KLEIST ZUFOLGE ...


KLEIST ZUFOLGE … (VIII): Kleist in der Biographie. Michael Opitz im Gespräch mit Günter Blamberger

Günter Blamberger © S. Fischer

Sonntag, 6. November 2011, 11 Uhr

In seiner großen Biographie zeichnet Günter Blamberger einen neuen Kleist: Er erzählt nicht vom Ende her, vom Selbstmord, sondern wählt die offene Perspektive, das Präsens, den Augenblick, wie er von Kleist selbst erlebt worden ist. Damit gelingt es ihm, das Beunruhigende und Staunenswerte offenzulegen, den Zündstoff in Kleists Leben und Werk zu zeigen. Entstanden ist das packende und anschauliche Porträt eines der großen deutschen literarischen Genies.
Moderation: Michael Opitz.
Ort: Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)


KLEIST ZUFOLGE … (VI): Alexander Weigel und Hans Brosch im Gespräch

Szenenfoto Homburg, DT 1975

Dienstag, 20. September, 19 Uhr

1975 fand im Deutschen Theater die Doppelpremiere von Adolf Dresens Kleist-Inszenierungen "Der Prinz von Homburg" und "Der zerbrochne Krug" statt. Die Aufführungen waren Teil des legendären Kleist-Projektes 1975/77 am DT, das neben dieser Doppelinszenierung die Text-Collage "Dichter in Preussen" und Kleists "Michael Kohlhaas" in einer Dramatisierung von Dresen zeigte. Der damalige Dramaturg Alexander Weigel und der Bühnen- und Kostümbildner Hans Brosch erinnern an das Theaterereignis, das erstmals nach 1945 Kleist wieder auf die Bühne des Deutschen Theaters brachte.
Ort: Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)


KLEIST ZUFOLGE ... (V): Zwar ist das Thal, das die Oder ausspült, besonders bei Frankfurt sehr reizend... - Martin Patzelt und Martin Wilke im Gespräch

Friedrich Bils: Frankfurt an der Oder (von den Judenbergen gesehen), um 1820; Stahlstich von J. Hausheer © Kleist-Museum

 Dienstag, 30. August, 19 Uhr

Über seine Geburtsstadt hat Heinrich von Kleist sich nur selten geäußert, und wenn, dann nur mäßig begeistert. Frankfurt (Oder) begeistert sich dennoch sehr für seinen größten Sohn, was sich zunehmend auch bei vielen Bürgern erkennen lässt. Von Amts wegen haben der ehemalige und der jetzige Oberbürgermeister der Kleist-Stadt viel Zeit und Kraft in das Gedenkjahr investiert, aber haben sie auch privat eine Beziehung zu Leben und Werk des Dichters? Gibt/gab es Kleist-Lektüren oder prägende Theater-, Film-, Kunst-, Diskurserlebnisse? Oder reißt die Begeisterung Vieler auch ohne ein „Kleist-Verhältnis“ mit? Im Gespräch mit den Gästen des Kleist-Museums geht es an diesem Abend um die ganz privaten Sichten auf und Zugänge zu einem literarischen Werk und einem Mann, der aus Frankfurt an der Oder kommend Weltruhm erlangte.
Ort: Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)


KLEIST ZUFOLGE … (IV): Es gibt glücklichere Geschichten … - Jens Bisky und Adam Soboczynski im Gespräch

Max Slevogt, Kleist; 1911 © Kleist-Museum

Mittwoch, 13. Juli, 19 Uhr

Gerade Heinrich von Kleist reizt seit Jahren die Biografen. Bereits 2007 erschien eine Biografie des Journalisten Jens Bisky, die hochgelobt wurde, weil sie den Dichter in seiner Zeit zeigte. Im Gespräch mit dem Zeit-Journalisten Adam Soboczynski, dessen Kleist-Biografie im Herbst 2011 erscheint, werden die unterschiedlichen Ansätze deutlich, Leben und Werk des Dichters zu interpretieren.
Ort: Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)