Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2010


Kinder im Museum: Tolles Buch! – Die Literaturempfehlungsshow

Tina Kemnitz

20. und 21. Dezember 2010, 9 und 11 Uhr

Abenteuer-, Grusel-, Tiergeschichten, dicke Wälzer und dünne Bücher, für jeden ist etwas dabei! Interaktiv und spannend, kurzweilig und vor allem die Leselust weckend stellt die Literaturvermittlerin und Sprechwissenschaftlerin Tina Kemnitz sieben neue Kinderbücher vor. 

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro


Kinder im Museum: Bücherwunschbaum

1. bis 15. Dezember 2010

Auch in diesem Jahr ist für Kinder aus Frankfurt (Oder) und Umgebung Gelegenheit, einen Weihnachtsbuchwunsch an den Weihnachtsbücherwunschbaum im Kleist-Museum zu hängen. Mindestens drei der Bücherwünsche werden zu Weihnachten erfüllt, wir freuen uns, wenn Buchhandlungen, Verlage und Privatpersonen uns bei weiteren Wunscherfüllungen mit einer Spende unterstützen.


Lesung und Gespräch: Otto Mellies „An einem schönen Sommermorgen…“

Otto Mellies

Dienstag, 14. Dezember 2010, 19 Uhr 

Auf der Bühne des Deutschen Theaters trat Otto Mellies in großen, unvergessenen Rollen auf; als Darsteller in Kino- und Fernsehfilmen wurde er zum Publikumsliebling.
In seinen Memoiren blickt der Berliner Schauspieler auf mehr als sechzig Jahre  künstlerische Laufbahn zurück. Mit heiterer Gelassenheit genießt er die Freude des Erinnerns, ohne um die schmerzlichen Geschehnisse seines Lebens einen Bogen zu machen.

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in der Buchhandlung Ulrich von Hutten (im Oderturm) stattfindet!

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  


Weihnachtslesung: Peter Bause „Ach, du fröhliche!“

Peter Bause

Ein heiterer und satirischer Beitrag zum Fest der Liebe 

Sonntag, 5. Dezember 2010, 16 Uhr

In der Vor-, Haupt- und Nachweihnachtszeit haben viele Schriftsteller Stoffe gefunden: schräge Lebensbilanzen, Lichterwahn, aufbrechende Generationsfragen, schreckliche Stunden für Weihnachtsbäume, in Ohnmacht fallende Weihnachtsmänner… Ganz leicht wird für manchen aus „Oh, du fröhliche…“ ein „Ach, du fröhliche!“.
Autoren wie Böll, Brecht, Kästner, Ringelnatz, Conrad, Torberg, auch Goethe u. a. haben über diese Seite der Weihnachtszeit geschrieben - Stoff für den Berliner Schauspieler Peter Bause, der diese etwas anderen Weihnachts-Wahrheiten präsentieren wird.   

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  


Lesung und Gespräch: Günter de Bruyn „Die Zeit der schweren Not. Schicksale aus dem Kulturleben Berlins 1807 bis 1815“

Günter de Bruyn

Sonntag, 28. November 2010, 16 Uhr

Zum Abschluss von „Stadt-Land-Buch“ kommt Günter de Bruyn zu einer seiner wenigen Lesungen in das Kleist-Museum. Wie schon in „Als Poesie gut“, seinem hoch gelobten Essay über die Berliner Kulturepoche zwischen 1786 und 1807, reflektiert de Bruyn die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Zeit durch die Beschreibung zahlreicher Einzelporträts und Geschichten. Er erzählt von berühmten Staatsmännern und Generälen wie Hardenberg, Gneisenau oder Clausewitz, schildert die Schicksale großer Autoren wie Kleist, Rahel Varnhagen, Eichendorff und E.T.A. Hoffmann und porträtiert auch so politisch schillernde Figuren wie Theodor Körner oder „Turnvater“ Jahn.

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  


Salon Kleist: Das Buchwesen um 1800

Samstag, 27. November 2010, 16 Uhr 

Im Rahmen von „Stadt-Land-Buch“ lädt das Kleist-Museum zur Besichtigung der aktuellen Sonderausstellung „Zwischen Anerkennung und Verbot. Heinrich von Kleist und das Buchwesen seiner Zeit“ und einem Gespräch mit dem Kurator, Hans-Jürgen Rehfeld, über Heinrich von Kleist, seine Verleger und die Verlagsbedingungen im frühen 19. Jahrhundert ein.

Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro


Bundesweiter Vorlesetag

Freitag, 26. November 2010, 10 Uhr 

Wir lesen vor…

… im Kleist-Museum und in der Kleist-WG und beteiligen uns wie in jedem Jahr an der gemeinsamen Initiative von „Zeit“ und „Stiftung Lesen“ zur Förderung der Lust am Lesen.

Eintritt frei!


Buchwoche: Stadt-Land-Buch.

21. bis 28. November 2010

Lesemarathon des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Börsenvereins des deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder), der Hutten-Buchhandlung und dem Kleist-Museum.


Lesung und Gespräch: Rolf Schneider „20 x Brandenburg“

Rolf Schneider

Sonntag, 21. November 2010, 17 Uhr

Zur Eröffnung von „Stadt-Land-Buch“ laden die Frankfurter Veranstalter gemeinsam mit dem Landesverband des Börsenvereins zu einer Lesung des Schriftstellers Rolf Schneider ein, der in 20 Essays eine literarische Reise durch Brandenburg unternimmt. Schneider erzählt von seinen Begegnungen mit Menschen und Landschaften: vom alten Derfflinger bis Gottfried Benn, von Walther Rathenau bis Hedwig Bollhagen, von der Schorfheide bis zu den Seelower Höhen, vom Industriekombinat Schwedt bis zum idyllischen Schloss Rheinsberg. 

Im Anschluss an die Lesung bitten die Veranstalter zu einem Glas Wein. 

Eintritt frei!


Im Haus der sieben Wälder. Lola Landau und Armin T. Wegner in Neuglobsow

Buchpremiere

Samstag, 6. November 2010, 20 Uhr 
Ort: Tucholsky-Museum, Schloss Rheinsberg

Im Rahmen der Rheinsberger „Langen Nacht der Künste“ stellt Peter Böthig, Leiter des Tucholsky-Museums, seine neueste Arbeit vor. Das Frankfurter Buntbuch 49, herausgegeben von Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld, beleuchtet die Lebenssituation des Dichterpaares Landau-Wegner. Die beiden Berliner heirateten in Rheinsberg, bauten ein Haus am Stechlinsee und lebten, umgeben von Natur und Ruhe, bis 1925 in Neuglobsow. 

Eintritt: 3,50 Euro

Kartentelefon: 033931-72615


Spieleabend - Lotto, Piquet, Tarock...

Donnerstag, 4. November 2010, 19 Uhr 

Die Abende werden länger und das Kleist-Museum lädt ein, die Spielkultur um 1800 kennen zu lernen. Das „Gänsespiel“, „Glocke und Hammer“, verschiedene Kartenspiele und Charaden stehen zur Auswahl und versprechen einen entspannten Abend im schönen Veranstaltungsraum des Kleist-Museums.

Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  


Dein Gedicht ist ein Gedicht

In einem Gemeinschaftsprojekt laden die Burg Beeskow und das Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) interessierte Schüler und Jugendliche zu drei Wochenendworkshops auf die Burg Beeskow sowie zu einem Lyrikwettbewerb ein.

Alle Informationen zum Workshop und Wettbewerb sind auf dem hier herunterladbaren Flyer zusammengestellt und unter www.burg-beeskow.de abrufbar.

Der Workshop

Am 04./05. September, 25./26. September sowie am 30./31. Oktober 2010 sind junge Dichter oder jene, die es werden möchten herzlich eingeladen, sich Tipps und Tricks zum Schreiben eigener Gedichte bei Profis, wie den Lyrikern Brigitte Struzyk, Carmen Winter und Peter Pietraß zu holen.

Darüber hinaus sind an allen drei Wochenenden Vorträge geplant: Am 05. September wird die Autorin Carmen Winter unter dem Titel „Sprüche klopfen“ zum Thema Sprach-Rhythmus sprechen. Am Sonntag, den 26. September referiert Tilmann Schladebach über die „Revolution der Künste“ - Umbruch in Kunst, Literatur und Musik um 1800. Am 30. Oktober spricht der Direktor des Kleist-Museums, Dr. Wolfgang de Bruyn, zum Thema „Ich will ein Bauer werden“.

Um mehr über den Dichter Heinrich von Kleist, dessen Todestag sich am 21. November 2011 zum 200. Mal jähren wird, zu erfahren, findet an jedem der drei Wochenende eine Exkursion statt. Dabei wird „Auf den Spuren Heinrich von Kleists“ am 04. September das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) die erste Station sein, am 25. September führt der Weg an den Kleinen Wannsee nach Berlin, wo sich die Grabstätte Heinrich von Kleists befindet und final wird es am 31. Oktober auf den Spuren von „Michael Kohlhaas“ nach Tempelberg gehen.

Die Teilnahme an den Workshops, Vorträge und Exkursionen ist kostenlos.

Anmeldungen zum Workshop bzw. zur Exkursion unter
E-Mail: info@burg-beeskow.com oder Tel. 03366-352701

Der Wettbewerb 

Jeder kreative Kopf, im Alter von ca. 14 bis 25 Jahren, kann sich mit zwei bis drei Gedichten aus der Themen- und Gedankenwelt Kleists (z. B. Liebe bis an den Tod, Nacht und Engel, Am Rande der Gesellschaft, Verzweiflung, Mensch als Marionette, Selbstbehauptung als Pflicht) beteiligen, die Teilnahme am Workshop ist dabei nicht vorausgesetzt.

Eine Jury wählt unter allen Einsendungen die besten 10 Gedichte aus.
Als Preise winken:

300,- Euro (1. Platz)

200,- Euro (2. Platz)

100,- Euro (3. Platz)

Die schönsten Gedichte des Wettbewerbes werden bis zum 31. Januar 2011 gesucht und sollen von den jungen Künstlern in einer Abschlusslesung vorgestellt werden sowie in einem kleinen Gedichtband zum Kleist-Jahr präsentiert werden.

Die jungen Poeten senden ihre Gedichte bitte bis zum 31. Januar 2011 per E-Mail an: deingedicht@gmx.de oder per Post an die Burg Beeskow, Frankfurter Straße 23, 15848 Beeskow.


Sieben unwiderbringlich verlorene Jahre. Heinrich von Kleist in Potsdam

Vortrag und Lesung

Sonntag, 31. Oktober 2010, 11 Uhr
Ort: Villa Quandt, Große Weinmeisterstr. 46/47, 14469 Potsdam

Am 1. Juni 1792 wurde Heinrich von Kleist in das 3. Bataillon des Potsdamer Regiments Garde Nr. 15b als Gefreiter-Korporal aufgenommen, im Frühjahr 1799 erbat er seinen Abschied. Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar im Kleist-Museum, spürt den Orten und Personen nach, die für Kleists Jahre in Potsdam wichtig waren. Der Schauspieler Moritz Führmann liest Briefe Heinrich von Kleists.

Eintritt: 7,- Euro / ermäßigt 5,- Euro 

Kartentelefon: 0331-28.04.103


Salon Kleist: Doppel-Buchpremiere

Sonntag, 24. Oktober 2010, 16 Uhr

In einem Salongespräch mit Herausgebern, Beiträgern und Verlegern werden die beiden jüngsten Publikationen des Kleist-Museums vorgestellt. „Salons und Musenhöfe“ (Werhahn Verlag) widmet sich der neuständischen Geselligkeit in Berlin und Brandenburg um 1800 und vereint die Beiträge einer gleichnamigen Tagung auf Gut Sieversdorf und eines Treffens von Autoren und Wissenschaftlern im Musenhof Kunersdorf. Das neueste Heft der „Mark Brandenburg“ (Großer Verlag) folgt Kleists Spuren in Brandenburg und Berlin.
 
Mit Reinhard Blänkner, Wolfgang de Bruyn, Marika Großer, Hannah Lotte Lund, Hans-Jürgen Rehfeld, Eberhard Siebert.

In Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina und dem Marika Großer Verlag.
  
Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro


Zu Gast bei Koeppen: Kleist!

Vortrag und Gespräch

Freitag, 22. Oktober 2010, 20 Uhr
Referent: Dr. Wolfgang de Bruyn
Ort: Koeppenhaus, Greifswald, Bahnhofstr. 4

Auf Einladung des Literaturzentrums Vorpommern spricht Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums, im Greifswalder Koeppenhaus über Heinrich von Kleist, das Kleist-Museum und das Jubiläumsjahr 2011. Er geht der Frage nach, warum Kleist heute noch/wieder zu lesen so lohnenswert ist und gibt u. a. eine Antwort mit der Lesung eines Kleisttextes.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro 

Kartentelefon 03834-77.35.10


Salon Kleist: "Licht, Schatten und Bewegung. Mein Leben und meine Filme"

Volker Schlöndorff © J. Rakete

Knut Elstermann im Gespräch mit Volker Schlöndorff

Sonntag, 10. Oktober 2010, 13 Uhr  

Volker Schlöndorff, einer der Begründer des „Jungen Deutschen Films“, ist über Jahrzehnte hinweg auch international einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Wir verdanken ihm großartige Literaturverfilmungen, fast jeder kennt seine mit einem Oscar und der Goldenen Palme ausgezeichnete Blechtrommel, auch Kleists Novelle Michael Kohlhaas hat er verfilmt. Im Salon Kleist liest Volker Schlöndorff aus seiner 2008 erschienenen Autobiographie und spricht mit dem Berliner Filmjournalisten Knut Elstermann u. a. über sein heutiges Verhältnis zu Heinrich von Kleist.

Eintritt 7,- / ermäßigt 5,- Euro
Kombiticket 8,- / ermäßigt 6,- Euro

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2010


Matinee: Michael Kohlhaas - der Rebell

Filmplakat - Michael Kohlhaas der Rebell. Ein deutscher Rebell gegen Willkür und Macht!

Ein Film von Volker Schlöndorff

Sonntag, 10. Oktober 2010, 11 Uhr

Der 1968 in Bayern und der ČSSR mit Hauptdarstellern aus England und Frankreich gedrehte Film war die erste internationale Großproduktion Schlöndorffs, der auch am Drehbuch mitarbeitete. Der Film wurde maßgeblich von der Produktionsfirma Columbia finanziert, was den Regisseur zu vielen Zugeständnissen zwang, eines der gravierendsten war, dass in englischer Sprache gedreht wurde. Schlöndorff selbst hielt das Projekt im Nachhinein für gescheitert, seine heutige Sicht auf den Film wird eines der Themen im „Salon Kleist“ sein.

Eintritt: 3,- / ermäßigt 2,- Euro
Kombiticket mit Salon Kleist: 8,- / ermäßigt 6,- Euro

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2010


Kleist-live!

Präsentation der Ergebnisse der Projektwoche der Kleist-Klasse des Karl-Liebknecht-Gymnasiums für Jedermann.

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 17 Uhr und Freitag 8. Oktober 2010, 10 Uhr

Ein museumspädagogisches Projekt im Rahmen der Kleist-Festtage 2010

Eintritt für Nicht-Schüler: 3,- / ermäßigt 2,- Euro


Führung: Kleist-WG

Mittwoch, 6. Oktober 2010 und Donnerstag, 8. Oktober 2010, jeweils
17 Uhr sowie Sonntag, 10. Oktober, 10 Uhr und 15 Uhr

Kleist, der ewig herum reisende Dichter, erhält sein erstes Zuhause in einer Büro-Etage, eingerichtet von seinen „Mitbewohner“, Schülerinnen und Schülern aus Frankfurt (Oder), Umgebung und Europa.


Mehr Informationen und Anmeldung zu den Führungen im Rahmen der
Kleist-Festtage 2010  unter Tel.: 0335-53 11 55 


Schülerprojekt: Kleist live!

Montag, 4. Oktober 2010 bis Donnerstag 2010, 7. Oktober

Museumspädagogisches Projekt der Kleist-Klasse des Karl-Liebknecht-Gymnasiums, Frankfurt (Oder) im Rahmen der Kleist-Festtage 2010


Lesung und Gespräch: Selim Özdogan

Selim Özdogan

Dienstag, 5. Oktober 2010 und Mittwoch, 6. Oktober 2010

Eine Lesung mit dem Kölner Autor kann so ziemlich alles sein – außer langweilig! Özdogan liest, erzählt, fragt, diskutiert, und vor allem animiert er immer wieder seine Zuhörer nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Schreiben.

Im Rahmen der Kleist-Festtage 2010 liest Selim Özdogan an Schulen in Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt.

Geschlossene Veranstaltungen!


Führung: Heinrich von Kleist. Leben-Werk-Wirkung. Blickpunkte

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 16 Uhr

Führung durch die Dauerausstellung des Kleist-Museums.

Eintritt frei!


Zwischen Anerkennung und Verbot. Heinrich von Kleist und das Buchwesen seiner Zeit

Georg Andreas Reimer, Lith. Anst. von J. G. Bach

Vernissage

Dienstag, 5. Oktober 2010, 16 Uhr

Am Beispiel Kleists und seiner Verleger zeichnet die Ausstellung ein Bild von den allgemeinen Verlagsbedingungen und dem Buchmarkt um 1800. Besonderer Raum wird dabei dem Problem der Zensur gegeben. Beginnend mit Kleist erstem Verleger, dem Schweizer Heinrich Geßner, zeigt die Exposition die Verlagsstationen Heinrich von Kleists in Stuttgart (Cotta), Dresden (Arnold und Walther) und Berlin (Decker, Hitzig, Kuhn und Reimer) nach.

Kuratoren: Wolfgang Barthel, Hans-Jürgen Rehfeld

Begrüßung: Wolfgang de Bruyn, Einführungsvortrag: Hans-Jürgen Rehfeld

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2010.


Brennend interessant werden die Kleist-Festtage 2010 mit Sicherheit!
Das Motto 2010 »Mit dem Feuer spielen.« rückt die künstlerische Ausein-
andersetzung mit dem inneren Feuer Heinrich von Kleists in den Mittelpunkt. Denn der Dichter wurde Zeit seines (kurzen) Lebens getrieben von einer immensen Schaffenswut und -glut.

Eine faszinierende Auswahl seiner immer noch brandaktuellen Werke halten die Kleist-Festtage 2010 für Sie bereit. Lese-, Schreib- und Theaterprojekte, Ausstellungen und öffentliche Foren wie der Salon Kleist nehmen sich der Lebensthemen des Dichters in einer ganz eigenen Form an.

Alle Veranstaltungen des Kleist-Museum im Rahmen der diesjährigen Kleist-Festtage finden Sie in unserer Rubrik Veranstaltungen.


Jörg Aufenanger „Vierzig Tage im Leben des Heinrich von Kleist“

Buchpremiere

Dienstag, 21. September 2010, 20 Uhr
Moderation: Jens Bisky
Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin 

Anfang 1803 war Kleist für mehrere Wochen Gast bei Christoph Martin Wieland, einem der einflussreichsten Dichter in der damaligen deutschen Literaturszene. Wieland hatte Gefallen an dem „jungen Mann von seltenem Genie“ gefunden und bestärkte ihn in seinem radikal neuen dramatischen Stil. Machtlos muss er jedoch mit ansehen, wie Kleist immer wieder das Geschriebene vernichtet. Als dann noch Luise, die mehr als zehn Jahre jüngere Tochter Wielands, ins Spiel kommt, steigert sich Kleists Schaffenskrise zu einer Lebenskrise: Kleist flieht, ohne Abschied zu nehmen… 

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum, Transit Verlag und Literaturforum im Brecht-Haus. 

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro


Lehrerfortbildung

Außerschulische Lernorte 

Dienstag, 21. September 2010, 15 Uhr  

Regionalkonferenz der Kunstfachlehrer.

In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder).


Achtung! Die Lesung mit Wieland Förster muss krankheitsbedingt leider entfallen.

Lesung und Gespräch: Wieland Förster zu Gast im Kleist-Museum

Wieland Förster „Denn als sie, um die Abenddämmerung gestern - “, Zeichnung, 1983 (Selbstbildnis mit Kleist)

Donnerstag, 16. September 2010, 19 Uhr 

Der Bildhauer, Graphiker und Schriftsteller Wieland Förster, dessen Werke zu Heinrich von Kleist im und vor dem Kleist-Museum zu entdecken sind, liest aus seinem jüngsten Buch Der Andere: Briefe an Alena. Als langjähriger Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR hat er sich insbesondere um die Förderung der Meisterschüler verdient gemacht. Sein reiches Werk ist in zahlreichen Galerien, Museen und Ausstellungen dokumentiert, sein Archiv seit wenigen Wochen in das Archiv der Akademie der Künste in Berlin übernommen. 

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Reservierungen unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de 


Spieleabend

Donnerstag, 9. September 2010, 19 Uhr 

Das Kleist-Museum lädt zu einem geselligen Abend ein, der die Spielkultur um 1800 aufleben lässt. „Glocke und Hammer“, das „Gänsespiel“, Charaden und verschiedene Kartenspiele stehen zur Auswahl und versprechen einen entspannten Abend im schönen Veranstaltungsraum des Kleist-Museums.

Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro

 Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen. 


Kurze Nacht der Frankfurter Museen

Freitag, 3. September 2010, 17 bis 24 Uhr 

18.15 Uhr - Ein Haus für Kleist 

Eröffnung der Ausstellung mit Architekturmodellen für den Neubau des Kleist-Museums und Gespräch mit Wolfgang de Bruyn und einem Vertreter des Büros für Stadtplanung, -forschung und -erneuerung (PFE). 

Eintritt frei!


Eröffnung der Kleist-WG

Mittwoch, 1. September 2010

Kinder können Kunst 

…wenn man ihnen Raum gibt. An historischem Ort, dort, wo sich einst Kleists Geburtshaus befand, wurde in einer leergezogenen Büroetage ein temporäres Kunstprojekt initiiert und die „Kleist-WG“ gegründet. Schüler, Kunstkurse und Klassen, Lehrer und Studenten bewarben sich um die leer stehenden Räume. Entstanden sind mehr als 20 unglaubliche, jugendlich provokante Rauminstallationen. Kleist, der ewig herum reisende Dichter erhält sein erstes Zuhause, eingerichtet von seinen „Mitbewohnern“, Schülerinnen und Schülern aus Frankfurt (Oder), Berlin, Fürstenwalde, Grünheide, Potsdam und aus Sauges (Frankreich). 

Ein museumspädagogisches Projekt mit internationaler Beteiligung, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, von der Sparkasse Oder-Spree, der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH - WoWi, der FWA Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH, der Stadtwerke Frankfurt (Oder) und der Stadt Frankfurt (Oder).

Eintritt frei!


Finissage und Buchpräsentation

Buchcover „Buntbuch Caroline de la Motte Fouqué“

Caroline de la Motte Fouqué

Sonntag, 29. August 2010, 11 Uhr 

Zum Abschluss der Fouqué-Ausstellung stellt die Autorin Barbara Gribnitz, promovierte Germanistin und Mitarbeiterin des Kleist-Museums, das Frankfurter Buntbuch Nr. 48 Caroline de la Motte Fouqué, geb. von Briest, auf Nennhausen vor.  

Eintritt frei!


Der Mode Töchter

Pariser Dame in neuester grande Parure © Klassik Stiftung Weimar

Vortrag und Präsentation

Samstag, 21. August 2010, 14 Uhr
Ort: Musenhof Kunersdorf 

Nadja Kupsch, Kuratorin der aktuellen Ausstellung „Caroline de la Motte Fouqué. Chronistin der Moden“ im Kleist-Museum, spricht über Damenkleidung vom Ancien Régime bis zur Restauration. Mit Präsentation verschiedener Kostüme.

Eintritt: 5,- Euro


Spieletag - Gänsespiel, Charaden und Glocke und Hammer

Donnerstag, 19. August 2010, 10 bis 12 Uhr

Auch im August laden wir insbesondere Ferienkinder und ihre Eltern oder Großeltern zu ein paar Stunden Spiel und Spaß mit Reprints historischer Spiele in das Kleist-Museum ein. 

Eintritt: 1,- Euro

Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder E-Mail: info@kleist-museum.de erforderlich. 


Lehrerfortbildung

Lernort Literaturmuseum

Donnerstag, 19. August 2010, 9 Uhr 

In Zusammenarbeit mit dem Lisum Berlin-Brandenburg.

Eintritt: 2,- Euro


Fast habe ich ganz und gar vergessen, wie die Natur aussieht.

Vortrag
Heinrich von Kleist, Brandenburg und das Jahr 2011 

 Dienstag, 17. August 2010, 20 Uhr
Referent: Dr. Wolfgang de Bruyn
Ort: Fallada-Museum, Carwitz 

Zum Abschluss der Gastausstellung „Kleist im Nationalsozialismus“ in Carwitz spricht der Direktor des Kleist-Museums, Dr. Wolfgang de Bruyn, über Leben, Werk und Wirkung von Heinrich von Kleist. 

Eintritt frei!


Konzertlesung „Das Wesen der Frauen“

Caroline de la Motte Fouqué, Unbekannte Kopie, ca. 1805

Montag, 9. August 2010, 19 Uhr 

„So ist die Musik immer noch das Element, in welchem sich das Wesen der Frauen am freiesten, am naturgemäßesten zurückspiegelt“, schrieb Caroline de la Motte Fouqué 1826. Singen und Spielen galten um 1800 als genuin weiblich, komponierende Frauen waren allerdings die Ausnahme. An eine von ihnen, Fanny Mendelssohn, möchte die Konzertlesung erinnern. Verbunden wird das Konzert mit literarischen Texten über Musik u. a. von Caroline Fouqué, Bettina von Arnim und Dorothea Schlegel, und mit einem Ausschnitt aus der Heiligen Cäcilie von Heinrich von Kleist. 

Am Klavier Anja Götze, es lesen Wolfgang de Bruyn und Anette Handke. 

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3 Euro 

Reservierungen unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de

Eine Veranstaltung im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2010. 

Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. 
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. 


Symposium

Schriftstellerinnen in Brandenburg und Preußen: Caroline de la Motte Fouqué und Sophie Tieck-Bernhardi-von Knorring

Montag/Dienstag, 9./10. August 2010

Unser diesjähriges Symposium widmet sich zwei Schriftstellerinnen, deren Namen in den traditionellen Literaturgeschichten fehlten. Erst in den letzten Jahren rücken sie wieder in den Blick. Caroline de la Motte Fouqué war eine produktive, zu ihren Lebzeiten viel gelesene Autorin, die neben Romanen und Erzählungen auch kulturhistorische Essays schrieb; Sophie Tieck galt als bedeutende Berliner Romantikerin, ihre Wiederentdeckung war eine literarische Sensation. Das umfangreiche Werk beider Frauen ist weder vollständig erschlossen noch Bestandteil einer intensiven wissenschaftlichen Auseinandersetzung; zum Ausgleich dieses Defizits möchte das Symposion beitragen. 

Das Programm und den genauen Ablauf der Konferenz finden Sie hier.

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2010 in Zusammenarbeit mit der Lübbering-Stiftung und mit freundlicher Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und der Stiftung für Romantikforschung. 

Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. 
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. 


Ankündigung: Symposium im Kleist-Museum

Am 9. und 10. August 2010 lädt das Kleist-Museum zum diesjährigen Symposium Schriftstellerinnen in Brandenburg: Caroline de la Motte Fouqué (1775-1831) und Sophie Tieck-Bernhardi-von Knorring (1775-1833) ein. 

Gewidmet ist das diesjährige Symposium zwei Schriftstellerinnen, deren Namen in den traditionellen Literaturgeschichten fehlten. Erst in den letzten Jahren rücken sie wieder in den Blick. 

Caroline de la Motte Fouqué war eine produktive, zu ihren Lebzeiten viel gelesene Autorin, die neben Romanen und Erzählungen auch kulturhistorische Essays schrieb; Sophie Tieck galt als bedeutende Berliner Romantikerin, ihre Wiederentdeckung war eine literarische Sensation. 

Das umfangreiche Werk beider Frauen ist weder vollständig erschlossen noch Bestandteil einer intensiven wissenschaftlichen Auseinandersetzung; zum Ausgleich dieses Defizits möchte das Symposium beitragen. 

Das Symposium ist eine Begleitveranstaltung zu unserer aktuellen Sonderausstellung Caroline de la Motte Fouqué – Chronistin der Moden, die noch bis zum 29. August zu sehen ist. 

Ablauf der Konferenz 

Wir würden uns freuen, Sie zum Symposium begrüßen zu dürfen.

Das Symposium ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2010 in Zusammenarbeit mit der Lübbering-Stiftung und mit freundlicher Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und der Stiftung für Romantikforschung. 

Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. 
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.


Spieletag - Lotto, Würfel, Blinde Kuh

Donnerstag, 15. Juli 2010, 10 bis 12 Uhr 

Ferienspaß für Klein und Groß: Schon zu Kleists Zeiten spielte man Lotto, Würfel und Blinde Kuh! Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen, einen besonderen Vormittag im Garten des Kleist-Museums zu verbringen. Bei schlechtem Wetter wird im Veranstaltungsraum des Museums gespielt.  

Eintritt: 1 Euro

Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder E-Mail: info@kleist-museum.de erforderlich. 


Caroline de la Motte Fouqué und die Mode ihrer Zeit

Vortrag und Modepräsentation

Sonntag, 4. Juli 2010, 15 Uhr 
Ort: Schloss Nennhausen

Vortrag von Nadja Kupsch über die Damenbekleidung vom Ancien Régime bis zur Restauration mit Präsentation verschiedener Kostüme.

Eine Veranstaltung im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2010. Mit freundlicher Unterstützung der Familie von Stechow.

Eintritt: 5 Euro


                                      

Hansestadtfest BUNTER HERING

Kleist-Lounge im Museumsgarten  

Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. Juli 2010

Studierende der Universität Viadrina laden zum Entspannen in die inspirierende „Blaue Kleist-Lounge“ im Garten des Kleist-Museums ein. Bei Live-Musik, einem Poetry-Slam, szenischen Lesungen und kulinarischen Genüssen kann man in kreativer Atmosphäre Kraft tanken. Am Samstag und Sonntag finden kostenlose Führungen durch das Museum statt. 

Eine Veranstaltung der studentischen Projektinitiative fforn in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum.

Eintritt frei!

www.bunterhering.de


 

 

Wie viel Kleist braucht Frankfurt an der Oder?

Vortrag

Montag, 28. Juni 2010, 19.30 Uhr

Referent: Dr. Wolfgang de Bruyn
Ort: Friedenskirche, Frankfurt (Oder)


 

Konzertlesung und Buchpräsentation

Buchcover „Buntbuch Caroline de la Motte Fouqué“

Sonntag, 27. Juni 2010, 15 Uhr
Ort: Schloss Nennhausen
Referenten: Wolfgang de Bruyn
und Anette Handke
Am Klavier: Anja Götze

„So ist die Musik immer noch das Element, in welchem sich das Wesen der Frauen am freiesten, am naturgemäßesten zurückspiegelt“, schrieb Caroline de la Motte Fouqué in Frauen in der großen Welt. Bildungsbuch beim Eintritt in das gesellige Leben (1826). Singen und Spielen galten um 1800 als genuin weiblich. Die Musikproduktion allerdings blieb hauptsächlich den Männern vorbehalten, komponierende Frauen waren die Ausnahme. An einige von ihnen, z. B. Fanny Mendelssohn, möchte die Konzertlesung erinnern. Verbunden wird das Konzert mit literarischen Texten über Musik, ebenfalls von Frauen geschrieben, u. a. von Caroline Fouqué, Bettina von Arnim, Caroline Fischer und Dorothea Schlegel.

Nach einer Pause stellt um 16.45 Uhr die promovierte Germanistin und Mitarbeiterin des Kleist-Museums, Barbara Gribnitz, ihre jüngste Publikation Caroline de la Motte Fouqué, geb. von Briest, auf Nennhausen vor. Das interessante und lebendige Porträt der Schriftstellerin und Publizistin Caroline Fouqué erscheint als 48. Band der von Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld herausgegebenen „Frankfurter Buntbücher“.

Eintritt: 10 Euro

Eine Veranstaltung im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2010. Mit freundlicher Unterstützung der Familie von Stechow.


Lehrerfortbildung

Außerschulische Lernorte und Projektarbeit

Dienstag, 22. Juni 2010, 15 Uhr
Ort: „Kleist-WG“, Frankfurt (Oder)

Die Museumspädagogin des Kleist-Museums, Christina Dalchau, und die beteiligten Klassen, Kurse und Einzelpersonen informieren über den Stand der Ausgestaltung der „Kleist-WG“.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Lisum Berlin-Brandenburg.


 

Das befragte Ich

Literarischer Abend

Donnerstag, 17. Juni 2010, 19 Uhr

Kleists Vorfahren und Nachkommen von Sappho bis zur Gegenwart. Europäische Gedichte durch Jahrtausende zur Selbstbefragung des Ichs.

Edgar Wipf, mit den Künsten lebender Arzt und Essayist beim SWR Baden-Baden, lädt ein zum literarischen Gang durch die Jahrtausende.

Eintritt: 3 Euro; erm. 2 Euro

Reservierungen unter Tel.: +49-(0)335-53 11 55
oder E-Mail: info@kleist-museum.de


„Wenn du fort bist, ist alles nur halb.“

Hans Fallada, © Photoarchiv, Aufbau-Verlag

Lesung - Petra Hinze & Horst Hiemer lesen Briefe von Hans Fallada und Anna Ditzen

Donnerstag, 10. Juni, 19 Uhr

1928 begegnete der 35-jährige Rudolf Ditzen – so der bürgerliche Name des weltbekannten Autors – der 27-jährigen Arbeiterin Anna Issel. Eine Liebesbeziehung beginnt, die Hans Fallada stets verklärt hat. Die Briefe zeigen Höhen und Tiefen einer Ehe, von den zärtlichen, phantasievollen Briefen der Jungverliebten bis zu den letzten Schreiben, in denen die Geschiedenen um ihre Würde und ein Miteinander ringen.

In Zusammenarbeit mit dem Fallada-Museum, Carwitz

Eintritt: 5 Euro; erm. 3 Euro

Reservierungen unter Tel.: +49-(0)335-53 11 55
oder E-Mail: info@kleist-museum.de


Heinrich von Kleist, Brandenburg und die Folgen

Vortrag

Donnerstag, 10. Juni, 17.30 Uhr

Referent: Dr. Wolfgang de Bruyn
Ort: Haus Brandenburg, Fürstenwalde


Wissen trifft... von Düffel.

John von Düffel, © Photo: Katja von Düffel

Das Kulturgespräch an der Oder

Mittwoch, 2. Juni, 19 Uhr
Lesung und Gespräch

Gast im Sommergarten ist der Autor, Dramatiker und begeisterte Sportler John von Düffel mit seinem Band „Wovon ich schreibe“. Der Autor macht sich auf die Suche nach den vielfältigen Berührungspunkten von Literatur und Wirklichkeit. John von Düffel, 1966 in Göttingen geboren, ist mehrfach preisgekrönter Schriftsteller und derzeit Dramaturg und Autor am Deutschen Theater Berlin.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadt- und Regionalbibliothek und Kleist-Museum in Kooperation mit dem WMZ-Stadtfernsehen

Eintritt 5 €; erm. 3 €

Reservierungen unter Tel.: +49-(0)335-53 11 55
oder E-Mail: info@kleist-museum.de


Heinrich von Kleist – „…der arme Kauz aus Brandenburg“

Vortrag

Dienstag, 25. Mai, 20.15 Uhr

Referent:  Dr. Wolfgang de Bruyn
Ort: Kunstgesellschaft Thun (Schweiz)


33. Internationaler Museumstag

Sonntag, 16. Mai, 10 bis 20 Uhr

Um 11 Uhr laden wir zur Finissage der Karikaturen-Ausstellung: Björn Langhans (Puppenspieler, Theater des Lachens) liest Satiren über Heinrich von Kleist. Für Spätaufsteher gibt es um 15 Uhr eine zweite Gelegenheit, die satirischen Texte zu hören. Um 14 Uhr beginnt ein Stadt-Spaziergang „Auf den Spuren Heinrich von Kleists“ und um 12 Uhr  und 16 Uhr laden wir zu Führungen durch das Museum ein. Außerdem Publikationen zum Sonderpreis, Café im Garten und Gespräche im Salon.

Eintritt frei


Spieleabend

Donnerstag, 29. April, 19 Uhr

Einmal im Quartal lädt das Kleist-Museum zu einem Abend ein, der Geselligkeit wie vor 200 Jahren verspricht. „Hammer und Glocke“ ist ein Spiel aus Kleists Zeiten, bei dem man ein kleines Vermögen verlieren konnte. Dagegen ist das „Gänsespiel“ ein eher harmloses Vergnügen. Piquet, Tarock und Charaden sind weitere Spielmöglichkeiten, gespielt wird mit Reprints der historischen Vorlagen.

Eintritt 3 €; erm. 2 €


Joachim John „Bube John“

Buchcover "Bube John"

Donnerstag, 22. April, 19 Uhr

Lesung und Gespräch

In der Perspektive eines Kindes, das im „Reichsprotektorat Böhmen“ aufwächst und Krieg, Kriegsende und Vertreibung erlebt, vermischen sich Realität und Phantasie; sein morphiumabhängiger Vater erscheint ihm als Zauberer, dessen Freunde sind Feen. In der neuen Heimat Sachsen wird der Junge nicht heimisch – lange findet seine Odyssee kein Ende. Der Maler und Grafiker Joachim John, dessen Kunst auch im Kleist-Museum gesammelt wird, erzählt eine über alle Farbtöne verfügende Sprache. Einige seiner Arbeiten zu Kleist sind an dem Abend im Veranstaltungsraum des Museums zu sehen.

Eintritt 3 €; erm. 2 €


"Unser Handeln – unsere Zukunft“

Rhetorik-Wettstreit

Dienstag, 20. April, 9 Uhr
Ort: Rathaus Frankfurt (Oder), Saal Słubice

Zu diesem Thema findet der 4. Rhetorikwettstreit der Jahrgangsstufe 10 des Karl-Liebknecht-Gymnasiums Frankfurt (Oder) im Rahmen des 8. Internationalen Projekttages der Unesco-Projekt-Schulen statt.


4. Vorlesewettbewerb

4. Vorlesewettbewerb im Kleist-Museum

Freitag, 16. April, 10 Uhr

14 Schülerinnen und Schüler lesen Kleistsche Erzählanfänge und tragen Gedichte über Kleist vor.

Eintritt frei, Zuhörer herzlich willkommen.


Marion Poschmann & Patrick Findeis

Marion Poschmann (Photo: © Frank Mädler)
Patrick Findeis (Photo: © Marko Lipus)

Kunstpreisträger 2009

Donnerstag, 15. April, 19 Uhr
Lesung und Gespräch

„In beiden Büchern werden die Kosten des Fortschritts verhandelt, und zwar aus der Sicht derer, die nicht zu den Gewinnern zählen. Schmale und wortkarge Bücher – doch wie wortmächtig ist diese Wortkargheit, und mit welcher Intensität der Bilder wird diese Verschwiegenheit bewerkstelligt“ (Aus der Laudatio von Sigrid Löffler).

Eine Veranstaltung der LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH

Eintritt frei, im Anschluss an die Lesung bitten die Veranstalter zu einem Glas Wein.


Heinrich von Kleist – Eine Annäherung

Vortrag

Dienstag, 13. April, 19.30 Uhr

Referent: Hans-Jürgen Rehfeld
Ort: Goethe-Gesellschaft, Bremen



Eröffnung des „Salon Kleist“

Sonntag, 11. April, 16 Uhr
Lesung und Gespräch

Ab dem 12. April steht der mit historischen Möbeln ausgestattete „Salon Kleist“ den Besuchern als Leserraum zur Verfügung. In loser Folge wird zu Lesungen, Buchvorstellungen und Gesprächsrunden in den Salon eingeladen. Zur Eröffnung lesen MitarbeiterInnen des Kleist-Museums bei Tee und Gebäck Texte von Kleist und seinen Zeitgenossen.

Eintritt 3 €; erm. 2 €


Lesen im Winter (II) - „Lieben wir die Menschen sie gehen so schnell fort...“

Mittwoch, 24. März, 19 Uhr

„Küsse” – Maria Pawlikoska-Jasnorzewska

Karin Wolf präsentiert polnische Literatur in eigener Übersetzung und das Portrait einer Dichterin. Am letzten Abend von „LESEN IM WINTER“ lädt Frau Wolff zu einer Begegnung mit der „polnischen Sappho“, Maria Pawlikowska-Jasnorzewska (1891-1945), ein.

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Oder-Spree, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder).


Das Kleist-Museum auf der Leipziger Buchmesse, 18. März bis 21. März

Das Kleist-Museum präsentierte sich auf der Leipziger Buchmesse mit ausgewählten Publikationen auf dem Gemeinschaftsstand der „Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG)“.

www.leipziger-buchmesse.de


Konzertlesung

Sonntag, 14. Februar, 19 Uhr

"Ist sie entflohn, die Zeit der Liebe?" (Heinrich von Kleist)
Liebesleid und Liebeslust durch die Jahrhunderte

 Wie wunderbar, wie tragisch, wie elementar - und manchmal: wie lächerlich - kann Liebe sein. In allen Jahrhunderten haben Dichter, Schriftsteller, Dramatiker die Freuden und das Leiden der Liebe beschrieben. In dem Programm der Schauspielerin Monika Bienert und der Sprecherin und Journalistin Magadalena Bienert kommen Klassiker wie Goethe, Schiller, Heine, Kleist, Rilke, aber auch heutige Autoren wie Sarah Kirsch, Erich Fried, Wladimir Kaminer und andere zu Wort.

In heiteren und manchmal auch traurigen, ironischen und tiefernsten Monologen und Dialogen wird von der Vielfarbigkeit der Liebe erzählt. Der Berliner Musiker Jens Kummer zeigt auf dem Klavier, wie Musiker aller Zeiten sich dem ewigen Thema Liebe genähert haben. Und wie immer bei der Liebe: Wein und andere kleine Köstlichkeiten können den Genuss nur steigern.

Eintritt 12 €, erm. 10 €
Paarticket (Eintritt für zwei Personen) 18 €