Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Sa | 23.06.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Sa | 23.06.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Ach! Echt? Kleist. Heinrich von Kleist an Ulrike von Kleist. Brief vom 13. und 14. März 1803. Die Ausstellung zur Neuerwerbung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit der Ausstellung „Ach! Echt? Kleist“ und der begleitenden Faksimile-Ausgabe präsentiert das Kleist-Museum eine verloren geglaubte Kleist-Handschrift erstmals der Öffentlichkeit. Genau an Heinrich von Kleists 205. Todestag im November 2016 erreichte uns die Nachricht, dass ein berühmter Briefschluss in einem österreichischen Antiquariat angeboten werde. Das Blatt galt, seit Ulrike von Kleist es abgeschnitten und an eine Freundin verschenkt hatte, als verschollen. Zugleich ist der „Abschnitt“ von Legenden umrankt. Die Nachricht des Wiederauftauchens war eine kleine Sensation – sensationell aber auch der Preis. Nach über einem Jahr, mit der Unterstützung von Fachgutachtern und der öffentlichen Hand, vor allem aber dank über 120 Wort-Paten, die an der Spendenaktion „Ein Stück Kleist“ teilnahmen, ist es im Februar 2018 gelungen, den Erwerb zu sichern und den Brief ins Kleist-Museum zu bringen. Nicht nur die Frankfurter machten in ihrer Begeisterung dem Sohn ihrer Stadt alle Ehre. Kleist-Freunde und Kleist-Forschende bundesweit und darüber hinaus halfen, diesen Brief zu erwerben und so für alle zugänglich zu machen.

Neben der Seltenheit von Kleist-Originalen liegt das Besondere des Briefes und der an die Familie zuhause gerichteten Grüße in seinem selten! – fröhlichen Ton. Der Brief an Schwester Ulrike markiert einen möglichen Wendepunkt in Kleists Leben, seinen Plan, in der Schweiz „im eigentlichsten Sinne ein Bauer [zu] werden“, hat er ad acta gelegt, sein erstes Drama ist erschienen. Er überlegt nach Frankfurt zurückzukehren und sich als Dichter zu erproben.

Die Ausstellung präsentiert neben dem Original-„Stück“ die aktuelle „Aktenlage“ zu dem Fragment, eine Bestandsaufnahme, die zu neuen Fragen an Kleist, seine Handschrift und seine Überlieferung einladen will. Herzlich willkommen in der „Mittelstube“ des Kleist-Museums!

Der Erwerb der Handschrift wurde unterstützt durch die Kulturstiftung der Länder, das Land Brandenburg und 129 private Spender.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Sa | 23.06.2018

Stadt- und Regionalmuseum Lübben

Ausstellung

Musenhöfe an Oder und Spree

Veranstaltungsort:Stadt- und Regionalmuseum Lübben

Uhrzeit:10.00 - 17.00 Uhr

Schließtage:Montag, Dienstag

Preise:4,50 Euro / erm. 2,50 Euro

Die Ausstellung präsentiert die Orte literarischer Geselligkeit um 1800 abseits der großen Zentren. Zahlreiche „Salons“ und „Musenhöfe“ befanden sich um Oder und Spree. Hier trafen drei historische Regionen aufeinander: Brandenburg-Preußen, Schlesien und die damals noch sächsische Niederlausitz. Gutsherren wie Graf Finck von Finckenstein im preußischen Madlitz oder Ernst von Houwald im sächsischen Sellendorf hielten intensiven Kontakt zu den Geistesgrößen, Künstlern und Schriftstellern ihrer Zeit und luden sie auf ihre Gutshöfe ein zur gepflegten Konversation, zu gemeinsamem Theaterspiel oder Musizieren. Grenzen wurden überschritten. Die Ausstellung Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder, 2012 vom Kleist-Museum als deutsch-polnische Wanderausstellung konzipiert und 2015 um das Gebiet Niederschlesien ergänzt, bildet den Grundstock der Ausstellung.
Für die Präsentation im Stadt- und Regionalmuseum Lübben wurde sie um den Blickwinkel aus der Niederlausitz erweitert.

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und Stadt- und Regionalmuseum Lübben.

Ort:
Stadt- und Regionalmuseum Lübben
Ernst-von-Houwald-Damm 14
15907 Lübben (Spreewald)
Tel: 03546/187478
www.museum-luebben.de

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