Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2012


Musik und Wort zur Weihnachtszeit mit Daniel Heinz und dem Catori-Quartett

Daniel Heinz, Foto: Udo Krause

Sonntag, 16. Dezember 2012, 16 Uhr

Zum traditionellen Vorweihnachtskonzert lädt am 3. Advent das Catori-Quartett ein. Die Kammermusiker des BSOF Klaudyna Schulze-Broniewska (v), Stefan Hunger (v), Claudia Georgi (va) und Thomas Georgi (vc) spielen Werke von Mozart, Mendelssohn und Tschaikowski. Daniel Heinz, Schauspieler und gebürtiger Frankfurter, liest (vor-) weihnachtliche Texte aus zwei Jahrhunderten. Wie in jedem Jahr laden wir ab 15 Uhr zum Advents-Café in unser Haus ein.

Eintritt: 10,- Euro / erm. 8,- Euro (inklusive Kaffee und Gebäck)


Bücherwunschbaum

27. November bis 16. Dezember 2012

Kinder aus Frankfurt und Umgebung können einen Weihnachtswunsch an den Bücherwunschbaum im Kleist-Museum hängen. Mindestens drei der Bücherwünsche werden erfüllt. Wir freuen uns, wenn uns Buchhandlungen, Verlage und Privatpersonen bei weiteren Wunscherfüllungen unterstützen.


Kunst, Küche und Kalkül - Carl Friedrich von Rumohr

Vernissage

Samstag, 15. Dezember 2012, 15 Uhr

Begrüßung: Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums
Einführung: Prof. Dr. Achatz von Müller, Universitäten Basel und Lüneburg
Musikalische Begleitung: Emilia und Annette Jonas

Eintritt frei

Eine Ausstellung des Kleist-Museums mit freundlicher Unterstützung des Museums Behnhaus Drägerhaus Lübeck, des Schlossmuseums Wolfshagen, des Familienverbandes von Rumohr und der Rumohr-Gesellschaft.
Die Ausstellung wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturbüro der Stadt Frankfurt (Oder) und der Edgar und Christine-Bonjour-Stiftung, Basel.


Tolles Buch! Die Literaturempfehlungsshow

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 9 und 11 Uhr

Abenteuer-, Grusel-, Tiergeschichten, dicke Wälzer und dünne Bücher: Für jeden ist etwas dabei dabei. Interaktiv und spannend, kurzweilig und Leselust weckend stellt die Literaturvermittlerin Tina Kemnitz neue Kinderbücher vor.

Eintritt:
5,- Euro / erm. 3,- Euro


Lieblingsbücher

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 16.30 Uhr

Volkshochschule und Kleist-Museum laden zu einem Literaturnachmittag ein, in dem es um Lieblingsbücher und Buchempfehlungen geht. Ilona Christen, Leiterin der Volkshochschule, Dirk Wissen, Leiter der Stadt- und Regionalbibliothek und Anette Handke, Pressefrau im Kleist-Museum stellen ihre Lieblingsbücher vor und wollen Leselust wecken. Vielleicht findet sich noch die eine oder andere Empfehlung für ein überraschendes Weihnachtsgeschenk? Auch die Empfehlungen des Publikums sind sehr willkommen.
In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, für „Kultur60plus“-Berechtigte 1,- Euro


Christa Wolf: Kassandra. Gesprochen von Blanche Kommerell

Blanche Kommerell, Foto: privat

Lesung zum 1. Todestag von Christa Wolf

Samstag, 1. Dezember 2012, 16 Uhr

Christa Wolfs Erzählung Kassandra entstand von März 1980 bis März 1982 und wurde 1983 im Aufbau Verlag (DDR) und im Luchterhand Verlag (BRD) veröffentlicht: Es ist die Stunde zwischen Leben und Tod. Kassandra, Tochter des Trojanerkönigs Priamos, ist vom Griechenkönig Agamemnon als Kriegsbeute nach Mykene verschleppt worden. Ihren Tod vor Augen, gehen ihre Gedanken zurück in die Heimat, in das nun zerstörte Troja, zu den toten Eltern und Geschwistern, zu den Freuden und Schmerzen des eigenen Lebens… "Wann Krieg beginnt, das kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg. Falls es da Regeln gäbe, müßte man sie weitersagen, in Ton, in Stein eingraben, überliefern. Was stünde da. Da stünde, unter anderen Sätzen: Laßt euch nicht von den Eignen täuschen." (Christa Wolf, Kassandra)

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Kleist im Film (IV): The Jack Bull (USA, 1999)

Mittwoch, 28. November 2012, 16.30 Uhr

Eine sehr ungewöhnliche Kleist-Adaption beschließt die kleine Reihe mit Kleist-Verfilmungen. In "The Jack Bull - Reiter auf verbrannter Erde" nahm sich der britische Regisseur John Badham Kleists Novelle "Michael Kohlhaas" an und schuf daraus mit den Topstars John Cusack und John Goodman "nicht nur einen atmosphärisch wasserdichten Western, sondern obendrein seinen vielleicht besten Film der letzten zwanzig Jahre".

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).


Navid Kermani, Kleist-Preisträger 2012, zu Gast

Navid Kermani, Foto: Benjamin Richter

Lesung und Gespräch

Mittwoch, 21. November 2012, 19 Uhr

Wenige Tage nach der Entgegennahme des Kleist-Preises 2012 kommt der Kölner Schriftsteller Navid Kermani auf Einladung des Kleist-Museums nach Frankfurt (Oder). Kermani, 1967 in Siegen geboren, ist habilitierter Orientalist, sein Thema ist immer wieder das Spannungsfeld zwischen Glaube und Gesellschaft. 2011 erschien im Hanser-Verlag sein Roman "Dein Name". Für sein literarisches und essayistisches Werk wurde Kermani vielfach ausgezeichnet.
Ort: Stadtbibliothek, Haus 1

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder).


Enthüllung einer Gedenktafel für Ulrike von Kleist

Ulrike von Kleist, Foto: Stadtbibliothek zu Berlin, Handschriftenabteilung, Stiftung Preußischer Kulturbesitz

FrauenOrte im Land Brandenburg

Mittwoch, 21. November 2012, 11 Uhr

"…von den Spuren der Frauen wird in der Geschichtsschreibung soviel bleiben, wie von den Spuren eines Schiffes im Meer…", schrieb Anna Maria von Schürmann, eine deutsche Universalgelehrte des 17. Jahrhunderts. Diese Spuren doch sichtbar zu machen, ist Ziel des Projektes "FrauenOrte im Land Brandenburg", in dessen Rahmen nun an Ulrike von Kleist erinnert wird, die Schwester, Vertraute und Förderin des Dichters Heinrich von Kleist.

Ein Projekt des Frauenpolitischen Rates Land Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem Kleist-Museum.


9. Bundesweiter Vorlesetag - Geschichten für Kinder und Erwachsene

Donnerstag, 15. November 2012, 15 Uhr

Der Bundesweite Vorlesetag mobilisiert in jedem Jahr tausende Aktive, die nicht nur an diesem Tag Kinder und Erwachsene begeistern und eine Welle der Lesefreude durch das Land tragen. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Kleist-Museum an der gemeinsamen Initiative von "Die Zeit" und "Stiftung Lesen". Der Direktor des Kleist-Museums, Wolfgang de Bruyn, lädt zu einem anregenden Nachmittag mit Literatur, Kaffee und Kuchen ein.

Eintritt frei


Dieter Moor - live

Dieter Moor, Photo: Manuel Krug

Lesung 

Montag, 12. November 2012, 19.30 Uhr
Ort: Kleist Forum

Aus der Schweizer Postkartenidylle aufs platte Land nach Brandenburg! Im Dörfchen Amerika möchte Dieter Moor seinen Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Neue Heimat, neue Nachbarn und neues Leben bieten ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat – davon erzählt er in seinen Büchern. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region. Dieter Moor, 1958 in Zürich geboren, ist Schauspieler und Moderator. Seit 2007 präsentiert er das ARD-Kulturmagazin "Titel, Thesen, Temperamente" und für den rbb die Magazine "Bauer sucht Kultur" und "Bücher und Moor".

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Kleist Forum im Begleitprogramm »Schwerpunkt Schweiz« zur Ausstellung »Ich will ein Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz«. Präsentiert von radioeins (rbb).

Eintritt: 12,- Euro / erm. 10,- Euro


Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder und im interregionalen Vergleich

Wissenschaftliches Kolloquium

Freitag, 9. November 2012

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Europa-Universität Viadrina, kofinanziert aus dem Netzwerkprojektfonds in der Euroregion Pro Europa Viadrina für das Operationelle Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) - Brandenburg 2007 - 2013 im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit.


Der „unbekannte“ Gerhart Hauptmann – Eine Hommage zum 150. Geburtstag

Gerhart Hauptmann 1902, Foto: Gerhart-Hauptmann-Museum, Erkner

Literarisch-musikalisches Programm

Dienstag, 6. November 2012, 19 Uhr

Gerhart Hauptmann war 24 Jahre alt und noch keineswegs im literarischen Olymp angelangt, als er seine erste Novelle schrieb: Fasching. Kurz zuvor war er mit seiner Frau Marie Thienemann nach Erkner gezogen, in die Villa Lassen, das heutige Gerhart-Hauptmann-Museum, eine ländliche Idylle, um seine angegriffenen Lungen auszuheilen. Die Jahre in Erkner haben Gerhart Hauptmann entscheidend geprägt und wesentlich zu seiner Entwicklung als Literat und Dramatiker beigetragen, die ihm 1912 den Nobelpreis für Literatur einbrachte. Das Kalliope- Team, Ursula M. Gulu und Lusako Karonga, widmet sich dem jungen, noch unbekannten Gerhart Hauptmann und seinem frühen literarischen Meisterstück. Am Klavier begleitet Francois Guitard mit musikalischen Impressionen von Claude Debussy.

Eintritt: 5,- € / erm. 3,- €


Ernst von Rüchel

Vortrag und Gespräch zu Ernst von Rüchel

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19 Uhr

Ernst von Rüchel, Lieblingsschüler von Friedrich II. und Gralshüter der friderizianischen Tradition, stieg in der preußischen Armee unaufhaltsam auf. Erst am 14. Oktober 1806, auf dem Höhepunkt seiner erstaunlichen Laufbahn, begann für ihn mit seiner Niederlage gegen Napoleon in der Schlacht bei Jena ein Absturz in die Vergessenheit. Clausewitz sah in Rüchel "eine aus lauter Preußentum gezogene konzentrierte Säure". Wer war dieser General, der Kleists Lebensweg an so entscheidender Stelle kreuzte? Und wie stand es um die altpreußische Armee, der Leutnant Heinrich von Kleist entgegen aller Traditionen seiner Familie den Rücken kehrte? Wir laden ein zu einem Vortrag mit Dr. Olaf Jessen, Historiker und Jurist, Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur preußischen und deutschen Geschichte.

Eintritt: 5,- € / erm. 3,- €


Kleist im Film: Julietta (D, 2002)

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 16.30 Uhr

Christoph Starks Film "Julietta - es ist nicht wie du denkst" verlegt die Grundkonstellation der Novelle "Die Marquise von O..." in das Berlin des Jahres 2002. Erzählt wird die außergewöhnliche Geschichte vor dem Hintergrund der Berliner Love Parade. Julietta, eine 18-jährige Schülerin aus behütetem Elternhaus in Stuttgart, fährt nach Berlin, um mit ihrem Freund Jiri, Medizinstudent, auf der Love Parade zu feiern. Sie tanzen, nehmen Drogen, werden von der brodelnden Masse mitgerissen und schließlich getrennt. Als Julietta ihr Bewusstsein verliert, rettet sie Max, ein DJ...

Eintritt: 5,- / erm. 3,-

In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder)


Einladung zur Landpartie!

Bärwinkel, Landpartie der Goethe-Gesellschaft Hannover, Mai 2010
Steinhöfel, Schlosspark, Mai 2010

Sonntag, 21. Oktober, 9.15 Uhr gehts aufs Land!

Für die Landpartie "Auf den Spuren von Heinrich von Kleist" am kommenden Sonntag sind noch ein paar Plätze frei. Kurzentschlossene können sich noch bis Freitag, 19.10., unter 0335 - 53 11 55 zur Mitfahrt anmelden. Unter sachkundiger Führung geht es von Frankfurt aus nach Jahnsfelde, Bärwinkel, Neuhardenberg, Friedersdorf und Steinhöfel. Im Teilnehmerbeitrag von 35 € sind alle Transfers, Führungen, Eintritte und ein Kaffee- und Kuchen-Picknick im Schlosspark Steinhöfel inbegriffen. Nähere Informationen finden Sie hier.


Kleist-Festtage 2012

Aufs Land! - Kleist-Festtage vom 18. bis 21. Oktober 2012

Ausstellungen, Lesungen, Theater, Wissenschaftliches Kolloquium, Vorträge, Museumspädagogische Angebote, Richtfest und eine Landpartie... das vollständige Programm der Kleist-Festtage 2012, gemeinsam konzipiert und organisiert von Kleist Forum und Kleist-Museum, finden Sie hier.

Hintergrundinformationen zu den Veranstaltungen des Kleist-Museums zu den Kleist-Festtagen 2012 lesen Sie hier.

  


KLEIST IM FILM: Die Marquise von O...

Filmplakat von 1976

Mittwoch, 26. September 2012, 16.30 Uhr

"Kleist im Film – Klappe, die erste, zweite … " ab Herbstsemester 2012 lädt das Kleist-Museum in Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder) zu Filmdiskussionen ein.
Diesmal geht es um die preisgekrönte Literaturverfilmung von Eric Rohmer

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro 

In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).


Schwerpunkt Schweiz --- Anett Lütteken: Die Dissonanz der Dinge. Kleist und die Revolution in der Schweiz

Thuner Landschaft

Dienstag, 18. September 2012, 19 Uhr

In der ländlichen Abgeschiedenheit der Aare-Insel bei Thun wollte Heinrich von Kleist – endlich – Dichter werden. Bald aber musste er erkennen, dass die politischen Wirren im Gefolge der Französischen Revolution in Thun, der Hauptstadt des 1798 begründeten Kantons „Oberland“, drastischer noch als andernorts in der Schweiz spürbar waren. Wie der Augenzeuge Kleist die Helvetik wahrnahm und inwiefern sich dies auf seine schriftstellerische Arbeit auswirkte, soll im Vortrag untersucht werden. PD Dr. Anett Lütteken, Leiterin der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich, hat über Heinrich von Kleist promoviert und ist Kuratorin der aktuellen Ausstellung "Ich will ein Bauer werden...".                                                          Eintritt 5 Euro, erm. 3 Euro

Vortrag von Anett Lütteken, Kuratorin der Schweizausstellung, zur Helvetik

Dienstag, 18. September 2012, 19 Uhr

Schwerpunkt Schweiz: Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung

Anett Lütteken, Kuratorin der Ausstellung "Ich will ein Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz" spricht über die historische Situation in der Schweiz um 1800 in ihrem Vortrag "Die Dissonanz der Dinge. Kleist und die Revolution in der Schweiz". mehr


Kurze Nacht der Frankfurter Museen

Zum 12. Mal laden die Frankfurter Museen am 14. September, unterstützt von Bibliothek und Kulturbetrieben, zur kurzen Frankfurter Museumsnacht ein, das Programm finden Sie hier.

KURZE NACHT DER FRANKFURTER MUSEEN

Blick auf die Baustelle: Der Neubau zum Kleist-Museum ensteht

Freitag, 14. September 2012, 17 bis 24 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung radioeins (rbb) und Märkische Oderzeitung

Zum zwölften Mal findet in Frankfurt (Oder) die KURZE NACHT DER FRANKFURTER MUSEEN statt. In diesem Jahr beteiligen sich daran: Frankfurter Sportmuseum, Kleist-Museum, Stadt- & Regionalbibliothek, Museum Junge Kunst, Museum Viadrina, St. Marienkirche (Kulturbüro)

Das Kleist-Museum lädt zum Besuch der Kleist-WG, der Schweizausstellung und der Studioausstellung zum Jubiläumsjahr Friedrich 300 ein.

Um 18.15 Uhr ist der Direktor des Kleist-Museums, Dr. Wolfgang de Bruyn, im Gespräch mit Grischa Lehmann, verantwortlicher Architekt für den Neubau des Kleist-Museums zum Stand der Bauarbeiten für das neue haus für Kleist. Grischa Lehmann stellt dabei den neuen Eingangsbereich des Museums in Wort und Bild vor.


Endspurt Friedrich 300

Tagung, Ausstellung, szenische Lesung und Buchpremiere 

 

Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr Friedrich 300 am 6. und 7. September 2012 im Kleist-Museum und am 11. September in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Stadt Frankfurt (Oder) und dem Collegium Polonicum.


Gedanken zum Preußenkönig in den Oderstädten Frankfurt und Słubice

BUCHPREMIERE Friedrich 300

Dienstag, 11. September 2012, 19 Uhr

Präsentation des deutsch-polnischen Bandes durch Herausgeber und Kooperationspartner. Vortrag von Dr. Grzegorz Podruczny zum Thema "Der größte Fehler von Friedrich II."
Die Veranstaltung ist zweisprachig.
Eintritt frei
Im Anschluss an die Präsentation bitten die Veranstalter zu einem Glas Wein.

Veranstalter: Stadt Frankfurt (Oder) in Kooperation mit dem Collegium Polonicum und dem Kleist-Museum.


NaturKultur im Amt Odervorland - H.-J. Rehfeld spricht über "Reisen um 1800"

 9. September 2012
 Giebellaubenhaus Pillgram

Am 9. September lädt auch das Giebellaubenhaus Pillgram zu einem Tag der offenen Tür ein. Neben Führungen und einer Ausstellungseröffnung geht es auch mittelbar und unmittelbar um Kleist. Um 15 Uhr spricht Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar im Kleist-Museum und Verfasser eines literarischen Reiseführers auf Kleists Spuren in Berlin und Brandenburg über "Reisen und Unterwegssein in Preußen um 1800" und um 18 Uhr wird der Film "Die Akte Kleist" gezeigt.


Der Schatten des großen Königs. Friedrich II. in der Literatur nach 1786

Tagung

Donnerstag, 6. September 2012, 13.45 Uhr bis Freitag, 7. September 2012, 15 Uhr

Eine Tagung des Kleist-Museums in Zusammenarbeit mit der Forschungs-AG der Fouqué-Gesellschaft und mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für Romantikforschung

Als Inkarnation des militärischen und aufklärerischen Preußens fällt Friedrich II. tatsächlich wie ein Schatten auf die Nachwelt. Diesen Schatten auf der deutschsprachigen Literatur vom Ende des 18. bis ins 20. Jahrhundert möchte die Tagung erhellen. Stehen zunächst der König selbst als Schriftsteller und seine unmittelbare Rezeption im deutsch-französischen Kontext zur Debatte, so erschließen sich dann Darstellungen Friedrich des Zweiten in Schriften und Werken von Adam Müller, Caroline und Friedrich de la Motte Fouqué, Kleist, Fontane, Heinrich Mann und Heiner Müller.
Tagungsleitung: Barbara Gribnitz       Zum Tagungsprogramm
Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro


Heiko Wolff und Hans-Heinrich Hardt: Fritz und Franҫois – Duell des Königs mit dem Philosophen

Heiko Wolff und Hans Heinrich Hardt, Lesung im Rahmen des studentischen Projektes "Kartoffeln und Krieg" der Universität Viadrina

Szenische Lesung

Donnerstag, 6. September 2012, 19 Uhr

Ein halbes Jahrhundert lang unterhielten der deutsche Regent Friedrich II., der die Landkarte, und der französische Philosoph Voltaire, der das Denken veränderte, einen Briefwechsel, der seinesgleichen sucht. Sie schrieben über das politische und ge­sellschaftliche Zeitgeschehen, moderne Philo­sophie, physikalische Experimente, Probleme des Reisens und der Gesundheit, Selbstmordgedanken, Literatur, Musik und alles, was sie zur wechselsei­tigen Mitteilung reizte. Ebenso faszinierend wie die Inhalte sind die stilistischen Mittel, mit denen sie ihre Informationen in eleganter Manier an den Brieffreund weiterleiteten: Wechselseitige Huldigungen und höfische Ver­beugungen, in denen Tadel mitschwingt; Gelegen­heitsgedichte, Zitate und Attacken, die versteckte Zuneigungserklärungen beinhalten. Die Schauspieler Hans-Heinrich Hardt und Heiko Wolff, beide ehemals am Kleist-Theater Frankfurt (Oder) engagiert, bieten virtuos souve­räne Unterhaltungskunst im Wechsel mit intensi­ven Gefühlsentladungen. Lassen Sie sich durch dieses tête à tête von Mars & Apoll, von Fritz & Franҫois zum Denken und zum Lachen verführen.

Eintritt: 5,-Euro / erm. 3,- Euro


Friedrich II an Leopold von Braunschweig; Handschrift aus dem Besitz des Kleist-Museums

Lieber Voltaire als Goethe...? Friedrich II und die deutsche Literatur seiner Zeit

Vernissage

Donnerstag, 6. September 2012, 17 Uhr

Die Studioausstellung zum Jubiläumsjahr Friedrich 300 stellt dichtende Zeitgenossen des preußischen Königs vor und präsentiert erstmals eine im Besitz des Kleist-Museums befindliche Handschrift Friedrich II.

Begrüßung: Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums
Einführung: Hans-Jürgen Rehfeld, Kurator 

Eintritt frei


Autorentreffen Lübeck - Frankfurt

Lesung und Gespräch

Samstag, 1. September 2012, 16 Uhr

Der Lübecker Autorenkreis unternimmt seine diesjährige Litera-Tour in die Kleist-Stadt. Von Freitag bis Sonntag sind knapp 40 Schreibende und Literaturliebhaber auf den Spuren Heinrich von Kleists unterwegs. Ein Höhepunkt der Litera-Tour ist traditionell eine gemeinsame Lesung mit Autoren der jeweils besuchten Region. Carmen Winter, Vorsitzende der VS Brandenburg und Klaus Rainer Goll, 1. Vorsitzender des Autorenkreises, stellen einige ihrer Autorenkolleginnen  und -kollegen vor.

Eintritt: 5,-Euro / erm. 3,-Euro


Kleist im Film: Der zerbrochne Krug

Filmplakat 1937

Mittwoch, 29. August 2012, 16.30 Uhr

"Kleist im Film – Klappe, die erste, zweite … " ab Herbstsemester 2012 lädt das Kleist-Museum nun in Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder) zu weiteren Filmdiskussionen ein. Der erste der gezeigten Filme stammt aus dem Jahre 1937, den Abschluss der Reihe bildet ein Neo-Western frei nach "Michael Kohlhaas" von 1999. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kleist-Museums stellen die Filme mit ausführlichen Zitaten vor und laden zu einer Diskussion über Aktualität des Stoffes, filmische Umsetzung und Bezug zur literarischen Vorlage ein. Den Anfang macht eine Krug-Verfilmung von 1937. Unter der Regie von Gustav Ucicky spielten u.a. Emil Jannings, Elisabeth Flickenschildt, Angela Salloker, Paul Dahlke und Max Gülstorff.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro

In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).


„Hier bin ich jetzt in dem Hause einer der sonderbarsten Frauen...”

Musenhofnachmittag

Samstag, 25. August 2012, 16 Uhr
Ort: Chamisso-Literaturhaus im Kunersdorfer Musenhof

So wie die Berliner Salons von Legenden umrankt sind, gibt es auch einen Mythos Musenhof. Nicht nur der Agrarpionier Albrecht Daniel Thaer brachte die Vielseitigkeit der ländlichen Musenhöfe zum Staunen. Der Musenhofnachmittag lässt Gäste und Gastgeberinnen früherer ländlicher Geselligkeit zu Wort kommen und gibt u. a. Antwort auf die Frage: Wie verbindet man Literatur und Landbau? Und wie poetisch macht die Mark?
Eine mehrstimmige Lesung mit Musik mit Hannah Lotte Lund, Detlef Kannapin, Anette Handke und dem Neutrebbiner Flötenquartett.

Eintritt: 5,- €

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kunersdorfer Musenhof und Kleist-Museum. 


Peter Michalzik zu Gast

Peter Michalzik, Foto privat

Lesung und Gespräch

Mittwoch, 15. August 2012, 19 Uhr
Im August ist der Kleist-Biograph Peter Michalzik Gast bei "Wissen trifft…", das im Sommer traditionell im Kleist-Museum stattfindet. Der 1963 in Landshut geborene Journalist, Theaterkritiker und Buchautor lebt in Frankfurt am Main. Er arbeitete als Feuilletonredakteur bei der Frankfurter Rundschau und schrieb Biographien über Gustaf Gründgens und Siegfried Unseld. Zuletzt erschien von ihm das Theaterbuch "Die sind ja nackt". Mit Kleist beschäftigt sich Michalzik seit Jahren, die Literaturkritik lobte insbesondere die "hohe Anschaulichkeit" des Erzählens und das lebensnah gezeichnete Porträt des Dichters.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

In Kooperation mit der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) und dem WMZ Stadtfernsehen


Kleist und die Schweiz: Öffentliche Führung am 1. August 2012, 16 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat lädt das Kleist-Museum zu einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Ausstellung ein, am 1. August geht es um Kleist Schweizer Aufenthalte in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts mehr


Letzte kostenlose Ferienführung in der Kleist-WG

Am 1. August 2012 ist letztmalig Gelegenheit, die Ferienführung durch die Kleist-WG zu besuchen, Beginn 15 Uhr.

Eintritt in die WG: 2,- Euro, erm. 1,- Euro 


Stadtgeflüster. Janssen liest Kleist

Horst Janssen: Paradoxe, 1969

Vernissage

Donnerstag, 26. Juli 2012, 17 Uhr

In einem gemeinsamen Seminar von Kleist-Museum und Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig im Sommersemester 2011 setzten sich Studierende des 4. Semesters mit der Kunstsammlung des Kleist-Museums auseinander. Das von Dr. Barbara Gribnitz und Dr. Katharina Schüppel geleitete Seminar zielte auf die Erarbeitung kleinerer Ausstellungen, das letzte der drei besten Konzepte wird nun in Frankfurt (Oder) verwirklicht.


Einweihung der Kleist-Route Frankfurt (Oder) - Słubice

Einladung Kleist-Route

Donnerstag, 26. Juli 2012, 11 Uhr

Die Kleist-Route, von Bürgern der Städte Frankfurt (Oder) und Słubice auf der Grundlage der dreisprachigen Publikation des Kleist-Museums "Auf Kleists Spuren" entwickelt, ist ca. 20 km lang und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erschlossen werden. Sie bringt Ihnen an 9 Stationen Denkmäler und Orte näher, die in Bezug zu Heinrich und Ewald Christian von Kleist stehen. Die Einweihung der Route erfolgt durch eine Fahrradtour, Treffpunkt dazu ist vor dem Kleist-Museum. Die Broschüre zur Kleist-Route kann im Museum erworben werden, Download als pdf-Datei hier in deutscher und hier in polnischer Sprache. 


Olaf Kappelt als Friedrich-Impersonator, Foto: privat

Kartoffeln & Krieg - HanseStadtFest im Museums-Garten

Das Programm der studentischen Initiative "Town & Gown" der Europa-Universität Viadrina zum HanseStadtFest "Bunter Hering" im Garten des Kleist-Museum finden Sie hier.


Kartoffeln und Krieg - Hansestadtfest im Museumsgarten

Olaf Kappelt als Friedrich-Impersonator; Photo privat

Oper Air

Freitag, 13. Juli bis Sonntag, 15. Juli 2012

Zum Hansestadtfest "Bunter Hering" lädt die studentische Projektgruppe "Town & Gown" der Europa-Universität Viadrina zu einem abwechslungsreichen Kulturprogramm anlässlich des 300. Geburtstags Friedrichs II. in den Garten des Kleist-Museums ein. Der "Alte Fritz" war gefürchteter Feldherr ebenso wie aufgeklärter Förderer von Kultur und Bildung. Um seine Einführung der Kartoffel als Kulturpflanze in Mitteleuropa ranken sich zahlreiche Mythen. Im Spannungsfeld zwischen "Kartoffeln und Krieg" widmen sich Künstler, Musiker, Autoren und Schauspieler den noch heute faszinierenden Gegensätzen des Preußischen Königs mit Improvisationstheater, Tanz, einem bunten Kinderprogramm, Konzerten, Filmvorführungen und Lesungen.
So wird Hans-Heinrich Hardt aus dem berühmten Briefwechsel zwischen Friedrich II. und dem französischen Philosophen François Voltaire lesen oder der große Friedrich-Impersonator Olaf Kappelt zu Besuch sein.
Sie sind herzlich eingeladen, das kulturelle und kulinarische Angebot in der schönen Atmosphäre des Museumsgartens zu genießen.
Das Programm finden Sie hier 


Herrmann Zschoche zu Gast im Kleist-Museum

Gespräch und Filmdiskussion

Dienstag, 10. Juli 2012, 19 Uhr

Der 1934 in Dresden geborene Herrmann Zschoche gehört zu den wichtigsten Filmautoren und Regisseuren der DDR.

Im Kleist-Museum spricht er über seine Arbeit für den Film, über das Schreiben und sein künstlerisches Schaffen in den letzten Jahren, das sich vorrangig kulturhistorischen Themen widmet.

Eintritt: 6,- Euro / erm. 4,- Euro


Herrmann Zschoche: Hälfte des Lebens

Hermann Zschoche

Gespräch und Filmdiskussion

Dienstag, 19. Juni 2012, 19 Uhr

Der 1934 in Dresden geborene Herrmann Zschoche zählte zu den wichtigsten Filmautoren und Regisseuren der DDR. Seinem Regiedebüt 1961 folgten bis 1989 neunzehn Filme, Zschoche war sowohl mit Filmen für Kinder und Jugendliche (Sieben Sommersprossen, Insel der Schwäne) als auch mit zahlreichen Gegenwartsfilmen, die ein ungeschöntes Bild des Alltags zeichneten (Liebe mit 16, Glück im Hinterhaus, Die Alleinseglerin) erfolgreich. Sein Spielfilm "Karla" fiel 1965 der Zensurpolitik des 11. Plenums zum Opfer und wurde erst 1990 uraufgeführt. 1984 erschien "Hälfte des Lebens", ein Film über Friedrich Hölderlin, für den Zschoche auch das Drehbuch schrieb. Im Kleist-Museum spricht er (mit illustrierenden Filmzitaten) über seine Arbeit für den Film, über das Schreiben über berühmte Dichter und über Möglichkeiten und Grenzen von Literaturverfilmungen.     

Eintritt: 6,- Euro / erm. 4,-  Euro


bellmer + kleist. Ein Dialog in Text und Bild.

Vernissage der Studioausstellung

Donnerstag, 7. Juni 2012, 17 Uhr

Studierende des Bachelor-Studiengangs am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig präsentieren als Seminararbeit konzipierte kleine Kunst-Ausstellungen aus den Sammlungen des Kleist-Museums.  

Im Künstlerbuch gehen Text und Bild im Akt des Blätterns eine ganz eigene Verbindung ein, doch geht dieses sinnliche Moment in der zumeist üblichen Präsentation in einer Vitrine verloren. Die Ausstellung versucht deshalb einen neuen Weg, Text und Bild und ihr gemeinsames Thema der Bewegung zusammenzuführen.
Für Hans Bellmer (1902-1975) war die Auseinandersetzung mit dem Thema "Puppe" zentraler Dreh- und Angelpunkt des künstlerischen Schaffens.

Kuratoren: Antje Krause und Marcus Peter

Eintritt frei

Ein Projekt von Studierenden der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Kleist-Museum.     


Die Schweiz zu Gast bei Kleist

Schwerpunkt Schweiz - Sommerfest

Freitag, 1. Juni 2012, 17 Uhr

Die aktuelle Ausstellung zu Kleist in der Schweiz wurde maßgeblich mit Thuner Unterstützung realisiert. Zum Sommerfest wollen wir unsere Schweizer Partner an der Oder bekannt machen, mit Musik und Literatur, bei Wein und kulinarischen Genüssen. Von Nachmittag bis Mitternacht wird gefeiert, wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen mit den Frankfurtern und ihren Gästen.


Buchumschlag

Kleist und ich. Eine Anthologie des FDA

Buchpremiere

Samstag, 2. Juni 2012, 16 Uhr

Im September 2011 fand der Bundeskongress des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA) unter dem Motto "Kleisttage in Frankfurt an der Oder" statt. Im Vorfeld hatte der Landesverband  Brandenburg einen Schreibwettbewerb ausgelobt, an dem sich mehr als 100 Schreibende aus Deutschland, Italien, der Schweiz, Österreich und Polen beteiligten. Die Preisverleihung fand unter großem öffentlichen Interesse im Collegium Polonicum statt. Nun liegt eine Anthologie mit den besten Texten, gefördert von der Stiftung Sparkasse Oder-Spree und gemeinsam herausgegeben vom FDA-Landesverband Brandenburg und dem Kleist-Museum, vor.

Erwartet zu Lesung und Gespräch werden u.a. die Preisträger Jörn-Peter Dirx (Bayern), Silke Strupat (Göttingen), Jenny Schon (Berlin), Silvia Friedrich (Klein-Machnow), die Erstplatzierte in der Kategorie „Jugend“ Ina Maria Maahs (München) und die polnische Autorin Barbara Pawlowicz. Dr. Wolfgang de Bruyn, Mitglied der Jury und Direktor des Kleist-Museums, begrüßt zu dieser Veranstaltung, die Moderation übernimmt die Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg des FDA, Hannelore Schmidt-Hoffmann.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Ab Samstag, den 2. Juni ist die Anthologie zu einem Preis 14, 95 Euro im Kleist-Museum erhältlich.

Eine gemeinsame Veranstaltung von FDA-Landesverband  Brandenburg und Kleist-Museum. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Sparkasse Oder-Spree.      


Matthias Zschokke zu Gast

Matthias Zschokke Copyright: Dirk Opitz

Schwerpunkt Schweiz  

Dienstag, 22. Mai 2012, 19 Uhr

Anlässlich der Ausstellung "Ich will ein Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz" laden wir Schweizer Künstler, Musiker und Autoren in die Kleist-Stadt ein. Nach der Ausstellungseröffnung mit Gästen aus Thun und Zürich kommt der in Bern geborene Schriftsteller und Filmemacher Matthias Zschokke nach Frankfurt, um aus seinem jüngsten Buch "Lieber Nils" zu lesen. Diese Mail-Chronik sei "keine sanfte Lektüre", schreibt eine Rezensentin, in ihr wehe "neben Melancholie und Spottlust, der Geist der Empörung. Alles, was dem schreibenden Ich unecht, feige und nur auf schnelle Wirkung hin kalkuliert erscheint, seien es nun Filme, Bücher oder Theaterstücke, geißelt er gnadenlos." Egal, ob es ein eher vergnüglicher oder gar etwas bitterer Abend wird, Matthias Zschokke zuzuhören ist ein wirklicher Gewinn und garantiert eine Leseempfehlung.    

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro              


Welt im Wandel – Museum im Wandel

Internationaler Museumstag

Sonntag, 20. Mai 2012, 11 und 14 Uhr

1977 wurde zum ersten Mal der Internationale Museumstag, ausgerufen vom Internationalen Museumsrat ICOM, begangen. In diesem Jahr laden die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Sonntag vor Pfingsten ein,

Neues zu entdecken und hinter die Kulissen des Museums zu blicken. Im Kleist-Museum wird um 11 und 14 Uhr ein Blick auf besondere Schätze des Museums gewährt, die sonst im Panzerschrank, im Depot oder im Archiv verwahrt werden. Manuela Kalk, verantwortlich für die Sammlungen des Hauses und Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar im Kleist-Museum, geben Einblick in ihre Arbeit und stellen einige Raritäten vor. Bei gutem Wetter ist Gelegeheit, im Garten des Kleist-Museums Kaffee zu trinken, und zum Museumstag ist der Besuch aller Ausstellungen kostenlos.                          

Eintritt frei


Zu Besuch im Hause Kleist

Europatag 2012 
 

Mittwoch, 9. Mai 2012, 11 Uhr

An historischem Ort, dort, wo bis zu seiner Zerstörung am Ende des 2. Weltkrieges das Wohnhaus Heinrich von Kleists stand, befinden sich heute in einem Altneubau aus den frühen 60er Jahren das Archiv und die Bibliothek des Kleist-Museums. Seit 2010 beheimatet das Haus auch eines der schönsten und bestbesuchten Schüler-Kunst-Projekte Deutschlands: die Kleist-WG. Das Kleist-Museum lädt anlässlich des Europatages Alt und Jung zu einer Führung durch die Kleist-WG und einem anschließenden Kurz-Workshop zum "Schreiben in Sütterlin mit Gänsefeder und Tinte" ein.

Eintritt: 1,- Euro

Ort: Kleist-WG, Große Oderstraße 26/27

Anmeldungen unter info@kleist-museum.de  oder 0335 – 53 11 55


Iwan-Michelangelo D' Aprile: Friedrich und die Aufklärer

Buchpremiere

 

Dienstag, 8.Mai 2012, 19 Uhr

Mit keinem Namen ist die Aufklärung in Brandenburg-Preußen so sehr verbunden wie mit Friedrich dem Großen, und das, obwohl erst mit den Preußischen Reformen ab 1806 zentrale politische Forderungen der Aufklärung umgesetzt wurden. Eine ganze Reihe von Aufklärern hat diese Gesellschaftsmodernisierung befördert, sie fanden sich in den Zirkeln französischer Aufklärer am Hof in Sanssouci ebenso wie in bestimmten bürgerlichen Kreisen in den brandenburgischen Land. Anhand von 20 Porträts werden die Gründungsepoche des modernen Brandenburgisch-Preußischen Staates anschaulich gemacht sowie Persönlichkeiten und Orte der Aufklärung in Brandenburg (von Frankfurt an der Oder über Potsdam bis Perleberg, Gielsdorf, Ruppin und Reckahn) vorgestellt.

Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit CULTURCONmedien und der Märkischen Oderzeitung.


Jungfer, sie gefällt mir

Kleist im Film  

      

Donnerstag, 26. April 2012, 19 Uhr    

Kleist im Film – Klappe, die Erste: unter diesem Motto lädt das Kleist-Museum in loser Folge zu Filmdiskussionen ein. Im Mittelpunkt stehen Kleist-Verfilmungen aus verschiedenen Jahrzehnten ebenso wie Filme, die sich mit Kleists Biographie auseinandergesetzt haben. Der erste Gesprächsabend mit illustrierenden Film-Zitaten beschäftigt sich mit dem Defa-Streifen "Jungfer, sie gefällt mir". 1969 entstand diese Komödie, sehr frei nach Kleists "Der zerbrochne Krug", in der Regie von Günter Reisch. Am Drehbuch der ins Sächsische verlegten Geschichte arbeitete Jurek Becker mit, den Dorfrichter spielte Wolfgang Kieling, Marianne Wünscher die Frau Marthe, Horst Schulze den Justizrat Walter  und Rolf Ludwig den Schreiber Licht.                                

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro         


Goßmann illustriert Kleist. Michael Kohlhaas

Gerhard Goßmann zu Michael Kohlhaas

Vernissage der Studioausstellung

Donnerstag, 19. April 2012, 17 Uhr

Studierende des Bachelor-Studiengangs am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig präsentieren als Seminararbeit konzipierte kleine Kunst-Ausstellungen aus den Sammlungen des Kleist-Museums.

Keinem Werk Heinrich von Kleists gab Gerhard Goßmann (1912-1994) so viele Gesichter wie der Erzählung "Michael Kohlhaas". Die Studioausstellung lädt ein, den unterschiedlichen Annäherungen des Künstlers an den Text zu folgen, und stellt dabei die Frage nach den Charakteristika einer Illustration.

Kuratoren: Lisa Modrakowski, Franziska Wenig

Eintritt frei

Ein Projekt von Studierenden der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Kleist-Museum. 


Frauke Meyer-Gosau: Literatur zwischen Kitsch, Kunst und Kommerz

Messenachlese 

Montag, 16. April 2012, 19 Uhr

Zu den Buchmessen im Frühjahr und Herbst kommen Tausende neue Titel auf den Buchmarkt und kämpfen um die Aufmerksamkeit der Leser. Wichtig für die klassischen Literaturverlage ist, neben dem Interesse der Leser auch die Beachtung der Literaturkritik für die neuen Bücher zu erreichen. Und für die Leser wird die Literaturkritik immer wichtiger, um sich im Dschungel der zahllosen Neuerscheinungen orientieren zu können. Frauke Meyer-Gosau, Chefredakteurin der Zeitschrift "Literaturen", stellt im Gespräch mit Anette Handke, Pressefrau im Kleist-Museum, einige der Neuerscheinungen der Saison vor. Frauke Meyer-Gosau wirft einen kritischen Blick auf aktuelle Bestsellerlisten und wagt die Wertung: Welche Titel sind nur auf Wirkung berechnete Dutzendware, womit kann man den größten finanziellen Erfolg erreichen, und welche literarischen Neuentdeckungen vielleicht auch jenseits der Listen sind zu empfehlen?

Eintritt: 5,- Euro

In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).


6. Vorlesewettbewerb

Museumspädagogik

 

Dienstag, 3. April 2012, 10 Uhr

Im Rahmen des schulinternen Häuserprojekts der Oberschule „Heinrich von Kleist" Frankfurt (Oder) lesen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-10 aus Kleists Prosatexten.

Zuhörer willkommen!

Eintritt frei


Wir auf der Leipziger Buchmesse

Präsentation 

15. und 16. März 2012

Am Stand der ALG - Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften, ist das Kleist-Museum mit einer Auswahl der neuesten Publikationen vertreten.


Besuch der Leipziger Buchmesse

Exkursion 

Freitag, 16. März 2012
 

Die Leipziger Buchmesse ist durch die einzigartige Verbindung von Messe und Lesefest "Leipzig liest" seit Jahren ein Publikumsmagnet. Die Mischung aus Lesungen, Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen, Fortbildungsveranstaltungen und Preisverleihungen macht die Messe zum spannenden und abwechslungsreichen Erlebnis für Jung und Alt. Volkshochschule und Kleist-Museum laden ein zu einer Gruppenfahrt nach Leipzig. Auf der Buchmesse wird das "Berliner Zimmer" besucht, in dem Neuerscheingungen aus Berliner und Brandenburger Verlagen vorgestellt werden, u. a. auch Publikationen des Kleist-Museums. Vor allem ist aber auch viel Zeit, um in Ruhe von Stand zu Stand zu schlendern, an einer der zahlreichen Lesungen in den verschiedenen Foren teilzunehmen und so Lust auf neue Bücher zu bekommen.  

Kursgebühr: 31 Euro (Fahrkarte plus Gruppeneintrittskarte)

Anmeldung nur bei der VHS: Kurs R 201.01A

www.vhs-frankfurt-oder.de und 0335 / 54 20 25

Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2012.

Eine gemeinsames Projekt von VHS Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum.


Diese Veranstaltung muss aus organisatorischen Gründen verschoben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Jutta Wachowiak liest aus den Tagebüchern von Käthe Kollwitz

Lesung und Gespräch

Dienstag, 20. März 2012, 19 Uhr

Künstlertagebücher gehören zu den intimsten Zeugnissen, die wir kennen und die wie kaum eine andere Quelle Aufschluss geben über den Geist der Epoche. Dies gilt um so mehr für eine Künstlerin vom Rang der Käthe Kollwitz, die aus einem starken Bedürfnis nach Diskretion heraus alles "Private" vor der Öffentlichkeit zurückhielt. Für dieses Private, allzu Persönliche gab es einen Gesprächspartner: das Tagebuch. Jutta Bohnke, promovierte Germanistin, von 1984 bis 1990 Leiterin des Kollwitz Museums in Köln und Enkelin der Künstlerin, gab die Tagebücher heraus und schrieb: "Nirgends, auch nicht in ihren Arbeiten, ist Käthe Kollwitz mehr sie selbst, nirgends tritt sie lebendiger entgegen als in ihren Aufzeichnungen."

Eintritt: 7,- Euro / ermäßigt 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Wissen trifft ... Josef Haslinger

Josef Haslinger © Jürgen Bauer

Lesung und Gespräch 

Mittwoch, 7. März 2012, 19 Uhr
Ort: Stadt- und Regionalbibliothek, Frankfurt (Oder)

Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, lebt in Wien und Leipzig. Sein 1995 erschienener Roman "Opernball" war ein Bestseller und machte Haslinger über die Grenzen Österreichs bekannt. Der promovierte Germanist studierte auch Theaterwissenschaften und Philosophie, seit 1996 ist Haslinger Professor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und unterrichtet Literarische Ästhetik, derzeit ist er auch Direktor des traditionsreichen Instituts. 2011 erschien sein Roman "Jáchymov", eine Familiengeschichte, verstrickt in die Tragödien des 20. Jahrhunderts. Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Preis der Stadt Wien, den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels und den Rheingau Literaturpreis.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum.


Ich will ein Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz

Vernissage 

Samstag, 25. Februar 2012, 16 Uhr

Für neun Monate stehen Heinrich von Kleists auf die Schweiz gerichteten Hoffnungen und Wünsche und seine dortigen Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse im Mittelpunkt der Präsentation im Kleist-Museum. Begleitet wird die Ausstellung von einem Programmschwerpunkt Schweizer Kultur. Den Eröffnungsvortrag hält Dr. Philipp Burkard, einer der Kuratoren der Ausstellung und Leiter der Abteilung Kultur der Stadt Thun.

Eintritt frei

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadt Thun, Museum Strauhof, Zürich, und Kleist-Museum, Frankfurt (Oder), mit freundlicher Unterstützung der Schweizerischen Botschaft. Gefördert von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung und der Deutschen Post AG.


Konzertlesung zum Valentinstag

Annekathrin Bürger © Barbara Köppe

Annekathrin Bürger liest aus dem "Decamerone" von Giovanni Boccaccio 

Dienstag, 14. Februar 2012, 19 Uhr

Wenn Annekathrin Bürger aus dem Dekameron liest, kommt der Reiz dieser lebensfrohen Welt Boccaccios noch selbstverständlicher daher. Denn Erotik und alltägliches Leben gingen in der Welt, in der sie eine der beliebtesten Schauspielerinnen war, für Frau und Mann genau so lustvoll zusammen wie bei Boccaccio. In der Lesung macht sich Dank der Vortragskunst von Annekathrin Bürger eine prickelnde Spannung breit. Zeit zum Luftholen gibt es bei der Musik zwischendurch.
Begleitet wird die Schauspielerin von dem Komponisten und Pianisten Fred Symann, der mit seinen musikalischen Zwischenspielen, abgestimmt auf Bürgers Texte, das ideale Pendant zu der Vortragenden darstellt. Die Künstler laden ein zu einem lustund liebevollen Abend, der so schnell nicht vergessen werden wird….

Eintritt: 10,- Euro / ermäßigt 8,- Euro
Paarticket: 18,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Post AG.


Käthe Kollwitz - Ein Weberaufstand

Vernissage 

Donnerstag, 2. Februar 2012, 19 Uhr

Zur Eröffnung der kleinen Ausstellung, die für zwei Monate im Veranstaltungsraum gezeigt wird, lädt das Kleist-Museum zu Musik, Gesprächen und einem Glas Wein ein.

Eintritt frei


Kleist: Krise und Experiment

Finissage


Sonntag, 29. Januar 2012, 13 Uhr

Am 21. November 2011 fand das Kleist-Jahr mit einem Festakt am Kleinen und Großen Wannsee in Berlin offiziell seinen Abschluss. Ausstellung und Begleitprogramm geben aber auch im Januar noch viele Gelegenheiten zur Begegnung mit Kleist in Berlin und Frankfurt (Oder). Zur Finissage der Doppelausstellung und dem Abschluss des gemeinsamen Projektes laden Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum Macher und Förderer des Gedenkjahres zu einer Veranstaltung ein, um Rückschau zu halten und vor allem um Dank auszusprechen und gemeinsam zu feiern.

Nur auf Einladung.


In Erinnerung an Christa Wolf

Christa Wolf (c) Helga Paris

Christa Wolf "Kein Ort. Nirgends" gesprochen von Blanche Kommerell
 

Mittwoch, 25. Januar 2012, 19 Uhr

In der Erzählung "Kein Ort. Nirgends" kommt es zu einer (fiktiven) Begegnung zwischen der Stiftsdame und Dichterin Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist auf einer Gesellschaft in Winkel am Rhein, im Jahr 1804, an einem schönen Sommertag. Eine geheimnisvolle innere Macht zieht die beiden einsamen Menschen zueinander und in ein Gespräch über das Leben, die Literatur, die Sehnsucht nach Vollkommenheit – und die Fremdheit in einer Welt des Nutzens, der Zwecke und des Erfolgs. "Kein Ort. Nirgends" handelt dennoch von Möglichkeiten und Hoffnungen; auch im Bewusstsein des tragischen Todes der beiden am Ende unglücklichen Menschen 1806 und 1811.

Blanche Kommerell, Trägerin des Deutschen Sprachpreises 2008, 1950 in der DDR geboren, liest seit 1980 aus Romanen und Erzählungen Christa Wolfs.
Die Lesung findet zur Erinnerung an Christa Wolf statt, die am 1. Dezember 2011 in Berlin gestorben ist.

"Kein Ort. Nirgends" hab ich 1977 geschrieben. Das war in einer Zeit, da ich mich selbst veranlasst sah, die Voraussetzungen von Scheitern zu untersuchen, den Zusammenhang von gesellschaftlicher Verzweiflung und Scheitern in der Literatur... Daraus ist bei mir unter anderem die Beschäftigung mit dem Material solcher Lebensläufe wie denen von Günderrode und Kleist entstanden. Ich habe diese beiden Figuren genommen, um ihre Problematik für mich durchzuspielen..."  (Christa Wolf).

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Denkraum (X)

"... meine Casse ist leer." – Kleist und das Geld 

Mittwoch, 18. Januar 2012, 19 Uhr

Kleists finanzielle Situation war Zeit seines Lebens prekär, obwohl seine materiellen Voraussetzungen keineswegs so schlecht waren. Lebte er über seine Verhältnisse? Das Thema Geld durchzieht Kleists gesamte Korrespondenz; es bestimmte nicht nur die Verhandlungen mit Verlegern, sondern manchmal auch die Beziehung zu seiner Schwester und seinen Freunden. Interessanterweise lassen seine pekuniären Äußerungen einen durchaus selbstironischen Kleist erahnen, und so lesen wir mit kommentierendem Blick auf die "reale" Situation seine amüsanten, verzweifelten, manipulativen, utopischen Geldzitate. Barbara Gribnitz und Hans-Jürgen Rehfeld, Mitarbeiter des Kleist-Museum, stellen anhand einer Briefauswahl ein etwas anderes Kleistporträt vor.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.


Kleist: Rätsel, Kämpfe, Brüche (V): Kleist, der Dichter

Dienstag, 10. Januar 2012, 16 Uhr

Kleists literarisches Werk umfasst acht Dramen, acht Erzählungen und einige Gedichte. Der Kurs gibt einen Überblick über die Dichterbiographie und beschäftigt sich näher mit der Komödie "Der zerbrochne Krug" und der Erzählung "Die Marquise von O...", insbesondere im Vergleich zu den berühmten Verfilmungen beider Werke (Gustav von Ucicky 1937; Eric Rohmer 1976).
Über die Werke Kleists spricht Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum.

Eintritt: 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-53 11 55 oder
E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder), nähere Informationen: www.vhs-frankfurt-oder.de


Kleist: Blickpunkte - letzte Sonderführung im Rahmen der Ausstellung „Kleist: Krise und Experiment“

Raum "Kleists Bild"; Foto: Ali Ghandtschi

Mittwoch, 4. Januar 2012, 16 Uhr

Öffentliche Führungen durch die aktuelle Ausstellung am ersten Mittwoch im Monat, ohne Voranmeldung.

Ticket: 4,- Euro / ermäßigt 3,- Euro inkl. Museumseintritt