der Katalog zur Ausstellung ist für 19.50 € im Kleist-Museum und im Buchhandel erhältlich.


Ein neues Haus für Kleist! - Feierliche Schlüsselübergabe

Feierliche Schlüsselübergabe

Am 13. Juli 2013 wurde der Neubau zum Kleist-Museum durch den Bauherrn, die Stadt Frankfurt (Oder), an den Nutzer, den Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V. als Trägerverein des Museums, feierlich übergeben. Der Bau mit einem Fördervolumen von 5.316.370 €, an dem 12 Planungsbüros unter der Federführung des Architekturbüros Lehmann Architekten Offenburg/Berlin mitgewirkt haben, erfüllt alle Anforderungen an ein modernes Literaturmuseum. Dafür bürgen 30 Bau- und Ausstattungsunternehmen, davon allein 16 Firmen aus den Ländern Brandenburg und Berlin, die an dem Vorhaben von Juli 2011 (Baubeginn) bis zur Fertigstellung im Juli 2013 mitgewirkt haben. Die Fassadenelemente aus Wachenzeller Dolomit prägen den 26 Meter langen und 12 Meter hohen Baukörper, der sich mit seiner modernen schlichten Formensprache bewusst vom barocken Einzeldenkmal von 1777 absetzt. Auf vier Ebenen beherbergt „das neue Haus für Kleist“ u.a. die Sammlungen des Kleist-Museums, die Bibliothek, im ersten Geschoss eine Ausstellungsebene sowie ebenerdig einen Veranstaltungsraum und Räume für die kulturelle Bildung.