Veranstaltungen im Kleist-Museum


Picknick am Wannsee
Die Lyrikerin Eva Förster zu Gast

Im Haus des Dichters

Freitag, 25. Mai 2018, 18 Uhr

Eva Förster, 1968 in Berlin geboren, wusste schon als Abiturientin genau, wohin der Weg sie führen sollte – zum Theater und in die Literatur. Sie studierte Theaterwissenschaften und Romanistik in Berlin und Paris, hospitierte an einigen Bühnen und bei Presseredaktionen und machte sich Mitte der 90er Jahre als Journalistin selbstständig. Sie arbeitet für den MDR (Essays und Feature) und die Märkische Oderzeitung (Porträts und Theaterkritik) und vor allem an ihrem literarischen Werk. Mittlerweile liegen drei Lyrikbände von Eva Förster vor Das Gedächtnis des Handrückens, Vom Weg ab, in dem sie auch ihr „Kleist-Gedicht“ veröffentlichte und ihr Debüt WEIT GEHEN.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Wolfgang de Bruyn liest Der Sandpoet

Buntbuchpräsentation

Samstag, 26. Mai 2018, 15 Uhr, Kirche Sauen

Im Rahmen des Dorfkirchensommers 2018 liest Dr. Wolfgang de Bruyn, ehemaliger Direktor des Kleist-
Museums und Mitherausgeber der Frankfurter Buntbücher aus dem Buntbuch Nr. 60 von Günter de Bruyn Der Sandpoet. Friedrich Wilhelm August Schmidt, genannt
Schmidt von Werneuchen
.

Eintritt frei!

Ort: Dorfkirche Sauen
Zum Anger 13
15848 Rietz Neuendorf
www.dorfkirchensommer.ekbo.de


Achtung! Fälscher!

Salon Kleist

Dienstag, 29. Mai 2018, 17 Uhr

1921 beherrschte für wenige Wochen ein sehr erfindungsreicher, selbsternannter Kleist-Spezialist die
Unterhaltungsbeilagen der Zeitungen. Angeblich hatte er in einer Bibliothek zahlreiche bisher unbekannte Dokumente aus Heinrich von Kleists Zeit in französischer Gefangenschaft entdeckt. Darunter sollten sich u.a. Briefe des Dichters, Tagebuchaufzeichnungen des Wachpersonals und gar ein Vernehmungsprotokoll befinden. Wer war dieser Karl Gustav Herwig, der es vermochte, der renommierten Weltbühne über 30 Druckseiten gefälschte Kleist-Informationen zu verkaufen? Und wie flog der Fälscher auf? Über einen kleinen Kleist-Skandal der 20er Jahre spricht im Rahmenprogramm der Ausstellung Ach!Echt?Kleist. Anette Handke, Mitarbeiterin im Kleist-Museum.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck.


Lehrerweiterbildung: Fontane-Fieber 2019

Kulturelle Bildung

Donnerstag, 31. Mai 2018, 15.30 Uhr

Mit Blick auf den Prüfungsschwerpunkt im Abitur 2019 „Bürgerlicher Realismus und Konzepte realistischen Schreibens“ stellt Dr. Hannah Lotte Lund Theodor Fontane als Vertreter des Bürgerlichen Realismus zur Debatte. Vorgestellt und diskutiert werden literarische und pragmatische Texte, Auszüge aus Romanen und den Wanderungen ebenso wie Briefe oder Arbeitsnotizen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Berlin und Brandenburg im Leben und Schaffen des Dichters. Arbeitsmaterialien zu Lebensstationen und verschiedenen Textformen Fontanes werden zur Verfügung gestellt.

Anmeldungen unter dalchau@kleist-museum.de oder im LISUM Nr.: 17F302001


Die neuen Leiden des jungen W. (BRD, 1976)

Filmfrühstück

Sonntag, 3. Juni 2018, 11 Uhr

Ulrich Plenzdorf war einer der wirkmächtigsten Drehbuchautoren der DDR, Schriftsteller und Dramaturg. Manche seiner Arbeiten sind als Filme bis heute erfolgreich, andere sorgten insbesondere auf dem Theater für Furore. 1968 schrieb Ulrich Plenzdorf die erste Fassung der „neuen Leiden“ als Filmszenarium für die DEFA, nach deren Ablehnung erschien der Text 1973 in Prosaform beim Rostocker Hinstorff Verlag und eroberte als Bühnenstück die Theater in Ost und West. 1976 entstand in der Bundesrepublik unter der Regie von Eberhard Itzenplitz der Film nach Plenzdorfs Originaldrehbuch, in der Rolle des Edgar Wibeau ist Klaus Hoffmann zu sehen.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro inkl. Kaffee und Croissant.

In Zusammenarbeit mit dem Kleinen Kino e.V.


12. Rhetorikwettstreit

Kulturelle Bildung

Freitag, 8. Juni 2018, 9 Uhr

Im Mai jedes Jahres wird der Rhetorikwettstreit der 10. Klassen des Städtischen Gymnasium I „Karl Liebknecht“ im Unterricht vorbereitet. Das diesjährige Thema lautet: Die Welt im Jahr 2030. Die Zukunft beginnt jetzt. Das Finale findet nun schon traditionell in der Europa-Universität Viadrina statt. In der Jury entscheiden die Direktorin des Kleist-Museums Dr. Hannah Lotte Lund, der  geschäftsführende Präsident der Europa-Universität Prof. Dr. Stephan Kudert und die Vorjahressiegerin Sophie Wilhelm.

Geschlossene Veranstaltung!

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum, Karl-Liebknecht-Gymnasium sowie Europa-Universität Viadrina.


Auf Kleists Spuren in Kraków
mit Ingo Breuer und Paweł Zarychta

Vortrag und Gespräch

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17 Uhr

Auch wenn Heinrich von Kleist niemals in Kraków war und keine Kontakte zu dieser südpolnischen Stadt pflegte, so ist sein Name mit ihr inzwischen aufs Engste verbunden: infolge der Kriegswirren gelangte ein großer Teil seines Briefnachlasses in die Biblioteka Jagiellońska, wo er auch heute aufbewahrt und der Forschung zugänglich gemacht wird. Im Begleitprogramm der aktuellen Sonderausstellung sind Dr. Paweł Zarychta, Mitarbeiter der Jagiellonen-Universität und einer der besten Kenner ihrer Berliner Sammlungen, und Dr. Ingo Breuer von der Universität Köln, Herausgeber des Kleist-Handbuchs, zum Gespräch über Kleist in Kraków zu Gast. In ihrem Vortrag präsentieren sie die Geschichte dieser lange verschollen geglaubten Sammlungen und ihren Stellenwert für das Verständnis von Kleists Leben und Schreiben. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu einem Gespräch. 

Eintritt frei!


Musenhöfe an Oder und Spree

Vernissage

Donnerstag, 14. Juni 2018, 17 Uhr, Lübben

Im Wappensaal der Schlosses Lübben laden die Veranstalter mit einer Lesung und Musik zur Eröffnung der Musenhof-Ausstellung ein.

Eintritt frei!


Sternbild der Schrift

Vortrag und Gespräch

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19 Uhr

Wenige Tage vor Ende unserer Sonderausstellung nähern wir uns dem Thema Handschrift(en) einmal
von ganz anderer Seite. Kann die Handschrift etwas über das Wesen einer Person aussagen? Ist gar eine
Deutung von Charaktereigenschaften aufgrund in der Handschrift auffindbarer Indizien möglich. Frühere Wissenschaft glaubte das, auch mit Heinrich von Kleists Schriftbild als Untersuchungsgegenstand, heute spielt die Graphologie eher eine untergeordnete Rolle. Wir laden zu einem unterhaltsamen Abend mit dem Schriftsteller und Psychologen Richard Pietraß ein, der über Möglichkeiten und Grenzen psychologischer Schriftdeutung spricht und dabei Vermutungen, nicht Gewissheiten, zur Diskussion stellt.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Gnade und Gehorsam

Salon Kleist

Dienstag, 26. Juni 2018, 17 Uhr

Gehorsam und Wohlverhalten galten lange als Voraussetzung für Gnade und Wohlergehen, wenn nicht
auf Erden, so doch in einem späteren Leben. Die Gehorsamspflicht gegenüber einer göttlichen Instanz,
stellvertretend auf Patrone übertragen, galt besonders beim Militär. Dieses „Monument der Tyrannei“
marterte Heinrich von Kleist im Konflikt zwischen Mensch und Offizier, Gnade und Gehorsam. Welche
kulturreligiösen Traditionslinien bildeten dafür den Hintergrund? Und finden wir diese auch im Prinz
von Homburg? Diese Fragen diskutiert im Juni-Salon Dr. Gisela Dimroth, langjährige leitende Ärztin in
Kliniken für Psychiatrie/Psychotherapie und Religions-und Kulturwissenschaftlerin.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck.


Kleist im Kiez I: Kleist-Theater - Generalprobe

Kulturelle Bildung

Freitag, 29. Juni 2018, 15 Uhr, KITA

Sonderbarer Rechtsfall in England: Ein Streit, elf Beisitzer, ein Starrkopf, ein König – Ja-Sager und Nein-Sager! Der Kleist-Text gibt zunächst Rätsel auf! In Kooperation mit der KITA „Oderknirpse“ hat Christina Dalchau, Museumspädagogin im Kleist-Museum, ein Spiel mit den ältesten Kindern der KITA erprobt, nun laden wir zur öffentlichen Generalprobe ein. Zweisprachig, deutsch und polnisch,
können die Gäste die Präsentation des Theaterprojekts erleben.

Eintritt frei!

Ort: Spielplatz der KITA „Oderknirpse“, Große Oderstaße 25a

Das Projekt wird gefördert von Kulturland Brandenburg 2018