Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2011


Kinder im Museum: Bücherwunschbaum

27. November bis 15. Dezember 2011

Wie in den Jahren zuvor haben Kinder aus Frankfurt und Umgebung auch in diesem Winter wieder die Gelegenheit, einen Weihnachtsbuchwunsch an den Bücherwunschbaum im Kleist-Museum zu hängen. Am 15. Dezember werden die Gewinner ausgelost und etliche Bücherwünsche zu Weihnachten erfüllt. Wir freuen uns, wenn Buchhandlungen, Verlage und Privatpersonen uns bei weiteren Wunscherfüllungen mit einer Spende unterstützen.


Kleist: Rätsel, Kämpfe, Brüche (IV): Tod am Wannsee

Kleist-Grab am Kleinen Wannsee, nach der Sanierung; Foto: Udo Bode

Dienstag, 13. Dezember 2011, 16 Uhr

In der Biographie Kleists gibt es einige weiße Flecken. Irritierender Weise sind wir über die letzten zwei Tage seines Lebens sehr gut informiert: Grund dafür sind die polizeilichen Vernehmungsprotokolle. So können wir den Geschehnissen vom 20. und 21. November 1811 am Kleinen Wannsee relativ nah folgen. Zusammen mit den Abschiedsbriefen entsteht ein bewegendes Bild der beiden "Luftschiffer" Henriette Vogel und Heinrich von Kleist. Über Kleists Abschiedsbrief und seine letzten Tage am Wannsee spricht Anette Handke, Pressefrau im Kleist-Museum.

Eintritt 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Musik und Wort zur Weihnachtszeit

(c) Blanche Kommerell

Konzertlesung

Sonntag, 11. Dezember 2011, 16 Uhr

Das Kleist-Museum nimmt die Tradition der Konzertlesung in der Vorweihnachtszeit wieder auf. Ein Streichertrio des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt, Claudyna Schulze- Broniewska, Michaela Kennke und Thomas Georgi, verstärkt durch den Cembalisten Arno Schneider begleitet von Blanche Kommerell, die aus Nikolai Wassiljewitsch Gogols Märchen "Die Nacht vor Weihnachten" liest.

Eintritt 10,- Euro / ermäßigt 8,- Euro

Kartenvorverkauf im Kleist-Museum oder verbindliche Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 /
E-Mail: info@kleist-museum.de dringend empfohlen.


Kinder im Museum: Tolles Buch! – Die Literaturempfehlungsshow

Tina Kemnitz

Montag, 5. Dezember 2011, 9 Uhr

Abenteuer-, Grusel-, Tiergeschichten, dicke Wälzer und dünne Bücher, für jeden ist etwas dabei! Interaktiv und spannend, kurzweilig und vor allem die Leselust weckend stellt die Literaturvermittlerin Tina Kemnitz sieben neue Kinderbücher vor.

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Die Kleist-Preisträgerin 2011, Sibylle Lewitscharoff, zu Gast

Sibylle Lewitscharoff © Susanne Schleyer/Suhrkamp Verlag

Lesung und Gespräch

29. November 2011, 19 Uhr

Der Kleist-Preis 2011 geht an die Berliner Autorin Sibylle Lewitscharoff. Ihr unlängst erschienener Roman "Blumenberg", eine fiktive Hommage an den Philosophen Hans Blumenberg, ist voll mitreißendem Sprachwitz. Die Autorin erzählt von einem hochsympathischen Weltbenenner, dem das Unbenennbare in Gestalt eines freundlichen Löwen begegnet. Sibylle Lewitscharoff erhielt u.a. den Bachmann-Preis, den Berliner Literaturpreis und den Preis der Leipziger Buchmesse. Der renommierte Kleist-Preis wird ihr am 20. November im Berliner Ensemble übergeben. In der Kleist-Stadt wird die Autorin Passagen aus ihrem neuen Buch lesen und über ihre Beziehung zu Heinrich von Kleist sprechen.

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

In Kooperation mit der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)


Auf einem Berg aus Sand wohne ich...

Buchpremiere und Jubiläen

Freitag, 25. November 2011, 19 Uhr - Burg Beeskow

In der Reihe der Frankfurter Buntbücher, die das Verhältnis zwischen Schriftstellern und Orten in der Mark Brandenburg zum Gegenstand haben, stellt der Autor und Fallada-Experte Werner Liersch gemeinsam mit Gilda Bereska und den Herausgebern, Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld, das Buntbuch über den Dichter und Übersetzer polnischer Literatur, Henryk Bereska vor, der im Mai 2011 85 Jahre alt geworden wäre.

Eintritt: 2,50 Euro


22. November 2011
Inszenierungs- und Buchvorstellung - „VWS Der Findling“ nach Heinrich von Kleist. Die Regisseurin Janina Janke im Gespräch mit der Autorin Kristin Schulz

Die Ohnmacht von Kleists Figuren und zugleich ihre Fähigkeit, ihren trotzigen Eigensinn angesichts der „gebrechlichen Einrichtung der Welt“ zu behaupten, markiert den Eintritt in die Moderne. Kristin Schulz versetzt Kleists Erzählung „Der Findling“ in die stillgelegte Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau Berlin, die ihr als Chiffre für eine Seite dieser Moderne dient: den unbedingten Glauben an technischen Fortschritt. Am 19. August 2010 wurde ihre Neufassung des Textes am Originalschauplatz uraufgeführt. Die Regisseurin Janina Janke und die Autorin zeigen Ausschnitte aus dieser Inszenierung, sprechen über das Stück und seine Vorlage und stellen das Buch zur Inszenierung vor, das vom Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) herausgegeben wurde. mehr

 


Das Kleist-Museum auf Vortragsreise

Nicht nur, aber besonders im Kleist-Jahr, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kleist-Museums zu Vorträgen, Gesprächen, universitären, schulischen und weiterbildenden Veranstaltungen unterwegs. Im Herbst 2011 bieten die Mitarbeiter des Kleist-Museums einen viergliedrigen Volkshochschulkurs in Frankfurt (Oder) an.

14. November: 11 Uhr, Königstraße / Ecke Bismarckstraße, Berlin
Enthüllung der Informationsstele „Heinrich von Kleist“
(Dr. Wolfgang de Bruyn)

14. November: 19:30 Uhr, Gemeinde und Heimatverein Kleinmachnow
Kleist-Ehrung in Kleinmachnow
(Dr. Wolfgang de Bruyn)

19. November: 16 Uhr, Kunersdorfer Musenhof
„Der arme Kauz aus Brandenburg“ – Präsentation des literarischen Reiseführers
(Hans-Jürgen Rehfeld)

22. November: 17:30 Uhr, Oberverwaltungsgericht Berlin - Brandenburg
„Henriette Vogel und Heinrich von Kleist“
(Dr. Wolfgang de Bruyn, Anette Handke)


Bitte beachten Sie: Das Kleist-Museum ist am 21. November von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Weltweite Lesung

Blanche Kommerell liest Kleist

Montag, 21. November 2011, 15 Uhr

Das internationale literaturfestival berlin und die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft veranstalten anläßlich des 200. Todestages Heinrich von Kleists gemeinsam mit Kulturinstitutionen, Schulen und allen interessierten Personen weltweit Lesungen von Briefen und Werken des Dichters.

Mehr Informationen

Eintritt frei

Bundesweiter Vorlesetag: Wolfgang de Bruyn liest Kleist

Freitag, 18. November 2011, 10 Uhr

Wie in jedem Jahr beteiligt sich das Kleist-Museum an diesem Vorlese-Projekt. Der Direktor des Kleist-Museums stellt Schülerinnen und Schülern den in Frankfurt geborenen Dichter durch eine Lesung aus dem "Zerbrochnen Krug" in einer Prosafassung für Kinder vor.

Eintritt frei

Ort: Kleist-WG, Große Oderstraße 26/27


„Gehört das Bild mir, das der Spiegel strahlt …“ Jens Bisky im Gespräch mit Norbert Bisky

Heinrich von Kleist, Miniatur auf Elfenbein von Peter Friedel, 1801 © Handschriftenabteilung, Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, bpk / SBB / Ruth Schacht

Mittwoch, 16. November 2011, 19 Uhr

Im Rahmenprogramm der Doppelausstellung „Kleist: Krise und Experiment“ finden in Berlin und Frankfurt (Oder) „Denkräume“ zu einzelnen Ausstellungsmodulen statt. Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Schriftsteller und Theaterleute nähern sich im Experten-Gespräch und im Dialog mit dem Publikum Kleists Leben und Werk, seinen Identitäten.

Jens Bisky, Journalist, Autor, promovierter Kulturwissenschaftler, Vorstandsmitglied der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und Kleist-Biograph, ein Mann des Wortes, diskutiert über Kleists Bild und dessen Rezeption mit seinem Bruder Norbert Bisky, einem wichtigen und national sowie international erfolgreichen deutschen Künstler, der von sich sagt: „Ich habe angefangen zu malen, weil ich ein tiefes Misstrauen Worten gegenüber entwickelt habe“. In einem „Zeit“-Interview erläuterte Norbert Bisky seinen künstlerischen Ansatz: „Ich habe, wenn ich male, keine Betrachter im Kopf, sondern mich selbst. Ich versuche die Bilder so gut zu machen, wie ich kann und meine eigenen Visionen zu verarbeiten. […] Die Besucher kommen wieder mit ihren eigenen Geschichten, mit ihrer eigenen Biografie, mit den Dingen, die sie so im Kopf haben. Ich glaube, zuallererst sind Bilder ein Spiegel, in den man hineinschaut.“ In dem Gespräch über Literatur und Kunst geht es auch um den "Bilderraum" im Frankfurter Teil der Doppelausstellung "Kleist: Krise und Experiment". 

Gleichzeitig möchten wir Sie auf die aktuelle Sonderausstellung "Kleist – Eine Ansichtssache" aufmerksam machen. Noch bis 27. November ist die Exposition mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die für den Sonderband "Kleist – Eine Spurensuche" der "horen" – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik" entstanden sind, im Kabinett des Kleist-Museums zu sehen. Eintritt 7,- Euro / ermäßigt 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Kleist - Bilder und Spuren

Lesungen und Gespräche

Mittwoch, 9. November 2011, 20 Uhr
Ort: Akademie der Künste, Berlin

Zur Präsentation des Kleist-Sonderheftes der Zeitschrift "die horen" lädt die Akademie der Künste zu Gesprächen und Lesungen mit Autorinnen und Autoren sowie Herausgebern des Bandes ein, u.a. mit Christoph Hein, Katja Lange-Müller und Jürgen Krätzer.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung von Akademie der Künste, Berlin, Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) und "die horen" – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik.


Kleist: Rätsel, Kämpfe, Brüche (III): Kleist, der Journalist

Dienstag, 8. November 2011, 16 Uhr

Zwei Zeitschriften gab Kleist heraus: In Dresden den „Phöbus - Ein Journal für die Kunst“ (1808) und danach die „Berliner Abendblätter“ (1. Oktober 1810 - 30. März 1811). Während das Kunstjournal schon von Beginn an auf wenig Aufmerksamkeit stieß, erlebte Kleist mit seiner Berliner Tageszeitung, der ersten Preußens, in den ersten Monaten einen großen Erfolg - dank der Polizeimeldungen, die er exklusiv veröffentlichte. Dieser Versuch der "Volksunterhaltung" mittels Sensationsnachrichten und die Gründe des letztendlichen Scheiterns werden im Mittelpunkt stehen. Über die journalistischen Werke Heinrich von Kleists spricht Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum.

Eintritt 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Kleist in Kundus – Ein Audiowalk mit Heinrich von Kleist durch Potsdam 2011

Auftaktveranstaltung

Montag, 7. November 2011, 15 Uhr
Ort: Schule des zweiten Bildungsweges "Heinrich von Kleist", Potsdam

Der Audiowalk stellt Heinrich von Kleist, seine militärische Laufbahn sowie die Stadt Potsdam als Soldaten- und Garnionstadt in den Mittelpunkt einer doku-fiktionalen Recherche.

Mehr Informationen

Eintritt frei

Ein Projekt der Agentur Kriwomasow in Kooperation mit dem Kleistfestival 2011 des Maxim-Gorki-Theaters und dem Kleist-Museum, Frankfurt (Oder), gefördert von der Bundeskulturstiftung und dem Land Brandenburg.


KLEIST ZUFOLGE … (VIII)

Günter Blamberger © S. Fischer

Kleist in der Biographie. Michael Opitz im Gespräch mit Günter Blamberger

Sonntag, 6. November 2011, 11 Uhr

In seiner großen Biographie zeichnet Günter Blamberger einen neuen Kleist: Er erzählt nicht vom Ende her, vom Selbstmord, sondern wählt die offene Perspektive, das Präsens, den Augenblick, wie er von Kleist selbst erlebt worden ist. Damit gelingt es ihm, das Beunruhigende und Staunenswerte offenzulegen, den Zündstoff in Kleists Leben und Werk zu zeigen. Entstanden ist das packende und anschauliche Porträt eines der großen deutschen literarischen Genies.
Günter Blamberger, Germanist, Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und Kurator der Doppelausstellung zum Kleist-Jahr 2011 "Kleist: Krise und Experiment", stellt "die definitive Biographie für unsere Zeit" (S. Fischer) in Kleists Geburtsstadt vor.

Moderation: Michael Opitz.

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Das Kleist-Museum auf Vortragsreise im Oktober

Nicht nur, aber besonders im Kleist-Jahr, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kleist-Museums zu Vorträgen, Gesprächen, universitären, schulischen und weiterbildenden Veranstaltungen unterwegs. Im Herbst 2011 bieten die Mitarbeiter des Kleist-Museums einen viergliedrigen Volkshochschulkurs in Frankfurt (Oder) an.

7. Oktober 2011 Gerhart-Hauptmann-Museum, Erkner
„Der arme Kauz aus Brandenburg“ – Präsentation des literarischen Reiseführers
(Dr. Wolfgang de Bruyn, Hans-Jürgen Rehfeld)

11. Oktober 2011 Theatermuseum Hannover
„Auf den Knieen meines Herzens“ - Kleist traf Goethe
(Dr. Barbara Gribnitz)

27. Oktober 2011 Literatur- und Kunst-Salon, Berlin-Dahlem
„Ich will ein Bauer werden – Kleist in Thun. Die Entdeckung eines Autors“(Dr. Wolfgang de Bruyn)


Auf einem Berg aus Sand wohne ich...

Buchpremiere und Jubiläen

Samstag, 29. Oktober 2011, 18 Uhr - Kolberg / Heidesee und
Freitag, 25. November 2011, 19 Uhr - Burg Beeskow

In der Reihe der Frankfurter Buntbücher, die das Verhältnis zwischen Schriftstellern und Orten in der Mark Brandenburg zum Gegenstand haben, stellt der Autor und Fallada-Experte Werner Liersch gemeinsam mit Gilda Bereska und den Herausgebern, Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld, das Buntbuch über den Dichter und Übersetzer polnischer Literatur, Henryk Bereska vor, der im Mai 2011 85 Jahre alt geworden wäre.

Eintritt: 2,- Euro (29.10.2011) und 2,50 Euro (25.11.2011)


Der ganze Kleist! – Die Brandenburger Kleist-Ausgabe 1988 – 2010

Lesung und Gespräch

Freitag, 28. Oktober 2011, 19.30 Uhr
Ort: Kleist Forum, Frankfurt (Oder)

2010 schlossen Roland Reuß und Peter Staengle von der Universität Heidelberg ein wirkliches Jahrhundert-Projekt ab. Der 21. und damit letzte Band der Brandenburger Kleist-Ausgabe (BKA) – einer „Kritischen Ausgabe sämtlicher Texte nach Wortlaut, Orthographie, Zeichensetzung aller erhaltenen Handschriften und Drucke“ Heinrich von Kleists – erschien im Stroemfeld Verlag. Finanzierung und Zugang zu Handschriften zu erlangen war maßgeblicher Teil der Verlagsarbeit unter der Leitung von K.D. Wolff. 1988 hatten Reuß und Staengle ohne institutionalisiertes „Hinterland“, der eine eben zu Achim von Arnim promoviert, der andere an seiner Dissertation zu Hölderlin arbeitend, gegen durchaus mächtige Widerstände in Forschung und Forschungsverwaltung die Arbeit an der „Brandenburger Kleist-Ausgabe“ begonnen. Als erster Band erschien „Die Verlobung in St. Domingo“, 2010 dann der letzte Band „Briefe 3“. 
Peter Staengle und K.D. Wolff stellen die Brandenburger Kleist-Ausgabe, unterstützt von Schauspielerinnen und Schauspielern, die Passagen aus dem Werk lesen, mit interessanten Geschichten über die Editionsgeschichte vor.

Eintritt: 7,- Euro / erm. 5,- Euro


Eine gemeinsame Veranstaltung des Kleist-Museums in Kooperation mit dem Kleist Forum.


Amphitryon - Stückeinführung

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 18 Uhr  

Das Gorki-Theater Berlin zeigt im Kleist Forum eine Armin-Petras-Inszenierung des „Prinz Friedrich von Homburg“ (25. Oktober) und den „Amphitryon“ in der Regie von Jan Bosse (27. Oktober, jeweils 19.30 Uhr).
Dr. Barbara Gribnitz führt im Kleist-Museum in die Theatertexte ein. 

Eintritt frei

Prinz von Homburg - Stückeinführung

Dienstag, 25. Oktober 2011, 18 Uhr  

Das Gorki-Theater Berlin zeigt im Kleist Forum eine Armin-Petras-Inszenierung des „Prinz Friedrich von Homburg“ (25. Oktober) und den „Amphitryon“ in der Regie von Jan Bosse (27. Oktober, jeweils 19.30 Uhr).
Dr. Barbara Gribnitz führt im Kleist-Museum in die Theatertexte ein. 

Eintritt frei


Slam Poetry für Frankfurter Schulklassen

Slam Poetry Frank Klötgen © Tim Jockel

Museumspädagogik

Dienstag, 25. Oktober 2011, 9.30 / 11 Uhr  

Frank Klötgen, Slam-Poet, Netz-Literat, Sänger und Texter, kommt auf Einladung des Kleist-Museums nach Frankfurt (Oder).
Er ist Gewinner zahlreicher Poetry Slams und hat im März 2010 seinen Debütroman „Der Fall Schelling“ veröffentlicht. 

Geschlossene Veranstaltung, mehr Informationen unter dalchau@kleist-museum oder Tel. 0335 - 284 99 896


Robert Löhr liest „Das Hamlet-Komplott“

Robert Löhr © Piper Verlag

Lesung und Gespräch

Montag, 24. Oktober 2011, 19 Uhr
Ort: Europa Universität Viadrina, Senatssaal im Hauptgebäude

Nachdem im „Erlkönig-Manöver“ der wahre König Frankreichs gerettet werden sollte, geht es diesmal um nichts weniger als die tausendjährige Reichskrone, die Heinrich von Kleist auf einer Insel im Bodensee ausgegraben hat. Löhr lässt Goethe, Schlegel, Kleist und viele andere Dichter aufeinandertreffen und erzählt mit unzähligen Zitaten gespickt eine absurde Geschichte.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung des Kleist-Museums und der Europa Universität Viadrina.


Kleist-Festtage 2011: „...gib mir Vertraun“

Wissenschaftliches Kolloquium 

Montag, 24. Oktober 2011, 10 Uhr

Das Kolloquium nimmt das Motto der diesjährigen Kleist-Festtage auf. Im Zentrum der Diskussion steht der Begriff des „Vertrauens“, seine Bedeutungsverschiebungen um 1800 sowie seine Verwendung im Werk Heinrich von Kleists und anderer Autorinnen und Autoren seiner Zeit. Die Tagung gibt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ein Podium, eigene Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. Für das Kolloquium wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Anne Fleig ein „Call for Paper“ veröffentlicht, der Studierende höherer Semester, Doktorand/innen und Postdoktorand/innen zur Teilnahme einlädt. Themenvorschläge für Vorträge sind u.a. „Vertrauen im Werk Heinrich von Kleists“, „Vertrauen in pädagogischen, politischen und juristischen Diskursen um 1800“ und „Vertrauen in der Literatur zwischen Aufklärung/Empfindsamkeit und Romantik“.

Tagungsleitung: Prof. Dr. Anne Fleig, Freie Universität Berlin und Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum

Wissenschaftliches Kolloquium des Kleist-Museums in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin.

Interessiertes Publikum ist sehr willkommen, bitte voranmelden unter:
Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Kleist-Festtage 2011


Buchpremiere: KLEIST – Eine Ansichtssache

Lesung und Musik von und mit Christoph Hein, Hans-Eckardt Wenzel und Beate Mitzscherlich

Sonntag, 23. Oktober, 13 Uhr
Ort: Kleist Forum, Frankfurt (Oder)

Anlässlich des Kleist-Jahres wurden die schreibende und die bildende Zunft eingeladen, sich Kleists Werk, Leben und seinem Bildnis zu nähern. Entstanden ist eine höchst spannende Collage aus Texten und Bildern für das Sonderheft „Kleist“ der Zeitschrift „die horen“, das in Frankfurt (Oder) in Kooperation mit dem Kleist-Museum seine Premiere erlebt. Beiträger für den von Christa Wolf, Katja Lange-Müller, Christoph Hein und Jürgen Krätzer herausgegebenen Band sind u. a. Egon Bahr, Volker Braun, Roza Domascyna, Wieland Förster, Sylvia Hagen, Ulla Hahn, Christoph Hein, Dieter Hildebrandt, Martin Hoffmann, Günter Kunert, Martin Lüdke, Beate Mitzscherlich, Armin Petras, Nuria Quevedo, Hans Scheib, Reinhard Stangl, Antje Vollmer, Hans-Eckardt Wenzel, Matthias Zschokke, Wolfgang Krause Zwieback. Einige dieser Autorinnen und Autoren und Bildenden Künstlerinnen und Künstler kommen zu diesem Kleist-Tag mit Wort, Bild und Musik nach Frankfurt. 

Mehr zu diesem Band

Eintritt: 7,- Euro / erm. 5,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum, Frankfurt (Oder), Akademie der Künste, Berlin, und „die horen“ – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik.


Kleist-Festtage 2011: "Kleist - Eine Ansichtssache"

Ausstellungseröffnung 

Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr

Im Kleist-Museum werden für einen kurzen Zeitraum die bildkünstlerischen Arbeiten gezeigt, die für das Sonderheft der Zeitschrift „die horen“ entstanden sind.
Präsentiert werden die Werke von Kedron Barrett, Lisa von Billerbeck, Anja Böttger, Gudrun Brüne, Sylvia Hagen, Angela Hampel, Peter Herrmann, Martin Hoffmann, Peter K. Kirchhof, Wolfgang Krause Zwieback, Günter Kunert, Uwe Pfeifer, Nuria Quevedo, Hans Scheib, Reinhard Stangl, Ursula Strozynski, Petra A. Wende und Trak Wendisch.

Eintritt frei

Im Anschluss Matinee  u. a. mit Ulla Hahn, Christoph Hein, Martin Hoffmann, Jürgen Krätzer, Beate Mitzscherlich und Hans-Eckardt Wenzel im Kleist Forum. mehr

Kleist-Festtage 2011

In Kooperation mit „die horen - Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik“.


Aus Kleists Nachlass

Vortrag

Mittwoch, 12. Oktober, 19 Uhr
Ort: Ephraim-Palais Berlin

Als eine besondere Kostbarkeit wird während der Kleist-Ausstellung im Ephraim-Palais das Manuskript „Der zerbrochne Krug“ – eine Leihgabe der Staatsbibliothek zu Berlin – gestaffelt präsentiert. Dr. Jutta Weber, stellvertretende Leiterin der Handschriftenabteilung sowie Referatsleiterin für Nachlässe und Autographen der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, stellt die Bestände des Kleistnachlasses ihres Hauses vor. Es moderiert Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums, Frankfurt (Oder).

Eintritt: 3,- € / erm. 2,- € 

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin und der Staatsbibliothek zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz.


Kleist: Rätsel, Kämpfe, Brüche (II): Die Kleist-WG

Dienstag, 11. Oktober, 16 Uhr

Dass Kleist trotz der 200jährigen Kluft auch 2011 junge Menschen anzusprechen vermag, zeigt die Kleist-WG. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende haben eine leergezogene Büroetage in der Großen Oderstraße 26 gestaltet, indem sie sich unverkrampft und kreativ mit Kleists Leben und Werk auseinander setzten. 

Mit Christina Dalchau, Museumspädagogin.

Eintritt 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Kleist: Blickpunkte - Sonderführung im Rahmen der Ausstellung „Kleist: Krise und Experiment“

Raum "Kleists Bild"; Foto: Ali Ghandtschi

Mittwoch, 5. Oktober, 16 Uhr

Öffentliche Führungen durch die aktuelle Ausstellung jeden ersten Mittwoch im Monat, ohne Voranmeldung.

Ticket: 4,- Euro / ermäßigt 3,- Euro inkl. Museumseintritt


Wir in Thun – Kleist in der Schweiz

Schweizer Kleistfeier in Berlin

Donnerstag, 29. September, 19 Uhr

Ort: Nikolaikirche | Stadtmuseum Berlin

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss wurde 1971 in Thun geboren, der Stadt, in der Heinrich von Kleist 1802/03 lebte und arbeitete. Wie prägt eine Umgebung das Schreiben? Gibt es Gemeinsamkeiten, wie Kleist und Bärfuss die Stadt erlebten? Auf diese und weitere Fragen antwortet Bärfuss in einem Essay, den er am 27. Mai in Thun zu den Feiern zu Kleists 200. Todestag erstmals vorstellte und nun auch dem Berliner Publikum zu Gehör bringt. Die in Berlin lebende Schweizer Musikerin Laura Galatti hat ein musikalisches Penthesilea-Projekt entwickelt, das sich mit Othmar Schoecks Vertonung des Kleistschen Dramas und Heinrich von Kleists Satz über "die allmählige Verfertigung der Gedanken beim Reden" auseinander setzt. Ihre CD-Komposition "Das Penthesilea-Projekt" sucht gezielt den direkten inhaltlichen Bezug zur Schweizer Kleist-Feier in Berlin und interagiert mit dem grandiosen Raumklang der Nikolaikirche.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Projektgruppe „Kleist in Thun 2011“, des Kleist-Museums, Frankfurt (Oder), und des Stadtmuseums Berlin mit freundlicher Unterstützung der Schweizerischen Botschaft in Berlin und von Literaare, Thun.


KLEIST ZUFOLGE … (VI)

Szenenfoto Homburg, DT 1975

Alexander Weigel und Hans Brosch im Gespräch

Dienstag, 20. September, 19 Uhr

1975 fand im Deutschen Theater die Doppelpremiere von Adolf Dresens Kleist-Inszenierungen "Der Prinz von Homburg" und "Der zerbrochne Krug" statt. Die Aufführungen waren Teil des legendären Kleist-Projektes 1975/77 am DT, das neben dieser Doppelinszenierung die Text-Collage "Dichter in Preussen" und Kleists "Michael Kohlhaas" in einer Dramatisierung von Dresen zeigte. Der damalige Dramaturg Alexander Weigel und der Bühnen- und Kostümbildner Hans Brosch erinnern an das Theaterereignis, das erstmals nach 1945 Kleist wieder auf die Bühne des Deutschen Theaters brachte.

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Nur was nicht aufhört, weh zu tun ...

Kleist-Tage des FDA

16. bis 18. September

Der Freie Deutsche Autorenverband (FDA) lädt zu "Kleist-Tagen" nach Frankfurt (Oder) und Slubice ein. Das Kleist-Museum beteiligt sich mit Vorträgen, Stadtführungen auf Kleists Spuren und weiteren Veranstaltungen an diesem Bundestreffen des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller.

Nähere Informationen: Hannelore Schmidt-Hoffmann, FDA-Landesverband Brandenburg e.V.
E-Mail: Kontakt@TextArt-Hoffmann.de


Kleist: Krise und Experiment

Führung für die Volkshochschule

Mittwoch, 14. September, 16 Uhr

Im Rahmen der Kooperation zwischen Volkshochschule Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum wird der Frankfurter Teil der Doppelausstellung zum Kleist-Jahr 2011 vorgestellt. Eine Exkursion zur Berliner Ausstellung findet am 24. September statt.

Eintritt: 2,- Euro

Nähere Informationen: www.vhs-frankfurt-oder.de


Heinrich von Kleist und Frankfurt (Oder)

Kleists Geburtshaus; Foto ca. 1920

Kleist: Rätsel, Kämpfe, Brüche (I)

Dienstag, 13. September, 16 Uhr

Anlässlich des Kleist-Jahres haben die Volkshochschule und das Kleist-Museum eine Kooperation vereinbart. Die Zusammenarbeit beider Kulturinstitutionen beginnt miteiner fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die den großen Dichter der Stadt in einzelnen Facetten vorstellt. Über Kleist und Frankfurt spricht Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar des Kleist-Museums. In Frankfurt wurde Kleist geboren, verlebte seine Kindheit und seine Studienzeit. Doch wie sah die Stadt um 1800 eigentlich aus? Wie gestaltete sich das damalige Leben? Welche Eindrücke seiner Heimat begleiteten Kleist? Und welche Spuren führen uns heute noch zu ihm?

Eintritt 5,- Euro

Bei einer Buchung aller fünf Seminarteile über die Volkshochschule können Sie die letzte Veranstaltung kostenfrei wahrnehmen. Nähere Informationen: www.vhs-frankfurt-oder.de

Kurze Nacht der Frankfurter Museen 2011

Freitag, 9. September
Kleist-Museum

Museumsnacht Frankfurt (Oder)

 


18:15 Uhr
Charitévorfall und andere merkwürdige Begebenheiten

Heinrich von Kleist gab von Oktober 1810 bis März 1811 die „Berliner Abendblätter“, die erste Tageszeitung in Berlin, heraus. Durch den Abdruck der Polizeinachrichten, etlicher Anekdoten und merkwürdiger Begebenheiten hatte das Blatt auch den Charakter einer Boulevardzeitung – und war zunächst wirtschaftlich sehr erfolgreich. Daniel Heinz, geboren in Frankfurt (Oder), Absolvent der Frankfurter Schauspielschule und jetzt Schauspieler in Schwedt, liest Merk- und Denkwürdiges, Skurriles und Absurdes aus Heinrich von Kleists Abendblättern.

17 bis 24 Uhr

Kleist: Krise und Experiment

Die Doppelausstellung Frankfurt (Oder) - Berlin zum Kleist-Jahr 2011
Faberstr. 7

17 bis 24 Uhr

Die Kleist-WG

Ein internationales Jugend-Kunst-Projekt
Große Oderstr. 26/27

Eintritt frei


Kleist: Blickpunkte - Sonderführung im Rahmen der Ausstellung „Kleist: Krise und Experiment“

Raum "Kleists Bild"; Foto: Ali Ghandtschi

Mittwoch, 7. September, 16 Uhr

Öffentliche Führungen durch die aktuelle Ausstellung jeden ersten Mittwoch im Monat, ohne Voranmeldung.

Ticket: 4,- Euro / ermäßigt 3,- Euro inkl. Museumseintritt


Sagen aus der Oderregion und der Neumark

Lesung

Montag, 5. September, 20 Uhr

Im Rahmen der deutsch-polnischen Konferenz „OderSagen: Allerlei Geschichten entlang der Oder und aus der Neumark“ lesen der Direktor des Kleist-Museums, Dr. Wolfgang de Bruyn, und Anette Handke, Pressefrau des Hauses, Sagen und Geschichten aus der Region. Die von der Lübbering-Stiftung ausgerichtete Konferenz findet am 5. und 6. September am Collegium Polonicum in Slubice statt. Kooperationspartner sind die Fundacja na rzecz Collegium Polonicum und das Kleist-Museum.
Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen- Brandenburg gefördert – Grenzen überwinden durch gemeinsame Investition in die Zukunft.

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


KLEIST ZUFOLGE … (V)

Friedrich Bils: Frankfurt an der Oder (von den Judenbergen gesehen), um 1820; Stahlstich von J. Hausheer © Kleist-Museum

Zwar ist das Thal, das die Oder ausspült, besonders bei Frankfurt sehr reizend...
Martin Patzelt und Martin Wilke im Gespräch

Dienstag, 30. August, 19 Uhr

Über seine Geburtsstadt hat Heinrich von Kleist sich nur selten geäußert, und wenn, dann nur mäßig begeistert. Frankfurt (Oder) begeistert sich dennoch sehr für seinen größten Sohn, was sich zunehmend auch bei vielen Bürgern erkennen lässt. Von Amts wegen haben der ehemalige und der jetzige Oberbürgermeister der Kleist-Stadt viel Zeit und Kraft in das Gedenkjahr investiert, aber haben sie auch privat eine Beziehung zu Leben und Werk des Dichters? Gibt/gab es Kleist-Lektüren oder prägende Theater-, Film-, Kunst-, Diskurserlebnisse? Oder reißt die Begeisterung Vieler auch ohne ein „Kleist-Verhältnis“ mit? Im Gespräch mit den Gästen des Kleist-Museums geht es an diesem Abend um die ganz privaten Sichten auf und Zugänge zu einem literarischen Werk und einem Mann, der aus Frankfurt an der Oder kommend Weltruhm erlangte.

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Horst Damm liest „Der Zweikampf“

Horst Damm

Kleist lesen

Sonntag, 21. August, 16 Uhr

"Herzog Wilhelm von Breysach, der, ... mit seinem Halbbruder, dem Grafen Jakob dem Rotbart, in Feindschaft lebte, kam gegen Ende des vierzehnten Jahrhunderts, ... von einer in Worms mit dem deutschen Kaiser abgehaltenen Zusammenkunft zurück, worin er sich von diesem Herrn, ... die Legitimation eines, mit seiner Gattin vor der Ehe erzeugten natürlichen Sohnes, des Grafen Philipp von Hüningen, ausgewirkt hatte ..." Ein Pfeil trifft den Heimkehrenden, der bald darauf stirbt. Als der Fall etliche Zeit später vor Gericht kommt, tun sich Abgründe auf ...

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Kleist: Blickpunkte - Sonderführung im Rahmen der Ausstellung „Kleist: Krise und Experiment“

Raum "Kleists Bild"; Foto: Ali Ghandtschi

Mittwoch, 3. August, 16 Uhr

Öffentliche Führungen durch die aktuelle Ausstellung jeden ersten Mittwoch im Monat, ohne Voranmeldung.

Ticket: 4,- Euro / ermäßigt 3,- Euro inkl. Museumseintritt


Das Kleist-Museum auf Vortragsreise

Nicht nur, aber besonders im Kleist-Jahr, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kleist-Museums zu Vorträgen, Gesprächen, universitären, schulischen und weiterbildenden Veranstaltungen unterwegs. So findet im Sommersemester 2011 am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig und im Kleist-Museum unter Leitung von Dr. Katharina Schüpel (Uni Leipzig) und Dr. Barbara Gribnitz (Kleist-Museum) ein Seminar "Kunst und Kleist. Das 20. Jahrhundert in der Sammlung des Kleist-Museums" statt, in dessen Ergebnis von Studierenden kuratierte, kleinere Kunstausstellungen an verschieden Orten in Sachsen entstehen werden. Im Herbst 2011 bieten die Mitarbeiter des Kleist-Museums einen viergliedrigen Volkshochschulkurs in Frankfurt (Oder) an.

3. Juli Märkisches Museum, Berlin
Einführung zu "Kleist lesen" (Anette Handke)

7. Juli Universität Viadrina
"Die Verlobung im Kontext schwarz-weißer Liebesgeschichten" (Dr. Barbara Gribnitz)

10. Juli Märkisches Museum, Berlin
Einführung zu "Kleist lesen" (Dr. Barbara Gribnitz)

19. Juli
Sommerschule Wust
Vortrag zum 200. Todestag Heinrich von Kleists (Dr. Wolfgang de Bruyn)

24. Juli
Märkisches Museum, Berlin
Einführung zu "Kleist lesen" (Hans-Jürgen Rehfeld)


Eröffnung der Kleist-Woche des Literaturforums im Brecht-Haus

Führungen und Stadtspaziergänge

Sonntag, 24. Juli

Seine ersten 15 Lebensjahre verbrachte Heinrich von Kleist überwiegend in Frankfurt an der Oder; letztmals hielt er sich dort für längere Zeit während seiner drei Studiensemester auf.
Dem „genius loci“ ist eine ganztägige Exkursion des Berliner Literaturforums gewidmet mit Führung durch die Ausstellung anlässlich des 200. Todestags und einem geführten Stadtrundgang auf den Spuren Kleists.

Eine Veranstaltung des Literaturforums im Brecht-Haus in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum. Eintritt für Gäste, die individuell anreisen: Führung 5 Euro, Stadtführung 7 Euro; Anmeldung für individuell Anreisende unter 0335 - 53 11 55 notwendig, Anfangszeiten bitte telefonisch erfragen.


Michael Kohlhaas

Fit für´s Abi

Mittwoch, 20. Juli

Ort: Christiane-Herzog-Schule, Heilbronn; geschlossene Veranstaltung

Heinrich von Kleists Leben und Werk spielt eine bedeutende Rolle bei den Abiturvorbereitungen an der Christiane-Herzog-Schule in Heilbronn. Dr. Barbara Gribnitz und Hans-Jürgen Rehfeld stellen den Zentralbegriff Recht und die Rezeptionsgeschichte in den Mittelpunkt des vom Kleist-Museum bestrittenen Projekttages zu Kleists Novelle "Michael Kohlhaas".


Henning Westphal liest „Michael Kohlhaas“

Kleist lesen

Sonntag, 17. Juli, 16 Uhr

Einführung: Hans-Jürgen Rehfeld 

"An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit." Diesem "Muster eines guten Staatsbürgers" widerfahren Willkür und Unrecht durch den Junker Wenzel von Tronka. Kohlhaas Streit für Gerechtigkeit eskaliert zum Rachefeldzug ...

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


KLEIST ZUFOLGE … (IV)

Max Slevogt, Kleist; 1911 © Kleist-Museum

Es gibt glücklichere Geschichten …

Jens Bisky und Adam Soboczynski im Gespräch

Mittwoch, 13. Juli, 19 Uhr

Das unruhige, ungewöhnliche und ungeheuer produktive Leben des Dichters Heinrich von Kleist weckt seit Jahren das Interesse von Biographen. Bereits 2007 erschien die Kleist-Biographie von Jens Bisky, Journalist bei der „Süddeutschen“, hochgelobt auch für den Ansatz, Leerstellen des Lebens nicht durch ein „Hochrechnen des Werkes“ füllen zu wollen, sondern eher den „Dichter in seiner Zeit erscheinen zu lassen“. Im Gespräch mit dem Zeit-Journalisten Adam Soboczynski, dessen neue Kleist-Biographie im Herbst 2011 erscheint, entstehen Kleist-Bilder und Raum für Diskussionen über die unterschiedlichen Ansätze, Leben und Werk des Dichters zu interpretieren.

Eintritt 7,- Euro / ermäßigt 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Was für ein Kerl! - Heinrich von Kleist im "Dritten Reich"

Vernissage

Montag, 11. Juli, 19 Uhr

Ort: Truman-Haus, Potsdam-Babelsberg

Begrüßung: Dr. h.c. Hinrich Enderlein, Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung und Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums.

Einführungsvortrag: Dr. Martin Maurach.

Musikalische Begleitung: Max Doehlemann (p).

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Regionalbüro Berlin-Brandenburg.


„Die Verlobung in St. Domingo“

kleistTHEATER

Mittwoch, 6. Juli, 19 Uhr 

Im Rahmen der Konferenz „Kleists Novelle Die Verlobung in St. Domingo. Literatur und Politik im globalen Kontext um 1800“, die die Europa-Universität Viadrina am 7. und 8. Juli 2011 veranstalten wird, laden wir zu einem sommerlichen Theaterabend unter freiem Himmel in den Garten des Kleist-Museums ein. Eine Aufführung von polnischen und deutschen Studierenden der Europa-Universität Viadrina und des Collegium Polonicum in Regie von Frank Radüg, Theater Frankfurt - Theater im Schuppen e.V.

Eintritt 6,- Euro / ermäßigt 4,- Euro

Reservierung unter schrader@europa-uni.de bzw. 0335/55342274 (auch AB, bitte Anzahl der gewünschten Plätze und Telefonnummer für Rückfragen angeben).


Kleist: Blickpunkte - Sonderführung im Rahmen der Ausstellung „Kleist: Krise und Experiment“

Raum "Kleists Bild"; Foto: Ali Ghandtschi

Mittwoch, 6. Juli, 16 Uhr

Öffentliche Führungen durch die aktuelle Ausstellung jeden ersten Mittwoch im Monat, ohne Voranmeldung.

Ticket: 4,- Euro / ermäßigt 3,- Euro inkl. Museumseintritt


Gedankenstriche – Ein Journal des Kleist-Museums

Premiere

Donnerstag, 23. Juni, 19 Uhr

Mit dem Kleist-Jahr beginnend, gibt das Kleist-Museum jährlich wieder eine museumseigene Publikation heraus. Unter dem Titel "Gedankenstriche – Ein Journal des Kleist-Museums" werden Ergebnisse und Neuigkeiten aus allen Bereichen der Arbeit der Kleist- Gedenk- und Forschungstätte präsentiert, aus den Sammlungen und der Bibliothek, der Forschung, dem Veranstaltungsbereich und der Museumspädagogik – und lesenswerte Neuerscheinungen vorgestellt. Das erste Heft enthält u.a. einen kurzen Rückblick auf das Kleistjahr 1911 und eine neu entdeckte Unterschrift Kleists.

Eintritt frei


Kleist auf dem Theater. Ein Kritikergespräch

Diskussion

Montag, 20. Juni, 20 Uhr
Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin

Das Kleist-Jahr 2011 verschafft Heinrich von Kleist eine enorme Präsenz auf dem Theater. Anhand von neueren Kleist- Inszenierugen soll untersucht werden, mit welcher Haltung und welchen Fragestellungen sich die Theater heute Kleist nähern. Gibt es eine neue Sicht auf den Dramatiker Kleist und neue Spielweisen seiner Werke? Im Zentrum des Kritikergesprächs stehen die Aufführungen von "Der zerbrochene Krug" (Berliner Ensemble, Maxim Gorki Theater), "Amphitryon" (MGT, Hans Otto Theater, Staatstheater Cottbus) und "Das Käthchen von Heilbronn" (Deutsches Theater). Kurze Videoeinspielungen geben einen Eindruck von den Inszenierungen. Es diskutieren Hartmut Krug (Deutschlandradio Kultur/Deutschlandfunk), Dirk Pilz (Berliner Zeitung), Christine Wahl (Tagesspiegel) und Esther Slevogt (nachtkritik.de).

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

In Zusammenarbeit mit dem Literaturforum im Brecht-Haus


Grazie und Anmut. Illustrationen und Künstlerbücher zu Heinrich von Kleists „Über das Marionettentheater“

Vernissage

Samstag, 11. Juni, 15 Uhr
Ort: Burg Beeskow, Galerie


"Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit!"

Mobiles Erzähl- und Musiktheater


12. Januar 2012, 19:00 Uhr 
Museum Viadrina, Frankfurt (Oder) 

Heinrich und Henriette nehmen die Kutsche in Berlin-Mitte und fahren zum Wannsee; sie verbringen ihre letzte Nacht auf Erden im Gasthof Stimming, um sich am nächsten Nachmittag, am 21.11.1811, gemeinsam zu erschießen. Was geschieht in dieser letzten Nacht? Warum schrieben beide, sie gingen heiter in den Tod?
Die Erzählerin Tanja Langer nimmt das Publikum mit auf die Reise durch diese abwechslungsreiche Nacht, und während in der Vorstellung die Figuren Gestalt annehmen, tauchen sie auf und singen. Die Tür zwischen ihren beiden Zimmern öffnet und schließt sich; Zank wechselt mit Nähe; sie trinken roten Wein und Heinrich putzt die Waffen . mehr

KLEIST ZUFOLGE … (III)

Wieland Förster, Zeichnung, 1983

Wieland Förster zu Gast

Dienstag, 7. Juni, 19 Uhr

Im und vor dem Kleist-Museum, im Garten des Hauses und am Ostflügel der Marienkirche sind wichtige Werke des Bildhauers und Graphikers Wieland Förster zu entdecken. Sie alle setzen sich mit Heinrich von Kleist auseinander und sind in den 70er und 80er Jahren entstanden. Seit 1997 widmet Förster einen Teil seiner künstlerischen, kreativen Energie dem Schreiben. Auch in seiner Existenz als freier Schriftsteller fühlt er sich Kleist verbunden, insbesondere im Widerständischen und Widerborstigen der Gedanken und Texte. Im Kleist-Museum liest Wieland Förster aus seinem Buch „Briefe an Alena“ und stellt einen brandaktuellen essayistischen Kurztext zu Kleist vor.

Eintritt 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Klarinettist Kleist

Konzertlesung

Dienstag, 31. Mai, 19 Uhr

Wie wir aus Zeugnissen seiner Zeitgenossen wissen, war Heinrich von Kleist ein sehr guter Musiker – und das von ihm gewählte Instrument, die Klarinette, um 1800 noch sehr ungewöhnlich. Kleists Liebe zur Musik und die Rolle, die er ihr im Reigen der Künste zuerkannte, kennen wir aus verschiedenen seiner Äußerungen. Aber was bedeutet es eigentlich, dass seiner Meinung nach "im Generalbass die wichtigsten Aufschlüsse über die Dichtkunst enthalten sind"? Eine weniger bekannte Seite Kleists stellen Susanne Ehrhardt, Flötistin/ Klarinettistin und Musikpädagogin, und Arno Schneider, Kirchenmusiker und Cembalist, an diesem musikalischen Abend mit Klarinette und Klavier, Cembalo und Blockflöte, Texten von und über Heinrich von Kleist und Musik von Bach, Beethoven, Mendelssohn, Telemann und Vivaldi vor.

Eintritt 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Kleist: Krise und Experiment

© pur/ Fotolia

Vernissage

Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr

Die Ausstellung inszeniert die Persönlichkeit sowie das Leben und Werk des Dichters zeitgleich an den zwei Orten, die für sein Leben bedeutungsvoll waren: Frankfurt (Oder) und Berlin. Zwischen diesen beiden Polen von Geburt und Tod erstreckte sich das wechselvolle Leben Kleists voller Krisen und Katastrophen. Er begegnete ihnen mit zahlreichen Experimenten sich ständig wechselnder Lebensentwürfe und innovativer Projekte. Als Mensch war er dabei schonungslos gegen sich und seine Mitmenschen, als Schriftsteller radikal in seinem Formwillen. Die Protagonisten seiner literarischen Werke agieren frei von melancholischer Grübelei und scheitern letztlich an der Realität. Genau das macht Kleist bis heute so attraktiv. Die Ausstellung stellt dem Besucher die Kleistsche Welt durch assoziative Bilder und Installationen vor in - ihrer Emotionalität, Zerrissenheit und vor allem in ihrem Bezug zur heutigen Welt. Die Szenografie der Ausstellung arbeitet mit bühnenbildartigen Aufbauten, kombiniert mit Künstlerarbeiten, Originalexponaten und Handschriften von Kleist und seinen Zeitgenossen.

Kuratoren: Günter Blamberger, Stefan Iglhaut 


Kleist: Krise und Experiment

Vernissage

Freitag, 20. Mai, 18 Uhr
Ort: Nikolaikirche | Stadtmuseum Berlin


„Kleist und Königsberg“

Vortrag

Sonntag, 15. Mai
Ort: Universität Kaliningrad

Referent: Hans-Jürgen Rehfeld


Von der chambre bleue zur Dachstube: Literarische Salons und ihre Räume

Blick in den "Salon Kleist" im Kleist-Museum

Salon Kleist

Sonntag, 15. Mai, 16 Uhr

Als die Marquise de Rambouillet den Salon "erfand", lud sie Aristokraten und Bürgerliche zum Gespräch in ihre privaten Räume. Ihre "Chambre bleue" ging in die Kulturgeschichte ein, ebenso wie die darin begründete Tradition. Salons – als gemischte Geselligkeit zum Zweck des Gesprächs über Literatur und Kunst – waren ein ebenso flüchtiges wie schillerndes Phänomen, das bis heute Nachgründungen inspiriert. Ebenso schwer zu rekonstruieren wie die Inhalte des Gesprächs selbst ist das Ambiente dieser gebildeten Geselligkeiten. Hannah Lotte Lund, Kleist-Fellowshipin unserem Haus, geht der Frage nach den Gemeinsamkeiten der so unterschiedlichen Salons nach und was es für die Frauen bedeutete, "der Literatur ein Haus" zu geben. Mit Salontee, Bildern, Billets und einer musikalischen Überraschung.

Ganz in dieser Tradition laden wir zu einem geselligen und kulturvollen Nachmittag mit Gesprächen und Musik,  Salontee, Bildern und Billets ein und freuen uns sehr, neben Hannah Lotte Lund einen ausgezeichneten jungen Pianisten, den in Kishinew geborenen Künstler Sorin Creciun im Salon Kleist begrüßen zu können, der den Salon mit Musik von Bach, Mozart, Mendelssohn und musikalischen Improvisationen begleitet.

Eintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


„Der arme Kauz aus Brandenburg – Heinrich von Kleist zum 200. Todestag“

Donnerstag, 12. Mai 
Ort: Zentralbibliothek Zürich
 

Referent: Dr. Wolfgang de Bruyn

mehr


Kleist in der Schule

Weiterbildung

Dienstag, 10. Mai, 15 Uhr

Informationen zur Integration von Kleist und seinen Werken in den Deutschunterricht in der Sekundarstufe I und II. Theater- und Museumspädagogen stellen außerschulische Lernorte und Projekte vor, die besonders im Kleist-Jahr 2011 zur Einbeziehung in den Unterricht geeignet sind.
Nur auf Voranmeldung. mehr


Kinder im Museum

Montag, 9. Mai, 10.30 - 12.30 Uhr

5. Vorlesewettbewerb der Frankfurter Oberschule "Heinrich von Kleist"; gelesen werden in diesem Jahr Komplettausgaben der Berliner Abendblätter.

Eintritt frei, Hörer erwünscht!


Rätsel, Kämpfe, Brüche – Das Leben des Heinrich von Kleist

Montag, 9. Mai
Ort: Kulturgemeinde Ennepetal

Referentin: Dr. Barbara Gribnitz


KLEIST ZUFOLGE ... (II)

Günter Kunert, 2008; (c) Annette Pohnert | Hanser

Bruder Kleist. Günter Kunert zu Gast

Dienstag, 3. Mai, 19 Uhr

In der Mitte der 70er Jahre fand ein bedeutender Einschnitt in der DDR-Kulturpolitik statt. Ein äußerer Anlass war die Biermann-Ausbürgerung, aber auch die Auseinandersetzungen um Erbe und Tradition und die damit verbundene Romantikdiskussion sowie nicht zuletzt die Kleist-Rezeption stellten Kunst, Kultur und Literatur auf einen Prüfstand. Günter Kunert nahm maßgeblich an diesen Auseinandersetzungen teil. Sein Verhältnis zu Kleist, seine Erinnerungen an damalige Diskussionen und Standpunkte stehen im Mittelpunkt des Abends. Günter Kunert gehört seit Jahrzehnten zu den herausragenden deutschen Dichtern, aber auch als Maler und Zeichner hat der heute in der Nähe von Itzehoe lebende Schriftsteller einen ausgezeichneten Ruf. Im Anschluss findet die Eröffnung seiner Kabinettausstellung "Das bin ich. Günter Kunert im Selbstporträt" statt.

Eintritt 7,- Euro / ermäßigt 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Dauerausstellung 2000: Ein Abschied

Finissage

Samstag, 30. April, 19 Uhr

Am 15. Oktober 2000 wurde die Ausstellung "Heinrich von Kleist (1777-1811). Leben-Werk-Wirkung. Blickpunkte" im umgebauten und sanierten Kleist-Museum unter großem Interesse der Öffentlichkeit eröffnet. Über 10 Jahre lang hat die sorgfältig konzipierte Exposition Besucher angezogen. Ab 22. Mai wird die Doppelausstellung „Kleist: Krise und Experiment“ gezeigt, und es ist Zeit, den Platz daü̈r frei zu machen. Zur Finissage der bisherigen ständigen Ausstellung sind auch alle ehemaligen Mitarbeiter und Förderer des Kleist-Museums eingeladen, um gemeinsam den Abschluss eines jahrelangen, erfolgreichen Projektes zu feiern – und sich auf die neuen Herausforderungen nicht nur im Kleist-Jahr zu freuen.
Ein Abend mit Gesprächen und Musik, einer Auktion und einigen Überraschungen.

Eintritt frei


„... ein nicht zu dämpfender Feuergeist – Heinrich von Kleist und Frankfurt (Oder)“

Vortrag

Mittwoch, 27. April, 18 Uhr
Ort: Senatssaal im Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, 15230 Frankfurt (Oder)

Referent: Hans-Jürgen Rehfeld


„Der arme Kauz aus Brandenburg. Heinrich von Kleist in Brandenburg und Berlin“

Buchvorstellung

Montag, 18. April, 19 Uhr
Ort: Hotel Kaiserhof, Fürstenwalde

Referent: Hans-Jürgen Rehfeld

Protokollant: Henning Klauß

Eine Veranstaltung des Rotary Clubs Fürstenwalde (Spree)


Kleists Frankfurt. Frankfurt (Oder) um 1800

Vernissage

Dienstag, 12. April, 18 Uhr
Ort: Europa Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)


Mein Kleist

Samstag, 9. April 
Ort: Schloss Neuhardenberg (Großer Saal)

Teilnahme am Kleist-Tag „Mein Kleist“ (Dr. Wolfgang de Bruyn)


KLEIST ZUFOLGE ... (I)

Dieter Mann, 2007

Dieter Mann liest "Der Findling"

Donnerstag, 7. April, 19 Uhr

Dieter Mann war über 40 Jahre Mitglied des Ensembles des Deutschen Theaters, hat das Haus als Schauspieler, Regisseur und Intendant mit geprägt. Und Dieter Mann ist als ausgezeichneter Vorleser bekannt. Mit seiner Interpretation der Kleistschen Novelle "Der Findling" eröffnen wir die Veranstaltungsreihe "Kleist zufolge…", in der wir von April bis November einmal im Monat zu Lesungen, Gesprächen und Diskussionen mit Schriftstellern, Schauspielern, Bildenden Künstlern und Theaterleuten zu Heinrich von Kleist: Leben, Werk, Wirkung einladen. Begleitet wird Dieter Mann von dem Pianisten Frank Immo Zichner, der einige von Beethovens "Bagatellen" spielen wird.

Eintritt 12,- Euro / ermäßigt 10,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Und doch, wer wendet sein Herz nicht gern der Zukunft zu …

Heinrich von Kleist zum 200. Todestag

Empfang
Dienstag, 5. April, 19 Uhr
Ort: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund
, Berlin

Kleist traf Goethe in Rom – wenn auch nur virtuell – und mit einem literarischen Reiseführer können neuerdings alle Interessierten auf den Spuren Heinrich von Kleists in Berlin und Brandenburg wandeln; das sind nur zwei der zahlreichen Projekte, mit denen das Kleist-Museum immer wieder neue Impulse für die Auseinandersetzung mit Leben und Werk des größten Sohns der Stadt Frankfurt (Oder) schafft. An diesem Abend ist Gelegenheit, sich von bisherigen ebenso wie von vielen geplanten Projekten im Kleist-Jahr ein Bild zu machen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum, Kleist-Stadt
Frankfurt (Oder) und der Vertretung des Landes Brandenburg beim
Bund (auf Einladung)


Vortrag und Buchpräsentation: Kleist und Rügen

Freitag, 25. März, 20 Uhr

Zur Eröffnung der Ausstellung Unterwegs in Europa spricht Hans-Jürgen Rehfeld über Kleists Reise nach Rügen und die Beziehungen, die der Dichter in Leben und Werk zu dieser Ostseeinsel aufgebaut hat. Außerdem wird der literarische Reiseführer Heinrich von Kleist in Berlin und Brandenburg vorgestellt.

Ort: Koeppenhaus, Greifswald

Eintritt frei


Lesen im Winter (III)

© Karin Wolff

„… und das war´s" 

– das Jahrzehnt polnischer Literatur der besonderen Art und Präsentation zu Frankfurt an der Oder. Der Wojewode der Ziemia Lubuska, Frau Helena Hatka, hat die Schirmherrschaft übernommen, eine Gruppe hiesiger Studenten ihren kreativen Beitrag zugesagt. Karin Wolff heißt Sie an drei Abenden im Kleist-Museum herzlich willkommen.

3. Abend: Mittwoch, 23. März, 19 Uhr  

"i tyle" ("... und das war´s") –Renata Jabłońska (Tel-Aviv)

i tyle ist der Titel des letzten Gedichtbandes (2010) der in Łódź geborenen Israelin Renata Jabłońska, die ihre nüchternen, oft bitteren Verse, ihre phantastische Kurzprosa zunehmend in ihrer Muttersprache Polnisch schreibt.

Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  

 


Präsentation und Buchpremiere: Wir auf der Leipziger Buchmesse

17. bis 20. März

Neben der Präsentation am Stand der "Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten" werden Wolfgang de Bruyn und Günter Blamberger am 18. März einen Ausblick auf das Programm und die Projekte des Kleist-Jahres 2011 geben. Kleist-Museum und Findling Verlag laden am 17. März  zur Buchpremiere eines literarischen Reiseführers auf Kleists Spuren von Hans-Jürgen Rehfeld ein. An allen Messetagen wird das Programm des Kleist-Jahres durch unser Haus präsentiert.

Ort: Buchmesse, Leipzig
www.leipziger-buchmesse.de


Kinder-Uni

Mittwoch, 9. März, 16 Uhr

Der Frankfurter Dichter Heinrich von Kleist und der Tanz der Marionetten

Ort: Europa-Universität Viadrina, Audimax

Eintritt frei


Auftakt zum Kleist-Jahr 2011: Festakt zur Eröffnung des Kleist-Jahres 2011

Freitag, 4. März, 15 Uhr

In der ehemaligen Taufkirche Heinrich von Kleists wird auf Einladung der Stadt Frankfurt (Oder), des Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V. und der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehende Kleist-Jahr 2011 offiziell eröffnet.

Ort: Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach, Frankfurt (Oder)


Auftakt zum Kleist-Jahr 2011: Ein neues Haus für Kleist

Entwurf für den Erweiterungsbau: Lehmann Architekten, Offenburg

Freitag, 4. März, 13 Uhr

Erster Spatenstich für den Erweiterungsbau des Kleist-Museums.


Vernissage: Materialitäten. Kleists Handschriften

Heinrich von Kleist, Albumeintrag für Jeanette von Haza

Donnerstag, 3. März, 19 Uhr

Am Vorabend der offiziellen Eröffnung des Kleist-Jahres 2011 lädt das Museum zu einer besonderen Vernissage ein mit Originalbriefen und einem Originalmanuskript von Heinrich von Kleist. Die gezeigten Autographen sind zum Teil Eigentum des Kleist-Museums, zum Teil Leihgaben aus Bibliotheken und Archiven, u .a. aus Berlin, Wolfenbüttel und Heilbronn. Im Mittelpunkt der Exposition und des Abends stehen die materiellen Eigenschaften der Handschriften, eine historische und biographische Quelle der Kleist-Forschung, die bisher kaum beleuchtet wurde.

Eintritt frei


Öffentliche Führungen: Dauerausstellung Kleist-Museum

Mittwoch, 2. März, 16 Uhr

In diesem Quartal ist letztmalig Gelegenheit zum Besuch der laufenden Dauerausstellung des Kleist-Museums. Im April wird die Exposition abgebaut und Platz gemacht für die Ausstellung Kleist: Krise und Experiment. Bis dahin findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die ständige Ausstellung Heinrich von Kleist (1777 – 1811). Leben – Werk – Wirkung. Blickpunkte statt.

Eintritt 4,- Euro / ermäßigt 3,- Euro


Lesen im Winter (III)

© Karin Wolff

„… und das war´s" 

– das Jahrzehnt polnischer Literatur der besonderen Art und Präsentation zu Frankfurt an der Oder. Der Wojewode der Ziemia Lubuska, Frau Helena Hatka, hat die Schirmherrschaft übernommen, eine Gruppe hiesiger Studenten ihren kreativen Beitrag zugesagt. Karin Wolff heißt Sie an drei Abenden im Kleist-Museum herzlich willkommen.

2. Abend: Mittwoch, 23. Februar, 19 Uhr  

Wein, Liebe und die Sprache – Marek Bieńczyk (Warschau)

Marek Bieńczyk, Romanschriftsteller, Essayist, Feuilletonist, Literaturwissenschaftler, Weinkenner par excellence; ausgezeichnet von der Académie Française für sein brillantes Französisch und – ein Lieblingsautor der Übersetzerin Karin Wolff. 

Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  


Finissage und Buchpräsentation: Blätter öffentlich in die Welt

Sonntag, 20. Februar, 16 Uhr

Im August 2010 luden das Kleist-Museum und die Lübbering-Stiftung gemeinsam zu einem zweitägigen internationalen Kolloquium zu den brandenburgischen Schriftstellerinnen Caroline de la Motte Fouqué und Sophie Tieck-Bernhardi-von Knorring. Im Anschluss an das Kolloqium trafen sich Künstlerinnen auf dem Moserhof in Neulewin zu der deutschpolnischen Kunstwerkstatt, deren Ergebnisse in der Ausstellung Reflexionen zur Romantik an diesem Nachmittag letztmalig in Frankfurt zu besichtigen sind. Das Kolloqium und die Kunstwerkstatt sind in dem Tagungsband Blätter öffentlich in die Welt dokumentiert, der an diesem Nachmittag präsentiert wird.

Eintritt frei


Stadtführung zum Weltgästeführertag: Mit Feder und Schwert im blauen Waffenrock

Ein winterlicher Spaziergang auf Ewald von Kleists Spuren durch Frankfurt an der Oder


Sonntag, 20. Februar, 10 Uhr

Gerda Heuer, Kennerin der Frankfurter Stadtgeschichte und erfahrene Stadtführerin, lädt zu diesem Stadtspaziergang ein, Treffpunkt ist am Kleist- Denkmal im Park an der Gertraudenkirche.

Führung frei, um Spenden zur Erhaltung der Kunst im öffentlichen Raum wird gebeten.


Konzertlesung: Von Adam an Eva

Sonntag, 13. Februar, 16 Uhr

Der Valentinstag, ein ursprünglich angelsächsischer Feiertag, erfreut sich als Tag der Verliebten auch im deutschsprachigen Raum immer größerer Beliebtheit bei den Einen, demonstrativer Nichtachtung bei den Anderen. Im Kleist-Museum wurde vor zwei Jahren die Tradition der Konzertlesung zu diesem Anlass begründet, die wir, in leicht ironischer Form, weiterführen wollen. Amüsante bis satirische Texte von Kleist, Zeitgenossen und Nachfolgenden werden zu Gehör gebracht, musikalisch begleitet von Heiko Tschauner (Flöte) und Werner Klemm (Cello).

Eintritt 12,- Euro / ermäßigt 10,- Euro (Getränke inklusive)
Paarticket (Eintritt für zwei Personen) 18,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  


Vortrag und Gespräch: Zu Michael Kohlhaas

Mittwoch, 2. Februar, 17 Uhr

Auf Einladung des Theaters Baden-Baden nimmt Hans-Jürgen Rehfeld an dem Theaterfestival für Schüler "Fit fürs Abi in 5 Tagen" teil. Ausgehend von der historischen Figur des Hans Kohlhase zeigt er in einem Vortrag die Wirkung der Kleistschen Novelle und ihre vielfältige Rezeption und Interpretation bis in die unmittelbare Gegenwart auf.

Ort: Theater Baden-Baden


Spieleabend - Hammer und Glocke

Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr 

Das Glücks- und Gesellschaftsspiel „Hammer und Glocke“ steht im Mittelpunkt des ersten Spieleabends im Neuen Jahr, der Geselligkeit (fast) wie vor zweihundert Jahren bietet.

Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Lesen im Winter (III)

© Karin Wolff

„… und das war´s" 

– das Jahrzehnt polnischer Literatur der besonderen Art und Präsentation zu Frankfurt an der Oder. Der Wojewode der Ziemia Lubuska, Frau Helena Hatka, hat die Schirmherrschaft übernommen, eine Gruppe hiesiger Studenten ihren kreativen Beitrag zugesagt. Karin Wolff heißt Sie an drei Abenden im Kleist-Museum herzlich willkommen.

1. Abend: Mittwoch, 19. Januar, 19 Uhr  

 „Selbstporträt aus zweiter Hand" – in memoriam Kazimierz Furman

Mit einer kleinen Ausstellung von Fotos des Dichters – Zenon Kmiecik Um den 2009 verstorbenen Dichter Kazimierz Furman zu ehren, sammelt man in Gorzów Geld für ein Denkmal. Der erste Abend von "Lesen im Winter" ehrt ihn mit Gedichten (zweisprachig), Porträts und mit besonderen Gästen.

Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.  


Konzertlesung zum Neuen Jahr

Johann Sebastian Bach

„An Gott zweifeln – an Bach glauben“. Johann Sebastian Bach und seine Erben 

Mittwoch, 12. Januar, 19 Uhr 

Zum Jahresanfang lädt das Kleist-Museum zu einem literarisch-musikalischen Programm ein, das die Musik und die weitreichende Wirkung von Johann Sebastian Bach in den Mittelpunkt stellt. Antje und Martin Schneider lesen literarische Texte aus mehr als zwei Jahrhunderten über den großen Musiker und Gabriele Müller kommentiert die Lesung mit Werken von Bach bis Debussy auf dem Klavier. 

Auch Carl Philipp Emanuel Bach, Komponist und einer der berühmtesten „Clavieristen“ seiner Zeit und mit Frankfurt an der Oder vielfältig verbunden, wird mit Texten und Musik vertreten sein.

Eintritt: 10,- Euro / ermäßigt 8,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.