Rückblick 2016


Dr. Hannah Lotte Lund ist neue Direktorin des Kleist-Museums

Dr. Hannah Lotte Lund, Foto: Michael Benk

Seit dem 15. August ist die Berliner Historikerin und Germanistin Dr. Hannah Lotte Lund die Direktorin des Kleist-Museums. Sie folgt damit dem langjährigen Direktor Dr. Wolfgang de Bruyn, der zum 1. August 2016 in den Ruhestand gegangen ist.
Auf einem Pressegespräch stellte sich die Wissenschaftlerin am 31. Mai in der Kleist-Stadt vor.

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Herzlichen Dank!

Sommerfest im Kleist-Museum

Sehr herzlich möchte ich mich auch auf diesem Wege bei all jenen bedanken, die mit ihrer Anwesenheit bei meiner Verabschiedung und dem anschließenden Sommerfest zu diesem wunderschönen Nachmittag und Abend maßgeblich beigetragen haben. Dies sind neben den Förderern des Museums, langjährige Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Mitglieder der literarischen Vereine zu Kleist, Chamisso und Hauptmann sowie die Vertreter vieler Einrichtungen in Frankfurt (Oder), den benachbarten Landkreisen sowie dem Land Brandenburg, mit denen ich seit der Übernahme des Amtes im August 2007 so erfolgreich und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe. Ein ganz besonderer Dank gilt meinen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag mit viel Liebe, Geschick und Professionalität vorbereitet und mich über alle die Jahre stets und mit vielen guten Ideen unterstützt haben.
Ihnen allen noch einmal herzlichsten Dank!

Wolfgang de Bruyn

Dr. Wolfgang de Bruyn und Dr. h.c. Hinrich Enderlein (v.l.)
Dr. Sigrid Bias-Engels, BKM
Martin Gorholt, Staatssekretär im MWFK des Landes Brandenburg
Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt (Oder)
Rückblick und Aussicht. Gespräch mit Freunden
Ingo Reddemann und Vincent Vogel, ModernNotionDuo
Jacek Fałdyna, Søren Gundermann und Hermann Naehring
Sommerfest im Garten des Kleist-Museums

Die letzte Woche der Menzelausstellung bricht an - Pfingsten geöffnet - zusätzliches Programm am 17. Mai - Theatermitschnitt 1991 Deutsches Theater zu sehen

Blick in die Ausstellung "Nur ich und Kleist reden"

Nur noch wenige Tage ist Gelegenheit, die Menzel-Ausstellung "Nur ich und Kleist reden" zu besichtigen, und eine besonders gute Gelegenheit ist das bevorstehende Pfingstwochenende.
Das Kleist-Museum ist bis zum Ende der Ausstellung am 17. Mai  an allen Tagen einschließlich Pfingstmontag geöffnet.

Am 17. Mai, dem letzten Tag der Ausstellung, bieten wir zusätzlich um 15 und 17 Uhr letzte Führungen durch die Ausstellung an, die Führungen sind kostenlos, lediglich der Museumseintritt von 5 bzw. 3 € ist zu entrichten.

Um 18 Uhr laden wir dann zur Aufführung eines Mitschnitts der 1991er Krug-Inszenierung von Thomas Langhoff am Deutschen Theater Berlin mit Jörg Gudzuhn in der Rolle des Dorfrichters Adam ein. Dabei ist Gelegenheit zu einem Wiedersehen auf der Theaterbühne u.a. auch mit Klaus Piontek, Ulrike Krummbiegel, Gudrun Ritter und Thomas Neumann. Die technische Qualität der Aufzeichnung entspricht dem damaligen Standard, aber die interessante Inszenierung, die ein besonderes Dokument auch der Wendezeit ist, macht diese Einschränkungen wett.

Der Eintritt zu der Vorführung der Inszenierung ist frei.    


Personalia

Dr. Wolfgang de Bruyn

Zum 1. August geht der langjährige Direktor des Kleist-Museums, Dr. Wolfgang de Bruyn, in den Ruhestand. Seit August 2007 leitet er das Haus; er intensivierte die Zusammenarbeit mit der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, deren Vorstandsmitglied er heute ist und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg des Kleist-Jahres 2011. Unter seiner Ägide wurde der Neubau zum Kleist-Museum mit der neuen ständigen Präsentation "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung" realisiert und das Haus wieder in die institutionelle Förderung des Bundes aufgenommen. Als Vorstandsmitglied der Chamisso-Gesellschaft, Erster Vorsitzender der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft Berlin und Mitglied des Stiftungsrates des Gerhart-Hauptmann-Hauses Kloster auf Hiddensee hat Wolfgang de Bruyn ein weitverzweigtes Netzwerk in literarischen Gesellschaften und Gedenkstätten geknüpft.

Die Leitung des Kleist-Museums wird zum 1. August 2016 neu besetzt.

Die Stellenausschreibung wurde auf entsprechenden Portalen veröffentlicht, Sie finden sie auch hier.


10. Vorlesewettbewerb der Oberschule „Heinrich von Kleist“

Am 12. April kämpften die Schülerinnen und Schüler der Oberschule „Heinrich von Kleist“ in ihrem 10. Vorlesewettbewerb um den Sieg. Die Jurorinnen Christina Dalchau und Doreen Stumpe vergaben die Plätze 1 bis 3 (der 3. Platz wurde zweimal vergeben) an: Laura Kaluza, Jennifer Alt, Moritz Knoop und Marc-Lukas Zentner.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des traditionellen Vorlesewettbewerbs im Garten des Kleist-Museums
Laura Kaluza, Jennifer Alt, Moritz Knoop und Marc-Lukas Zentner (v.l.)

Kulturstaatsministerin Grütters zu Besuch im Kleist-Museum

Am 30. März besuchte Kulturstaatsministerin Monika Grütters das Kleist-Museum, um den Ort und die Arbeit des vom Bund geförderten selbstständigen Kulturinstituts kennenzulernen.

Fotos: © Winfried Mausolf


Thomas Köck als Kleist-Förderpreisträger 2016 ausgezeichnet

In Frankfurt (Oder) wurde am 18. Januar der diesjährige Preisträger der renommierten Auszeichnung bekanntgegeben: Der aus Oberösterreich stammende junge Dramatiker Thomas Köck hat für sein Stück "paradies fluten" den mit 7.500 € dotierten Preis erhalten.

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