Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2013


Konzertlesung / Musik und Wort zur Weihnachtszeit

Das Catori-Quartett, Foto: privat

Montag, 9.12.2013, 17.00 Uhr

Zum traditionellen Vorweihnachtskonzert laden wir in diesem Jahr an einem Montag ein. Die Kammermusiker des BSOF, Klaudyna Schulze-Broniewska (v), Stefan Hunger (v), Claudia Georgi (va) und Thomas Georgi (vc) spielen Werke von Mozart, Haydn, Borodin und Dvorak. Da die Berliner Schauspielerin Petra Hinze wegen einer Erkrankung kurzfristig absagen muss, lesen nun Wolfgang de Bruyn und Anette Handke (vor-) weihnachtliche Texte u.a. von Hans Fallada, Heinrich Heine und Wilhelm Busch. Wie in jedem Jahr laden wir eine Stunde vor Beginn der Konzertlesung (ab 16 Uhr) zum Advents-Café in unser Haus ein.

Eintritt: 10 Euro, erm. 8 Euro (inklusive Kaffee und Gebäck)


Lebendiger Adventskalender / Rundgang durch die Kleist-Ausstellung

Montag, 9.12.2013, 15.00 Uhr

Im Rahmen des deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojektes lädt das Kleist-Museum zu einer kostenlosen Führung durch die neue Ausstellung und zur Besichtigung der sonst den Besuchern unzugänglichen Bereiche des neuen Musemsanbaus ein. Den Abschluss des "Adventskalendergeschenks" des Kleist-Museums für alle Frankfurter und ihre Gäste bildet eine kurze Lesung.

Eintritt frei
Die Führung durch Ausstellung und Haus ist zweisprachig.


Kinder im Museum / Tolles Buch! Die Literaturempfehlungsshow

Mittwoch, 4.12.2013, 9.00 und 11.00 Uhr


Abenteuer-, Grusel-, Tiergeschichten, dicke Wälzer und dünne Bücher: Für jeden ist etwas dabei. Interaktiv und spannend, kurzweilig und Leselust weckend stellt die Literaturvermittlerin Tina Kemnitz neue Kinderbücher vor.


Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro


Kinder im Museum / Bücherwunschbaum

1.12. bis 15.12.2013

Kinder aus Frankfurt und Umgebung können auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtswunsch an den Bücherwunschbaum im Kleist-Museum hängen. Mindestens drei der Bücherwünsche werden erfüllt. Wir freuen uns, wenn
uns Buchhandlungen, Verlage und Privatpersonen bei weiteren Wunscherfüllungen unterstützen.


Lesung in Erinnerung an Christa Wolf: Medea Stimmen. Gesprochen von Blanche Kommerell

Blanche Kommerell, Foto: privat

Sonntag, 1.12.2013, 16.00 Uhr

Es wird die alte Geschichte der Medea neu erzählt, gegen die ihr von dem  griechischen Tragödiendichter Euripides und der Nachwelt zugeschriebene Schuld, die Mörderin ihrer beiden Kinder gewesen zu sein: „Der Mythos schildert Medea als Sündenbock, aber nicht als die rasende Kindsmörderin.“
Blanche Kommerell lässt die Stimmen Medeas und ihrer Widersacher lebendig werden. Eine aufregende Geschichte um eine Frau, die gegen alle Verleumdungen versucht, die Wahrheit herauszufinden über sich und das Land, in dem sie lebt.

Eine Lesung zur Erinnerung an den Todestag Christa Wolfs am 1. Dezember.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro


Elektro-Akustisches Konzert Penthesilea-Musik. Eine Hommage an Heinrich von Kleist und Othmar Schoeck

Annette Peuker-Krisper: Penthesilea

Dienstag, 26.11.2013, 19.00 Uhr

Laura Gallati, Musikerin und Komponistin aus der Schweiz, schuf die "Penthesilea-Musik" im Frühsommer des Kleist-Jahres 2011 für eine gemeinsame Kleist-Feier von Stadtmuseum Berlin, Kleist-Museum, Botschaft der Schweiz in Berlin und Stadt Thun in der Berliner Nikolaikirche.
Die elektro-akustische Komposition ist „unsichtbar“, kommt aus Boxen und versteht sich als Hommage sowohl an Heinrich von Kleist, als auch an die Penthesilea-Vertonung des expressionistischen Komponisten Othmar Schoeck (1886 - 1957).
Kleist lässt seine exemplarische Studie über Staatsgewalt, Zwang, Unterwerfung und Liebeswahn mit dem erschöpft-monströsen Schluss-Satz enden „...nun ist`s gut“ – gesprochen von Penthesilea im Augenblick höchsten Grauens, inmitten von Mord und Tod. Die brutale Logik dieser Todeszugewandtheit treibt auch die Musik vom Beginn bis zur Konklusion an. Im Anschluss an die Aufführung ist die künstlerische Leiterin des Kleist Forums, Petra Paschinger, deren erste Penthesilea-Inszenierung im Oktober in Frankfurt Premiere feierte, mit Laura Gallati im Gespräch über Herausforderungen und Glücksmomente in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Heinrich von Kleist.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro


Lesung und Gespräch / Katja Lange-Müller, Kleist-Preisträgerin 2013, zu Gast

Katja Lange-Müller (Foto: privat)

Donnerstag, 21.11.13, 19.00 Uhr

Wenige Tage nach der Entgegennahme des Kleist-Preises 2013 kommt Katja Lange-Müller in das Kleist-Museum, "eine der sprachmächtigsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur", wie es in der Mitteilung zur Kleist-Preisverleihung heißt. Die Geschichten der Berliner Schriftstellerin "sind oft Gegengeschichten zur offiziellen Geschichtsschreibung", und erzählen von "den Außenseitern der Gesellschaft", "von den Dramen des Alltags im Osten wie im Westen Berlins. Der Humor ist für Katja Lange-Müller dabei die Kehrseite der Melancholie."
Die vielfach ausgezeichnete Schrifstellerin ist derzeit zu einem Arbeitsaufenthalt
in Instanbul. Bei ihrem Besuch im Kleist-Museum wird sie aus "Böse Schafe" lesen, aber auch noch unveröffentlichte Erzählungen vorstellen und natürlich ihre Sicht auf Kleist im Gespräch und einem Auszug aus ihrer Kleist-Preisrede.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro


Vortrag und Gespräch / Helga Gallas: Kleist aufsässige Töchter. Überlegungen zu seinen Frauengestalten

Gabriele Koerbl: Penthesilea.

Freitag, 15.11.2013, 15.30 Uhr
URANIA Berlin


In Kleist Werk steigen Frauen zu einer Größe und Selbständigkeit auf, die die Figuren um sie herum nicht oder nicht mehr haben. Was den Söhnen bei Kleist nicht gelingt, das gelingt den Töchtern. Sie verweigern ihren Vätern den Gehorsam und revoltieren gegen ihre Familie. Die Kleistschen Frauengestalten
unterscheiden sich deutlich von denen der romantischen oder klassischen
Literatur: keine überirdischen Schlangen-, Venus- oder Undine-Gestalten, aber
auch keine goetheschen maßvollen Natalien, Charlotten oder anorektischen Ottilien. Ist das einer der Gründe, warum wir Kleists Werk als so modern empfinden?

Vortrag und Gespräch mit Helga Gallas, em.


Lesung und Gespräch / Werner Liersch: Dichterland Brandenburg. Literarische Entdeckungen zwischen Havel und Oder

Cover Dichterland Brandenburg

Donnerstag, 7.11.2013, 19.00 Uhr

In Brandenburg versuchte der Preußenkönig Friedrich II. ein Dichter zu sein, hier lebten Kleist, Chamisso, von Arnim und Fontane, porträtierte Hauptmann die kleinen Leute, schlug Tucholsky sein „Bilderbuch für Verliebte“ auf, wollte Nabokov heimisch werden, zog sich Brecht zurück. Werner Liersch hat sie alle im Blick, die Großen der Literatur, wie Tieck, Heine, Storm, Benn und Fallada, aber auch die Unangepassten und Verfolgten, wie Erich Mühsam, Gertrud Kolmar und Boris Djacenko. Er entwirft ein literarisches Panorama, in dem sich die bewegte Vergangenheit und die Gegenwart dieses „Dichterlandes“ spiegeln. Und wenn Werner Liersch über das Leben im Schriftstellerheim Petzow oder dem Dichterdorf Kolberg berichtet, wird er ganz persönlich, als Zeuge vieler der Ereignisse, die er beschreibt.

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro
In Zusammenarbeit mit dem Verlag für Berlin Brandenburg


Kleists Frankfurt. / Frankfurt (Oder) um 1800

Die Marienkirche in Frankfurt an der Oder (um 1860)

noch bis 3.11.2013
Arkadenbau der VHS Heilbronn, Kirchbrunnenstraße 12


Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Städtepartnerschaft Frankfurt (Oder) – Heilbronn“ zeigt das Kleist-Museum im Arkadenbau der VHS Heilbronn die zum Kleist-Jahr 2011 gemeinsam mit Studierenden der Europa-Universität Viadrina und des Collegiums Polonicum konzipierte und realisierte Ausstellung zu Kleists Geburtsstadt. Was war das für ein Ort, an dem Heinrich von Kleist aufwuchs, studierte und zu dem er zeitlebens durch familiäre und freundschaftliche Bande enge Beziehungen pflegte?
Die Ausstellung beleuchtet unterschiedlichste Aspekte der Stadtgeschichte um 1800 und setzt sie mit dem Lebensweg Heinrich von Kleists in Beziehung.

Ort: Arkadenbau der VHS Heilbronn, Kirchbrunnenstraße 12
Besichtigungszeiten: Mo - Fr  8.00 - 18.00 Uhr
Eine Ausstellung des Kleist-Museums in Zusammenarbeit mit der
Volkshochschule Heilbronn


Vernissage / Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder

Samstag, 2.11.2013, 15.00 Uhr
Burg Beeskow


Begrüßung: Tilman Schladebach, Direktor der Burg Beeskow, Bildungs-, Kultur- und Musikschulzentrum des Landkreises Oder-Spree
Einführung: Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums

Eintritt frei
In Kooperation mit der Burg Beeskow


Lesung und Gespräch / Im Freien unter Gescheidten sein kann eine Seligkeit sein...

Samstag, 2.11.2013, 17.00 Uhr
Burg Beeskow


Begleitend zur Ausstellungseröffnung „Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder“ laden Hannah Lotte Lund, Kuratorin der Ausstellung, und Anette Handke zu einer mehrstimmigen Lesung aus Briefen von Gastgebern und Gästen brandenburgischer Musenhöfe ein.

Eintritt: 5 Euro, Schüler frei
In Kooperation mit der Burg Beeskow


Lesung / Jens-Uwe Bogadtke: Und minder ist oft mehr. Ch. M. Wieland erinnert sich

Collage Wieland/Bogadtke, Foto: privat

Dienstag, 29.10.2013, 19.00 Uhr

Christoph Martin Wieland, geboren am 5.9.1733 und gestorben am 20.1.1813, der Dichter des „Agathon“, der „Geschichte der Abderiten“ und des „Aristipp“, war zudem ein hervorragender Shakespeare-Übersetzer und Herausgeber: „Der Teutsche Merkur“ war eine wichtige literarische Zeitschrift der deutschen Aufklärung. Wir verdanken Wieland Zugang zur französischen Literatur, und seine poetische Sinnenlust veränderte die deutsche Dichtung maßgeblich. Interessiert und offen verfolgte und kommentierte er die Entwicklung der Literatur und war zeitlebens mit den wichtigsten Vertretern der Aufklärung, der Klassik und der Romantik nicht nur befreundet, sondern förderte und unterstützte, oftmals als Einziger, junge, aufstrebende Talente. Über Kleist schrieb Wieland, dieser „sei dazu geboren, die große Lücke in unserer dramatischen Literatur auszufüllen, die, nach meiner Meinung wenigstens, selbst von Schiller und Göthe noch nicht ausgefüllt worden ist“. In der Lesung erinnert sich der alt gewordene Wieland seines langen, ereignisreichen Lebens voller Heiterkeit und Melancholie. Sein Fazit, daß nur jener glücklich wird, der „die Welt für kein Elysium und keine Hölle hält“, ist und bleibt zeitlos und aktuell.

Buch und Regie: Vicki Spindler
Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro


Film-Frühstück Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel

Sonntag, 20.10.2013, 11.00 Uhr

Filmvorführung und Gespräch mit den Schauspielern

Thorsten Merten und Jan Messutat und der Producerin Miriam Klein (angefragt)
Tief in der bayrischen Provinz wird das Historiendrama „Kohlhaas“ gedreht, frei nach der Novelle von Heinrich von Kleist. Doch schon am ersten Drehtag platzt die Finanzierung. Statt einem mächtigen Epos, das mit Kostümen und aufwändigen Kulissen beeindrucken sollte, entsteht nun ein Low-bis-No-Budget-
Film: erwachsene Männer kämpfen in selbst gehäkelten Kettenhemden und verschlissenen Anzügen in einer zerfallenen Burgruine und bekriegen sich mit imaginären Schwertern, Pistolen und Handgranaten. Allein die Wahrhaftigkeit des Spiels der Darsteller und die Fantasie der Zuschauer sollen nun genügen,
um dem Film Glaubwürdigkeit zu verleihen. Regisseur Lehmann (Robert Gwisdek) will mit seinem Hauptdarsteller (Jan Messutat) die Geschichte des Pferdehändlers Michael Kohlhaas erzählen, ein Mann, der für seine Ideale gerade steht: Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit. Verbissen kämpft Lehmann um eine Vision, der die Mittel entzogen wurden und ist bereit, bis zum Äußersten zu
gehen, um seinen Film zu beenden. Ein kohlhaas`scher Kampf um Ideale – bis zum bitteren Ende.
Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Filmkunstpreis des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen, mit Publikumspreisen beim Max Ophüls Festival und dem 30. Filmfest München und mit dem DEFA-Preis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern.

Tickets: 8 € / 6 €
Inklusive Croissant und Kaffee
In Zusammenarbeit mit dem Kleinen Kino e. V.


Radtour - Per Fahrrad unterwegs auf der Kleist-Route

Kleist-Radweg-Einweihung

Samstag, 19.10.2013, 11:00 bis 14:00 Uhr / Bitte vorher anmelden

Eine Entdeckungstour auf den Spuren Heinrich und Ewald Christian von Kleists durch die alte Oderstadt Frankfurt

Unter der Führung von Hans-Jürgen Rehfeld, langjährigem Kleist- und Frankfurt-Kenner und Autor diverser Veröffentlichungen zu Kleists Spuren in Frankfurt, Berlin und Brandenburg, geht es durch die Geburtsstadt des heute bekanntesten Sohns Frankfurts, Heinrich von Kleist und den Sterbeort seines entfernten, vor 250 Jahren sehr berühmten Verwandten Ewald Christian von Kleist. Vom Kleist-Museum aus führt die Tour über den Standort des Geburtshauses Heinrichs zum Gertraudenpark. Weiter folgen wir Kleists Spuren den Berg hinauf zum Kleist-Park, von dort über die „Alte Universität“ zur Konzerthalle, der ehemaligen Taufkirche des Dichters des „Kohlhaas“, und weiter über die Oder in die frühere Dammvorstadt, das heutige Słubice. Dort wurde und wird besonders Ewald Christians, des Helden der Schlacht von Kunersdorf, gedacht. Nach einem Abstecher zum ehemaligen Kleist-Turm geht die Fahrt über das polnische Oderufer und den Deich zurück zum Kleist-Museum. Im Garten lassen wir die Tour ausklingen bei Kaffee, Kuchen und einem Glas Wein und feiern mit Vertretern beider Städte und dem ADFC den erfolgreichen Abschluss des von der EU geförderten Projektes „Kleist-Route in Frankfurt und Słubice“.

Tickets: 10 € / 8 €

Verbindliche Anmeldungen bitte unter:
info@kleist-museum.de oder 0335 - 53 11 55, bitte mit Angabe des Namens, einer Telefonnnummer und Mailadresse für mögliche weitere Informationen im Vorfeld. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, bei mehr Interessenten als
möglichen Teilnahmeplätzen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.


Bas Böttcher Poetry Slam Workshop

Bas Böttcher (Foto: gezett)

Samstag, 19.10.2013, 10.00 bis 14.00 Uhr / Bitte vorher anmelden
Der Workshop mit Bas Böttcher bietet einen Einstieg in die Wunderwelt des Poetry Slam und richtet sich an alle, die schon immer mal wissen wollten: wie macht der das nur, dass er Sprache und Rhythmus, Inhalt und Form auf so geniale Art verbindet, dass wir seinen Texten stundenlang zuhören wollen.
Also, passionierte Poetry-Slam-Hörer, zukünftige (oder bereits jetzige) Sprachspieler, interessierte Schüler, Studierende, aber auch etwas später berufene alte Hasen: Wer sich für Theater, Songtexte, Wortspiele, Regie, Schauspiel und Sprache interessiert, ist beim Poetry-Slam-Workshop genau richtig.

Tickets: 10 € / 8 €

Dauer: 2 x 90 min. mit einer Stunde Pause; anschließend ist Gelegenheit, im Garten oder Veranstaltungsraum des Kleist- Museums bei einer Tasse Kaffee
und einem Stück Kuchen weiter zu fachsimpeln (im Preis inbegriffen).

Verbindliche Anmeldungen bitte unter:
info@kleist-museum.de oder 0335 - 53 11 55, bitte mit Angabe des Namens, einer Telefonnnummer und Mailadresse für mögliche weitere Informationen im Vorfeld. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt, bei mehr Interessenten als möglichen Teilnahmeplätzen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.


Ulrich Matthes liest „Das Erdbeben in Chili“ und spricht über seine Perspektive auf Kleist

Ulrich Mattes (c) Cavo Kernich

Freitag, 18.10.2013, 19.00 Uhr

Im Kleist-Museum, als erste Veranstaltung zur neuen Kleist-Ausstellung "Rätsel. Kämpfe. Brüche“ liest der vielfach ausgezeichnete Theaterschauspieler Ulrich Matthes die Erzählung „Das Erdbeben in Chili“ und spricht über seine Erfahrungen mit und Gedanken zu Kleist, aus der Perspektive eines Schauspielers und leidenschaftlichen Kleist-Lesers gesehen.

Tickets: 10 € / 8 €


3. Wissenschaftliches Kolloquium Heinrich von Kleist – Leben und Werk. Die Geschichte einer Beziehung

Freitag, 18.10.2013, 10.00 Uhr
Die Frage nach dem Verhältnis von Autor und Werk spielt in der Literaturwissenschaft eine grundlegende Rolle. Im 19. Jahrhundert herrschte die biographische Methode, die eine Autorintention voraussetzt und die geistige und mentale Autorverfassung mit der Figuren- und Textgestaltung parallelisiert,
vor. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts rückte der Text als ästhetischer Gegenstand immer stärker in den Blick, und in den 1950-70er Jahren wurde die Bedeutung des Autors für eine Textinterpretation zunehmend negiert.
Seit den 1970/80er Jahren trat der reale Autor hinsichtlich Geschlecht und Ethnie in den aufkommenden Frauen- und Geschlechterstudien sowie postkolonialen Theorien wieder in den Blick. Neuere Untersuchungen gehen der Frage nach, in welchen Gestalten und mit welchen Funktionen und Begründungen
eine Autorinstanz in Textanalysen auftauchen kann. Das Kolloquium fragt: Wie wird der Autor Kleist in Beziehung zu seinen Werken thematisiert, inszeniert, instrumentalisiert? Ist er bloßer Urheber der materiellen Vorlage oder unhintergehbarer Bedeutungsgeber – um zwei Extreme zu nennen. Welche Bezüge zwischen Leben und Werk stellen die Interpretationen her und zu welchem Zweck?
In den vergangenen zehn Jahren erschienen fünfzehn Kleistbiographien, in den dreißig Jahren zwischen 1970 und 2000 insgesamt aber nur zehn. Ein Seitenblick des Kolloquiums gilt daher der Textsorte Biographie. Das Kolloquium gibt Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern
aller Fachbereiche ein Podium, eigene Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. Eine Publikation der Beiträge im Kleist-Jahrbuch 2014 ist vorgesehen.
Zuhörer herzlich willkommen!

Tickets: 5 € / 3 €


Diary Slam für Schüler

Cover Wedel-Werner

Donnerstag, 17.10.2013, Liebknecht-Gymnasium und Gauß-Gymnasium
Freitag, 18.10.2013, Schweitzer-Gymnasium EH

Projekt Kulturelle Bildung
Geschlossene Veranstaltungen für Schulklassen

Mit Nadine Wedel und Carina Werner

Jung sein kann ganz schön anstrengend sein. Selbst Jahre später erinnert man sich manchmal noch mit Schrecken und Scham an die aufreibenden Jahre der Jugend. Als einem plötzlich Haare an den unmöglichsten Stellen wuchsen, man vor Verliebtheit fast platzte und die Eltern zum Inbegriff der Langweiligkeit oder gar Spießigkeit wurden. Als man sich für alles andere mehr interessierte, als für das, was jeden Tag angesagt war: die Schule. Als man weit hinaus in die Welt wollte, aber die Reise gleich hinter der Stadtgrenze endete. Da war für viele das Tagebuch der einzige Vertraute. – Und wie glücklich ist man Jahre später, wenn man ein Tagebuch geschrieben hat und lesen kann, wie es war, als alles noch ganz neu war!
Nadine Wedel, Jahrgang 1982, und Ella Carina Werner, Jahrgang 1979, sind Erfinderinnen der „Diary Slams“, die monatlich in Hamburg stattfinden, und haben selbst unzählige Tagebücher vollgeschrieben. Für Frankfurter und Eisenhüttenstädter Schüler lesen sie an zwei Tagen aus dem Buch „Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen“, geben tiefe Einblicke in ihre eigene Jugend
und brechen eine Lanze für´s Tagebuchschreiben, mit dem für beide ein Leben mit dem und für das Schreiben begann.


PerspektivWechsel: Kleist-Festtage 2013 vom 17.-20. Oktober eröffnen mit Einweihung des neuen Kleist-Museums

Vom 17. bis 20. Oktober laden Kleist Forum und Kleist-Museum in bewährter Zusammenarbeit zu den Kleist-Festtagen 2013 unter dem Motto "PerspektivWechsel" ein. Im Mittelpunkt des Festivals steht in diesem Jahr das neue Kleist-Museum und die Eröffnung von "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung". Weitere Höhepunkte im Kleist-Museum sind die Lesung von Ulrich Matthes am 18.10. um 19 Uhr und das Filmfrühstück am 20.10. mit der neuen Kleist-Verfilmung "Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel", wir laden zu einer Radtour auf den Spuren von Kleist ein, diskutieren in einer Tagung mit Nachwuchswissenschaftlern über das Verhältnis von Autor und Werk in der Literaturwissenschaft, bitten zum Poetry Slam Workshop mit Bas Böttcher und laden Schülerinnen und Schüler aus Frankfurt, Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde zum Diary Slam ein. Das komplette Programm der Kleist-Festtage finden Sie hier


Erste Veranstaltung im „neuen Haus für Kleist“ mit der Schauspielerin Jutta Hoffmann

Christa Wolf, Foto: privat
Jutta Hoffmann, Foto: Joachim Gern

Leider kann Gerhard Wolf kurzfristig nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Hendrik Röder vom Brandenburgischen Literaturbüro spricht über Christa Wolf, bevor Jutta Hoffmann die Erzählung "August" liest.


Dienstag, 24. September, 19 Uhr im Neubau zum Kleist-Museum Erinnerung an Christa Wolf: Jutta Hoffmann liest die Erzählung „August“ Hendrik Röder im Gespräch mit Gerhard Wolf

Als einziger Programmpunkt des geplanten September-/Oktober-Programms vor der Einweihung des neuen Hauses am 17.10.13 wird die Lesung der Potsdamer Schauspielerin Jutta Hoffmann aus einer späten Erzählung Christa Wolfs realisiert. Am 24. September laden wir dazu herzlich ein. Gemeinsam mit Jutta Hoffmann kommt Gerhard Wolf, Schriftsteller, Verleger und beinahe lebenslanger Begleiter von Christa Wolf nach Frankfurt. Das Gespräch mit ihm moderiert Hendrik Röder vom Brandenburgischen Literaturbüro. mehr
Karten zu 10 €, erm. 8 € können nur telefonisch: 0335 53 11 55 oder per e-mail: info@kleist-museum.de bestellt werden und liegen am 24.9. ab 18 Uhr an der Abendkasse bereit.


Kleist-Museum wegen Umzug und Aufbau der neuen Dauerausstellung geschlossen

Das Kleist-Museum ist wegen notwendiger Nacharbeiten am neuen Haus weiterhin geschlossen. Das geplante Veranstaltungsprogramm für die Zeit zwischen 13. September und 17. Oktober muss deswegen leider, mit Ausnahme der Lesung mit Jutta Hoffmann und Gerhard Wolf, entfallen.
Am 17. Oktober eröffnen wir Alt- und Neubau des Kleist-Museums mit der neuen Dauerausstellung "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung".
Ab 18. Oktober steht das Haus allen Besuchern wieder Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr und zu Veranstaltungen offen.


Ein neues Haus für Kleist! - Feierliche Schlüsselübergabe für den Neubau zum Kleist-Museum

Feierliche Schlüsselübergabe

Am 13. Juli wurde der Neubau zum Kleist-Museum durch den Bauherrn, die Stadt Frankfurt (Oder), an den Nutzer, den Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V. als Trägerverein des Museums, feierlich übergeben. Der Bau mit einem Fördervolumen von 5.316.370 €, an dem 12 Planungsbüros unter der Federführung des Architekturbüros Lehmann Architekten Offenburg/Berlin mitgewirkt haben, erfüllt alle Anforderungen an ein modernes Literaturmuseum. Dafür bürgen 30 Bau- und Ausstattungsunternehmen, davon allein 16 Firmen aus den Ländern Brandenburg und Berlin, die an dem Vorhaben von Juli 2011 (Baubeginn) bis zur Fertigstellung im Juli 2013 mitgewirkt haben. Die Fassadenelemente aus Wachenzeller Dolomit prägen den 26 Meter langen und 12 Meter hohen Baukörper, der sich mit seiner modernen schlichten Formensprache bewusst vom barocken Einzeldenkmal von 1777 absetzt. Auf vier Ebenen beherbergt „das neue Haus für Kleist“ u.a. die Sammlungen des Kleist-Museums, die Bibliothek, im ersten Geschoss eine Ausstellungsebene sowie ebenerdig einen Veranstaltungsraum und Räume für die kulturelle Bildung.


Attention: un voyage culturel

Projektgruppe der Europa-Universität Viadrina

Vom 12. bis 14. Juli

Eine Reise zwischen Seine und Oder anlässlich des 50jährigen Bestehens des Elysée-Vertrages

10 Jahre „Bunter Hering“ - 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft, also gleich zwei großartige Anlässe zu feiern. Die Studierenden der Europa-Universität Viadrina laden zu einer kulturellen Reise zwischen Seine und Oder in den Garten des Kleist-Museums ein. Auf dieser Reise erwartet das Publikum ein vielseitiges Programm mit französischen Chansons, Ska-Musik, Tanz, Theater, Akrobatik bis hin zu szenischen Lesungen und einer deutsch-französischen Märchenstunde. Ein anregendes Wochenende versprechen u.a. das Duo Chanson d‘Accord, das Improtheater "Foxy Freestyle", die deutsch-französische Ska-Band "Son Kapital" und die szenische Lesung "Au Fil des Nuages". 
Eintritt frei

Das gesamte Programm zum Herunterladen finden Sie hier.


Finissage: Sherlock´s Onkel. Die Spuren des Dr. Gross

Sonntag, 14. Juli, 14 Uhr

Nun ist die letzte Gelegenheit, die Ausstellung "Sherlock´s Onkel. Die Spuren des Dr. Gross" zu besichtigen. Zum Abschluss laden wir Sie herzlich ein, mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Gerhard M. Dienes, und dem wissenschaftlichen Berater der Ausstellung, Prof. Gernot Kocher, ins Gespräch zu kommen.
Eintritt frei. 


Penthesilea-Musik: Elektro-akustische Komposition von Laura Gallati

Samstag, 13. Juli, 15.30 Uhr, Neubau zum Kleist-Museum

Eine Hommage an Heinrich von Kleist und Othmar Schoeck

"...ich mische unartikulierte Töne ein...“
(Heinrich von Kleist in “Über die allmähliche Verfertigung eines Gedankens beim Reden“)

Die Penthesilea-Musik enstand im Frühsommer des Kleist-Jahres 2011 für eine gemeinsame Kleist-Feier in der Berliner Nikolaikirche, veranstaltet vom Kleist-Museum Frankfurt (Oder), dem Stadtmuseums Berlin, der Botschaft der Schweiz in Berlin und der Stadt Thun.
Es handelt sich im eine elektro-akustische Komposition, die „unsichtbar“ ist, aus Boxen kommt und sich versteht als Hommage sowohl an Heinrich von Kleist, als auch an die Penthesilea-Vertonung des expressionistischen Komponisten Othmar Schoeck (1886-1957). Die exemplarische Studie über Staatsgewalt, Zwang, Unterwerfung und Liebeswahn lässt Heinrich von Kleist mit dem erschöpft-monströsen Schluss-Satz Penthesileas enden: „...nun ist`s gut“ - gesagt im Augenblick höchsten Grauens, inmitten von Mord und Tod. Die brutale Logik dieser Todeszugewandtheit treibt auch die Musik von Beginn bis zur Konklusion an.
(Laura Gallati)


Buchpremiere: Die Verlobung in St. Domingo. Literatur und Politik im globalen Kontext um 1800

Mittwoch, 3. Juli, 19 Uhr

„Die Verlobung in St. Domingo“ wird nicht zu den großen Werken Heinrich von Kleists gezählt. Zu Unrecht, denn die existenziellen Problemstellungen, die sein literarisches Werk leitmotivisch durchziehen, werden in dieser letzten Novelle gleichsam als Summe abschließend verdichtet. Dass Kleist ihren Schauplatz auf die Karibikinsel St. Domingo verlegt, ist dabei kein Zufall. Denn das heutige Haiti ist um 1800 kein abgelegener exotischer Ort, sondern das Zentrum der globalpolitischen Hegemonialkonkurrenz zwischen Frankreich und Großbritannien. Kein anderer Ort also wäre geeigneter gewesen, um die individuellen, sozialen und politischen Konfliktlagen der Zeit um 1800 zur literarischen Darstellung zu bringen. Der Band geht auf die gleichnamige Tagung zurück, die, mit großzügiger Unterstützung durch die Stahlstiftung Eisenhüttenstadt, am 7. und 8. Juli 2011 in Frankfurt an der Oder stattfand.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das Gelingen des Projektes mit einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss feiern.
Eintritt frei

Reinhard Blänkner (Europa-Universität Viadrina), der Herausgeber des Bandes, Barbara Gribnitz (Kleist-Museum) und Klaus Weber (Europa-Universität Viadrina) werden Auszüge ihrer Beiträge vorstellen. Kurzpräsentationen werden Frank Radüg (Theater Frankfurt) und die Künstlerin Franziska Steuer (Letschin) geben.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte und Kulturgeschichte der Europa-Universität Viadrina und des Kleist-Museums. 


Letzte Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung

Mittwoch, 3. Juli, 16 Uhr

Letzte öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung „Sherlock´s Onkel. Die Spuren des Dr. Gross“. 
Eintritt: 4 Euro, erm. 3 Euro


Sherlock´s Enkel - Verbrechensaufklärung jenseits von Krimi-Klischees

Tatortkoffer nach Hans Gross, Kriminalmuseum Graz

Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr, Senatssaal

Der Fernseh-Journalist Uwe Madel, bekannt u.a. aus "Täter, Opfer, Polizei", moderiert das Podiumsgespräch mit:
- Wolfgang Bauch, Kriminalhautkommissar und Ehrenvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter des Landesverbands Brandenburg
- Dr. Jürgen Becker, Rechtsmedizinier am Institut für Rechtsmedizin in Potsdam
- Dr. Erardo Rautenberg, Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg

Eintritt: 8 €, erm. 6 €
Kartenvorverkauf nur im Kleist-Museum und unter 0335 - 53 11 55.
Kartenverkauf am Veranstaltungstag ab 18 Uhr an der Abendkasse vor dem Senatssaal.
Ort: Senatsaal, Hauptgebäude der Europa-Universität Viadrina (Raum 109)

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Europa-Universität Viadrina in Zusammenarbeit mit dem  Bund Deutscher Kriminalbeamter, Landesverband Brandenburg im Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung im Kleist-Museum "Sherlock's Onkel. Die Spuren des Dr. Gross".    


Ein solches Reden ist ein wahrhaft lautes Denken

Donnerstag, 6. Juni, 9 Uhr

Auch 2013 treffen sich junge Meister der Rede zum Rhetorik-Wettstreit des Städtischen Gymnasiums I "Karl Liebknecht". Die besten Redner der Jahrgangsstufe 10 wetteifern um die Gunst der Jury, die traditionell unter Vorsitz des Direktors des Kleist-Museums, Wolfgang de Bruyn, die Rhetorik-Meister wählt.
Ort: Großer Sitzungssaal des Rathauses
Geschlossene Veranstaltung


Öffentliche Führung

Mittwoch, 5. Juni, 16 Uhr

Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung „Sherlock´s Onkel. Die Spuren des Dr. Gross“. 
Eintritt: 4 Euro, erm. 3 Euro


Kleist-Seminar (IV): Tod am Wannsee

Karl Walser: Kleists Grab 1911

Mittwoch, 22. Mai, 16 Uhr

In der Biographie Kleists gibt es einige weiße Flecken. Irritierender Weise sind wir ausgerechnet über die letzten zwei Tage seines Lebens sehr gut informiert. Grund dafür sind die polizeilichen Vernehmungsprotokolle. So können wir den Geschehnissen vom 20. und 21. November 1811 am Kleinen Wannsee relativ nah folgen. In der aktuellen Ausstellung "Sherlock's Onkel" sind die "Untersuchungs-Sachen betreffend die Auffindung der Leichname des ehemaligen Lieutenants v. Kleist und der verehl. Rendant Vogel ... de Anno 1811" als Beispiel für polizeiliche Ermittlung auch nachlesbar. Zusammen mit den Abschiedsbriefen entsteht ein bewegendes Bild der beiden "Luftschiffer" Henriette Vogel und Heinrich von Kleist. Über Kleists letzte Tage am Wannsee spricht Anette Handke, Pressefrau im Kleist-Museum.
Eintritt: 5 Euro

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).
Nähere Informationen: www.vhs-frankfurt-oder.de


Kooperation mit dem Eisenhüttenstädter A.-Schweitzer-Gymnasium

Freitag, 17. Mai, 10 Uhr

Die Schüler der 7. Klasse des Eisenhüttenstädter Schweitzer-Gymnasium kommen nach Frankfurt (Oder), um feierlich die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung ihrer Schule mit dem Kleist-Museum zu begehen. Zu diesem Anlass haben sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Ihrer Lehrerin, Kerstin Paust-Loch, intensiv mit Kleist beschäftigt und ein Programm erarbeitet, dass sie ab 10 Uhr im Kleist-Museum vorführen werden. 
Die Kooperationsvereinbarung ist die sechste, die das Kleist-Museum zur Besiegelung einer besonders engen Zusammenarbeit mit einzelnen Schulen abschließt. 2006 wurde der erste Vertrag mit der Kleist-Oberschule abgeschlossen, es folgten in Frankfurt das Liebknecht- und das Gauß-Gymnasium, in Potsdam die "Schule des zweiten Bildungsweges 'Heinrich von Kleist'" und das Johanniter Gymnasium in Wriezen. Ausstellungen in den Schulen, spezielle Programme für Schüler im Museum, Unterstützung bei Projekten der kulturellen Bildung sind nur einige Aspekte der Zusammenarbeit.
Der Direktor des Kleist-Museums,  Dr. Wolfgang de Bruyn, wird die Veranstaltung zum Anlass nehmen, auch an die Eisenhüttenstädter Schule einen Klassensatz des umfangreichen Katalogs zur Berlin-Frankfurter Kleist-Ausstellung "Krise und Experiment" zu übergeben.
Gäste sind zu der Veranstaltung sehr herzlich willkommen!


Internationaler Museumstag: Vergangenheit erinnern...

Sonntag, 12. Mai, ab 10 Uhr

Unter dem Motto "Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten: Museen machen mit!" laden die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder am Sonntag vor Pfingsten ein, hinter die Kulissen des Museums zu blicken. Anlässlich der Ausstellung "Sherlock's Onkel" steht der IMT in unserem Haus in diesem Jahr ganz im Zeichen kriminalpolizeilicher Arbeit. Mitglieder des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Landesverband Brandenburg, laden gemeinsam mit Kollegen von der Fachhochschule der Polizei Oranienburg Frankfurter und ihre Gäste zu kleinen Vorführungen zur Spurensicherung, Kurzvorträgen zur Arbeit eines Kommissars u.ä. ein. Und natürlich kann die aktuelle Ausstellung kostenfrei besucht werden.
Eintritt frei

Programm (Zeitangaben unter Vorbehalt):

10 - 11:30 Uhr: Informationen der Kriminalitätsopferhilfe des Weißen Rings 
10 - 12 Uhr: Von der Kommissionstasche zum Einsatzfahrzeug - Informationen zur Spurensuche und -sicherung, der Ausstattung eines sogenannten ZKT-Fahrzeugs und zur Untersuchung von Brandherden  
10 - 16 Uhr: Informationen der praktischen Arbeit der Kriminalpolizei
10 - 17 Uhr: Informationen des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
10 - 17 Uhr: Informationen der Fachhochschule der Polizei Oranienburg 
13 - 16 Uhr: Informationen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität mit Hilfe eines Drogenkoffers
ab 14 Uhr: Büchertisch mit aktueller und historischer Literatur der Kriminalpolizei 
15 - 16 Uhr: Lesung aus dem Buch von J. Binder "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen"
ab 16 Uhr: Hörspielkino - gespielt wird "Blicke unter die grüne Haut!"
Zeit noch unbekannt: Informationen zur Kriminaltechnik

Gerne können Sie Ihren Sonntag-Familienausflug bei einer Tasse Kaffe oder Tee im Garten des Museums ausklingen lassen.

Die Mitglieder des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Landesverband Brandenburg,  die Fachhochschule der Polizei Oranienburg und das Kleist-Museum freuen sich auf Ihren Besuch. 


Öffentliche Führung

Mittwoch, 8. Mai, 16 Uhr
(Achtung, die Führung am 1. Mai entfällt!)

Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung „Sherlock´s Onkel. Die Spuren des Dr. Gross“.
Eintritt: 4 Euro, erm. 3 Euro


Europatag 2013: Stadtspaziergang auf den Spuren Heinrich von Kleists

Kleists Geburtshaus, Foto: ca. 1920

Mittwoch, 8. Mai, 10 Uhr

Wo stand eigentlich Kleists Geburtshaus? Und warum war der junge Heinrich wahrscheinlich nie im Gebäude des heutigen Kleist-Museums, der alten Garnisonschule, obwohl es doch seit 1778 als Schule zur Verfügung stand? Welche Spuren von „Kleist-Orten" finden wir noch im Stadtbild von Frankfurt? Und was erinnert heute in Słubice an Kleist? Informativer Spaziergang durch die Kleist-Stadt für Kinder und Erwachsene anlässlich des Europatages 2013.
Eintritt frei
Anmeldung bis spätestens 7. Mai erforderlich unter Tel. 0335 - 53 11 55 oder unter info@kleist-museum.de
Weitere Informationen zum Europatag: www.frankfurt-slubice.eu


Salons und Musenhöfe... - Vernissage

Sonntag, 5. Mai, 15 Uhr

Anlässlich der Einweihung der Orangerie als neues Standesamt der Gemeinde Nennhausen wird die deutsch-polnische Ausstellung "Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder" an ihrem nunmehr sechsten Präsentationsort eröffnet.
Begrüßung: Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums.
Lesung: "Im Freien unter Gescheidten sein kann eine Seligkeit sein." - Nennhausen als Treffpunkt und utopischer Ort. Eine mehrstimmige Lesung von und mit Hannah Lotte Lund, Kuratorin der Ausstellung, begleitet von Anette Handke.
Ort: Orangerie des Schlosses Nennhausen
Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit der Familie von Stechow.


Buchpremiere: John Heartfield in Waldsieversdorf

Samstag, 4. Mai, 15 Uhr

Das Kleist-Museum geht mit seiner Schriftenreihe Frankfurter Buntbücher dem Verhältnis zwischen Künstlern und Orten nach. John Heartfield ist der erste bildende Künstler in dieser Reihe. Das neue Heft "Ein Freund der unbefestigten Wege. John Heartfield in Waldsieversdorf (1953 bis 1968)" schildert seinen Weg aus dem englischen Exil in die Märkische Schweiz, wo er, nicht zuletzt auch mit Hilfe Bertolt Brechts, ein Refugium für sein letztes Lebensjahrzehnt fand.

Buchpräsentation mit dem Autor und Leiter des Archivs Bildende Kunst der Akademie der Künste, Michael Krejsa, sowie den Herausgebern der Frankfurter Buntbücher, Hans-Jürgen Rehfeld und Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums. 
Musikalische Begleitung: Henrik Freischlader
Eintritt frei

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Akademie der Künste zu Berlin, dem Freundeskreis John Heartfield – Waldsieversdorf e. V. und dem Verlag für Berlin-Brandenburg .


Harry Rowohlt liest und erzählt

Harry Rowohlt, Foto: Martin Kunze

Montag, 29. April, 19 Uhr, EUROPA-UNIVERSITÄT VIADRINA

Wegen der großen Nachfrage wechseln wir den Veranstaltungsort!

Der Übersetzer, Vorlesekünstler, Kolumnist und Gelegenheitsschauspieler der "Lindenstraße", Harry Rowohlt, kommt ins Kleist-Museum. Mit einem sprachbrillanten Feuerwerk aus Kolumnen, Briefen, Vierzeilern, Kommentaren, Exkursen, Übersetzungen, Anekdoten und Dialogen mit dem Publikum begeistert er seine Zuhörer und Zuschauer – denn was Harry Rowohlt präsentiert, ist weniger eine übliche Lesung als vielmehr eine grandiose Bühnenshow. Und das bezieht sich u.a. auch auf die Länge der Rowohlt-Abende. Wir laden zu einem langen, genußvollen "Vorleseabend" ein und hoffen, dass wir von dem besonders belesenen und für sein sicheres literarisches Urteil bekannten Mann abseits des Programms auch ein paar Worte zu seiner Beziehung zu Kleist hören werden. 
Bitte unbedingt den Vorverkauf nutzen!
Eintritt: 12 €, erm. 9 €
Ort: Europa-Universität Viadrina, Gräfin-Dönhoff-Gebäude, HS 8

Vorverkauf nur im Kleist-Museum ! 
Vorverkauf dringend empfohlen! Kartentelefon: 0335 - 53 11 55

Eine Veranstaltung des Kleist-Museums in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina. 


Salons und Musenhöfe ... - Finissage

Sonntag, 28. April, 16 Uhr

Abschlussveranstaltung zur Wanderausstellung "Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder" in Pillgram. Ab 16 Uhr lädt das Vorlaubenhaus zu einer gemütlichen Café-Runde ein und ab 17 Uhr werden Lieder der Romantik von Barbara Schönefelder präsentiert.
Ort: Vorlaubenhaus in Pillgram


7. Vorlesewettbewerb

Donnerstag, 25. April, 10 Uhr

Zum 7. Mal treffen sich Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10 Klassen der Heinrich-von-Kleist-Oberschule in unserem Haus, um die besten Vorleser unter ihnen zu ermitteln. In diesem Jahr werden Briefe von und an Kleist gelesen, eine besondere Herausforderung nicht nur für Schüler.
Der Direktor des Kleist-Museums,  Dr. Wolfgang de Bruyn, wird die Veranstaltung zum Anlass nehmen an die Schulleiterin der Kleist-Oberschule, Frau Länger, einen Klassensatz des umfangreichen Katalogs zur Berlin-Frankfurter Kleist-Ausstellung "Krise und Experiment" zu übergeben. Die Kleist-OS ist die älteste Kooperationsschule des Kleist-Museums, zurzeit gibt es mit fünf Schulen Kooperationsverträge, ein sechster ist gerade in Vorbereitung, ebenso wie weitere Buchübergaben an Schulen.
Eintritt frei, Zuhörer sehr herzlich willkommen.

So war der 7. Vorlesewettbewerb.


Kleist-Seminar (III): Kleist, der Dichter

Manuskriptseite "Die Familie Thierez"

 Mittwoch, 24. April, 16 Uhr

2013 wiederholt das Kleist-Museum eine gemeinsam mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder) für das Kleist-Jahr 2011 konzipierte Seminarreihe, die an vier Nachmittagen den großen Dichter der Stadt in einzelnen Facetten vorstellt. Nach Veranstaltungen zu Kleists Spuren in Frankfurt und einem Nachmittag zu seiner journalistischen Arbeit wird das dichterische Werk vorgestellt. In nur zehn Jahren schriftstellerischer Existenz entstanden acht Dramen, acht Erzählungen und einige Gedichte. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Dichterbiographie und beschäftigt sich näher mit einem Drama und einer Erzählung Kleists. Den Vortrag mit anschließendem Gespräch hält Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum.
Eintritt: 5 €

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).
Nähere Informationen: www.vhs-frankfurt-oder.de


Die Hand aus dem "Lächerlichen". Hans und Otto Gross und ihr Einfluss auf Kafka

Hans Gross, Porträtist unbekannt; Hans Gross Kriminalmuseum, Universitätsmuseen der Karl-Franzens-Universität Graz

Montag, 22. April, 19.30 Uhr, BERLIN

Anlässlich der Gross-Ausstellung lädt das Österreichische Kulturforum Berlin in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum zu einem Vortrag mit anschließender Lesung zu Aspekten des Einflusses von Hans und Otto Gross auf das Werk von Franz Kafka statt. Nach einer Einführung von Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums, spricht Gerhard M. Dienes vom Universalmuseum Joanneum, Kurator der Ausstellung in unserem Haus, zum Thema. Der Kärntner Schriftsteller und Richter Janko Ferk liest anschließend aus seiner forensischen Novelle "Brief an den Staatsanwalt". 
Ort: Österreichisches Kulturforum Berlin
Eintritt frei!
Anmeldung unbedingt erforderlich!
Anmeldung unter: www.kulturforumberlin.at/veranstaltungen

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Berlin in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum.


Mark Benecke erklärt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kriminalistik und Kriminologie? Von Hans Gross zum "Busenmord".

Mark Benecke, Foto: rocksaupictures

Sonntag, 14. April, 15 Uhr, KLEIST FORUM

Wegen der großen Nachfrage wechseln wir den Veranstaltungsort!

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Sherlock's Onkel. Die Spuren des Dr. Gross" kommt der Kölner Kriminalbiologe Mark Benecke zu einem Vortrag und Gespräch nach Frankfurt (Oder). Einen zentralen Diskussionspunkt im Umfeld der Gross-Ausstellung aufnehmend, gibt er seine Antwort auf die Frage "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kriminalistik und Kriminologie?" und führt in seinem Vortrag "von Hans Gross zum 'Busenmord'".
Eintritt: 12 €, erm. 9 €
Ort: Kleist Forum

Vorverkauf nur im Kleist-Museum ! 
Vorverkauf dringend empfohlen! Kartentelefon: 0335 - 53 11 55

Eine Veranstaltung des Kleist-Museums mit freundlicher Unterstützung der Messe und Veranstaltungs GmbH und in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und der Hutten-Buchhandlung.


Kleist & Ich. Annäherung & Begegnung

Donnerstag, 11. April, 19 Uhr, STADT- UND REGIONALBIBLIOTHEK

Präsentation der 2012 gemeinsam vom Freien Deutschen Autorenverband (FDA), LV Brandenburg, und Kleist-Museum herausgegebenen Anthologie mit Texten der Preisträger des anlässlich des Kleist-Jahres 2011 veranstalteten Literaturwettbewerbs "Kleist & ich". Preisträger und weitere brandenburgische Autoren lesen kurze und kurzweilige Geschichten und Gedichte.
Ort: Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)
Eintritt: frei

Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder), der FDA Brandenburg und dem Kleist-Museum.


Öffentliche Führung

Mittwoch, 10. April, 16 Uhr
(Achtung, die Führung am 3. April entfällt!)

Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung „Sherlock´s Onkel. Die Spuren des Dr. Gross“. Nach vorheriger Anmeldung ist auch eine Kurzführung in polnischer Sprache möglich.
Eintritt: 4 €, erm. 3 €


Messenachlese: Literaturempfehlungen der Literaturkritikerin Frauke Meyer-Gosau

Dienstag, 9. April, 19 Uhr

Auch in diesem Frühjahr kommen wieder Tausende neue Titel auf den Buchmarkt und kämpfen um die Aufmerksamkeit der Leser. Wichtig für die klassischen Literaturverlage ist, neben dem Interesse der Leser auch die Beachtung der Literaturkritik für die neuen Bücher zu erreichen. Und für die Leser wird die Literaturkritik immer wichtiger, um sich im Dschungel der zahllosen Neuerscheinungen orientieren zu können. Frauke Meyer-Gosau, Chefredakteurin der Zeitschrift "Literaturen", stellt im Gespräch mit Anette Handke, Pressefrau im Kleist-Museum, einige der Neuerscheinungen der Saison vor. Dabei wirft sie einen kritischen Blick auf aktuelle Bestsellerlisten und stellt auch diesmal wieder ihr derzeitiges "Lieblingsbuch" vor.
Eintritt: 5 €

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder) und der Ulrich von Hutten Buchhandlung.


Salons und Musenhöfe ... - Vernissage

Samstag, 6. April, 15 Uhr

Begrüßung: Steffi Hoffmann
Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar im Kleist-Museum und Co-Kurator der Ausstellung zum Thema: Ludwig Tieck in Madlitz und Ziebingen.
Ort: Vorlaubenhaus in Pillgram
Eintritt frei

In Kooperation mit Denk-Mal-Pillgram i.G.


Vernissage: Sherlocks Onkel. Die Spuren des Dr. Gross

Montag, 25. März, 14 Uhr

Begrüßung: Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums
Einführung: Dr. Gerhard M. Dienes, Universalmuseum Joanneum, Graz
Eintritt frei

Eine gemeinsame Ausstellung von Universalmuseum Joanneum Graz, Hans Gross-Kriminalmuseum Graz und Kleist-Museum, mit freundlicher Unterstützung von: Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik, Österreichisches Kulturforum Berlin, Internationale Otto Gross Gesellschaft, Flughafen Graz und Bund deutscher Kriminalbeamter, Landesverband Brandenburg.


Präsentation: Das Kleist-Museum auf der Leipziger Buchmesse

Frankfurter Buntbücher, 48

14. bis 17. März

Wie in jedem Jahr ist unser Haus auch 2013 am Stand der ALG, Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften mit einer Auswahl unserer neuesten Publikationen vertreten. Gemeinsam mit dem Verlag für Berlin-Brandenburg, der seit Herbst 2012 den Vertrieb der Buntbücher übernommen hat, wird das Kleist-Museum am Donnerstag, Samstag und Sonntag auf verschiedenen Foren der Buchmesse vertreten sein.
Ort: Leipziger Buchmesse, Halle 5, Stand B 107

Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse
Donnerstag, 14. März 2013, 14:00 - 14:30 Uhr
Elizabeth Shaw: Wie ich nach Berlin kam. Eine Irin in der geteilten Stadt - Lesung und Gespräch mit Anne Schneider und Wolfgang de Bruyn
Veranstalter: Verlag für Berlin-Brandenburg
Ort: Sachbuchforum, Halle 5, Stand A 211

Donnerstag, 14. März 2013, 18 Uhr
Elizabeth Shaw: Wie ich nach Berlin kam. Eine Irin in der geteilten Stadt - Lesung und Gespräch mit Anne Schneider und Wolfgang de Bruyn
Veranstalter: Verlag für Berlin-Brandenburg
Ort: Morrison´s Irish Pub, Ritterstraße 38-40, 04109 Leipzig (Zentrum) 

Samstag, 16. März 2013, 17:30 Uhr
Literarische Reisebegleiter: Die Frankfurter Buntbücher - Lesung und Gespräch
Mitwirkende: André Förster, Hans-Jürgen Rehfeld
Moderation: Anette Handke
Veranstalter: Verlag für Berlin-Brandenburg, Kleist-Museum
Ort: Baumwollspinnerei, Halle 3, Weinhandlung EN GROS &  EN DETAIL, 04179 Leipzig

Sonntag, 17. März 2013, 11:00 - 12:00 Uhr
Frankfurter Buntbücher: Schiller in Potsdam und andere Miniaturen - Lesung und Gespräch
Mitwirkende: Michael Bienert, Hans-Jürgen Rehfeld
Moderation: Anette Handke
Veranstalter: Börsenverein d. Dt. Buchhandels/ LV Berlin-Brandenburg e. V., Verlag für Berlin-Brandenburg, Kleist-Museum
Ort: Berliner Zimmer, Halle 5, Stand E 315 

Nähere Informationen auch unter: www.verlagberlinbrandenburg.de und Leipzig Liest


Exkursion: Besuch der Leipziger Buchmesse

Donnerstag, 14. März

Die Leipziger Buchmesse ist durch die einzigartige Verbindung von Messe und Lesefest "Leipzig liest" seit Jahren ein Publikumsmagnet. Die Mischung aus Lesungen, Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen, Fortbildungsveranstaltungen und Preisverleihungen macht die Messe zum spannenden und abwechslungsreichen Erlebnis für Jung und Alt. Volkshochschule und Kleist-Museum laden ein zu einer Gruppenfahrt nach Leipzig. Auf der Buchmesse wird zunächst der Stand der ALG, Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften, besucht, wo aktuelle Informationen zu interessanten Veranstaltungen des Messetages gegeben werden. Danach ist Zeit, in Ruhe von Stand zu Stand zu schlendern, an einer der zahlreichen Lesungen in den verschiedenen Foren teilzunehmen und so Lust auf neue Bücher zu bekommen.
Kursgebühr: 32 € (Fahrkarte plus Gruppeneintrittskarte)
Anmeldung nur bei der VHS: Kurs R 201.01A
Kontakt: www.vhs-frankfurt-oder.de und 0335 / 54 20 25
Anmeldeschluss ist der 22. Februar 2013.

Eine gemeinsames Projekt von VHS Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum.


Öffentliche Führung

Mittwoch, 6. März, 16 Uhr

Letzte öffentliche Führung durch die Ausstellung "Kunst, Küche und Kalkül. Carl Friedrich von Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte".
Eintritt: 4 €, erm. 3 €


Kunst, Küche und Kalkül: Mein berühmter Vorfahr – Frederik von Rumohr zu Gast. Ein Gespräch

J. P. von Langner: Bildnis C. F. von Rumohr um 1810, Staatliche Graphische Sammlung München

Dienstag, 5. März, 18 Uhr

Frederik von Rumohr ist Vorsitzender der Rumohr-Gesellschaft, die ihren Sitz in Berlin hat. Auch in dieser Funktion beschäftigt er sich mit dem Leben und Werk seines Ahnen. Zum Abschluss der aktuellen Ausstellung im Kleist-Museum erzählt er von seinem Rumohr-Bild. Die Rumohr-Gesellschaft verfolgt zwei Ziele: Das Andenken an Carl Friedrich von Rumohr zu erhalten und Forschung in seinem Sinne zu betreiben.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €


Salons und Musenhöfe... - Vernissage

Freitag, 1. März, 17 Uhr

Begrüßung: Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums. Vortrag der Kuratorin, Dr. Hannah Lotte Lund: "…das Leben in der Luft erhalten" – Geselliges Netzwerken um 1800.
Eintritt frei
Ort: Barocksaal des Gutshauses Sieversdorf
Adresse: Gutshaus Sieversdorf 1 
15236 Jacobsdorf OT Sieversdorf
Anfahrt

In Zusammenarbeit mit der Familie von Stünzner.


Kleist-Seminar (II): Kleist, der Journalist

Kreidezeichnung Heinrich von Kleists, Unbekannter Künstler, um 1830

Mittwoch, 27. Februar, 16 Uhr

Zwei Zeitschriften gab Kleist heraus: In Dresden den Phöbus – Ein Journal für die Kunst (1808) und danach die Berliner Abendblätter (1.10. 1810 bis 30.3. 1811). Während das Kunstjournal schon von Beginn an auf wenig Aufmerksamkeit stieß, erlebte Kleist mit seiner Berliner Tageszeitung, der ersten in Preußen, zunächst einen großen Erfolg – dank der Polizeimeldungen, die er exklusiv veröffentlichte. Dieser Versuch der "Volksunterhaltung" mittels Sensationsnachrichten und die Gründe des letztendlichen Scheiterns werden im Mittelpunkt stehen. Über die journalistischen Werke Heinrich von Kleists spricht Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum.
Eintritt: 5 €

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).
Nähere Informationen: www.vhs-frankfurt-oder.de


Ein Neues Haus für Kleist

Montag, 25. Februar, 16 Uhr

Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums, hält im Rahmen der Reihe „Frankfurter für St. Marien“ einen Vortrag in der St. Marienkirche zum Thema „Ein neues Haus für Kleist – Perspektiven der Kleist-Pflege in Frankfurt (Oder)“.
Ort: Sakristei der St. Marienkirche

Die Veranstaltung wird vom Förderverein St. Marienkirche Frankfurt (Oder) e.V. ausgerichtet.


Kunst, Küche und Kalkül: Grundlagen und Entwicklung der modernen Kulturgeschichte – Das Beispiel Rumohr. Vortrag und Ausstellungsrundgang

Dienstag, 19. Februar, 19 Uhr

Im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung für Lehrer, die auch allen Interessenten außerhalb der Schule offensteht, hält Achatz von Müller einen Vortrag zu Carl Friedrich von Rumohrs Beitrag zur Entwicklung der modernen Kunstgeschichte. In Rom kam Rumohr durch die Begegnung mit dem Althistoriker Barthold Georg Niebuhr in Berührung mit der historisch-kritischen Methode in der Geschichtswissenschaft. Rumohr übertrug als erster diese Methode auf die kunstgeschichtliche Forschung und entdeckte mit seiner Kritik an Giorgio Vasari die Bedeutung des Mittelalters als eigenständige kunsthistorische Epoche.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €; freier Eintritt für Lehrer

In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg.


Kunst, Küche und Kalkül: Schülerprojekt

Dienstag, 19. Februar, 8 Uhr

Im Rahmen des Kunstunterrichts der gymnasialen Oberstufe "Lebensgestaltung und Alltagskultur" suchen die Schülerinnen und Schüler mit allen Sinnen Zugang zur Stilepoche der Romantik, insbesondere zum damaligen Lebensgefühl, zu Alltag und Lebensqualität des Adels am Beginn des 19. Jahrhunderts. Dabei werden verschiedene Wege des Wissenserwerbs beschritten: Ausstellungsrundgang im Kleist-Museum, Vortrag mit dem wissenschaftlichen Berater der Ausstellung, Achatz von Müller, und Experimente zur historischen Kochkunst im Museum Viadrina.
Projektleitung: Winfried Bellgardt

Schulinterne Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg und dem Museum Viadrina Frankfurt (Oder).


Ich hör Dir zu, Schatz. Lesung mit Stefan Schwarz

Stefan Schwarz, Foto: DAS MAGAZIN

Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr

Die Tradition der Valentinstagslesung erlaubt es uns, einmal im Jahr zu einer dem Thema des Kleist-Museums weitgehend fernen Veranstaltung einzuladen. Um Kunst und Kultur geht es aber natürlich auch dann, wenn wir gemeinsam mit dem MAGAZIN, der Kulturzeitschrift aus Berlin, zu einer Lesung mit Stefan Schwarz bitten. Der Leipziger Autor und Kolumnist ist ein "reizender, bisweilen auch etwas gereizter Ehemann, Liebhaber und Familienvater" der "vom würdevollen Scheitern im Alltag" erzählt und dabei "überraschende Lösungen für Standardprobleme einer deutschen Mittelgewichtsehe" bietet. "Der einzige im komischen Sinne ernstzunehmende Autor in Ostdeutschland", meint die TITANIC. Ob das stimmt, davon kann man sich an einem auf jeden Fall amüsanten Abend im Kleist-Museum überzeugen.
Eintritt: 10 €, erm. 8 €; Paarticket zu 16 €

In Zusammenarbeit mit: DAS MAGAZIN.


Öffentliche Führung

Mittwoch, 6. Februar, 16 Uhr

Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung "Kunst, Küche und Kalkül. Carl Friedrich von Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte".
Eintritt: 4 €, erm. 3 €


Kunst, Küche und Kalkül: Der Kunstmäzen Rumohr. Vortrag und Ausstellungsrundgang

Dienstag, 5. Februar, 19 Uhr

Carl Friedrich von Rumohr legte nicht nur die Grundlagen der modernen Kunstgeschichte, er war auch ein wichtiger Mäzen junger Künstler. Er förderte und unterstützte Erwin und Otto Speckter, Carl Julius Milde oder Christian Morgenstern, wies sie auf die Landschaft Schleswig- Holsteins und auf die norddeutschen Altertümer hin. In Lübeck engagierte er sich für Johann Friedrich Overbeck, Franz Horny und Friedrich Nerly ermöglichte er Reise und Aufenthalt in Italien. Dr. Alexander Bastek, Leiter des Museums Behnhaus Drägerhaus Lübeck, stellt in Vortrag und Gespräch die von Carl Friedrich von Rumohr geförderten Künstler vor.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Frankfurter Kunstverein.


Schicksale unter dem Machandelbaum. Märchen für Erwachsene mit Musik der Romantik

Susanne Ehrhardt und Elisabeth Richter-Kubbutat, Foto: privat

Sonntag, 27. Januar,16 Uhr

Der Zauber der Lebensklugheit, mit dem in den Märchen aus alten Zeiten das Gute vom Bösen erlöst wurde, verfehlt auch 200 Jahre nach dem ersten Erscheinen der Grimmschen Sammlung seine Wirkung nicht. Im Märchen "Vom Machandelbaum" erfährt eine grausame Tat durch die geheimnisvolle Kraft eines Wacholderbaumes ihre gerechte Strafe. In der Geschichte „Von der klugen Grethel“ kann sich eine lebensfrohe Köchin durch eine kluge List im letzten Moment vor dem Zorn ihres Herren retten. Elisabeth Richter-Kubbutat erzählt die Grimmschen Märchen so lebendig, dass die Zuhörer ganz in den Bann der Geschichten hinein gezogen werden. Die Berliner Klarinettistin und Blockflötistin Susanne Ehrhardt illustriert mit romantischer Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Francois Devienne und Jean-Xavier Lefevre die Schicksalsschläge der Familie unter dem Machandelbaum. Dabei kommt der warme Klang der Klarinette mit ihren vielschichtigen dynamischen Varianten zum Tragen. Glück und Freude widerspiegeln sich in furiosen Allegro-Sätzen auf der Blockflöte.
Eintritt: 7 €, erm. 5 €


Kleist-Seminar (I): Heinrich von Kleist und Frankfurt (Oder)

Kleists Geburtshaus, Foto ca. 1920

Mittwoch, 23. Januar, 16 Uhr

Im neuen Jahr wiederholt das Kleist-Museum die gemeinsam mit der Volkshochschule konzipierte Seminarreihe, die in vier Veranstaltungen den großen Dichter der Stadt in einzelnen Facetten vorstellt. Über Kleist und Frankfurt referiert Hans-Jürgen Rehfeld, Bibliothekar des Museums.
Eintritt: 5 €

In Zusammenarbeit mit der VolkshochschuleFrankfurt (Oder).

Bei einer Buchung aller vier Seminarteile über die Volkshochschule können Sie die letzte Veranstaltung kostenfrei wahrnehmen. Nähere Informationen: www.vhs-frankfurt-oder.de


Salons und Musenhöfe... - Vernissage

Samstag, 19. Januar, 17 Uhr

Begrüßung: Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums
Einführung: Hans-Jürgen Rehfeld
Eintritt frei
Ort: Haus Brandenburg, Fürstenwalde

In Kooperation mit dem Haus Brandenburg, Fürstenwalde.


Kunst, Küche und Kalkül: Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte. Vortrag und Ausstellungsrundgang

Donnerstag, 17. Januar, 16 Uhr

Im Rahmen des Kulturwissenschaftlichen Kolloquiums von Prof. Reinhard Blänkner ist der Historiker Achatz von Müller, wissenschaftlicher Berater der aktuellen Ausstellung des Kleist-Museums, in Frankfurt zu Gast. Prof. Dr. Achatz von Müller ist Ordinarius für die Geschichte des Mittelalters an der Universität Basel und hat sich viele Jahre mit Leben und Werk Carl Friedrich von Rumohrs befasst. Die Veranstaltung für Studierende der Universität Viadrina ist offen für alle Interessenten.
Eintritt: 5 €, erm. 3 €; freier Eintritt für Studierende

Einen ausführlichen Bericht zu dieser Veranstaltung von Thorsten Flüh finden Sie hier.

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Kulturgeschichte der Europa-Universität Viadrina.


Öffentliche Führung

Mittwoch, 9. Januar, 16 Uhr

Außer der Reihe laden wir alle Interessierten am zweiten Mittwoch des Montas Januar zu einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Ausstellung "Carl Friedrich von Rumohr und die Entdeckung der Kulturgeschichte" ein. Ab Februar finden die öffentlichen Führungen, durch die jeweils aktuelle Ausstellung, wieder wie gewohnt an jedem ersten Mittwoch im Monat statt.
Eintritt: 4 €, erm. 3 €