Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Di | 28.11.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 28.11.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Schließtage:Montag

Preise:Eintritt zur Vernissage frei!

Wörterdurchleben ihre eigene Geschichte: sie entstehen, sterben oder ändern die Bedeutung. Die Ausstellung zeichnet den Weg einiger Wörter durch 1300 Jahre deutsche Sprachgeschichte nach: was verstand Parzival-Dichter Wolfram unter einem „kopf guldîn mit edelem gesteine“? Wen bezeichnen „reissige“ in Luthers Übersetzung des Alten Testaments? Was meinte Kleists Kohlhaas, als er versicherte, er sei „billig“? Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf der entscheidenden Epoche zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert. In dieser Zeit – sozusagen von Luther zu Kleist – entwickelte sich in den deutschsprachigen Ländern eine gemeinsame Schriftsprache, die erstmalig eine überregionale Verständigung gewährleistete. Luthers Bibelübersetzung spielte nicht nur in diesem Ausgleichsprozess eine bedeutsame Rolle; ihre Wirkmächtigkeit zeigt sich auch in der Tradierung bestimmter Erzählmuster, beispielsweise wenn Kleist die biblische Formel „es begab sich“ aufgreift – wie er dies macht, können Sie im zweiten Teil der Ausstellung am eigenen Leib erfahren: Bahnen Sie sich einen Parcours durch

Kleistsche Sätze.

Nichts als Worte? Nein!

Kuratorin: Barbara Gribnitz
Gestaltung: Panatom Corporat Communication, Berlin

Die Ausstellung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Kulturland Brandenburg e.V.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Di | 28.11.2017

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Lesung und Gespräch

Mit Ursula Karusseit und Christian Grashof: „Meinen Landsleuten erzählen, was sie nicht wissen...“ – Johannes Bobrowski (1917-1965) und das östliche Europa

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:18.00 Uhr

Preise:6,- Euro, erm. 4,- Euro

„Am Unterlauf der Weichsel, an einem ihrer kleinen Nebenflüsse, gab es in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ein überwiegend von Deutschen bewohntes Dorf.“ So heißt es am Beginn des Romans Levins Mühle (1964) von Johannes Bobrowski. Dem Dichter und Schriftsteller war das Verhältnis der Deutschen zum europäischen Osten, die Erinnerung der eigenen ostpreußisch-memelländischen Heimat, wo Polen, Russen, Letten, Litauer, Kuren, Pruzzen, Juden und Deutsche miteinander lebten, in einer „lange(n) Geschichte aus Unglück und Verschuldung“ (Bobrowski), bestimmendes Thema seines literarischen Schaffens.
In diesem Jahr wäre Johannes Bobrowski 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erinnern die Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration an der Europa-Universität Viadrina und das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) mit einer gemeinsamen Veranstaltung an den Schriftsteller, sein Werk und seine Wirkung: Die Schauspieler Ursula Karusseit und Christian Grashof lesen unter anderem Passagen aus seinem ersten Roman Levins Mühle. In der DEFA-Verfilmung des Romans von 1980 durch Horst Seemann spielte Ursula Karusseit die Gastwirtin Frau Rosinke und Christian Grashof den jüdischen Mühlenbesitzer Levin. Texte, Ton- und Filmausschnitte zeigen ein facettenreiches Bild von Johannes Bobrowski und seinem Schaffen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration an der Europa-Universität Viadrina und des Kleist-Museums. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Frankfurt (Oder).

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

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