Veranstaltungen im Kleist-Museum


Zum 243. Geburtstag Ulrike von Kleists

Ulrike von Kleist; Kleist-Museum

Familiensilber. Ein Spezial-Salon

Freitag, 28. April 2017, 17 Uhr

Am 26. April 2017 jährt sich der Geburtstag Ulrike von Kleists zum 243. Mal. Aus diesem Anlass bekommt das Kleist-Museum ein ganz besonderes Geschenk: Der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e. V. überreicht dem Haus im Auftrag des bisherigen Eigentümers, einem Nachfahren der Familie von Bardeleben, den noch erhaltenen Teil des Silberbestecks Ulrike von Kleists. Hans-Jürgen Rehfeld, ehemaliger Bibliothekar im Kleist-Museum, erzählt in einem "Spezial-Salon", wie das kleistsche Familiensilber in den Besitz von Dr. Bardeleben, dem es laut 5. Nachtrag zum 4. Testament Ulrike von Kleists "vollständig zu übergeben" war, gekommen ist. Und Dr. Sibylle Badstübner-Gröger, die Vorsitzende des Freundeskreises, berichtet über den Weg des  wertvollen Erbstückes nach Übersee und zurück. Selbstverständlich können alle Salonbesucher an diesem Tag das Familiensilber ausgiebig bewundern. 

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck.


KLEIST begeistert!

Kulturelle Bildung

2. und 5. Mai 2017, 8, 9.45, 11 Uhr

Start der Vortrags- und Kommunikationstrainings für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen
der Oberschule "Ulrich von Hutten" Frankfurt (Oder) im Rahmen des INISEK I-Projekts.

Die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

Geschlossene Veranstaltung!


"Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung" und "Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleyst"

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 3. Mai 2017, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein. Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung können parallel wahrgenommen werden.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Spielen verbindet!

Zum Europatag

Dienstag, 9. Mai 2017, 10 und 12 Uhr

Auch 2017 laden wir zum Europatag deutsche und polnische Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Spiel in das Kleist-Museum ein. Nachdem wir uns mit einem kurzen Video auf das Thema eingestimmt haben, werden die Karten gemischt und die Würfelbecher geschüttelt und die Gänse starten zum Wettlauf um den Sieg.

Spielstunde für 2.-12. Klassen, max. 24 Teilnehmer

Eintritt pro Schüler: 1,- Euro; nur nach Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder
mail@frankurt-slubice.eu
!


Bilder verbinden! Führung durch die Sonderausstellung

Zum Europatag

Dienstag, 9. Mai 2017, 14 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleyst bieten wir eine kostenlose
Führung mit der für die Sammlungen des Kleist-Museums verantwortlichen Kuratorin Manuela Kalk an.
Eines der wertvollsten Exponate in der Ausstellung ist das Kleist-Bildnis von Max Slevogt, das zum 100. Geburtstag des Dichters 1911 entstand.

Eintritt frei!

 

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankurt-slubice.eu erbeten!
Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Spielen verbindet!
Gesellschaftsspiele für alle Generationen

Spielkarte nach einer Zeichnung von Philipp Otto Runge, 1810; Reprint 1977, Kleist-Museum

Zum Europatag

Dienstag, 9. Mai 2017, 17 Uhr

Um 17 Uhr laden wir zum Spielnachmittag und zum Kennenlernen in der deutsch-polnischen Doppelstadt ein. Angeboten werden die beliebten Glücksspiele Biribi und Hammer und Glocke, die Kartenspiele Tarock und Casino und das Gänsespiel, das eher ein Kinderspiel ist. Sie werden sehen: Spielen verbindet nicht nur, es macht auch unheimlich viel Spaß!

Eintritt: 2,- Euro

Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankurt-slubice.eu erbeten!
Aber auch spontane Besucher sind herzlich willkommen!


Ist das Kunst?
Eine nähere Betrachtung des so genannten Gefangenschaftsbildes

Henry de Kleyst (Gefangenschaftsbild)
unbekannter Künstler, 1807

Salon Kleist

Dienstag, 16. Mai 2017, 17 Uhr

Seit dem 2. April ist Kleists Gefangenschaftsbild aus dem Jahr 1807 wieder Teil der Sammlungen des Kleist-Museums und Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung. Ein Laie, womöglich ein Mitgefangener Kleists soll das Porträt geschaffen haben. Ist das Kunst? Oder ist es nur ein Dokument über Kleists Aussehen? Prof. Dr. Brigitte Rieger-Jähner, Kunsthistorikerin und ehemalige Direktorin des Museums Junge Kunst erklärt das Bild aus der Zeit seiner Entstehung. Dabei schließt sich die generelle Frage an, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit wir bei einer Arbeit, wie z. B. bei dieser, von einem Kunstwerk sprechen können.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck.


Spurensuche

Internationaler Museumstag

Sonntag, 21. Mai 2017, 14 Uhr

Im Kleist-Museum wird eine dramatische Lebensstation des bekanntesten Sohnes der Stadt nachgezeichnet.

Vom 5. März bis 13. Juli 1807 befand sich Heinrich von Kleist in französischer Gefangenschaft. Besuchen Sie das "verdächtige Subjekt" in seiner Zelle, die sich in einem der ältesten Gebäude Frankfurts befindet. Das "Verlies" wird erst- und wahrscheinlich auch einmalig für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf Grund strenger Sicherheitsauflagen ist der Zugang zum Arrest nur über den Garteneingang des Kleist-Museums möglich und nur am Museumstag zwischen 15 und 17 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass nur nach vorheriger schriftlicher oder telefonischer Anmeldung und Registrierung beim Wachpersonal der Zugang für jeweils 2 Personen gewährleistet werden kann, da die Zelle eng und klein ist. Bereits um 14 Uhr erzählt die Direktorin des Kleist-Museums, Dr. Hannah Lotte Lund, vom Schicksal der Soldaten in der Kleist-Zeit und um 14.30 Uhr lädt der Ausstellungstechniker Frank Käubler ein, das Handwerk zur Ausstellung kennen zu lernen: Wie bekommt die Idee Gestalt?

Eintritt frei!

Besuch des Kerkers für furchtlose Kinder ab 5 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen, Anmeldung dafür unter 0335-387 22 1-30 oder kasse@kleist-museum.de unbedingt erforderlich!
Spontane Besuche möglich, dann keine Garantie für Einlass ins Verlies.


Krieg und Gefangenschaft um 1800

Salon Kleist

Dienstag, 6. Juni 2017, 17 Uhr

Das Porträt Kleists, das im Mittelpunkt unseres Quartalsprogramms steht, zeigt den Dichter in französischer Gefangenschaft. Aus diesem Grund wollen wir uns in unserem Juni-Salon mit Bedingungen von Krieg und Gefangenschaft um 1800 beschäftigen. Am 17. Februar 1807 schrieb Kleist von dem Weg in Letztere, dass er und seine Mitgefangenen "den gemeinsten Verbrechern gleich, in ein unterirrdisches Gefängniß eingesperrt wurden,  das wirklich nicht abscheulicher gefunden werden kann". Im Fort de Joux war ihr Gefängnis "zum Theil in den Felsen gehauen, zum Theil von großen Quadersteinen aufgeführt, ohne Licht und ohne Luft". Zwar besserte sich ihre Lage bald, aber wie erging es gefangenen "gemeinen Soldaten"? Gab es vor der Genfer Konvention Regeln für die Kriegsgefangenschaft?

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck.


"Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung" und "Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleyst"

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 7. Juni 2017, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein. Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung können parallel wahrgenommen werden.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Ein Film über die Napoleonischen Kriege von Ridley Scott, 1977

Offiziersdegen, um 1800 bis 1830; Kleist-Museum

Filmfrühstück

Sonntag, 11. Juni 2017, 11 Uhr

Zum Abschluss der Sonderausstellung zeigen wir einen ungewöhnlichen Ridley-Scott-Film. Der vielfach ausgezeichnete und stilbildende Regisseur debütierte 1977 mit einem Historienfilm, der auf der Erzählung Das Duell von Joseph Conrad basiert. Zwei Offiziere der Grande Armée Napoleons geraten wegen einer Nichtigkeit in einen Streit und treffen sich zu einem – glimpflich ausgehenden – Duell. Der Herausforderer wird verletzt, der Überlegene zieht sich zurück. Für den Herausforderer ist es damit aber nicht getan: Über anderthalb Jahrzehnte verfolgt er seinen Gegner und fordert ihn immer wieder, am Rande des Schlachtfeldes oder in Garnison, Ehre und Rache werden zur Obsession. Der Film wurde 1977 in Cannes als bester Debütfilm ausgezeichnet und zeigt ein bildkünstlerisch beeindruckendes Panorama von Krieg, Gesellschaft und Ehre um 1800.

Eintritt: 8,- Euro, erm. 6,- Euro inkl. Kaffee und Croissant


11. Rhetorikwettstreit

Kulturelle Bildung

Freitag, 16. Juni  2017, 9 Uhr, Europa-Universität Viadrina

Zu dem Thema Querdenker bringen die Welt voran haben die Schülerinnen und Schüler der gesamten Jahrgangsstufe 10 des Karl-Liebknecht-Gymnasiums Frankfurt (Oder) Redebeiträge vorbereitet und müssen nun eine mit der Direktorin des Kleist-Museums, Dr. Hannah Lotte Lund, und dem Präsidenten der Europa-Universität Viadrina, Prof. Dr. Alexander Wöll, prominent besetzte Jury überzeugen.

Eintritt frei!

Ort: Europa-Universität Viadrina, Gräfin-Dönhoff-Gebäude

Teilnahme für Zuhörer nur nach vorheriger Anmeldung unter dalchau@kleist-museum.de.


Heillose Menschen?
Religiöse Implikationen in Kleists Werken

Internationale Konferenz

22. bis 24. Juni 2017

Im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums veranstalten wir eine internationale und interdisziplinäre
Konferenz, die eine systematische Untersuchung des Themenfeldes Religion in Kleists Werken anstoßen möchte. Kleists Erzählungen, Briefe, Dramen und Schriften enthalten zahlreiche religiöse Motive, Bibelanspielungen, kirchenkritische und moraltheologische Überlegungen und verhandeln den Zusammenhang zwischen göttlicher Gerechtigkeit und menschlicher Heillosigkeit. Zur Diskussion dieser Fragen haben wir WissenschaftlerInnen aus den Bereichen Literaturwissenschaft, Philosophie und Theologie eingeladen; mit Vorträgen werden vertreten sein: Andrea Allerkamp (Europa-Universität Viadrina), Philipp David (Universität Kiel), Helga Gallas (Universität Bremen), Barbara Gribnitz (Kleist-Museum), Bernd Hamacher (Universität Hamburg), Christine Künzel (Universität Hamburg), Hannah Lotte Lund (Kleist-Museum), Elisabeth Krimmer (University of California), Ernst Müller (Zentrum für Literaturforschung, Berlin), Andrea Polaschegg (Universität Graz), Ulrike Vedder (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Wolff (Universität Rostock).

Zuhörer sind herzlich willkommen, Anmeldung erbeten unter 0335 -387 22 1-0 oder
info@kleist-museum.de
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Die Konferenz wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Kulturland Brandenburg 2017 "Wort und Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg".


Kleist und die Religion

Vernissage

Freitag, 23. Juni 2017, 19 Uhr

Im Begleitprogramm zur Internationalen Konferenz des Kleist-Museums beginnt eine Ausstellung, in der Bildende Künstlerinnen und Künstler Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit Kleists Leben und Werk präsentieren, wobei Assoziationen zu Kleists Religiosität einen neuen Aspekt bilden.

Begrüßung: Dr. Hannah Lotte Lund
Einführung: Anke Zeisler.

Chloé Lévy, Sopran, und Marcus Hagemann, Violoncello, laden zu einer Reise durch Zeit und Raum mit Werken u. a. von Hildegard von Bingen ein.

Eintritt frei!


Alphabet-Gärten: Schülerpleinair im Garten des Kleist-Museums

Sabine Nier: "Schweinehund"

Kulturelle Bildung

26. bis 30. Juni 2017

In dieser Juniwoche erhalten fünf Klassen aus Brandenburger Schulen die Möglichkeit, die Technik  des Holzschnitts zu erlernen. Dabei werden sie von der Künstlerin Sabine Nier angeleitet. Idealerweise entstehen Alphabete, die zum Druck genutzt und sich während der Projektzeit auf temporären Ausstellungsinseln, "Alphabet-Gärten“, auch einem öffentlichen Publikum nicht verschließen werden.

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Kulturland Brandenburg 2017 "Wort und Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg".


Hochdrucktechniken im Kunstunterricht und Zusammenarbeit mit externen Partnern

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 28. Juni 2017, 16 Uhr

Die Fortbildung bietet Anregungen, aufwendige und zeitlich anspruchsvolle traditionelle Techniken des künstlerischen Gestaltens, wie z. B. den Holzschnitt, auch im Kunstunterricht des 21. Jahrhunderts zu erhalten. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Sabine Nier zeigt die Veranstaltung Wege und Möglichkeiten, externe Partner zu finden und den Schülerinnen und Schülern auch über veränderte Organisationsformen des Unterrichts die Gestaltungstechniken zu vermitteln. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Schülerprojektes "Alphabet-Gärten" statt.

Geschlossene Veranstaltung!

LISUM-VA-Nummer: 16F707201.