Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2014


Tolles Buch! Die Literaturempfehlungsshow

Kulturelle Bildung

Montag, 15. Dezember 2014, 8.30 und 10 Uhr

- AUSVERKAUFT -

Abenteuer-, Grusel-, Tiergeschichten, dicke Wälzer und dünne Bücher: Für jeden ist etwas dabei. Interaktiv und spannend, kurzweilig und Leselust weckend stellt die Literaturvermittlerin Tina Kemnitz neue Kinderbücher vor.

Eintritt: 3,- Euro

Anmeldungen unter dalchau@kleist-museum.de


Chamisso in Kunersdorf. Frankfurter Buntbücher, Nr. 55

Buchpräsentation

Sonntag, 14. Dezember 2014, 15 Uhr
Ort: Kunersdorfer Musenhof

Im Kunersdorfer Musenhof, dem Sitz der Adelbert-von-Chamisso-Gesellschaft, sind Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld, Herausgeber der Reihe literarischer Miniaturen aus dem Kleist-Museum, im Gespräch mit der Autorin Monika Sproll. Die Veranstaltung wird mit Violinen-Variationen von Götz Bernau begleitet.

Eintritt: 8,- Euro / keine Ermäßigung
Kartentelefon: 0 33 456 - 15 12 27


Eine gemeinsame Veranstaltung von Chamisso-Gesellschaft, Kleist-Museum und K. K. Kunst und Kultur im Oderbruch e. V.


Peter Schlemihl. Die Geschichte eines Buches

Frontispiz der Erstausgabe von Chamissos "Peter Schlemihl"

Vernissage und Buchpremiere

Samstag, 13. Dezember 2014, 15 Uhr

Anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung zu Adelbert von Chamisso wird die Premiere des nunmehr 55. Bandes der Frankfurter Buntbücher, das von Chamissos Aufenthalt in Kunersdorf erzählt, gefeiert. Zur Vernissage sprechen Bernd Ballmann, Jutta Weber und Wolfgang de Bruyn.    

Eintritt frei!

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Bücherwunschbaum

25. November bis 12. Dezember 2014

Auch in diesem Jahr können Kinder in der Vorweihnachtszeit einen Weihnachtsbuchwunsch an den Bücherwunschbaum hängen. Mindestens drei Wunschzettel werden ausgelost und die Bücherwünsche noch vor dem Weihnachtsfest erfüllt.

Wir freuen uns, wenn Buchhandlungen, Verlage und Privatpersonen bei weiteren Wunscherfüllungen unterstützen.


Winterreise zu Henry Purcell

Künstlergespräch

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 17 Uhr

Begleitend zur Kunstausstellung Brandenburger ART 2015 lädt der Kurator und Kulturjournalist Peter Liebers zu einem Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern Mona Höke, Ulrike Hogrebe, Tom Korn, Sophie Natuschke, Rui Tang und anderen ein.

Eintritt frei!

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Musik und Wort zur Weihnachtszeit mit Blanche Kommerell und dem Catori-Quartett

Neue Hausmusik bei Kleist (2)

Sonntag, 7. Dezember 2014, 17 Uhr

Mit einem Benefizkonzert des Catori-Quartetts nahm das Kleist-Museum im Juni eine alte Veranstaltungstradition wieder auf: Wir laden zur - neuen - Hausmusik bei Kleist, und die zweite Veranstaltung der Reihe ist der Einstimmung auf das Weihnachtsfest gewidmet. In diesem Jahr begleitet die Berliner Schauspielerin und Sprecherin Blanche Kommerell die Kammermusiker des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder), Klaudyna Schulze-Broniewska (v), Stefan Hunger (v), Claudia Georgi (va) und Thomas Georgi (vc) mit einer Lesung weihnachtlicher Texte. Und natürlich wird das abschließende Weihnachtslied nicht fehlen. Bereits ab 16 Uhr laden wir zum Advents-Café in unser Haus ein.

Eintritt: 10,- Euro / ermäßigt 8,- Euro (inklusive Kaffee und Gebäck)

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Heinrich von Kleist und seine Bilderwelten

(c) Christiane Wilke

Präsentation der Arbeiten des Freien Künstler-Pleinairs 2014
- Vernissage -

Samstag, 6. Dezember 2014, 15 Uhr, Burg Beeskow 

Heinrich von Kleist hat seit Jahrzehnten bildende Künstler inspiriert, sich mit seinem kurzen, unsteten Leben sowie mit seinem sprachgewaltigen Werk auseinanderzusetzen. Am 5. Oktober fand im Kleist-Museum mit Führungen durch die Ausstellungen, mit  Gesprächen, Lesungen und einer Performance des »Theaters des Lachens« der Auftakt zu dem gemeinsam von Burg Beeskow und Kleist-Museum veranstalteten Künstler-Pleinair statt, das zehn bildende Künstler zu einem zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt auf der Burg Beeskow einlud. Die Arbeit in den Ateliers der Burg wurde verbunden mit Exkursionen zum Kleist-Museum, in die Region und an das Kleist-Grab am Kleinen Wannsee. Den Künstlern bot sich die Möglichkeit, Kleists Spuren intensiv zu verfolgen, sich von dem Dichter und seinem Werk inspirieren zu lassen und im künstlerischen Austausch Anregung für eigene Werke zu finden. Zum Abschluss der diesjährigen Kleist-Festtage wurden die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler im Kleist-Museum präsentiert.

In der Zeit vom 6. Dezember 2014 bis 15. März 2015 wird die Kunstausstellung mit den Arbeiten von Brigida Böttcher, Wolfgang Böttcher, Sylvia Hagen, David Lehmann, Erika Stürmer-Alex, Ehrhard Thoms, Jürgen Villmow und Christiane Wartenberg auf der Burg Beeskow gezeigt.

Eintritt frei!

Ein Gemeinschaftsprojekt des Kleist-Museums und der Burg Beeskow.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Oder-Spree.

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Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwochsführung

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


"Zocken" um 1800. Spiel(e)Nachmittag im Kleist-Museum

Spielen zur Kleist-Zeit

Dienstag, 2. Dezember 2014, 17 Uhr

Wir laden Sie herzlich in den "Spielsalon" des Kleist-Museums ein! Versuchen Sie Ihr Glück bei zu Kleists Zeiten verbotenen Spielen wie Pharo, Biribi oder Bouillotte, und entdecken Sie die historischen Würfelspiele Gänsespiel und Glocke und Hammer.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Um die Spieltische planen zu können, bitten wir um Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de


Søren Gundermann und Thomas Strauch: Es ist ein Gnu entsprungen.

Weihnachts-Jazz

Sonntag, 30. November 2014, 18 Uhr

Wie klingt O du fröhliche im 5/4 Takt? Wurde Stille Nacht, heilige Nacht tatsächlich in New Orleans geschrieben, und was geschieht, wenn ein afrikanisches Kalimba-Ensemble Es ist ein Ros' entsprungen spielt? Diesen und anderen Fragen gehen Søren Gundermann und Thomas Strauch vom Septemberstrauch Jazz-Kollektiv auf den Grund. Mit Klavier und Kontrabass interpretieren sie altbekannte Weihnachtslieder als fröhlich-wilde Jazzversionen im Spannungsfeld zwischen spontaner Improvisation und einfallsreichen Arrangements.

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Brandenburger ART 2015

Foto: Alexander Janetzko: Aus der Reihe Kampala, Uganda, o.T., 2013

Vernissage und Kalenderpremiere

Donnerstag, 27. November 2014, 18 Uhr

Begrüßung: Wolfgang de Bruyn
Grußwort: Frank Mangelsdorf
Einführung: Peter Liebers

Mit musikalischer Begleitung und einem kleinen Empfang.

Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung der IHK Ostbrandenburg.


Marcel Beyer, Kleist-Preisträger 2014, zu Gast

Marcel Beyer

Lesung und Gespräch

Samstag, 22. November 2014, 18 Uhr

Der in Dresden lebende Lyriker und Erzähler, dessen erster Roman Flughunde (1995) bereits mit dem Preis des Deutschen Kritikerverbandes ausgezeichnet wurde, hat in seinen Romanen, Essays und Erzählungen "dunkle Verflechtungen von Wissenschaft, Kunst und Politik in der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts in häufig experimentellen Darstellungsformen aufgespürt" (PI der Kleist-Gesellschaft). Beyer wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Berliner Literaturpreis, dem Böll-Preis, Hölderlin-Preis und dem Oskar-Pastior-Preis (2014). Zuletzt erschienen der Erzählband Putins Briefkasten, Flughunde als Graphic Novel und am 6. Oktober der Gedichtband Materialitäten.

Eintritt: 6,- Euro / ermäßigt 4,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung des Kleist-Museums in Zusammenarbeit mit der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft.


Die drei Dinge Heinrich von Kleists

Heinrich von Kleist, Peter Friedel (zugewiesen), Öl auf Elfenbein, 1801 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung

Vernissage

Freitag, 21. November 2014, 18 Uhr

Für wenige Tage ist im Kleist-Museum das einzige Porträt Heinrich von Kleists zu sehen, eine 1801 von Peter Friedel gemalte Miniatur. Dieses Bildnis bestimmt unser Bild von Kleist, alle späteren Künstler und Kopisten haben sich auf diese Abbildung bezogen.
Über die Wege der Dinge Kleists und die Schwierigkeit, sie zu bewahren, spricht Professor Dr. Everardus Overgaauw, Leiter der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin.

Eintritt frei!


Kleists Dinge. Jahrestagung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kleist-Museum

Tagung

Freitag/Samstag, 21./22. November 2014

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier im Flyer.

Begleitprogramm
Donnerstag, 20. November 2014, 20 Uhr

Kleist – Über das Marionettentheater oder die Überwindung der Schwerkraft in drei Akten
Theater des Lachens
Puppentheater

Eintritt: 15,- Euro
Kartentelefon: 03 35 - 680 16 95

Freitag, 21. November 2014, 20 Uhr
Kleist-Salon der Hamburger Gruppe der Kleist-Gesellschaft im Kleist-Museum.

Eintritt frei!


Elektrisches Fluidum? Populäre wissenschaftliche Experimente um 1800

Elektrisiermaschine /Nachbau: Wolfgang Engels, (c) HistEx GmbH, Oldenburg

Vortrag, Gespräch und Experimente

Mittwoch, 19. November 2014, 17 Uhr

Der Oldenburger Physikhistoriker Wolfgang Engels betreute den Nachbau der Elektrisiermaschine von George Adams aus dem Jahre 1785, die Teil unserer Dauerausstellung Rätsel. Kämpfe. Brüche ist. An diesem Nachmittag führt Wolfgang Engels mit der Elektrisiermaschine und weiteren Nachbauten historischer Versuchsanordnungen zeitgenössische elektrische Experimente vor, die der Forschung, aber auch der Unterhaltung dienten.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Zukünftige Stadtführer sind zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen und zahlen für diese Veranstaltung keinen Eintritt. Die Anmeldung erfolgt in diesem Fall bitte ausschließlich über den Tourismusverein unter Tel. 0335-325216!


Sigrid Damm: Goethes Freunde in Gotha und Weimar

Lesung und Gespräch

Mittwoch, 12. November 2014, 19 Uhr

"Oft und gern" sei er "in Gotha" gewesen, an seine Aufenthalte dort würden "sich die reichsten Erinnerungen eines langen Lebens knüpfen", erinnert sich der 78-jährige Goethe.
Als junger Mann hatte er von Italien dem Gothaer Herzog sogar seine Dienste angeboten. Dennoch ist Weimar über fünfzig Jahre Goethes Lebensort geblieben. Hätte es nicht auch Gotha sein können? Wir erleben Goethe als gern gesehenen Gast und umworbenen Gesprächspartner in Gotha, als Dichter, privat und in diplomatischer Mission, erfahren die vielfältigen Gründe seiner Anwesenheit zwischen 1776 und 1801, später die seines Fernbleibens von Gotha.

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro


Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


3. Spielenachmittag auf der Burg Beeskow

Spielen zur Kleistzeit

Samstag, 8. November 2014, 14 Uhr
Ort:
Beeskow

Unter fachkundiger Anleitung und Betreuung von Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kleist-Museums, können wieder beliebte Spiele aus der Zeit um 1800 ausprobiert werden.

Eintritt: 5,- Euro / Schüler frei.

Um die Spieltische planen zu können, bitten wir um Voranmeldung unter 03366-35 27 01.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Burg Beeskow.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung

Mittwochsführung – Spezial

Mittwoch, 5. November 2014, 16 Uhr

Die vierte und letzte Spezialführung in diesem Jahr widmet sich dem Thema Bildung und Liebe.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro


"Zocken" um 1800. Spiel(e)Nachmittage im Kleist-Museum

Spielkarte nach einer Zeichnung von Philipp Otto Runge, 1810; Reprint 1977, Kleist-Museum

Spielen zur Kleist-Zeit

Dienstag, 4. November 2014, 17 Uhr

Wir laden Sie herzlich in den "Spielsalon" des Kleist-Museums ein! Versuchen Sie Ihr Glück bei zu Kleists Zeiten verbotenen Spielen wie Pharo, Biribi oder Bouillotte, und entdecken Sie die historischen Würfelspiele Gänsespiel und Glocke und Hammer.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Weitere Termine für Schulklassen und Gruppen über 10 Personen nach Vereinbarung.


Kleist auf dem Buchmarkt. Klassikerausgaben für das Bürgertum

Doris Fouquet-Plümacher: Kleist auf dem Buchmarkt

Buchpräsentation und Kolloquium

Dienstag, 28. Oktober 2014, 18.15 Uhr 

Das Kulturhistorische Kolloquium der Europa-Universität Viadrina, veranstaltet von den Professoren Gangolf Hübinger (Vergleichende Kulturgeschichte der Neuzeit) und Klaus Weber (Vergleichende Wirtschafts- und Sozialgeschichte), lädt zum Thema Kleist auf dem Buchmarkt ein. Den einführenden Vortrag hält Dr. Doris Fouquet-Plümacher, Germanistin und ehemalige Bibliotheksdirektorin an der Freien Universität Berlin. Jahrzehntelang blieben die Volks-Klassikerausgaben, seit 1867 ansprechend gestaltet und zu geringem Preis erhältlich, in der Kleist-Forschung unbeachtet. Anhand einer umfangreichen Sammlung dieser Ausgaben, die das Kleist-Museum 2012 als Schenkung von Doris Fouquet-Plümacher erhielt, hat die Autorin dieses wichtige Kapitel der bürgerlichen Kleist-Rezeption dargestellt. Soeben erschien im Olms Verlag die gleichnamige Monographie, zu deren Präsentation wir ebenfalls einladen.

Eintritt frei!   

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Europa-Universität Viadrina und Kleist-Museum in Zusammenarbeit mit dem Olms Verlag.


Kindheitsspuren zwischen Havel und Oder

Lesung und Gespräch

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19 Uhr

Die von Antje Leschonski herausgegebenen 25 Porträts aus fünf Jahrhunderten Kindheit in Brandenburg spannen den Bogen von Kaspar von Uchtenhagen, einem in der Nikolaikirche in Bad Freienwalde verewigten, im Alter von acht Jahren ermordeten märkischen Adeligen aus dem 16. Jahrhundert bis zu den Kindheitserinnerungen der jüngsten Porträtierten, der Nachrichtensprecherin und Redakteurin Nadya Luer, die ihre Kindheit in den 1970er-Jahren verbrachte. Dazwischen liegen Beiträge aus vierhundert Jahren brandenburgischer Geschichte. Der Band erzählt von der Kindheit berühmter Persönlichkeiten ebenso wie von heute vergessenen Personen, von adeligen und bürgerlichen, armen und reichen, behüteten und bedrohten Kindern und macht den tiefgreifenden Wandel deutlich, dem unsere Vorstellungen von Kindheit unterworfen sind. Im Gespräch mit der Herausgeberin sind Beatrix Forck (über Sophia von Bredow) und Wolfgang de Bruyn (über Heinrich von Kleist).

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 0 oder E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Verlag für Berlin Brandenburg.


Heinrich von Kleist und seine Bilderwelten

(c) Christiane Wilke

Präsentation der Arbeiten des Freien Künstler-Pleinairs 2014

Sonntag, 19. Oktober 2014, 17 Uhr

Heinrich von Kleist hat seit Jahrzehnten bildende Künstler inspiriert, sich mit seinem kurzen, unsteten Leben sowie mit seinem sprachgewaltigen Werk auseinanderzusetzen. Am 5. Oktober fand im Kleist-Museum mit Führungen durch die Ausstellungen, mit  Gesprächen, Lesungen und einer Performance des »Theaters des Lachens« der Auftakt zu dem gemeinsam von Burg Beeskow und
Kleist-Museum veranstalteten Künstler-Pleinair statt, das zehn bildende Künstler zu einem zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt auf der Burg Beeskow einlud. Die Arbeit in den Ateliers der Burg wurde verbunden mit Exkursionen zum Kleist-Museum, in die Region und an das Kleist-Grab am Kleinen Wannsee. Den Künstlern bot sich die Möglichkeit, Kleists Spuren intensiv zu verfolgen, sich von dem Dichter und seinem Werk inspirieren zu lassen und im künstlerischen Austausch Anregung für eigene Werke zu finden. Zum Abschluss der diesjährigen Kleist-Festtage werden die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler im Kleist-Museum präsentiert, anschließend wird die Kunstausstellung auf der Burg Beeskow gezeigt.

Eintritt frei!

In Zusammenarbeit mit der Burg Beeskow.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Oder-Spree.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Amphitryon – Aus den Wolken kommt das Glück

Filmfrühstück

Sonntag, 19. Oktober 2014, 11 Uhr

Das Bühnenstück von Heinrich von Kleist als musikalische Komödie mit Willy  Fritsch, Käthe Gold, Paul Kemp, Adele Sandrock u. a.
Regie: Reinhold Schünzel

Für den Regisseur Reinhold Schünzel war die musikalische Komödie nach Kleists 1807 erschienenem Bühnenstück einer der letzten Filme, die er in Deutschland realisieren konnte. Nach seinem Debüt als Schauspieler 1916 spielte Schünzel bis Ende der 20er Jahre in zahlreichen Filmen, ab 1918 war er parallel und mit wachsendem Erfolg auch als Regisseur tätig. Mit der Machtübernahme der Nazis aber durfte der nach den Nürnberger Rassengesetzen als »Halbjude« geltende Schünzel nur noch mit Sondergenehmigung arbeiten, 1937 emigrierte er in die USA. Sein Hauptdarsteller Willy Fritsch zählte in den 20er /30er Jahren zu den beliebtesten und meist beschäftigten Schauspielern Deutschlands. Den Übergang
vom Stumm- zum Tonfilm meisterte Fritsch bravourös, den politischen Umbrüchen begegnete er mit Anpassung. »Amphitryon«, in dem Fritsch die Titelrolle und Jupiter verkörperte, nannte er seinen Lieblingsfilm.

Die zeitgenössische Kritik feierte die Komödie als »die beste und gelungenste, die wir je zuverzeichnen hatten«. Auch viele Jahrzehnte später empfiehlt das »Lexikon des Internationalen Films« die »respektlos-ironische Komödie«,
die Dank Schünzels »listiger Regie manch Seitenhiebe auf Autoritäten und Militarismus... und das 1935!« enthalte.

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro;  inkl. Kaffee und Croissant

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 0 oder E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Bridge Markland: Krug in the box

Bridge Markland, Foto: (c) Dirk Holtkamp Endemann

Theaterperformance

Samstag, 18. Oktober 2014, 18 Uhr

Mit Handpuppen und Popmusik zaubert Bridge Markland den „zerbrochnen Krug“ als Ein-Frau-Theater-Stück aus ihrer Überra schungskiste. In schnellem Wechsel spielt sie Dorfrichter Adam, Frau Marthe Rull, ihre Tochter Eve, Ruprecht Tümpel und Frau Brigitte.

Handpuppen, die auf Ständern um die Box herum stehen, werden durch Bridge Marklands intensives Spiel zum Leben erweckt. Markland agiert expressiv im Vollplayback zu einem Soundtrack, der aus den Stimmen der verschiedenen Rollen und mitreißender Musik besteht. Die Originaltexte von Kleists einziger Komödie wurden von Schauspielern eingesprochen und treffen auf Rudi Carrell, Knorkator, Marlene Dietrich, Duffy, Roy Black, Bob Dylan, Die Fantastischen Vier, Manfred Krug, Little Richard, Harald Juhnke, Wir sind Helden, Hans Albers, Tears for Fears, Udo Jürgens, The Cure, Tic Tac Toe, Heino, Take That, Tammy Wynette, Curd Jürgens, Annett Louisan und viele andere.

Indem es eine zeitgemäße Entsprechung in Sounds und Texten von „moderner Musik“ von 1928-2008 findet, erschließt sich das klassische Werk neu für alle Generationen. Die Berliner Tanz-Theater-Cabaret-Performance-Künstlerin Bridge Markland ist eine Virtuosin des Rollenspiels und der Verwandlung. Ein Chamäleon, das sich in viele Extreme begibt, sich aber auf keines festlegen lässt, eine Künstlerin, die zwischen Sub- und Hochkultur, zwischen Tanz, Theater, Performance, Cabaret und Erotik mit Leichtigkeit alle Grenzen überschreitet. Seit 28 Jahren tourt sie erfolgreich auf vielfältigsten Bühnen - ihre Produktionen wurden bisher in Deutschland, Europa, USA, Kanada und Australien gezeigt.


Eintritt:
10,- Euro, ermäßigt 8,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 0 oder E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Andreas Dresen - Glücksspiel

Andreas Dresen, Foto: (c) Klaus D. Fahlbusch

Lesung und Gespräch

Samstag, 18. Oktober 2014, 16 Uhr

Andreas Dresen, Jahrgang 1963, zählt mit seinen Filmen zu den prägenden, international bekanntesten Regisseuren des deutschen Kinos. Schon sein Kino-Debüt „Stilles Land“ wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen beachtet, „Nachtgestalten“, „Sommer vorm Balkon“, „Wolke 9“ und „Halt auf freier Strecke“ sind weitere Kinoerfolge. „Halbe Treppe“, 2001 in Frankfurt an der Oder entstanden und mit dem Silbernen Bären, der großen Auszeichnung der Jury der Internationalen Berliner Filmfestspiele ausgezeichnet, hat Andreas Dresen eng mit der Kleiststadt verbunden, 2010 fand im Museum Viadrina eine vielbesuchte Ausstellung zu diesem Filmprojekt statt. Derzeit arbeitet Andreas Dresen an der Verfilmung des Romans „Als wir träumten“ von Clemens Meyer.

In dem von Hans-Dieter Schütt, Autor zahlreicher Interviewbücher, verfassten Gesprächs-Buch spricht Dresen erstmals ausführlich über seine Biografie, seine künstlerische Arbeit und seine Ansprü-che an eine gelingende Existenz – Fragen und Antworten zu den Schönheiten und Schmerzen eines Lebens unterwegs.

Moderation: Anette Handke

Eintritt: 8,- Euro, ermäßigt 6,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 0 oder E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Bettina von Kleist: Der Weg zum Glück ist ausgeschildert

Bettina von Kleist, Foto: (c) Kiermeir

Lesung und Gespräch

Freitag, 17. Oktober, 16 Uhr

Jeder sehnt sich danach glücklich zu sein, doch den Schlüssel zum Glück finden nur wenige. Gerade in unserer Kultur sind die Modelle des guten Lebens Dauerthema in den Medien und in der Werbung, an Glücksverheißungen mangelt es nicht. Aber alltagstauglich sind diese kaum. Bettina von Kleist will mit ihrem Buch die Brücke schlagen zu nachvollziehbarem persönlichen Erleben - und damit eine Lücke schließen in der vielfältigen Literatur zum Thema Glück. Erstaunlicherweise findet sich dieser Zugang zwischen betulichen Lebenshilfe-Bändchen, klugen Analysen und kopflastigen Studien bisher nicht. 15 Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenssituationen erzählen davon, wie sie ihr Glück gefunden haben, es gestalten, welchen Wandel es über die Jahre erfahren hat und wie es durch das familiäre und gesellschaftliche Klima geprägt wurde.

Moderation: Anette Handke

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221 0 oder E-Mail: info@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Mein Alles hab’ ich an den Wurf gesetzt. Spiele um das Glück in den Werken Heinrich von Kleists & seiner Zeitgenossen

4. Wissenschaftliches Kolloquium

Freitag, 17. Oktober 2014, 10 Uhr

Im Mittelpunkt des Kolloquiums steht die Beziehung zwischen literarischen Figuren des Spiels und des Glücks (in der Bedeutung von ›Glück haben‹). Das Glücksspiel als engste Verbindung von Spiel und Glück übernahm in der Literatur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts verschiedene Funktionen. Zum einen bildete es ein häufig auftretendes Motiv: Goethe, Tieck, Iffland, Schlegel,
Hoffmann schufen Helden, die dem Glücksspiel frönen. So exklusiv findet sich das Glücksspielmotiv in Kleists Werken nicht, doch beschäftigte er sich mit der Lotterie, dem Glücksspiel des Volkes, in einem fingierten Leserbrief und einem Epigramm:

Der Bauer, als er aus der Kirche kam
Ach, wie erwähltet ihr heut, Herr Pfarr, so erbauliche Lieder!
Grade die Nummern, seht her, die ich ins Lotto gesetzt.

Zum anderen diente das Glücksspiel als Analogie zu einem Leben, das für den Einzelnen keine Planbarkeit mehr bereithält:

»Es ist ein Wurf, wie mit dem Würfel; aber es giebt nichts Anderes«, schrieb Kleist an seinen Freund Rühle von Lilienstern (31. August 1806).

Weitere Verknüpfungen zwischen Literatur und Glücksspiel liegen auf der narrativen Ebene oder im Begriffsfeld des Wahrscheinlichen und Zufälligen.

Das Kolloquium gibt dem wissenschaftlichen Nachwuchs aller Fachbereiche ein Podium, eigene Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.

Nähere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

Tagungsleitung: Barbara Gribnitz

Eintritt frei, Zuhörer sind herzlich willkommen!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Alle spielen! Wie und was spielte man um 1800?

Spiel(e)Stunde für 2.- 12. Klassen

Freitag, 17. Oktober 2014, 09.30 Uhr

Frankfurter Schulklassen sind zum Spielen eingeladen. Casino, Tarock und Pharo bieten wir an, das Gänsespiel für die jüngeren, Hammer und Glocke für die älteren Schüler. Vor der »Spiel(e) Stunde« ist Gelegenheit, die aktuelle Glücksspiel-Ausstellung zu besichtigen und vielleicht findet sich ja der eine oder andere Tipp, das eigene Glück beim Spiel mit den anderen doch positiv zu beeinflussen und dem Zufall ein Schnippchen zu schlagen.

Eintritt pro Schüler: 1,- Euro

Nur nach Voranmeldung: dalchau@kleist-museum.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


»Zocken« um 1800

Spielkarte nach Zeichnung von Philipp Otto Runge, 1810.

Spiel(e)Nacht

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 21.30 Uhr

Der Reiz des Glücksspiels liegt in der Verheißung des schnellen Geldgewinns – wenn man Glück hat! So mancher Herr und manche Dame ruinierten sich in den Spielsalons des 18. und 19. Jahrhunderts beim Spielen der verbotenen Glücksspiele Pharo, Bouillotte oder Biribi. Selbst Würfelspiele wie Glocke und Hammer wurden um Geld gespielt.
Wir laden Sie ein, Ihr Glück im Kleist-Museum zu versuchen! Allerdings mit Papiergeld statt harter Währung!
Bei leiser Musik und kühlen Getränken wollen wir mit Ihnen »zocken« wie zu Kleists Zeiten.

Eintritt: 6,- Euro / ermäßigt 4,- Euro

 


Zur besseren Planung der Spielrunden bitten wir um telefonische Voranmeldung unter 0335. 38 72 21 30 oder info@kleist-museum.de

Aber auch spontane Spiel(e)Nacht-Besucher sind herzlich willkommen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Würfel, Karten, Lotto. Glücksspiele um 1800

Foto: Ziehungstrommel um 1780, WestLotto

Vernissage

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 16 Uhr

Die Kleist-Festtage widmen sich dem Thema »GLÜCKsSPIEL«, und das Kleist-Museum nimmt sich der Geschichte des Glücksspiels um 1800 an. Ausgehend von Kleists Lotterie-Satire in den Berliner Abendblättern steht die preußische Zahlenlotterie im Mittelpunkt der Ausstellung, beispielsweise zeigen wir eine Lostrommel sowie Lose und Loskapseln aus den 1790er Jahren. Doch auch mit Karten und Würfeln wurde das Glück herausgefordert: Wir stellen vergleichsweise harmlose Würfelspiele wie das Gänsespiel und Glocke und Hammer vor, präsentieren aber auch berühmt-berüchtigte Kartenspiele wie Pharo und Bouillotte.
Für diejenigen, die das Thema richtig packt, bieten wir Spieleabende mit Reprints historischer Spielkarten sowie Ausstellungsführungen und Diskussionen zum Thema Spielsucht an.
Und am Eröffnungstag der Kleist-Festtage bitten wir ab 21.30 Uhr zur Spiel(e)Nacht in das Kleist-Museum.

Kuratorin: Barbara Gribnitz
Gestaltung: Frank Käubler

Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Auf den Spuren von Heinrich von Kleist und Wilhelmine von Zenge

Stadtspaziergang

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 14 Uhr

Dass Frankfurt (Oder) die Kleist-Stadt schlechthin ist, hat sich auch bei vielen potentiellen Besuchern bereits rumgesprochen. Aber was erinnert in der Stadt eigentlich, neben dem neuen Kleist-Museum, an Heinrich von Kleist? Wo und wie lebte Ulrike, die fördernde Schwester dieses bekanntesten Sohns der Oderstadt? Und was weiß man über seine kurzzeitige Braut, Wilhelmine von Zenge. Wie sah Frankfurt aus an der Wende zum 19. Jahrhundert?
Die Tourismusinformation Frankfurt (Oder) und das Kleist-Museum wollen ein Angebot für Touristen entwickeln, die Stadt auf Kleists Spuren kennenzulernen. Dazu werden engagierte Gästeführer gesucht, die in verschiedenen Führungen, Seminaren und Gesprächsrunden kompaktes Wissen zu Heinrich von Kleist erwerben wollen, das sie dann wiederum an die Gäste der Stadt weitergeben. Wie so eine historische Stadtführung aussehen könnte, zeigen Hans-Jürgen Rehfeld und Grit Wellmer. Der Stadtspaziergang ist kostenlos. Treffpunkt ist um 14 Uhr im Garten des Kleist-Museum, wo die Führung nach ca. 90 Minuten endet, früh genug, um bei der anschließenden traditionellen Vernissage vor der offiziellen Festtage-Eröffnung dabei zu sein.

Teilnahme kostenlos!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Alle spielen! Wie und was spielte man um 1800?

Spiel(e)Stunde für 2.- 12. Klassen

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 09.30 Uhr

Frankfurter Schulklassen sind zum Spielen eingeladen. Casino, Tarock und Pharo bieten wir an, das Gänsespiel für die jüngeren, Hammer und Glocke für die älteren Schüler. Vor der »Spiel(e) Stunde« ist Gelegenheit, die aktuelle Glücksspiel-Ausstellung zu besichtigen und vielleicht findet sich ja der eine oder andere Tipp, das eigene Glück beim Spiel mit den anderen doch positiv zu beeinflussen und dem Zufall ein Schnippchen zu schlagen.

Eintritt pro Schüler: 1,- Euro

Nur nach Voranmeldung: dalchau@kleist-museum.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kleist-Festtage 2014


Kleist-Festtage 2014

16.– 19. Oktober 2014

Ausstellung, Lesungen, Gespräche, Theater, Kolloquium, Filmfrühstück, Spielenacht und noch viel mehr zum Thema Glück, Spiel und Glücksspiel im Kleist-Museum und im Kleist Forum. Mit Andreas Dresen, Bridge Markland, Bettina von Kleist…

Beachten Sie die TOMBOLA anlässlich der Kleist-Festtage!

Eine Kooperation der Messe und Veranstaltungs GmbH und des Kleist-Museums Frankfurt (Oder).

Weitere Informationen unter: www.kleistfesttage.de


Museumsneu- und -umbauten zwischen Repräsentation und Funktionalität

Herbsttagung des Museumsverbandes
des Landes Brandenburg e.V.

Freitag und Samstag, 10./11. Oktober 2014

Die brandenburgische Museumslandschaft erlebt in den letzten Jahren einen regelrechten Bauboom. Noch nie zuvor wurden so viele Museen saniert, umgebaut oder um einen Neubau ergänzt. Damit eröffnen sich für Museumsmitarbeiter und Besucher – auch im übertragenen Sinne – viele neue Räume.
Die einen bekommen mehr Platz für ihre Arbeit, die anderen werden mit neuen Dauerausstellungen und teils spektakulärer Architektur beglückt. Nicht selten können außerdem ganze Sammlungen in moderne, hervorragend klimatisierte und gesicherte Depots einziehen. Also alles gut? Was aber tun, wenn sich Architektenidee und Funktionsanspruch des Museums scheinbar nicht ohne weiteres vereinbaren lassen?
Um bei Museumsbauten eine Balance zwischen Repräsentation und Funktionalität zu erreichen, ist ein ständiger Dialog zwischen allen Beteiligten gefordert.
Die Herbsttagung des Museumsverbandes des Landes Brandenburg will Architekten, Museumsmitarbeiter, Denkmalpfleger und andere Interessierte an einen Tisch bringen und dazu anregen, in den Austausch über realisierte Museumsneu- und -umbauten zutreten.

Programm

Eintritt frei!
Ein Unkostenbeitrag in Höhe von 10,- Euro für Getränke und Snacks kann vor Ort entrichtet werden.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 29. September 2014 per Fax 0331-2327920 oder per E-Mail an sachse@museum-brandenburg.de.


Begleitprogramm: 18.30 Uhr, Theater des Lachens: Don Quijote – Ein Traumspiel nach Telemann
Eintritt: 15,- Euro / Kartentelefon: 03 35 - 680 16 95


Heinrich von Kleist und seine Bilderwelten. Künstler-Pleinair auf der Burg Beeskow

Daniel Heinz; Foto: Udo Krause

Auftaktveranstaltung zum Künstler-Pleinair

Sonntag, 5. Oktober 2014, 19 Uhr
Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Am 5. Oktober laden die Veranstalter des Künstler-Pleinairs zur öffentlichen Auftaktveranstaltung in das Kleist-Museum ein.
Ab 16 Uhr haben alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler Gelegenheit, sich in Führungen und Gesprächen mit Leben und Werk Heinrich von Kleists auseinander zu setzen. Das "Theater des Lachens" zeigt eine Performance mit Ausschnitten seiner wunderbaren Inszenierung "Über das Marionettentheater oder Die Überwindung der Schwerkraft in drei Akten" nach Kleists Essay. Der in Frankfurt (Oder) geborene und aufgewachsene Schauspieler Daniel Heinz liest Anekdoten und andere Texte aus den "Berliner Abendblättern", die Heinrich von Kleist als Berliner Tageszeitung von Oktober 1810 bis März 1811 herausgab.

Eintritt frei!


Frau Kantharos in Leipzig. Leben und Tod der Wilhelmine Krug, geb. von Zenge, vormals Kleists Braut

Wilhelmine Krug (Gemälde von Carl Wilhelm Tischbein 1826), Privatbesitz

Finissage

Sonntag, 5. Oktober, 15 Uhr


Zur Finissage der Ausstellung kommen Nachfahren der Familie Wilhelmine und Traugott Krug nach Frankfurt (Oder).
Hans-Jochen Marquardt, Kurator der Ausstellung, führt zum Abschluss durch seine erfolgreiche Exposition.

Eintritt frei!


Mittwochsführung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.


Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


"Der Meute Unbehagen" - Gedankenstriche

"Penthesilea" von Roland Rother, Kleist-Museum

Vernissage und Premiere

Donnerstag, 25. September 2014,
17 Uhr

Begrüßung: Wolfgang de Bruyn
Einführung: Uwe Stiehler
Gedanken zu Penthesilea: Roland Rother

Gleichzeitig stellen wir das neue Heft der "Gedankenstriche. Ein Journal des Kleist-Museums" vor.
Neben einem Schwerpunkt zur Gestaltung der neuen Dauerausstellung und einem Rückblick auf die Aktivitäten des Kleist-Museums enthält das Heft den zweiten Teil der Geschichte der alten Garnisonschule, einen Essay zur Kunst Roland Rothers und als Hauptthema die Geschichte und Gegenwart des Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker, der seit 1996 in Frankfurt (Oder) verliehen wird.  

Eintritt frei!


Sachsens Glanz und Preußens Gloria…

Edzard Haußmann als Graf Brühl

Filmfrühstück

Sonntag, 21. September 2014, 11 Uhr

Zu unserem 4. Filmfrühstück zeigen wir den zweiten Teil der Episode "Aus dem siebenjährigen Krieg" des mehrteiligen Fernsehfilms (DDR 1985-1987) zur Geschichte des sächsischen Königshauses. Neben Hoppe und Wyzniewski spielen u.a. Edzard Haußmann, Irma Münch, Eberhard Esche und Leon Niemczyk.

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro;  inkl. Kaffee und Croissant


"Ächte Aufklärung des Weibes" - Was eine Frau um 1800 wissen muss

Kurze Nacht der Frankfurter Museen

Freitag, 12. September, 17 Uhr - 23 Uhr

Die Frankfurter Museumsnacht wird in diesem Jahr im Kleist-Museum eröffnet. Zum Auftakt spielen um 17 Uhr Jacek Faldyna und Søren Gundermannn (bei gutem Wetter im Garten des Kleist-Museums) und begleiten eine kurzweilige Lesung aus Briefen und anderen Texten von Heinrich von Kleist, Wilhelmine von Zenge und Zeitgenossen zum Thema Mann und Weib.
Es lesen Hannah Lotte Lund und Wolfgang de Bruyn. Die Veranstaltung findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung des Kleist-Museums statt, die "Wilhelmine Krug, geborene von Zenge, Kleists Braut" gewidmet ist.

Eintritt frei!

Die Lesung beginnt um 17 Uhr, das Museum ist bis um 23 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter: www.museumsnacht-frankfurt-oder.de


Preußen und Sachsen. Der Krieg. Im Film.

Film und Gespräch

Freitag, 5. September 2014, 19.30 Uhr

Während sich unsere Tagung mit den literarischen Beziehungen beider Staaten im friedlicheren 19. Jahrhundert beschäftigt, wollen wir in unserer Abendveranstaltung einen Blick zurück auf den entscheidenden Krieg zwischen Preußen und Sachsen im 18. Jahrhundert werfen – allerdings im unterhaltsamen Medium des Films: „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ hieß die sechsteilige Serie des DDR-Fernsehens (1985/1987), die auf den Büchern des Polen Józef Ignacy Kraszweski basiert. Regie führte Hans-Joachim Kasprzik.
Wir zeigen den ersten Teil der Episode „Aus dem siebenjährigen Krieg“ mit Rolf Hoppe als August III. und Arno Wyzniewski als Friedrich II. Den zweiten und letzten Teil präsentieren wir als Filmfrühstück am
21. September um 11 Uhr.


Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Kooperationen und Konkurrenzen. Literaturbeziehungen zwischen Preußen und Sachsen im 19. Jahrhundert.

Porträt Friedrich de la Motte Fouqués; © Kleist-Museum

Tagung

Freitag, 5. September 2014, 10 Uhr – bis 17 Uhr

Die Streitigkeiten der Staaten unterbanden die Beziehungen zwischen sächsischen und preußischen Schriftstellern nicht, verlief doch – dank der gemeinsamen Sprache – die Grenze zwischen Kooperation und Konkurrenz auf dem literarischen Feld keineswegs deckungsgleich zur politischen. Die Tagung möchte den vielfältigen Literaturbeziehungen zwischen Sachsen und Preußen nachgehen und deren Wandel im Laufe des 19. Jahrhunderts ausloten. Thematisiert werden u.a. die von preußischen Akteuren maßgeblich gestaltete Dresdner Romantik der Jahre 1806 bis 1809, die kulturellen Auswirkungen der Völkerschlacht bei Leipzig, die publizistischen Gemeinschaftsprojekte der Spätromantik, die literaturpolitischen Unterschiede zwischen Preußen und Sachsen im Vormärz und die Schilderungen sächsischen Lebens im Roman des Berliner Realismus.

Tagungsprogramm

Eintritt für Gäste: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung der ForschungsAG der Fouqué-Gesellschaft und des Kleist-Museums mit freundlicher Unterstützung von Kulturland Brandenburg.


Mittwochsführung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 3. September 2014, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.


Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Vergabe Kunstpreis der LOSCON-Kulturstiftung

Preisverleihung

Samstag; 30. August 2014, 15 Uhr

Zum zweiten Mal nach ihrer Gründung 2013 vergibt die LOSCON-Kulturstiftung mit Sitz in Beeskow den von ihr kreierten Kunstpreis. Verliehen wird der mit 3.000 Euro dotierte und von der Glaskünstlerin Beate Bolender gestaltete Preis alljährlich für herausragende künstlerische Leistungen und für dauerhaftes kulturpolitisches Engagement in Ostbrandenburg, dem Wirkungsfeld der Stiftung.
Im Anschluss bittet die Stiftung zu einem Empfang.


Eintritt frei!


Karl-Ludwig von Klitzing: Atemlos. Erlebnisse eines Brandenburger Mediziners

Buchpremiere

Donnerstag, 28. August 2014, 19 Uhr
Eintritt frei!

- AUSGEBUCHT -

„Wir brauchen eine vollkommene Demokratisierung, Reisefreiheit, Rede- und Pressefreiheit, Chancengleichheit, Perspektiven für jeden Einzelnen, ein besseres Bildungssystem.“ Diesen Satz, auf den Treppenstufen zum Brunnenplatz eingelassen, sprach Dr. Karl-Ludwig von Klitzing am 1. November 1989 bei der ersten Demonstration von 35.000 Frankfurterinnen und Frankfurtern. Mutige Worte eines engagierten Arztes und Mitbegründers des Neuen Forum in Frankfurt (Oder). Fünfundzwanzig Jahre später blickt er zurück und berichtet aus seinem Berufsalltag vor und nach 1989. Es geht um Geburt und Tod, um Grenzerfahrungen und Hoffnungen, um Kurioses und Absurdes. Auch die Erfahrungen mit den unterschiedlichen Gesundheitssystemen kommen zur Sprache. Von Klitzing reflektiert subtil das komplexe Verhältnis von Patient und Arzt, von Krankheit und Gesellschaft – und spart auch nicht den eigenen, unfreiwilligen Perspektivwechsel vom Arzt zum Patienten aus.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Verlag für Berlin Brandenburg. 

Für die Veranstaltung am 28. August im Kleist-Museum stehen keine freien Plätze mehr zur Verfügung.

Eine weitere Lesung in Frankfurt (Oder) findet u. a. am 17. September (19 Uhr) in der Lukas-Buchhandlung statt. Es folgen Termine in der Bahnhofsbuchhandlung (5. November, 19.30 Uhr) und der Buchhandlung Ulrich von Hutten (27. November, 19 Uhr).


Ich schreibe Ihnen im schönsten Badeschwindel. Briefe von Salondamen und Herren der Gesellschaft

Rahel Varnhagen von Ense geb. Levin

Lesung aus Briefen und Billetts

Mittwoch, 20. August 2014, 19 Uhr
Ort: Orangerie des Schlosses Altdöbern

Salons um 1800 waren keine festen Termine am Teetisch, sondern Knotenpunkte in einem vibrierenden Netz von Besuchen, Briefen und Debatten. Nach Leipzig zur Messe, auf die Galerie nach Dresden, nach Böhmen zur Kur: Gäste und Gastgeberinnen der Berliner Salons waren viel auf Reisen, und hielten sich über Briefe über die Geschehnisse, Bekannte und Neuerscheinungen auf dem Laufenden.
Im Rahmen der Musenhofausstellung lesen Hannah Lotte Lund und Anette Handke aus Briefen der "Salongesellschaft auf Reisen" und stellen dabei Rahel Varnhagen, die einen literarischen Salon in Berlin führte, in den Mittelpunkt.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Kartenreservierung unter: E-Mail: kontakt@orangerie-altdoebern.de oder Telefon: 033434 - 660 776 und 0173 - 88 67 119.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Orangerie Altdöbern.


Exkursion nach Leipzig

Wilhelmine Krug (Gemälde von Carl Wilhelm Tischbein 1826), Privatbesitz

Einweihung des neuen Grabmals für Wilhelmine Krug, geb. von Zenge

Mittwoch, 20. August 2014, 7 bis 20 Uhr

Am 20. August, dem 234. Geburtstag Wilhelmine Krugs, wird auf dem Alten Johannisfriedhof Leipzig eine Nachschöpfung der originalen Grabplatte der Öffentlichkeit übergeben werden. Hans-Jochen Marquardt hat Spenderinnen und Spender gewonnen, Fördermittel eingeworben und für die Anfertigung des neuen Stein gesorgt.
Wir laden ein, gemeinsam nach Leipzig zu fahren. An die Feierstunde schließt ein Spaziergang über den Friedhof und zu Stätten, die mit Wilhelmine Krug verbunden sind, an.  Der Spaziergang wird um 13 Uhr für eine ausgiebige Mittagspause in "Auerbachs Keller" unterbrochen. Unentwegte können anschließend gemeinsam mit Hans-Jochen Marquardt weiter Wilhelmines Spuren in Leipzig folgen.
Um 17 Uhr fährt der Bus zurück nach Frankfurt (Oder), Ankunft ca. 20 Uhr.

Abfahrt ab Kleist-Museum: 7 Uhr
Teilnehmergebühr (für die Busfahrt, Mittagessen nicht inklusive): 35,- Euro

Anmeldungen sind noch bis einschließlich Dienstagabend (19.8.), 17 Uhr unter handke@kleist-museum.de oder Tel.: 0335 387 221 30 möglich.


Nachtheller Tag, du bist mein Traumgesicht

Cora Chilcott Foto: © Manfred Koch

Ein Shakespeare-Abend

Donnerstag, 14. August 2014, 19 Uhr

"Die geheimnisvollen Sonette Shakespeares gaben durch die Jahrhunderte zu vielen Spekulationen Anlass und fanden einmal mehr auch in Oscar Wilde ihren Bewunderer und Deuter. Aber an diesem Abend geht es nicht darum, wen Shakespeare mit dem schönen jungen Mann, dem Dichterrivalen und dem 'Weib von düstrem Glanz' wohl gemeint haben könnte und welchen erotischen Neigungen er frönte, - es geht vielmehr um die Schönheit seiner Lyrik an sich, um die Zeitlosigkeit ihrer Aussage und um eine Annäherung…", so Cora Chilcott über ihren "kaleidoskopischen Monolog" zum 450. Geburtstag von William Shakespeare. Cora Chilcott, seit dreizehn Jahren Gast-Schauspielerin am Berliner Ensemble, hat in ihrem Schauspiel-Solo ihre Auswahl der schönsten Sonette William Shakespeares (1564-1616) mit Auszügen aus seinen Dramen Hamlet, Romeo und Julia und Othello und den "melancholisch-lichtvollen Songs" John Dowlands (1563-1626) zu einem Programm verbunden, das "ein Spektrum der ewigen Themen: Liebe, Schönheit, Macht und Tod" zeigt.

Eintritt: 6,- Euro / erm. 4,- Euro  


Sommerferienprogramm

Knabe mit Trommel, um 1810, Künstler unbekannt Foto: © Kleist-Museum

Spielen um 1800 - Generationen spielen

Montag bis Freitag, 5. bis 8. August 2014, jeweils 10 und 14 Uhr

Nachdem im Juli geschlossene Kindergruppen im Museum zu Gast waren, laden wir in der ersten Augustwoche alle Frankfurter und ihre Gäste zum Spiel ein. Als studentische Mitarbeiterin im Bereich Kulturelle Bildung hat die Studentin Layla Fetzer ein Ferienprogramm geplant: "Im Rahmen unseres diesjährigen Sommerprogramms möchten wir zeigen, dass sich verschiedene Generationen, damals wie auch heute, durch gemeinschaftliches Spielen verbinden. Gemeinsam möchten wir historische Spielideen mit Kindern, ihren Großeltern und Eltern wieder aufleben lassen. Dazu laden wir in unser Haus und bei gutem Wetter auch in den Garten ein.
Das Programm umfasst circa 2 Stunden und wird von Montag bis Freitag  zwischen 10 Uhr und 12 Uhr und zwischen 14 Uhr und 16 Uhr angeboten."


Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.

Eintritt: 2,- Euro  

Kontakt: E-Mail: layla.fetzer@web.de
Mobil: 0152 284 188 30


Mittwochsführung - Spezial

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 6. August 2014, 16 Uhr

Die dritte Spezialführung widmet sich dem Thema Herkunft und Tradition. Weitere Termine und Themen in diesem Jahr: 5.11. Liebe und Bildung.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro  


Kindheitsbilder aus Brandenburg

Frankfurt (Oder) 1970; © Brandenburgisches Literaturbüro

Gespräch

Donnerstag, 31. Juli 2014, 16 Uhr

Nur noch bis 3. August ist Gelegenheit, die Sonderausstellung des Literaturbüros Brandenburg "Kindheitsbilder. Alltagsfotografie in Brandenburg seit 1848" zu besichtigen. Gegen Ende der Ausstellung laden wir noch einmal besonders alle Beiträger der Ausstellung, aber selbstverständlich auch alle anderen Gäste zu einem Erzählcafé zur Kindheit in Brandenburg ein. Bei Kaffee und Kuchen wollen wir die eine oder andere Geschichte hören, die sich hinter dem ausgestellten Foto verbirgt.

Eintritt frei, ausgenommen Kaffee und Kuchen.


„Bach bewegt, Oder?“ - Klassik meets Moderne

Oper Air zum Hansestadtfest

Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. Juli 2014 

Programm

Zu einem dreitägigen Bühnen- und Unterhaltungsprogramm anlässlich des 300. Geburtstages C.P.E. Bachs lädt die studentische Projektgruppe der Europa-Universität Viadrina  im Rahmen des HanseStadtFestes „Bunter Hering“ in den sommerlichen Garten des Kleist-Museums ein. Inspiriert durch das Leben und Wirken C.P.E. Bachs präsentieren Künstler unterschiedlichster Genres dem Publikum ein abwechslungsreiches, klassisches wie modernes Programm u. a. mit der Band Stilbruch, die mit der Mischung aus Cello, Violine, Schlagzeug und Gesang eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Lassen Sie sich durch die Klänge von den Bands Septemberstrauch  und Tom Dekas Manouche 4tet mitreißen, bewundern Sie Cornelia Osterwald am Cembalo und seien Sie herzlich eingeladen zum Puppenspiel Däumelinchen von Martin Lenz mit Barockmusik.

Genießen Sie die angenehme Atmosphäre im Garten des Kleist-Museums  und lassen Sie sich durch die musikalische und kulturelle Vielfalt bewegen. 

Eintritt frei!       

Weitere Infos unter: www.europa-uni.de/bach-bewegt-oder


Spiel und Geselligkeit zur Kleist-Zeit

Spielnachmittag

Freitag, 11. Juli, 16 Uhr
Ort: Burg Beeskow

Unter fachkundiger Anleitung und Betreuung von Anette Handke können beliebte Spiele aus der Zeit um 1800 ausprobiert werden, darunter Brettspiele wie das Gänsespiel, Würfelspiele wie Glocke und Hammer oder Kartenspiele wie Tarock und Pharo. Bei gutem Wetter kann auch ein historisches Kegelspiel ausprobiert werden.

Eintritt: 5,- Euro / Schüler frei.

Um die Spieltische planen zu können, bitten wir um Voranmeldung unter 03366-352701.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Burg Beeskow.


Mittwochsführung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 2. Juli 2014, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.


Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Tag der Architektur 2014

Foto: Horst Drewing

Führungen durch das neue Kleist-Museum

Sonntag, 29. Juni 2014, 13, 15 und 17 Uhr  

Das Auswahlgremium der Brandenburgischen Architektenkammer hat, auf Antrag des ausführenden Architekten Grischa Lehmann, den Frankfurter Museumsneubau zur besonderen Präsentation am Tag der Architektur 2014 ausgewählt.

Von 13 bis 18 Uhr ist das Haus bei freiem Eintritt zu besichtigen, um 13, 15 und 17 Uhr führt der Architekt durch das neue Haus.

Nach der 15-Uhr-Führung laden Grischa Lehmann und Wolfgang de Bruyn zur Diskussion über das "neue Haus für Kleist" und seine architektonischen Beziehungen zum barocken Altbau ein.

Eintritt frei!


Frau Kantharos in Leipzig. Leben und Tod der Wilhelmine Krug, geb. von Zenge, vormals Kleists Braut

Wilhelmine von Zenge

Vernissage

Sonntag, 29. Juni 2014, 11 Uhr

Wenig weiß man über Wilhelmine von Zenge (1780-1852), die von 1800 bis 1802 Heinrich von Kleists Braut gewesen ist. Nach zweijähriger Verlobungszeit hatte Kleist sie gebeten, ihm nicht mehr zu schreiben, und damit das Verlöbnis gelöst. 1804 heiratete sie in der Frankfurter Marienkirche Wilhelmb Traugott Krug (1770-1842), der 1805 Nachfolger Immanuel Kants auf dem Lehrstuhl für Philosophie in Königsberg wurde. 1809 folgte er dem Ruf der Universität Leipzig. Die Ausstellung dokumentiert neuere Forschungen, die nun mehr Licht in das Dunkel von Wilhelmines Leben nach dem Ende ihres Verlöbnisses mit Kleist bringen.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Presseinformation.

Kurator: Hans-Jochen Marquardt
Mitarbeit: Hans-Jürgen Rehfeld
Ausstellungsdauer: 29. Juni bis 5. Oktober 2014

Eintritt zur Vernissage frei!


Philosophische Empfindungen: Alexander Gottlieb Baumgarten und Carl Philipp Emanuel Bach

Torsten Spohn - Foto © Josef Gallauer
Preethi de Silva

Konzert-Lesung

Freitag, 27. Juni 2014, 19 Uhr

Zwei große Köpfe gibt es in diesem Jahr in Frankfurt zu feiern. Der berühmte Begründer der philosophischen Ästhetik, Alexander Gottlieb Baumgarten, wirkte von 1741 bis zu seinem Tode 1762 als Lehrer der "Weltweisheit" und später als Rektor an der alten Viadrina. Seine "Philosophischen Briefe des Aletheophilus" erschienen 1741 als Wochenschrift fürdas interessierte Publikum außerhalb der Universität. Der Komponist und Kirchenmusiker Carl Philipp Emanuel Bach gehörte 1734 zur Studentenschaft an der Universität Viadrina, wo er Mitglied des dortigen Collegium musicum war. Aus Anlass des doppelten Jubiläums und im Rahmen der internationalen Viadrina-Tagung "Schönes Denken – Baumgartens Epoche (1714-2014)" laden wir ein zu einer Konzert-Lesung, die  die heute noch gegenwärtige Spannung zwischen Empfindung und Wahrheitssuche intensiv erleben lässt.
Baumgartens Texte liest der Berliner Schauspieler Torsten Spohn. Den musikalischen Rahmen bildet ein Konzert der international anerkannten Cembalistin Preethi de Silva, em. Professorin des Scripps Colleges,
Claremont, Kalifornien und ausgewiesene Interpretin von Carl Philipp Emanuel Bach.

Eintritt (für Gäste): 6,- Euro / erm. 4,- Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung der Europa-Universität Viadrina und des Kleist-Museums im Rahmen der internationalen Tagung der Europa-Universität Viadrina zu Alexander Gottlieb Baumgarten.


7. Rhetorik-Wettstreit

Freitag, 20. Juni 2014, 9 Uhr
Ort: Europa-Universität Viadrina / Hörsaal 7 (Gräfin Dönhoff-Gebäude)

Auch 2014 wetteifern die besten Redner aller 10. Klassen des Karl-Liebknecht-Gymnasiums Frankfurt (Oder) unter dem kleistschen Motto "Ein solches Reden ist ein wahrhaft lautes Denken" um den Sieg in der Rhetorik-Meisterschaft.
Der Jury sitzt der Direktor des Kleist-Museums, Wolfgang de Bruyn, vor.

Geschlossene Veranstaltung!


Die Herrmannsschlacht. Ein Theaterereignis!?

Gespräch mit Inszenierungsbeispielen

Donnerstag, 19. Juni 2014, 19 Uhr

Mit dem Ende des Nationalsozialismus schien Kleists "vaterländisches Drama" unspielbar. Die 57er Inszenierung in Thale blieb eine Ausnahme. Erst seit den 80er Jahren wurde das Stück – umcodiert? – wieder häufiger inszeniert. In Frankfurt fanden 1987 und 1999 vielbeachtete, sehr unterschiedliche  Aufführungen statt. Mit damaligen Protagonisten, u .a. der Dramaturgin Brigitte Kabel und dem Regisseur Michael Funke, diskutieren wir über die Aufführungspraxis des Drama.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Sommerkonzert im Kleistgarten mit dem Catori-Quartett

Catori-Quartett

Benefizkonzert

Sonntag, 15. Juni 2014, 17 Uhr

Mit der Veranstaltungsreihe "Hausmusik bei Kleist" verbinden viele Frankfurter gute Erinnerungen an hochklassige Kammermusik im alten Museum. Wir wollen die Tradition der Kammermusikkonzerte, wenn auch modifiziert, wieder aufnehmen und sind sehr glücklich, dass die Kammermusiker des BSOF, Klaudyna Schulze-Broniewska (v), Stefan Hunger (v), Claudia Georgi (va) und Thomas Georgi (vc) uns dabei unterstützen – und das nicht nur mit ihrem ausgezeichneten Spiel. Für die Verbesserung der Akkustik im neuen Veranstaltungsraum gibt das "Catori-Quartett" (bei gutem Wetter im Kleist-Garten) ein Benefizkonzert mit Werken u.a. von Mendelssohn und Borodin.

Spenden erbeten!


Hanns Meinke in Lichtenow

Buchpremiere

Freitag, 13. Juni 2014, 19 Uhr
Ort: Alte Schule, Kagel


Hanns Meinke (1884-1974) ist heute so gut wie vergessen. Sein vor allem lyrisches und bildkünstlerisches Werk ist es jedoch wert, wieder in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Meinkes Poesie wurzelt in Lichtenow, wo er einen Großteil seiner Kindheit verbrachte.
Die Herausgeber der Reihe geben Einblick in die traditionsreichen Buntbücher und stellen die Autorin, Edda Gutsche, vor, die das neue Buntbuch in Wort und Bild präsentieren wird.

Eintritt frei!

In Kooperation mit dem Heimatverein Kagel "Alte Schule".


Kindheitsbilder. Alltagsfotografie in Brandenburg seit 1848

Frankfurt 1940 - Foto: W. Steinicke, Rolf Haak, BLB

Vernissage

Donnerstag, 5. Juni 2014, 17 Uhr

Nach einem Medienaufruf des Brandenburgischen Literaturbüros im Themenjahr "Kindheit" von Kulturland Brandenburg kamen mehr als 10.000 Fotografien zusammen. Eine Auswahl von 300 Aufnahmen wurde 2013 mit großem Erfolg in Potsdam gezeigt.
Im Kleist-Museum werden Fotos insbesondere aus Frankfurt und dem näheren Umfeld präsentiert. mehr  

Begrüßung: Anette Handke
Einführung: Peter Walther
Musikalische Begleitung: Schülerinnen und Schüler der KleistMusikSchule Frankfurt (Oder) unter der Leitung von Friederike Biermann. 


Eintritt frei!


Im Kampf gegen die Zeit

Gespräch

Dienstag, 3. Juni 2014, 17 Uhr

Auch Bücher und Handschriften altern und müssen Anti-Aging-Behandlungen unterzogen werden. Wie diese aussehen können, und wie die Gratwanderung zwischen konservatorischem Schutz einerseits und Präsentation oder wissenschaftlicher Nutzung der wertvollen Objekte andererseits am besten zu vollführen ist – darüber sprechen wir mit der Leiterin der Restaurierungswerkstatt der Staatsbibliothek zu Berlin, Julia Bispinck-Roßbacher.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Grenzgänger Kleist

Heinrich von Kleist / Porträtausschnitt

Diskurs

Donnerstag, 22. Mai 2014, 19 Uhr

Heinrich von Kleist macht wie kein anderer Klassiker der deutschen Literatur den Zusammenstoß von Gegensätzen zum Thema, immer wieder steigert er dabei diese Gegensätze ins Extreme, und immer wieder machen seine Texte sich auf die Suche nach einer dennoch möglichen Synthese. Im Mittelpunkt seines Denkens und Schreibens steht die Figur des ausgeschlossenen Dritten. Um dieses soll es gehen und darum, welche neuen Wege das Kleist-Museum gefunden hat, das vielschichtige Werk dieses Autors zu vermitteln, auch über die benachbarte Grenze hinweg. Teilnehmer der Diskussion sind Günter Blamberger, Wolfgang de Bruyn, Heinrich Detering und László Földényi.

Eintritt (für Gäste): 3,- Euro / erm. 2,- Euro

Mit dieser Veranstaltung eröffnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Kooperation mit dem Kleist-Museum ihre Frühjahrstagung zum Thema "Leben auf der Grenze", die vom 22. - 25. Mai in Frankfurt (Oder) stattfindet.


Rüdiger Safranski "Goethe - Kunstwerk des Lebens"

Rüdiger Safranski, Foto: Peter-Andreas Hassiepen

Lesung und Gespräch

Mittwoch, 21.Mai 2014, 19 Uhr

Rüdiger Safranski nähert sich dem letzten Universalgenie aus den primären Quellen – Werke, Briefe, Tagebücher, Gespräche, Aufzeichnungen von Zeitgenossen. So wird Goethe ungewohnt lebendig: Ein junger Mann aus gutem Hause, dem Studentenleben zugetan und dauerverliebt, wird Bestsellerautor, bekommt eine gutdotierte Stellung, dilettiert in Naturforschungen, flüchtet nach Italien, lebt in wilder Ehe – und bei alledem schreibt er seine unvergesslichen Werke. Doch er wollte noch mehr: Das Leben selbst sollte zum Kunstwerk werden. Safranskis souverän geschriebenes Buch macht uns zu Zeitgenossen dieses Menschen und schildert eindringlich, wie Goethe sich zu Goethe gemacht hat.
Moderation: Peter Walther

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro

Eine Veranstaltung des Kleist-Museums und des Brandenburgischen Literaturbüros zum Jubiläum "20 Jahre Brandenburgisches Literaturbüro".


"… damit du mit Genauigkeit und Bestimmtheit davon unterrichtet wirst." Unter der Begünstigung Göthes

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 21. Mai 2014, 18 Uhr

In der vierten "halben Stunde" zu ausgewählten Exponaten der Kleist-Ausstellung spricht Dr. Barbara Gribnitz über Kleists berühmt-berüchtigte Anzeige, die mit dem Olympier Goethe für seine Kunstzeitschrift "Phöbus" warb.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro
(bei Besuch der anschließenden Lesung nur 1,- Euro)


Internationaler Museumstag - Sammeln verbindet

Sonntag, 18. Mai 2014, 10 Uhr bis 18 Uhr

In drei Ausstellungen zeigen wir Teile unserer Sammlungen. Besonders empfehlen wir die Autographenausstellung, die Kleist-Handschriften für wenige Wochen an das – gedimmte – Licht der Öffentlichkeit bringt.
Zur Herrmannsschlacht-Ausstellung zeigen wir zwei Aufzeichnungen von Theaterinszenierungen:
11 Uhr die Bochumer Aufführung von 1982
15 Uhr die Frankfurter von 1999.

 

Um 14 Uhr laden wir zur öffentlichen Führung durch die neue Dauerausstellung ein.

Eintritt frei, alle Angebote kostenlos


Kleists aufsässige Töchter. Überlegungen zu seinen Frauengestalten

Vortrag und Gespräch

Mittwoch, 14. Mai 2014, 17 Uhr

In Kleist Werk steigen Frauen zu einer Größe und Selbständigkeit auf, die die Figuren um sie herum nicht oder nicht mehr haben. Was den Söhnen bei Kleist nicht gelingt, das gelingt den Töchtern. Sie verweigern ihren Vätern den Gehorsam und revoltieren gegen ihre Familie. Die kleistschen Frauengestalten unterscheiden sich deutlich von denen der romantischen oder klassischen Literatur: keine überirdischen Schlangen-, Venus- oder Undine-Gestalten, aber auch keine goetheschen maßvollen Natalien, Charlotten oder anorektischen Ottilien. Ist das einer der Gründe, warum wir Kleists Werk als so modern empfinden?


Vortrag und Gespräch mit Helga Gallas, Literaturwissenschaftlerin, em. Professorin aus Bremen und Mitglied der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


The Jack Bull

Filmfrühstück

Sonntag, 11. Mai 2014, 11 Uhr
The Jack Bull – Reiter auf verbrannter Erde
Ein Film von John Badham nach Motiven der Novelle Michael Kohlhaas

Nach den Kohlhaas-Adaptionen von Arnaud des Pallières und Aron Lehmann zeigen wir den vor 15 Jahren nach Motiven der Kleistschen Novelle entstandenen Spätwestern "The Jack Bull". John Badham, 1939 in Luton/Großbritannien geboren, war in den 70er und 80er Jahren mit Action- und Unterhaltungsfilmen (Nur Samstag Nacht) erfolgreich. Für den amerikanischen Fernsehsender HBO drehte er 1999 einen mit John Cusack und John Goodman ausgezeichnet besetzten "atmosphärisch wasserdichten Western", der keine Kopie bekannter Stoffe, sondern deren Fortschreibung mit anderen Mitteln ist. Im Anschluss an die Filmvorführung ist Gelegenheit, über die unterschiedlichen Kohlhaas-Verfilmungen zu diskutieren.

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro;  inkl. Kaffee und Croissant

In Kooperation mit dem Kleinen Kino e.V.


Mittwochsführung – Spezial

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 7. Mai 2014, 16 Uhr

Nachdem im Februar der Kleists Sprache gewidmete Ausstellungsraum im Fokus der Sonderführung stand, laden wir diesmal zur vertieften Beschäftigung mit dem Werke-Raum ein. Weitere Termine und Themen in diesem Jahr: 6.8. Herkunft und Tradition, 5. 11. Liebe und Bildung.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Spiel und Geselligkeit zur Kleist-Zeit

Spielabend

Dienstag, 29. April 2014, 19 Uhr

Wie vor 200 Jahren laden wir zu einem geselligen Abend mit Karten- und Brettspielen ein. Das "Gänsespiel" ist spätestens seit dem 16. Jahrhundert in Europa bekannt; heute würden es vielleicht eher Kinder spielen, in geselliger Runde macht es aber auch Erwachsenen Spaß.
"Hammer und Glocke" begann Anfang des 19. Jahrhunderts seinen Siegeszug durch die Salons und Spielzimmer, manch einer ruinierte sich bei diesem Glücksspiel.
Tarock, Pharo und Casino bieten wir ebenfalls an, und gern nehmen wir Anregungen zu neuen "alten" Spielen entgegen.

Zur Planung der Spieltische bitten wir um Anmeldung unter 0335 - 387 22 130.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Zum 240. Geburtstag Ulrike Amalie von Kleists

Ulrike von Kleist

Salon, Lesung und Debatte zum 240. Geburtstag Ulrike Amalie von Kleists

Amphibien? Amazonen! Forsche Männer und mutige Frauen 

Samstag, 26. April 2014, 16 Uhr

 Der "Salon Ulrike" gibt Raum zum Querdenken, diesmal zur Geschlechterdebatte um 1800. An der öffentlichen Auseinandersetzung um Wesen und Rolle von Mann und Frau beteiligten sich alle berühmten Dichter, Theologen und Philosophen, mit Traktaten, Polemiken, Gedichten. Das wenige, was wir von Kleists Lieblingsschwester wissen, deutet darauf, dass sie ein selbständiges Leben führte und dem Frauenbild ihrer Zeit nicht unbedingt entsprach. "Sie ist ein Mädchen, das orthographisch schreibt und handelt, nach dem Takte spielt und denkt, ein Wesen, das von dem Weibe nichts hat, als die Hüften." – Kleists Bemerkungen über seine Schwester Ulrike gehören zu den markantesten Formulierungen der Geschlechterdifferenz, stimmen nicht notwendig mit der Realität überein, werden aber bis heute immer wieder gern zitiert. Wir widersprechen dem Dichter mit einer gemischten Lesung und diskutieren mit dem Publikum über ein immerwährendes Thema. Zur Salondebatte mit Tee, Kaffee und Musik laden Hannah Lotte Lund, Barbara Gribnitz und Detlef Kannapin.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


"... damit du mit Genauigkeit und Bestimmtheit davon unterrichtet wirst." Unser Gescheuter Professor Wünsch

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 16. April 2014, 16 Uhr

In der dritten "halben Stunde" zu ausgewählten Exponaten unserer Kleist-Ausstellung stellt Hans-Jürgen Rehfeld Christian Ernst Wünsch (1744-1828), Professor an der alten Viadrina, vor. Dessen "Kosmologische Unterhaltungen für junge Freunde der Naturerkenntniß" beeinflussten Heinrich von Kleist während seiner Studienzeit an der Frankfurter Universität.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Originale. Kleist-Handschriften

Vernissage

Donnerstag, 10. April 2014, 17 Uhr

Originale. Kleist-Handschriften aus dem Panzerschrank nebst einem Neuzugang

Begrüßung: Dr. Wolfgang de Bruyn
Einführungsvortrag: Dr. Barbara Gribnitz

Eintritt frei!


8. Vorlesewettbewerb

Mittwoch, 9. April 2014, 10 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-10 der Oberschule "Heinrich von Kleist", Frankfurt (Oder) lesen aus den "Berliner Abendblättern".
 
Eintritt frei, Zuhörer sehr herzlich willkommen


Messe-Nachlese mit Frauke Meyer-Gosau

Messenachlese

Dienstag, 8. April 2014, 19 Uhr
Ort: Buchhandlung Ulrich von Hutten, Logenstraße 8 (Oderturm)

Nun schon zum dritten Mal kommt Frauke Meyer-Gosau, Chefredakteurin der Zeitschrift "Literaturen", zur Messenachlese nach Frankfurt (Oder). Diesmal ist die Buchhandlung "Ulrich von Hutten" Gastgeber des literarischen Abends zu den Neuerscheinungen dieses Bücherfrühlings.
Im Gespräch mit Anette Handke, Pressefrau im Kleist-Museum, stellt Frauke Meyer-Gosau spannende und amüsante, schlichtweg gut unterhaltende und nachdenklich machende, in jedem Fall besondere und bemerkenswerte Bücher der Saison vor.
Und für die Gäste der Veranstaltung gibt es die Gelegenheit, kurz von eigenen Entdeckungen auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse zu berichten.

Eintritt: 5,- Euro

Kartentelefon: 0335 - 387 170 (Buchhandlung) und 0335- 387 221 0 (Museum)

Eine gemeinsame Veranstaltung von Ulrich-von-Hutten-Buchhandlung, Volkshochschule Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum.


Salons und Musenhöfe

Vernissage

Samstag, 5. April 2014, 15 Uhr
Ort: Kunstspeicher Friedersdorf

Begrüßung:
Hans-Georg von der Marwitz;
Einführung: Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld


Anschließend: Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Alexander von der Marwitz und Rahel Levin Varnhagen mit der Kuratorin Hannah Lotte Lund und Anette Handke.

Eintritt frei!


Mittwochsführung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 2. April 2014, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die neue ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.


Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


... damit du mit Genauigkeit und Bestimmtheit davon unterrichtet wirst. / Die Sprungdeckeluhr

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 19. März 2014, 16 Uhr

Zur zweiten "halben Stunde" mit Geschichten und vertiefenden Informationen zu ausgewählten Exponaten unserer neuen Kleist-Ausstellung lädt die Kuratorin der Ausstellung, Barbara Gribnitz ein. Im Fokus ist diesmal die Pariser Sprungdeckeluhr aus dem Ausstellungsraum "Stationen".

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Besuch der Leipziger Buchmesse

Exkursion

Samstag, 15. März 2014

Die Leipziger Buchmesse ist durch die einzigartige Verbindung von Messe und Lesefest "Leipzig liest" seit Jahren ein Publikumsmagnet. In diesem Jahr organisiert die Ulrich-von-Hutten-Buchhandlung die gemeinsame Messereise für interessierte Frankfurterinnen und Frankfurter. Wie in jedem Jahr ist Gelegenheit, im "Berliner Zimmer" Neuerscheingungen aus Berliner und Brandenburger Verlagen kennenzulernen. Vor allem ist Gelegenheit, in Ruhe von Stand zu Stand zu schlendern und an einer der zahlreichen Lesungen in den verschiedenen Foren teilzunehmen. Am 17. April findet die Messenachlese mit Frauke Meyer-Gosau und Anette Handke, diesmal in den Räumen der Hutten-Buchhandlung, statt.

Anmeldungen und weitere Informationen in der Hutten-Buchhandlung.


Wir auf der Leipziger Buchmesse

Präsentation

13. bis 15. März 2014

Am Stand der ALG – Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften in Halle 5 der Leipziger Messe ist das Kleist-Museum auch in diesem Jahr wieder mit einer Auswahl der neuesten Publikationen vertreten und am Messe-Samstag Gastgeber für eine Gruppe Frankfurter Messebesucher.


Hermann Beil zu Gast im Kleist-Museum

Gespräch

Dienstag, 11. März 2014, 19 Uhr

Im Programm zur aktuellen Ausstellung „Die Leier, zum Ruhm dir, zu schlagen… Zur Rezeptionsgeschichte der Herrmannsschlacht“ kommt der Theaterdramaturg, Regisseur und Rezitator Hermann Beil in das Kleist-Museum. Seit 2009 ist der in Berlin lebende Österreicher Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Beil arbeitete als Dramaturg an renommierten Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, u.a. arbeitete er mit  an der berühmten Bochumer „Herrmannsschlacht“-Inszenierung von Claus Peymann, mit dem er auch an zahlreichen anderen Theatern verbunden war.
In Frankfurt wird Hermann Beil Ausschnitte aus politischen Schriften und politischer Lyrik, die Kleist 1809 im Umfeld der Entstehung der Herrmannschlacht schrieb, rezitieren. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der politische Dichter Kleist und die Rezeption seines 1809 entstandenen Dramas „Die Herrmannsschlacht“. Hermann Beil spricht über die Arbeit an der Bochumer Inszenierung und zeigt einige Ausschnitte der Videoaufzeichnung dieser legendären Aufführung.
Vor der Veranstaltung ist ab 17 Uhr Gelegenheit, die Ausstellung zur „Herrmannsschlacht“ zu besichtigen.

Einlass 6,- Euro / erm. 4,-Euro
Kartentelefon 0335 - 387 22 10


Mittwochsführung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 5. März 2014, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die neue ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Die Leier, zum Ruhm dir, zu schlagen ... / Zur Rezeptionsgeschichte der Herrmannsschlacht

Vernissage

Donnerstag, 27. Februar 2014, 17 Uhr

Mit der Ausstellung zur Rezeptionsgeschichte der Herrmannsschlacht eröffnen wir einen der Wechselausstellungsräume des Kleist-Museums, in dem zukünftig jährlich mindestens zwei Ausstellungen zur Kleist-Rezeption, hauptsächlich auf den Sammlungen des Hauses basierend, präsentiert werden.

Eintritt frei!


Alles spielt. Kinder- und Erwachsenenspiele um 1800

Knabe mit Trommel Reproduktion eines Gemäldes von 1810, Künstler unbekannt

Spielenachmittag

Mittwoch, 19. Februar 2014, 15 Uhr

Das "Gänsespiel" ist ein klassisches Brettspiel, das mit Würfel und Spielfiguren gespielt wird, spätestens seit dem 16. Jahrhundert ist es in Europa bekannt, und heute würden es vielleicht eher Kinder als Erwachsene spielen. "Hammer und Glocke" begann Anfang des 19. Jahrhunderts seinen Siegeszug durch die Salons und Spielzimmer, und manch einer ruinierte sich bei diesem Glücksspiel. Tarock und Pharo, Piquet oder Tier-Lotto, die Liste der Spiele ist lang, und wer Lust hat zu spielen wie zu Kleists Zeiten oder wissen will, was eigentlich ein Kartenalmanach ist, ist herzlich zum ersten Spieleabend im neuen Kleist-Museum eingeladen. Um die Spieltische planen zu können, bitten wir um Voranmeldung unter 0335 53 11 55.


Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro,
für "Kultur60+"-Teilnehmer 1 Euro
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt (Oder).


Über die Kennzeichen des Judenthums. / Die Deutsche Tischgesellschaft 1811/1812

Rahel Varnhagen von Ense, geb. Levin

Szenische Lesung mit Musik

Samstag, 15. Februar 2014, 16 Uhr
Ort: Burg Beeskow, Konzertsaal


Die Zeit um 1800 gilt als "Salonzeit", in der Juden und Christen, Männer und Frauen verschiedener Stände sich in offener Atmosphäre in offenen Häusern gebildeter Gastgeber zum Gespräch zusammenfanden. Diese Entwicklung blieb nicht ohne Widerspruch. Die Veranstaltung widmet sich der "Nachtseite der Emanzipation", dem Nebeneinander von Aufklärung und Antisemitismus in derselben Gesellschaft, am selben Tisch. 1811 gründete sich in Berlin die Deutsche Tischgesellschaft, eine Vereinigung patriotisch gesinnter Männer, die Juden, Franzosen und Frauen explizit ausschloss und politische Tischreden kultivierte. Die Tischgesellschaft ist als Ausdruck der Zeit umstritten – sie wurde als Gegenmodell des Salons bezeichnet, als Vorläufer des modernen Antisemitismus, aber auch als bloßer Stammtisch sonst zukunftsorientierter Männer. Fest steht, dass sich dieselben Personen am selben Ort – am selben Tisch – zu sehr verschiedenen Debatten trafen. Die Szene ist Berlin anno 1802 und 1812/14, Tischgäste: Wilhelm von Humboldt, Rahel Levin, verheiratete Varnhagen, Friedrich Schleiermacher, Henriette Herz. Begleitet wird die szenische Lesung von dem vielfach ausgezeichneten Berliner Konzertpianisten Sorin Creciun.

Eintritt: 8,- Euro / Schüler frei

Szenisches Colloquium von Hannah Lotte Lund
Mit Anna-Dorothea Ludewig (Henriette Herz), Detlef Kannapin (Wilhelm von Humboldt), Sebastian Panwitz (Friedrich Schleiermacher) und Anette Handke (Rahel Levin).
Am Flügel: Sorin Creciun
In Kooperation mit der Burg Beeskow.


Konzertlesung zum Valentinstag / Franziska Troegner / Hast Du eben was gesagt, Schatz? – Nein, das war gestern.

Franziska Troegner Foto: Silvia von Eigen, Berlin

--------- Ausverkauft ---------

Freitag, 14. Februar 2014, 19 Uhr


Seit mehr als 40 Jahren steht Franziska Troegner auf der Bühne und vor der Kamera. Angefangen von klassischen Brecht-Rollen bis zu "Hilde Backe" und "Gertrud Hinnerksen" hat sie nichts ausgelassen, was sich ihr an "saftigen" Ehe-Frauenrollen bot. Ihre zahllosen Erfahrungen, aus erster und zweiter Hand erworben, hat sie nun gebündelt und besingt und bespricht in schillernden Farben den facettenreichen Weg von "Ich Dich auch" zu "Du mich auch". Dazu gehören natürlich auch Pretiosen der literarischen Kabarettautoren Kurt Tucholsky, Friedrich Holländer, Georg Kreisler, Hugo Wiener oder Karl Farkas, der meinte: "Man heiratet mangels Erfahrung, man läßt sich scheiden mangels Geduld und heiratet wieder mangels Gedächtnis." Franziska Troegner wird begleitet von dem Berliner Pianisten und ehemaligen musikalischen Leiter des Leipziger Kabaretts "akademixer", Andreas Peschel. Auch in diesem Jahr bleiben wir also der eigentlich ungeliebten Tradition des Valentinstages treu und nutzen die Gelegenheit für einen klug-amüsanten, literarisch-musikalischen Abend.

Eintritt: 10,- Euro / erm. 8,- Euro / Paarticket: 18,- Euro


Spiel und Geselligkeit zur Kleist-Zeit

Spielenachmittag

Samstag, 8. Februar 2014, 16 Uhr
Ort: Burg Beeskow, Konzertsaal


Unter fachkundiger Anleitung und Betreuung von Barbara Gribnitz können beliebte Spiele aus der Zeit um 1800 ausprobiert werden, darunter Brettspiele wie das "Gänsespiel", Würfelspiele wie "Glocke und Hammer" oder Kartenspiele wie Tarock und Pharo.

Eintritt: 2,50 Euro / Schüler frei
In Kooperation mit der Burg Beeskow.


Mittwochsführung – Spezial

Blick in die Kleist-Ausstellung, Foto: H. Franck, Hamburg

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 5. Februar 2014, 16 Uhr

Die monatliche öffentliche Mittwochs-Führung durch die neue ständige Ausstellung findet in regelmäßigen Abständen als Sonderführung statt. Jeweils ein Raum – und damit auch ein Themenkomplex der Ausstellung – wird genauer vorgestellt. Zu den Spezialführungen laden wir im jeweils zweiten Monat des Quartals ein, in der Regel führt die Kuratorin der Ausstellung, Barbara Gribnitz. Im Februar beginnen wir mit dem Kleists Sprache gewidmeten Raum.

Weitere Termine und Themen in diesem Jahr:
7.5. Kleists Werk, 6.8. Herkunft und Tradition, 5.11. Liebe und Bildung.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


... damit du mit Genauigkeit und Bestimmtheit davon unterrichtet wirst. / Das Wohnhaus der Familie Kleist

Das Wohnhaus der Familie Kleist, Pastell von Christoph Neubauer

Mittwoch, 22. Januar 2014, 16 Uhr

Mit Beginn des neuen Jahres laden wir in loser Folge jeweils an einem Mittwochnachmittag zu einer "halben Stunde" mit Geschichten und vertiefenden Informationen zu einzelnen Exponaten unserer neuen ständigen Ausstellung ein. Den Anfang macht Hans-Jürgen Rehfeld, ehemaliger Bibliothekar des Kleist-Museums und dem Haus als freier Mitarbeiter weiterhin eng verbunden, mit einer "halben Stunde" zur Geschichte des Geburtshauses Heinrich von Kleists. Das Titelzitat der neuen Veranstaltungsreihe stammt aus einem Brief Kleists an seine Schwester Ulrike vom 17. Februar 1807. In diesem berichtet er ihr über seine Verhaftung durch französische Truppen in Berlin und dass er "mit Gauvain und Ehrenberg, auf Befehl des Generals Clarke, nach Joux in Frankreich (über Mainz, Straßburg, und Besançon) transportirt" werde, "um daselbst bis zum Frieden aufbewahrt zu werden". Im Anschluss an die kleine Nachmittagsveranstaltung wird eine Führung durch die gesamte Ausstellung angeboten.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Michael Kohlhaas. Ein Film von Arnaud des Pallières frei nach Heinrich von Kleist

Michael Kohlhaas, Illustration von W. Fahrenbruch

Filmfrühstück

Sonntag, 19. Januar 2014, 11 Uhr

"Der Franzose Arnaud des Pallières verfilmt feinfühlig und fulminant dieses Stück deutsche Literatur, verlegt die Handlung aus dem 16.Jahrhundert von Brandenburg und Sachsen in die Cévennen, eine karge Region wie geschaffen für diese Tragödie eines aufrechten Mannes, dargestellt von einem faszinierenden Mads Mikkelsen. Ein kraftvoller Film mit starken Emotionen und einer atemberaubenden Bildsprache..." (Aus der Filmankündigung). Die FAZ sah einen selbstverliebten Film", die ZEIT findet ihn "leider misslungen", aber "immerhin Mads Mikkelsen", die Berliner Zeitung schreibt von der "Verführungskraft des Films", allerdings trügen statt der Sprache Bilder den Film.
Wir laden ein, sich eine eigene Meinung zu bilden und zu einem anschließenden Gespräch.

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro; inkl. Kaffee und Croissant
In Kooperation mit dem Kleinen Kino e.V.


Mittwochsführung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Mittwoch, 8. Januar 2014, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die neue ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein. Wegen des Jahreswechsels findet die erste Mittwochsführung im neuen Jahr erst in der zweiten Kalenderwoche statt.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro