Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo 2016


Spannend und gut vorlesen - aber wie gelingt das?

Kulturelle Bildung

Dienstag, 20. und Mittwoch, 21. Dezember 2016, 9 Uhr

In dem Workshop erfahren Kinder, wie man professionell vorliest: Wie viele Pausen muss man beim Vorlesen machen? Braucht man für das Vorlesen einen langen Atem? Sollte man seine Stimme  verstellen? Wie spricht man wörtliche Rede? Wie bereiten sich Schauspieler und Rundfunksprecher auf das Lesen eines Textes vor? Tina Kemnitz zeigt an praktischen Beispielen, wie die Art und Weise des  Vortragens die Aussage eines Textes verändern kann und wie unterhaltsam das Spiel mit Sprechmustern ist.

Eintritt: 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Weihnachtskonzert mit dem Catori-Quartett

Das Catori-Quartett; Foto: privat

Neue Hausmusik bei Kleist (4)

Sonntag, 18. Dezember 2016, 17 Uhr

Schon traditionell beschließt das Kleist-Museum das Jahresprogramm mit einem weihnachtlichen Konzert des Catori-Quartetts. Die Kammermusiker des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt
(Oder) Klaudyna Schulze-Broniewska (v), ClaudiaGeorgi (va), Thomas Georgi (vc) und Stefan Hunger (v) spielen Werke von Robert Schumann, Alexander Glasunow und Astor Piazolla. Das Konzert wird begleitet von einer Lesung weihnachtlicher Briefe und Geschichten. Bereits um 16 Uhr laden wir zum traditionellen Weihnachtscafé mit Kaffee, Tee und Gebäck ein, und am Ende des gemeinsam verbrachten 4. Advents stimmen wie immer Weihnachtslieder auf die kommenden Feiertage ein.

Eintritt: 10,- Euro / erm. 8,- Euro

Kartenvorbestellung dringend unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Weihnachten um 1800

Weihnachten um 1800; Foto: © Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 13. Dezember 2016, 17 Uhr

Das Weihnachtsfest ist in der christlich geprägten europäischen Kultur ein Höhepunkt des Jahres. Es wird von Familie zu Familie, von Region zu Region unterschiedlich gefeiert. Gleich sind ihm wohl in jeder Familie einige Traditionen, wie das Schmücken des Tannenbaumes und die Bescherung. Seit wann aber stellen wir uns zur Weihnachtszeit einen Baum auf, gab es in der Kleist-Zeit Geschenke und wie wurde Weihnachten um 1800 gefeiert? Im letzten „Salon Kleist“ des Jahres geht Grit Wellmer,  Bibliothekarin im Kleist-Museum, diesen sowie weiteren Fragen nach und erzählt in Einstimmung auf das nahende Fest bei Weihnachtsgebäck, Wintertee und Musik Geschichten rund um weihnachtliche Brauchtümer in und um Frankfurt an der Oder - ganz im Sinne der Zeit um 1800.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung sowie
Shakespeare und Kleist

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.
Im November und Dezember bieten wir parallel eine Führung durch die Sonderausstellung "Shakespeare und Kleist" an.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Till Sailer: So groß die Last. Zwölf Kapitel Paul Gerhardt

Lesung und Musik

Dienstag, 6. Dezember 2016, 19 Uhr

Paul Gerhardt (1607–1676) gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten seiner Zeit. Einige seiner Lieder zählen zu den weltweit bekanntesten deutschsprachigen Texten. Der Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“ wurde in den Fundus des Weltkulturerbes aufgenommen. Gesicherte Überlieferungen über den Dichter-Pfarrer sind dagegen spärlich. Aus zahlreichen Bruch- und Fundstücken entwirft Till Sailer in seinem Roman ein Lebensbild, das nahe an den Quellen bleibt und weit über die rein biografische Darstellung hinaus reicht. Sailer schildert zwölf Stationen aus der Vita des großen Liederdichters. Vor den Augen des Lesers entsteht das Porträt eines Menschen, der meist im Verborgenen wirkte, aber seine suggestive, liebenswerte Ausstrahlung auch ungeachtet schwerer Schicksalsschläge stets behielt. Die Lesung wird von dem Cellisten Hans-Joachim Scheitzbach musikalisch begleitet.

Eintritt: 6,- Euro / ermäßigt 4,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Tolles Buch. Die Buchempfehlungsshow mit Tina Kemnitz

Tina Kemnitz

Kulturelle Bildung

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 9 und 11 Uhr

Auch in diesem Jahr: Für jeden ist etwas dabei! Versteckte Wörter unter den Stühlen, Rätsel und Gespräche regen an zum Mitmachen. Tina Kemnitz stellt auf unterhaltsame und spielerische Weise fünf bis sieben aktuelle Kinder- bzw. Jugendbücher vor.
Und wie immer steht ab dem 1. Dezember der  Buchwunschbaum im Kleist-Museum.
Bis 15. Dezember können Kinder einen Buchwunsch an den Baum hängen, noch vor Weihnachten  werden die Gewinner gezogen und Weihnachtsbuchwünsche erfüllt.

Eintritt zur Literaturempfehlungsshow: 5,- Euro

Bücherwünsche können zu den Öffnungszeiten des Kleist-Museums an den Baum gehängt werden!


Blanche Kommerell liest Christa Wolfs Erzählung "August"

Foto: Christa Wolf © Helga Paris

Anlässlich des 5. Todestages von Christa Wolf

Mittwoch, 30. November 2016, 18 Uhr

Die letzte Erzählung Christa Wolfs war ein Geschenk für ihren Mann Gerhard Wolf, zum 60. Hochzeitstag im Jahr 2011, "ein paar beschriebene Blätter, in die viel Erinnerung eingeflossen ist, aus der Zeit, als wir uns noch nicht kannten." Christa Wolf lässt eine Gestalt aus Kindheitsmuster wiederaufleben; Lilo, ein junges Mädchen, nach dem Krieg Patientin in einem zum Krankenhaus
umfunktionierten Schloss, "die Mottenburg" genannt. Beim Abschied gibt diese ihrem kleinen
Mitpatienten mit auf den Weg: "Ich vergess Dich nicht, August". Als alter Mann erinnert sich August, nach einem mühseligen Leben, daran als eine Liebesgeschichte und dass es wenigstens damals "in seinem Leben etwas gegeben hat, was er, wenn er es ausdrücken könnte, Glück nennen würde". Die Berliner Schauspielerin und Sprecherin Blanche Kommerell liest am Vorabend von Christa Wolfs 5. Todestag diese nachgelassene Erzählung, in der "eine große Menschlichkeit und Liebe steckt."

Eintritt: 6,- Euro / ermäßigt 4,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Die Leichensteine im Kleist-Garten

Salon Kleist

Dienstag, 22. November 2016, 17 Uhr

Dunkle, spätherbstliche Friedhöfe sind gruselig? In jedem Fall sind sie Zeugen der Stadtgeschichte. Ihre Anlage ist eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden und die überkommenen Leichensteine spiegeln die Kultur einer vergangenen Zeit. Grabschriften früherer Jahrhunderte erzählten, manchmal allzu ausführlich, vom Leben und Sterben des Verblichenen: Sie rühmten seine Taten und Werke und empfahlen die Seele des Verstorbenen dem Allmächtigen, der eine glückliche Auferstehung ermöglichen sollte.
Im zehnten "Salon Kleist" laden der ehemalige Bibliothekar des Kleist-Museums, Hans-Jürgen Rehfeld, und Jürgen Barber, über viele Jahre Lehrer am heutigen Liebknecht-Gymnasium, zu einer kleinen Zeitreise zu ausgewählten "Leichensteinen" berühmter Frankfurter ein – einige davon können die Salon-Besucher mit einer Tasse heißen Tees im Garten des Kleist-Museums direkt besichtigen.

Eintritt:
5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Bundesweiter Vorlesetag

Kulturelle Bildung

Freitag, 18. November 2016

Jedes Jahr am dritten Freitag im November lesen mittlerweile über 100000 Vorleserinnen und Vorleser am Bundesweiten Vorlesetag für mehr als zwei Millionen kleine und große Zuhörer. In diesem Jahr haben neben Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums, weitere Mitarbeiterinnen des Hauses ihren Bücherschrank nach Geschichten zum Vorlesen durchsucht. In Schulen und Kindergärten in Frankfurt und Fürstenwalde lesen auch Barbara Gribnitz, Anette Handke, Doreen Stumpe und Grit Wellmer.

Der Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, STIFTUNG LESEN und DEUTSCHE BAHN STIFTUNG.


Kleist Lesen! INISEK 2016/2017

Kulturelle Bildung

Dienstag, 8. November 2016, 9.45 Uhr

INISEK ist eine Initiative, die der Verbesserung schulischer Ergebnisse sowie der Ausbildungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern aus Ober-, Förder- und Gesamtschulen dient und den Ausbau und die Verstetigung von Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Akteuren unterstützt. Zum Start des Kooperationsprojektes von Ulrich-von-Hutten-Oberschule Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum laden wir herzlich ein.

Die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

Zuhörer herzlich willkommen!

Eintritt frei!


Wie stellt man Biographien aus?
Teil 2: Der authentische Ort !?

Tagung der KGO in Zusammenarbeit mit der KNK

Montag, 7. November 2016, 11 bis 18 Uhr

Das Kleist-Museum lädt zum diesjährigen wissenschaftlichen Kolloquium der Kulturellen Gedächtnisorte in Zusammenarbeit mit der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen ein. Während Teil I sich 2015 unter dem Titel "Weder Langeweile noch 'Event'" mit zeitgemäßen Strategien zur Präsentation von Lebensläufen im musealen Kontext befasste, diskutieren KuratorInnen und WissenschaftlerInnen diesmal Möglichkeiten und Risiken des "authentischen Orts". Über das Konzept der "Personengedenkstätte" hinaus, dessen Funktion für das 21. Jahrhundert auf dem Kolloquium kritisch hinterfragt werden soll, geht es um die Wechselwirkungen von Biographie, historischer Lokalität und Präsentation. Wie kann man die Historizität eines Ortes – oder aber die Abwesenheit des Authentischen – nutzbar machen für die Auseinandersetzung mit Leben und Werk? Welche Präsentationsformen und welche Bezugnahmen auf den Ort erlauben die nötige Distanz bzw. eine zeitgemäße Sicht auf den/die Auszustellenden? Welchen – dokumentarischen oder erzählerischen – Wert hat das sogenannte Authentische? Wie authentisch kann ein Lebensort sein, der von der
Geschichte oder musealen Nutzung mehrfach überformt wurde? Wie geht man mit Erwartungen von Touristen, TouristikerInnen und Lokalpolitikern, wie mit Forderungen nach Wiederbelebung oder Wiederaufbau von Wohnhäusern, Gedenktürmen u. ä. um. Gibt es einen Widerspruch zwischen musealem Anspruch und Publikumserwartung bzw. lokalpolitischen Wünschen? Und (wie) kann man die Erinnerungskultur vergangener Epochen nutzbar machen für eine aktuelle Ausstellung?

Die Tagung ist öffentlich, Zuhörer sind herzlich willkommen!

Eintritt frei!

Den Einladungsflyer und das Programm finden Sie hier

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung sowie
Shakespeare und Kleist

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 2. November 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.
Im November und Dezember bieten wir parallel eine Führung durch die Sonderausstellung "Shakespeare und Kleist" an.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Mit einer Koppel junger Pferde...

Kulturelle Bildung - Kalenderpräsentation

Dienstag, 1. November 2016, 11 Uhr

Die Projektgruppe der Prinz-von-Homburg Schule Neustadt (Dosse) stellt im Kleist-Museum die Kalenderblätter zu Kleists Michael Kohlhaas vor. Die Schülerinnen und Schüler sprechen über
den Entstehungsprozess und präsentieren ihre Blätter, die sie in Aquatinta-Technik fertigten. 

Das Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Eintritt frei!


Schlag nach bei Shakespeare … und lies weiter bei Kleist!

Fälscher gesucht!Foto: © Kleist-Museum

Offene Werkstatt

Dienstag, 11. Oktober 2016, 11 - 18 Uhr
Mittwoch, 12. Oktober 2016, 10 - 18 Uhr
Donnerstag, 13. Oktober 2016, 10 - 18 Uhr
Freitag, 14. Oktober 2016, 10 - 12 Uhr
In den Herbstferien dienstags bis freitags 12 bis 16 Uhr

 

Bühnenbildmodelle, Kostüm- und Inszenierungsfotos, Theatermitschnitte, Übersetzungsvergleiche, Handschriften … die Sonderausstellung zu Kleist und Shakespeare inspiriert zum Weiterlesen, hören, sehen und vielleicht auch dazu, selbst zur Feder, zum Stift, zum Pinsel zu greifen. In mehreren Stationen lädt die offene Werkstatt dazu ein, sich individuell intensiver mit einzelnen Aspekten der Ausstellung zu beschäftigen, Anregungen künstlerisch zu verarbeiten, Texte, Bilder, kleine Installationen herzustellen oder die anderer Gäste zu bewundern.

Am Dienstag laden wir um 11 Uhr zur Eröffnung der Werkstatt ein, bereits 10 Uhr findet eine Kuratorinnenführung statt, die Inspirationen wecken wird.
Um am Freitag fällt um 13 Uhr der letzte Vorhang, noch bis 12 Uhr ist Gelegenheit, eigene Kreationen zur Werkstattausstellung beizusteuern.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro (inklusive Ausstellungsbesuch)

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


Lange Filmnacht zur Reformation

Martin Luther, Stich von J. F. Bolt
Foto: © Kleist-Museum

Martin Luther (DDR 1983), Teil 2 und 5

Freitag, 28. Oktober 2016, 19 Uhr

Film, kurze Einführungsvorträge, Gespräche und Musik: Im Vorfeld der Jubiläumsfeierlichkeiten zum Luther-Jahr 2017 laden ein: Stadt Frankfurt (Oder)/Eigenbetrieb Kulturbetriebe
Frankfurt (Oder) und die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus in Kooperation mit dem Kleinen Kino e.V. und dem Kleist-Museum.

Den Informations-Flyer rund um das Reformationswochenende 2016 in Frankfurt (Oder) finden Sie hier

Eintritt frei!

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de.


Othello

Filmfrühstück

Sonntag, 16. Oktober 2016, 11 Uhr

Gespenstisch langsam bewegt sich ein Leichenzug. Während Othello und Desdemona aufgebahrt zu ihrem Grab getragen werden, wird ein Mann in einen Käfig gesperrt und an einer Mauer hochgezogen. Das furchteinflößende Szenario markiert das Ende einer Kette von tragischen Ereignissen …
Vier Jahre hat der legendäre Kinogigant Orson Welles an dieser Verfilmung von Shakespeares Klassiker um Liebe, Intrige, Eifersucht, Verdächtigungen, Verrat und Raserei gearbeitet. Er adaptierte das Drehbuch, führte Regie, spielte die Titelrolle und produzierte den Film auch selbst. 1952 wurde der Film zum Abschluss des Wettbewerbs in Cannes gezeigt und errang die "Goldene Palme".
"Der Film kam erstmals 1955 in die deutschen Kinos; die 1991 in England rekonstruierte, musikalisch bearbeitete Fassung ermöglicht die faszinierende Wiederbegegnung mit einem Klassiker: Welles verdichtet die Geschichte zu einem expressionistischen Licht- und Schattenspiel um den archaischen Kampf von Gut und Böse." (Lexikon des Internationalen Films)

Regie und Titelrolle: Orson Welles (1952)

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro / Festivalpass 5,- Euro (inklusive Kaffee und Croissant)

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?

Kuratorinnenführung

Sonntag, 16. Oktober 2016, 10 Uhr

Eintritt: Museumseintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro; Teilnahme an der Führung frei!

Eine Ausstellung des Kleist-Museums zu den Kleist-Festtagen 2016


Hans Dieter Schütt liest aus der gemeinsam mit Dieter Mann verfassten Autobiographie „Schöne Vorstellung“.

Aufbau Verlag; ZERO Werbeagentur, München, unter Verwendung eines Motivs der Agentur Gerlind Klemens; www.klemensfotografie.de

Achtung: Dieter Mann muss aus gesundheitlichen Gründen absagen!

Mit Einspielungen von historischen Audio-Aufnahmen: Dieter Mann und Eberhard Esche in „Der Bürger als Edelmann“ im Deutschen Theater Berlin.  

Samstag, 15. Oktober 2016, 19 Uhr

Weit über vierzig Jahre war Dieter Mann prägender Schauspieler am Deutschen Theater Berlin, von 1984 bis 1991 auch Intendant des legendären Hauses. Er war Plenzdorfs Wibeau, Lessings Tempelherr, Goethes Clavigo, Shakespeares Ariel, Hauptmanns Wehrhahn, Botho Strauß‘ Odysseus – und, und, und. In Manns Leben gingen Lust und Last eine zerrende Balance ein: der Arbeiter als Künstler und der Künstler als Arbeiter. Der Berliner, ein Acht-Klassen-Schüler, hatte Dreher gelernt, ging zur Arbeiter-und-Bauern-Fakultät und eroberte Bühnen ebenso wie Leinwände. Dieter Mann erinnert sich an seine Theaterarbeit, an Begegnungen mit großen Kollegen, an Kollisionen, etwa mit der Zensur, an Erfolge und Misserfolge.
In seinen Gesprächen mit Hans-Dieter Schütt lässt Dieter Mann ein halbes Jahrhundert Theatergeschichte Revue passieren – hochintelligent, unterhaltsam und beglückend.

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro / Festivalpass 5,- Euro (reduzierte Eintrittspreise!)

Karten werden an der Kasse des Kleist-Museums zurückgenommen bzw. sehr gern umgetauscht!

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?

Kuratorinnenführung

Freitag, 14. Oktober 2016, 13 Uhr

Eintritt: Museumseintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro; Teilnahme an der Führung frei!

Eine Ausstellung des Kleist-Museums zu den Kleist-Festtagen 2016


Franziska Ritter liest "Die Verlobung in St. Domingo"

Foto: Franziska Ritter, privat

Lesung

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 19 Uhr

Misstrauen ist ein zentrales Element in Heinrich von Kleists Werk. In seiner Erzählung Die Verlobung in St. Domingo führen Lüge und Intrige auf der einen Seite und mangelndes Vertrauen auf der anderen zur Katastrophe.
Die Berliner Regisseurin und Theaterschauspielerin Franziska Ritter, langjähriges Ensemblemitglied am Theater an der Parkaue, liest Kleists Erzählung, deren Entstehung sich möglicherweise seiner  Gefangenschaft 1807 auf dem Fort de Joux in Frankreich verdankt. Ebendort war 1804 der ehemalige schwarze Sklave und Führer der haitianischen Erhebung von 1791, Toussaint l‘Ouverture, gestorben, dessen Lebensgeschichte vielleicht Anregung für Kleists Schreiben war.
Die Novelle erschien unter dem Titel Die Verlobung erstmals im Frühjahr 1811 in Fortsetzungen in der Berliner Zeitschrift Der Freimüthige und wurde ohne Überarbeitung, aber mit erweitertem Titel im zweiten Band der Kleistschen Erzählungen 1811 abgedruckt. Als "ein Prachtstück von Erzählkunst" bezeichnete Thomas Mann die Verlobung und schrieb 1954 im Vorwort zu einer amerikanischen Ausgabe: "Es geht tumultös, immer lebensgefährlich und schließlich mörderisch und selbstmörderisch zu […] diese Geschichte einer nicht bestandenen Vertrauensprüfung ist tragisch ergreifend".

Eintritt: 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro / Festivalpass 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


Der deutsche Shakespeare?

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 15.30 Uhr

Nach einem Rundgang durch die Sonderausstellung "Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?" laden wir zu einem vertiefenden Seminar ein. Gemeinsam mit der Museumspädagogin Christina Dalchau gibt die Kuratorin Barbara Gribnitz praktikable Anregungen zur Einbindung der Exposition in den Deutsch- und Englischunterricht. Diskutiert wird u. a. über Shakespeare als "dritten Klassiker der deutschen Literatur" und Problemfelder der Übersetzungen.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem LISUM statt und wird für Deutsch- und Englischlehrer angeboten.

Eintritt frei!

Anmeldung per E-Mail notwendig: Christina Dalchau, E-Mail: dalchau@kleist-museum.de

LISUM Nr.: 16F400901


Die Familie Schroffenstein – Kleists erstes Drama

Die Familie Schroffenstein; Foto: Kleist-Museum

Werkeinführung im Kleist-Salon

Dienstag, 11. Oktober 2016, 17 Uhr

In einem "Extra-Salon" lädt Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum und Kuratorin der Ausstellung zu Kleist und Shakespeare ein, Kleists erstes Drama näher kennenzulernen. Was sind die zentralen Konflikte? Wer sind die Protagonisten? Was meinte Kleist zu seinem "Erstling" und wie urteilte die zeitgenössische Kritik? Und was verbindet die Familie Schroffenstein mit den Familien Montague und Capulet? Die Salonbesucherinnen und -besucher sind bestens vorbereitet für die abendliche Theatervorstellung im Kleist-Forum.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?

Kuratorinnenführung

Dienstag, 11. Oktober 2016, 10 und 16 Uhr

Eintritt: Museumseintritt 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro; Teilnahme an der Führung frei!

Eine Ausstellung des Kleist-Museums zu den Kleist-Festtagen 2016


Romeo und Julia

Film am Mittag

Sonntag, 9. Oktober 2016, 13 Uhr

Shakespeares unsterbliches Liebesdrama in einer meisterlichen Verfilmung. Dem ausgewiesenen Theater- und Opernspezialisten Franco Zeffirelli gelang 1968 ein Coup: Publikum und Kritik waren gleichermaßen hingerissen von seiner filmischen Umsetzung des Shakespearschen Dramas. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte das Spiel der erst 16 und 17 Jahre alten Hauptdarsteller: Olivia Hussey und Leonard Whiting hauchten mit ihrem glänzenden Spiel dem Theaterklassiker ganz neues Leben ein. Das Lexikon des Internationalen Films urteilte: "Shakespeares Bühnenwerk in einer Filmfassung, die das Liebesdrama und seine tragische Einbettung in die alte Familienfehde kraftvoll und modern interpretiert und die Szenerie in schauprächtige Bildkompositionen auffächert."

Regie: Franco Zeffirelli (1968)

Eintritt: 6,- Euro / ermäßigt 4,- Euro / Festivalpass 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


"Geselliges Vergnügen, munteres Gespräch muß einem Festmahl Würze geben."
(Macbeth III,8)

Mittagsimbiss

Sonntag, 9. Oktober 2016, 12 Uhr

Zur Stärkung zwischen Vernissage und Film am Mittag laden wir zu einem kleinen Mittagsimbiss ein, der durch die angeregten Gespräche und die vergnügte Geselligkeit zu einem Festmahl werden wird, sind doch die Gastgeber aufmerksamer als Shakespeares Titelheld und beherzigen die Mahnung der Lady Macbeth:
"Das reichste Mahl ist freudenleer, wenn nicht
Des Wirthes Zuspruch und Geschäftigkeit
Den Gästen zeigt, daß sie willkommen sind.
Satt essen kann ein Jeglicher zu Hause; Geselliges Vergnügen, munteres
Gespräch muß einem Festmahl Würze geben."

Eintritt: 7,- Euro / Kinder von 8 bis 14 Jahren 5,- Euro / Kinder bis 7 Jahre frei / Festivalpass 4,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?

August Wilhelm Schlegel: Hamlet
Manuskript der Übersetzung, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

Vernissage

Sonntag, 9. Oktober 2016, 11 Uhr

"unser Nachahmer Shakespear's" nannte ein Rezensent des Dramas Die Familie Schroffenstein den Verfasser Heinrich von Kleist. Imitierte Kleist Shakespeare? War Shakespeare das Original und Kleist dessen Kopie? Aber woran erkennen wir Original und Kopie eigentlich? An Hand dieser Fragen beleuchtet die Ausstellung das fast vergessene Verhältnis zwischen diesen beiden Klassikern der Weltliteratur und stellt wertvolle Originale – in materieller Hinsicht: Unikate – und Kopien verschiedener Reproduktionsstufen gegenüber.

Auf den ersten Blick übernimmt, um nicht zu sagen: 'klaut', Kleists Die Familie Schroffenstein die Thematik der Shakespeare-Tragödie Romeo und Julia: Die Kinder verfeindeter Familien lieben sich, erst ihr Tod versöhnt die Eltern. Doch radikalisiert Kleist diese Konstellation dergestalt, dass ein ebenso originales Werk entsteht. Die Unterschiede treten nicht zuletzt auf der Bühne hervor – dies dokumentieren in der Ausstellung Bühnenbildmodelle, Szenenphotos und Mitschnitte ausgewählter Inszenierungen.

Dass Kleist auch andere Shakespeare-Dramen kannte, beweisen Zitate und Anspielungen in seinen Briefen; am häufigsten berief er sich in einer Art Geistesverwandtschaft auf Hamlet. Aller Wahrscheinlichkeit nach las Kleist Shakespeare nicht im Original, sondern in einer deutschen Übersetzung; seine Wortwahl deutet auf die in Blankverse gesetzte Übertragung August Wilhelm Schlegels. Die Ausstellung konfrontiert Kleists Briefzitate – im Original – mit den entsprechenden Passagen der Übersetzungen, die Schlegel als "Kopien" bezeichnete.

In Kleists fiktionalen Werken tauchte der Name Shakespeare ebenfalls auf und zwar als bewunderte, aber auch zu hinterfragende Autorität. Ein eindrucksvolles Beispiel liefert das Epigramm Der Bewunderer des Shakespear.

            Narr, du prahlst, ich befried'ge Dich nicht! Am Mindervollkommenen

                        Sich erfreuen, zeigt Geist, nicht am Vortrefflichen, an! (Phöbus, 6. Stück)

 
Die über Schlegel vermittelte Beziehung zwischen Shakespeare und Kleist präsentiert sich in der Ausstellung als ein interaktives Spiel zwischen Original und Kopie oder Genie und Nachahmer.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz

Eintritt zur Vernissage frei!

Eine Ausstellung des Kleist-Museums zu den Kleist-Festtagen 2016


Genie oder nicht Genie …
Kleist und die Shakespeare-Rezeption um 1800

5. Wissenschaftliches Kolloquium für NachwuchswissenschaftlerInnen

Freitag, 7. Oktober 2016, 10 Uhr

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen der Begriff des Genies und die mit ihm verbundenen Konzepte von Autorschaft sowie Bezüge und Anspielungen auf Shakespeare in Kleists Werk.
Spätestens seit Mitte des 18. Jahrhunderts galt Shakespeare als Inkarnation eines Genies, das allein aus sich selbst heraus, autonom, ohne Regeln und auf der Grundlage seiner eigensten, "natürlichen" Vermögen schafft. Shakespeare wurde damit der Referenzpunkt der deutschsprachigen Schriftsteller um 1800.
Dies gilt auch und gerade für Heinrich von Kleist. Kleist bezieht sich in seinen Briefen und Werken mehrfach auf Shakespeare und wird von Dritten immer wieder mit Shakespeare verglichen. So kann die Beschäftigung mit Kleist zu einem Teil der Shakespeare-Rezeption um 1800 werden. Diesen Zusammenhängen möchte das Kolloquium nachgehen.

Zuhörer sind herzlich willkommen!

Das Programm finden Sie hier

Tagungsleitung:
Prof. Dr. Anne Fleig (FU Berlin)
Dr. Barbara Gribnitz (Kleist-Museum)

Eintritt frei!

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.

Eine Veranstaltung zu den Kleist-Festtagen 2016


Kleist-Festtage 2016

Das vollständige Programm finden Sie hier


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


August Wilhelm Iffland: Menschendarsteller und Theaterpapst

August Wilhelm Iffland; Foto: © Kleist-Museum

Salon Kleist

Dienstag, 4. Oktober 2016, 17 Uhr

Die schillernde Persönlichkeit Ifflands (1759-1814) bestimmte um 1800 die Theaterszene Berlins. Er war ein grandioser Schauspieler, der sich vor allem um eine natürliche Darstellung bemühte, und er war als Intendant des Königlichen Nationaltheaters Berlin „der wichtigste Kulturbeamte Preußens“ (Jens Bisky). Als solchem kam ihm u.a. Heinrich von Kleist in die Quere.

Im neunten Salon Kleist plaudert Barbara Gribnitz bei Tee und Gebäck über Gerüchte, Skandale und Spielpläne.

Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Schlesische Reisen

Kulturzug nach Wrocław/Breslau

Samstag, 24. September, ganztags

Wrocław ist europäische Kulturhauptstadt 2016. An allen Samstagen und Sonntagen bis einschließlich 25. September fährt ein Kulturzug von Berlin in die südwestpolnische Großstadt und zurück, und viele Berliner, Brandenburger aber auch weitgereiste Gäste machen sich auf den Weg. Das Kleist-Museum stellt sich im Kulturzug mit einer kurzweiligen Lesung von Texten früherer "Schlesienreisender" vor: Hannah Lotte Lund und Anette Handke folgen den Spuren von Heinrich von Kleist, Rahel Varnhagen, Prinz Wilhelm von Preußen und anderen.

Nähere Informationen zum Kulturzug: www.vbb.de/kulturzug und www.breslau.berlin/kulturzug


Brandenburger ART 2017

Vernissage und Kalenderpremiere

Donnerstag, 22. September 2016, 18 Uhr

Begrüßung: Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums
Grußwort: Frank Mangelsdorff, Chefredakteur der MOZ
Einführung: Peter Liebers, Kurator

Eintritt frei!

Mit freundlicher Unterstützung der IHK Ostbrandenburg
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Peter Schlemihl. Die Geschichte eines Buches

Vernissage

Mittwoch, 21. September 2016, 16 Uhr, Prenzlau

Zur Vernissage laden die Veranstalter, die Stadtbibliothek Prenzlau und das Kleist-Museum in Zusammenarbeit mit dem Kunersdorfer Musenhof sowie der Chamisso-Gesellschaft, in die Lesebühne der Stadtbibliothek ein.

Ort: Stadtbibliothek Prenzlau im Dominikanerkloster, Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau

Eintritt frei!


Finissage und Filmfrühstück
„Der nackte Mann auf dem Sportplatz“

Begleitprogramm zur Ausstellung „Verse und Steine. Der Bildhauer Werner Stötzer“

Sonntag, 18. September 2016, 11 Uhr

Zur Finissage der Stötzer-Ausstellung laden wir zu einem Filmfrühstück ein. 1974 entstand der DEFA-Film „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“ unter der Regie von Konrad Wolf, das Drehbuch schrieb Wolfgang Kohlhaase. Werner Stötzer, der in dem Film über einen Bildhauer, dargestellt von Kurt Böwe, einen Bürgermeister spielte, schrieb später: „Kohlhaase und Wolf schlachteten mich gewissermaßen aus. Und ich ließ mich gerne ausschlachten. […] So wurde ein Film gemacht und ich hatte die Freude, Freunde spielen zu sehen, ihre Einfälle überraschten mich und machten mich sprachlos.“ Der Film ist bis in die kleinsten Rollen mit ausgezeichneten, unvergessenen Schauspielern besetzt.

Eintritt zum Rundgang durch die Ausstellung frei!
Eintritt zum Filmfrühstück inkl. Kaffee und Croissant: 8,- Euro / erm. 6,- Euro.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder
E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Abiturprüfung 2017 / Kommunikation

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 14. September 2016, 15 Uhr

Ausgehend vom Prüfungsschwerpunkt "Kommunikation" stellt Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, Kommunikationsmodelle in pragmatischen und literarischen Texten Kleists und anderer Autoren zur Diskussion. Ausgewählte Texte werden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem LISUM statt.

Anmeldung erforderlich: Christina Dalchau, E-Mail: dalchau@kleist-museum.de

LISUM Nr.: 16F300101


Handschriften, Journale, Kunstdrucke - Blick in die Papier-Restaurierungswerkstatt

Salon Kleist

Dienstag, 13. September 2016, 17 Uhr

Der achte "Salon Kleist" lädt dazu ein, einen Blick in die Werkstatt einer Papierrestauratorin zu werfen. Anika Knop, selbstständige Diplom-Restauratorin, hat in den vergangenen Monaten eine der sehr seltenen und wertvollen Kleist-Handschriften, drei kostbare Phöbus-Journale und mehrere Kunstdrucke restauriert. Seit Juli befinden sich die Sammlungsstücke wieder im Kleist-Museum. Im Salon erzählt die "Papierfrau", warum Papiere auch baden gehen müssen, welch großes Problem "Tintenfraß" für historische Handschriften darstellt und wie man mit Rissen und Abrissen umgeht.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder
E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Buchpremiere: Mit den Jahren ist so etwas wie ein Märker aus mir geworden. Werner Stötzer in Altlangsow/Oderbruch

Kurze Nacht der Museen

Freitag, 9. September 2016,
17.45 Uhr

Karl Hagen-Stötzer, Werner Stötzers 1978 geborener Sohn, begibt sich an den Ort seiner Kindheit und zeichnet das Leben seines Vaters am Rande des Oderbruchs nach. Die Buchpräsentation findet im Rahmen der Ausstellung Verse und Steine. Der Bildhauer Werner Stötzer statt und ergänzt aus sehr persönlicher Sicht das Bild des aus Thüringen stammenden Brandenburgers, der von 1980 bis zu seinem Tod 2010 mit seiner Frau, der Bildhauerin Sylvia Hagen, in einem ehemaligen Pfarrhaus in Altlangsow bei Seelow lebte. Die Herausgeber Wolfgang de Bruyn und Anette Handke stellen im Gespräch mit dem Autor Karl Hagen-Stötzer das 59. Frankfurter Buntbuch vor.

Eintritt frei!

Die Buchpremiere beginnt um 17.45Uhr, die Ausstellungen des Museums sind zur "Kurzen Nacht" bis 23 Uhr geöffnet.
Um 23 Uhr laden wir gemeinsam mit allen Veranstaltern zum Ausklang der Museumsnacht in den Garten des Kleist-Museums ein.

www.museumsnacht-frankfurt-oder.de


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 7. September 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Kulturpreis 2016 der LOSCON-Kulturstiftung

Preisverleihung

Samstag, 27. August 2016, 15 Uhr

Winfried Bellgardt erhält den Kulturpreis 2016 für seine Verdienste als ehrenamtlicher Galerist der
Galerie B des Frankfurter Kunstvereins. Früher am Gymnasium in Frankfurt (Oder), nunmehr in Eisenhüttenstadt als Kunsterzieher tätig, hat Winfried Bellgart sowohl den Kunstverein als auch die
Galerie B gegen alle Auflösungserscheinungen am Leben erhalten. Als die Finanzierung durch die öffentliche Hand wegbrach, hat er mit "artist in residence" eine tragfähige Idee entwickelt. Dass er jede Ausstellung mit einer Laudatio eröffnet, gehört inzwischen zu den Selbstverständlichkeiten dieses kunstpolitisch engagierten Mannes. Bereits zu dritten Mal wird die in diesem Jahr als Kulturpreis dotierte Ehrung von der LOSCON-Kulturstiftung für Ostbrandenburg im Kleist-Museum veranstaltet.

Eintritt frei!


Von Maultieren und Musen – Reisen in der Kleist-Zeit

J.C.Reinhart: Schiller, auf einem Esel reitend, Radierung, 1785/87
Foto: wikicommons/gemeinfrei

Salon Kleist

Dienstag, 23. August 2016, 17 Uhr

Grand Tour und Badereise? Achsenbruch, Wegelagerer, Märkischer Sand! Reisen um 1800 war ein Abenteuer der besonderen Art, immer strapaziös und selten ohne Risiko. Warum dennoch so viele Menschen um 1800 sich auf den Weg machten, besonders die Frauen im vielfachen Sinne Grenzen überschritten und welche Philosophie des Reisens sie entwickelten, davon erzählt die Historikerin und Germanistin Hannah Lotte Lund, ab/seit 15. August dieses Jahres Direktorin des Kleist-Musuems und regelmäßigen Salon-Gästen schon aus dem Eröffnungssalon vom Februar bekannt.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Amour fou.
Ein Film von Jessica Hausner

Flyer zur Deutschland-Premiere
© Neue Visionen Filmverleih

Filmfrühstück

Sonntag, 14. August 2016, 11 Uhr

"Berlin, zur Zeit der Romantik. Der Dichter Heinrich hat den Wunsch, durch die Liebe den unausweichlichen Tod zu überwinden: seine ihm nahe stehende Cousine Marie lässt sich aber partout nicht davon überzeugen, zu zweit dem übermächtigen Schicksal entgegenzutreten, und gemeinsam mit Heinrich den eigenen Tod zu bestimmen. Doch die junge Ehefrau eines Bekannten, Henriette – als sie erfährt, dass sie sterbenskrank sei – findet gefallen an dem Angebot. Eine 'romantische Komödie' frei inspiriert durch den Suizid des Dichters Heinrich von Kleist, 1811." – So weit ein Eigenwerbetext zu Jessica Hausners Kleist-Film, der im Januar 2015 hier in der Kleist-Stadt, im Kleist Forum, Deutschland-Premiere feierte und von der Presse durchaus kontrovers beurteilt wurde. "Großartiges Spiel der Projektionen" schrieb Der Spiegel; "mutwillig und lieblos" seien die letzten Stunden ausgemalt und der Film gescheitert, auch wenn "die Interieurs... zuweilen richtig kleine Kunstwerke" seien, meinte die F.A.Z. Fast einhellig wurde das großartige Ensemble gewürdigt, und schon allein das Spiel von Christian Friedel, Stephan Grossmann, Sandra Hüller und Birte Schnöinck darf sich kein Filmliebhaber entgehen lassen!

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro; inkl. Kaffee und Croissant

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de dringend empfohlen.


Verse und Steine.
Christian Steyer liest Texte von, über und an Werner Stötzer

Christian Steyer, Foto: Guenter Linke

Lesung und Gespräch

Donnerstag, 4. August 2016, 19 Uhr

Im Begleitprogramm zur gleichnamigen Ausstellung wollen wir der engen Beziehung, die Werner Stötzer lebenslang sowohl zur Literatur als auch zum eigenen Schreiben hatte, Raum geben. Der Bildhauer Stötzer war auch ein prägnanter Erzähler. Der Berliner Schauspieler und Musiker Christian Steyer, seit mehr als vier Jahrzehnten sowohl durch zahlreiche Film- und Fernsehrollen als auch in jüngerer Zeit insbesondere als Sprecher der populären MDR-Serie "Elefant, Tiger
& Co." weithin bekannt, liest aus Werner Stötzers 2006 erschienenem Band Gedanken und Motive und dem von Inge Zimmermann im Auftrag der Akademie der Künste herausgegebenen Akademiefenster Werner Stötzer.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 3. August 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Gärten in der Literatur

Salon Kleist

Dienstag, 26. Juli 2016, 17 Uhr

"Sehnsüchte schafft man sich am sichersten dadurch vom Halse, dass man sie sich erfüllt." Unter dieser Prämisse erzählt Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums, im Juli-Salon von der Sehnsucht nach Abgeschiedenheit und Glück, die Autoren immer wieder aufs Land gelockt hat: Hoffnung aber auch herbe Enttäuschungen sind dabei oftmals dokumentiert worden. Mit viel Glück, wenn der Rhythmus des Gärtnerns den des Schreibens ordnete und bestimmte, entstand daraus Dichtung. Der märkische "Sand-Poet" Schmidt von Werneuchen, die Tochter Friedrich Wilhelm August von Briests, Caroline Fouqué, kommen bei dieser Betrachtung über das Gesamtkunstwerk Garten ebenfalls genauso zu Wort wie der Amerikaner Henry David Thoreau und die Engländerin Vita Sackville-West.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Abiturprüfung im Fach Deutsch 2017
Schwerpunkt: Literatur im 19. Jahrhundert | 3. Kurshalbjahr

Lehrerfortbildung

Montag, 18. Juli 2016, 13.30 Uhr
Marie-Curie-Gymnasium Ludwigsfelde

Ausgehend vom Prüfungsschwerpunkt „Naturalismus“ stellt Herr Stefan Rohlfs, Leiter des Gerhart Hauptmann Museums Erkner, den Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann vor.

Im Zentrum der Fortbildung stehen biografische Episoden, Sammlungsgegenstände des Museums und Hauptmanns Drama Vor Sonnenaufgang.

Ausgewählte Texte wurden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt.

LISUM Nr.: 15F301402


Wolfgang Barthel: Kleist – DDR

Buchvorstellung und Gespräch

Donnerstag, 14. Juli 2016, 18 Uhr

Im Herbst 2014 erschien beim Kleist-Archiv Sembdner in Heilbronn mit oben genannter Bibliographie ein Standardwerk zur Wirkungsgeschichte
Heinrich von Kleists, mit dem der Germanist
Wolfgang Barthel nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben faktisch im Alleingang eine Forschungslücke schloss, der sich die institutionalisierte Germanistik unbegreiflicherweise nicht annahm. Barthels über 30-jährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte in Frankfurt (Oder) und seine Akribie, Beharrlichkeit und Klugheit waren die  Voraussetzungen für sein Alterswerk, das soeben in 2., von ihm selbst durchgesehener Auflage erschien. Bernd Leistner, emeritierter Professor für Deutsche Literatur der Neuzeit, schrieb über diese Bibliographie: "Das Verdienst des Bandes ist nicht hoch genug zu würdigen. Und mit Gewinn wird ihn nicht nur der Kleist-Spezialist nutzen können. Er gehört in den Handapparat eines jeden, der über die Kultur- und Literaturgeschichte der DDR nicht nur klischiert zu arbeiten strebt." Im Kleist-Museum stellt Bernd Leistner den Band im Gespräch vor.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Abiturprüfung im Fach Deutsch 2017
Schwerpunkt: Literatur im 19. Jahrhundert | 3. Kurshalbjahr

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 13. Juli 2016, 15 Uhr
Kleist-Museum

Ausgehend vom Prüfungsschwerpunkt „Naturalismus“ stellt Herr Stefan Rohlfs, Leiter des Gerhart Hauptmann Museums Erkner, den Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann vor.

Im Zentrum der Fortbildung stehen biografische Episoden, Sammlungsgegenstände des Museums und Hauptmanns Drama Vor Sonnenaufgang.

Ausgewählte Texte werden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt.

LISUM Nr.: 15F301401


Movement. Ein Programm, das bewegt!

Movement-Projektgruppe der EUV

Hansestadtfest „Bunter Hering“

8. bis 10. Juli 2016, Garten des Kleist-Museums

Die Studierenden der Europa-Universität Viadrina laden anlässlich des 25. Gründungsjubiläums der Universität zu einem bunten Kulturfest ein.
Dem Publikum wird ein mitreißendes Bühnenprogramm mit Konzerten, Beatbox-Musical, Drum-Session, Improvisationstheater, Lesungen, Kinderprogramm und vielen anderen Darbietungen im Garten des Kleist-Museums präsentiert. (Text: Projektgruppe)

Pressemitteilung

www.bunterhering.de

Eintritt frei!

Ein Kooperationsprojekt von Europa-Universität Viadrina, Stadt Frankfurt (Oder) und Kleist-Museum
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Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 6. Juli 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Sommerfest im Kleist-Museum

Motiv für Einladungskarten und Plakate: fotolia.com © MK-Photo

Mit nichts als der Musik beschäftigen…              

 Freitag, 1. Juli 2016, 18 bis 22 Uhr

Wir laden zum Sommerfest in den Garten des Kleist-Museums ein.

In unserem Sommerfestprogramm wollen wir Sie "mit nichts als der Musik beschäftigen", wie es sich Heinrich von Kleist sich im Frühjahr 1811 wünschte – "ein recht heitrer Genuß des Lebens" wird somit den Abend bestimmen.

Musik: Deutsch-polnischer Jazz zwischen Swing, Blues, Funk und Weltmusik mit Jacek Fałdyna, Søren Gundermann und Hermann Naehring sowie Marimba und Percussion mit Ingo Reddemann und Vincent Vogel, ModernNotionDuo.

Der langjährige Direktor des Kleist-Museums, Wolfgang de Bruyn, wird an diesem Tag in den Ruhestand verabschiedet und die designierte Direktorin, Hannah Lotte Lund, stellt sich vor – wir freuen uns auf viele gute Gespräche bei Wein und Bier, einem kleinen Imbiss und vor allem wunderbarer Musik.      

Anmeldung bis 28.6.2016 per Mail: info@kleist-museum.de, Telefon: 0335 387 22 10 oder
Fax: 0335 387 22 190.

Eintritt frei!

Wir danken der Frankfurter Brauhaus GmbH sowie der Bäckerei & Konditorei Baumgärtel für die Unterstützung.


Manfred Stolpe zu Gast bei den „Gesprächen am Kamin“

Buchcover, Foto: vbb - Verlag für Berlin-Brandenburg

Freitag, 24. Juni, 17 Uhr
Barocksaal des Gutshauses Sieversdorf

In der gemeinsamen Gesprächsreihe von Kleist-Museum und Gut Sieversdorf ist Manfred Stolpe, erster Ministerpräsident des Landes Brandenburg, zu Gast.

Manfred Stolpe spricht über das Buch „Von Pommern nach Potsdam. Ein Leben im Gespräch“, das anlässlich seines 80. Geburtstages am 16. Mai im Verlag für Berlin-Brandenburg erschienen ist.

Der rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein und der Filmproduzent Jost-Arend Bösenberg interviewten Manfred Stolpe im Frühjahr 2016 – es entstand ein sensibles Porträt: In großer Offenheit erzählt Stolpe von seiner Kindheit in Pommern und seiner Arbeit als Jurist in der evangelischen Kirche der DDR. Er spricht über sein besonderes Verhältnis zu Regine Hildebrandt, schildert, wie er den politischen Umbruch 1989 erlebt hat, und beschreibt, wie er als Ministerpräsident das neugegründete Land Brandenburg mehr als ein Jahrzehnt lang führte, bis er im Jahre 2002 Bundesverkehrsminister wurde.

Das Buch geht in seiner Ausführlichkeit über die filmische Dokumentation hinaus und zeigt überdies bislang unveröffentlichte Fotos aus Stolpes Privatarchiv.

André Förster, Inhaber des Verlages für Berlin-Brandenburg, wird Lesung und Gespräch mit Manfred Stolpe moderieren.

Wegen des begrenzten Platzangebotes bitten wir um Platzreservierung unter info@kleist-museum.de oder telefonisch unter 0335 – 387 22 10.

Ort: Barocksaal des Gutshauses Sieversdorf / 15236 Jacobsdorf, OT Sieversdorf


Das unbedingte Institut

5. Institutstag der Deutschen und Niederländischen Philologie

Donnerstag, 23. Juni 2016

Dr. Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kleist-Museums, nimmt am 5. Institutstag der Deutschen und Niederländischen Philologie, FU-Berlin teil.

Flyer


"Holger, die Waldfee" Poetry-Slam-Workshop

Lars Ruppel im Kleist-Museum

Kulturelle Bildung

Dienstag, 21. Juni 2016, 8, 10 und 12 Uhr

Im letzten Juli begeisterte Lars Ruppel im Kleist-Museum Schülerinnen, Schüler und Lehrende restlos, die erneute Einladung war schnell beschlossene Sache. Diesmal kommt der Vize der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften in Augsburg 2015 gleich zu drei Veranstaltungen nach Frankfurt (Oder), die Präsentation und Workshop miteinander verbinden.

Eintritt pro Schüler: 3,- Euro

Anmeldung unter dalchau@kleist-museum.de unbedingt erforderlich!


10. Rhetorikwettstreit

Kulturelle Bildung

Freitag, 17. Juni 2016, 9 Uhr

Bereits zum 10. Mal streiten vor großer Zuhörerschaft die Siegerinnen und Sieger der Vorentscheide um die Krone des Rhetorikmeisters.
Das Finale, zu dem das Karl-Liebknecht-Gymnasium und das Kleist-Museum und nun schon zum zweiten Mal auch die Europa-Universität Viadrina einladen, widmet sich im Jubiläumsjahr einem Zitat Nelson Mandelas: "Bildung ist das mächtigste Mittel, um die Welt zu verändern".

Der Jury sitzt bewährt Dr. Wolfgang de Bruyn vor, und wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr der Rektor der Europa-Universität Viadrina, Prof. Dr. Alexander Wöll, als Jurymitglied dabei ist und den Rhetorikwettbewerb eröffnen wird. Wie immer ist die Vorjahresmeisterin Jurymitglied, im letzten Jahr errang Stine Ahlert den Sieg. Der Zufall will es, dass der Name Ahlert gleich zweimal in der Jury vertreten ist: Stines Mutter Mandy Ahlert ist Elternvertreterin im Fachschaftsrat Deutsch des Karl-Liebknecht-Gymnasiums.

Ort:  Europa-Universität Viadrina, Gräfin Dönhoff-Gebäude, HS 2 (Achtung, Raumänderung!)

Teilnahme für Zuhörer nur nach vorheriger Anmeldung unter dalchau@kleist-museum.de

Eintritt frei!

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Karl-Liebknecht-Gymnasium mit freundlicher Unterstützung der Europa-Universität Viadrina.


Wer war Kleists Hauslehrer?

Salon Kleist

Dienstag, 14. Juni 2016, 17 Uhr

Im Garten des Kleist-Museums steht ein Gedenkstein für Christian Ernst Martini "emerit. Rektor der hiesigen Oberschule" und "Lehrer H. v. Kleists", selbst die jüngsten Kleist-Biographien (nicht aber der Katalog zur aktuellen Dauerausstellung des Kleist-Museums) nennen Martini als Kleists Hauslehrer. Dr. Eberhard Siebert, Bibliothekar, Kleistforscher und Herausgeber der wichtigen Bildbiographien zu Kleists Leben und Werk, veröffentlichte 2014 in den Heilbronner Kleistblättern einen Beitrag mit seinen Nachforschungen zur Person des Hauslehrers Kleists, dessen überraschende Quintessenz er im "Salon Kleist" vortragen wird.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


"Verse und Steine" - Der Bildhauer Werner Stötzer

Werner Stötzer: Für Kleist, Marmor, 2004/05; Foto: G. Krause

Vernissage

Sonntag, 5. Juni 2016, 11 Uhr

Begrüßung: Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums

Laudatio: Michael Freitag, Kunsthistoriker, Direktor der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg

Musik: Thomas Strauch

Kuratierung: Sylvia Hagen, Wolfgang de Bruyn, Frank Käubler

Eintritt frei!


Answering Kleist

Europäische AutorInnen lesen / Eine Veranstaltung im Rahmen der OMNIBUS-Lesetour

Mittwoch, 1. Juni 2016

Answering Kleist - Europäische AutorInnen lesen ihre Antworten auf Briefe Heinrich von Kleists.
Mit dabei sind: Artur Becker, Deutschland; Anja Golob, Slovenien; Harri Hertell, Finland; Ilse Kilic, Österreich; Alen Meškovic, Dänemark; Rufus Mufasa, Wales; Maria Siakalli, Zypern und Ian de Toffoli, Luxemburg.  

Das Kleist-Museum ist Teil des europäischen Literaturvermittlungsprojektes „Auf der Suche nach der Literatur als europäischer Muttersprache“ (CROWD). Acht Autorinnen und Autoren aus Europa  besuchen Frankfurt (Oder) und Słubice und laden u.a. im Kleist-Museum zur Lesung „Answering Kleist – European Letters to Heinrich von Kleist“ ein. Bereits ab 14 Uhr sind die Autorinnen und Autoren im Kleist-Museum zu Gast, machen sich mit dem Haus und der Dauerausstellung vertraut und stehen für Gespräche mit allen Besuchern zur Verfügung.

Eintritt frei!

Nähere Informationen:   www.crowd-literature.eu

Poster


ALG – Die Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten zu Gast

Exkursion und Tagung

Samstag, 28. Mai 2016, ganztägig

Der Dachverband literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Deutschland (ALG) feiert sein 30-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Jubiläumstagung, die vom 27. bis 29. Mai in Berlin stattfindet, besucht die ALG das Kleist-Museum, um in Führungen das neue Haus kennenzulernen und
in Gesprächsrunden über Theorie und Praxis der Literatur- und Kulturvermittlung zu debattieren.


Museen in der Kulturlandschaft

Internationaler Museumstag

Sonntag, 22. Mai 2016, 10 bis 18 Uhr

Zum 39. Internationalen Museumstag lädt das Kleist-Museum um 11 und um 14 Uhr zu kostenlosen Führungen mit Grit Wellmer durch die aktuelle Dauerausstellung RÄTSEL. KÄMPFE. BRÜCHE. DIE KLEIST-AUSSTELLUNG ein.
Um 12.30 Uhr und um 15.30 Uhr bitten wir zur Teestunde im Salon Kleist.

Der Eintritt zu allen Ausstellungen und Führungen ist am Museumstag frei!


E.T.A. Hoffmann in Berlin

Buntbuchpräsentation

Donnerstag, 19. Mai 2016, 19 Uhr, Berlin

Den in Berlin hinterlassenen Spuren des Berliner Kammergerichtsrates, der ein Doppelleben als Geisterseher und Künstler führte, folgt Jörg Petzel in seinem Buntbuch Nr. 57: Teufelspuppen, brennende Perücken, Magnetiseure, Hüpf- und Schwungmeister. E.T.A. Hoffmann in Berlin.

Eintritt: 8,- Euro

Ort: Bücher-Galerie Antiquariat, Sesenheimer Straße 17, 10627 Berlin

Voranmeldung unter Tel.: 030 - 318 0o8 60 unbedingt erforderlich!


"Der zerbrochne Krug", Deutsches Theater Berlin, 1990

Theatermitschnitt

Dienstag, 17. Mai 2016, 18 Uhr

Zum Abschluss der Menzel-Ausstellung im Kleist-Museum, die sich mit der bildkünstlerischen Rezeption von Kleists Lustspiel Der zerbrochne Krug auseinandersetzte, laden wir zur Aufführung eines Theatermitschnitts der Langhoffschen Krug-Inszenierung von 1990 ein. Auf der Bühne des Deutschen Theaters sind u.a. Jörg Gudzuhn, Klaus Piontek, Gudrun Ritter, Ulrike Krummbiegel und Thomas Neumann zu erleben. Die technische Qualität der Aufzeichnung entspricht dem damaligen Standard, die Einmaligkeit des Theatererlebnisses wollen wir den Gästen dennoch gern vermitteln.

Eintritt frei!


"Nur ich und Kleist reden." Adolph Menzel illustriert den Zerbrochnen Krug

Führung zur Finissage

Dienstag, 17. Mai 2016, 15 und 17 Uhr

Am letzten Tag der Menzel-Ausstellung laden wir noch einmal zur kostenlosen Führung ein, lediglich der Museumseintritt ist zu entrichten.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Der "Krug" auf dem Buchmarkt

Salon Kleist

Dienstag, 10. Mai 2016, 17 Uhr

Im Mai-Salon laden wir zum Gespräch über die Krug-Rezeption auf dem Buchmarkt des späten 19. Jahrhunderts ein. Doris Fouquet-Plümacher, Bibliotheksdirektorin a.D. und Verfasserin zahlreicher Schriften zur Publikationsgeschichte, u.a. der Monographie Kleist auf dem Buchmarkt, zeigt weit verbreitete Ausgaben der 1890er Jahre, darunter die Einzelausgaben der Illustrierten Klassiker-Bibliothek und der Minerva-Reihe, und erzählt von den Schwierigkeiten, Informationen zu Auflagenhöhen, Erscheinungsdaten, unterschiedlichen Ausgaben etc. zu recherchieren.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Europatag

Spielen verbindet!

Montag, 9. Mai 2016, 10 bis 13 und 15 Uhr

Am Vormittag werden mit Schülerinnen und Schülern die Karten gemischt und die Würfelbecher geschüttelt, die Gänse beginnen mit dem Wettlauf um den Sieg. Um 15 Uhr laden wir jedermann zum öffentlichen Spielnachmittag und zum Kennenlernen in der deutsch-polnischen Doppelstadt ein.

Die Spielstunde ist für 2.-12. Klassen geeignet, die Termine von 10 bis 12 Uhr sind bereits ausgebucht. Zu 13 Uhr ist noch ein Termin für max. 24 Teilnehmer frei, Anmeldung unter 0335 – 60 69 85 0 oder mail@frankfurt-slubice.eu unbedingt erforderlich!

Eintritt pro Schüler: 1,- Euro

Um 15 Uhr laden wir dann jedermann zum öffentlichen Spielnachmittag und zum Kennenlernen in der deutsch-polnischen Doppelstadt ein. Der Spielnachmittag ist für Eltern/Großeltern mit Kindern/Enkeln ebenso geeignet wie für einzelne Gäste – gemeinsames Spielen sorgt auch heute noch für kulturvolle Geselligkeit.


Eintritt zum Spielnachmittag um 15 Uhr: 3,- Euro
Anmeldung nicht notwendig.


Nur ich und Kleist reden. Adolph Menzel illustriert den Zerbrochnen Krug & RÄTSEL.KÄMPFE.BRÜCHE. DIE KLEIST-AUSSTELLUNG

Mittwochsführung

Mittwoch, 4. Mai 2016, 16 Uhr

Am ersten Mittwoch im Mai laden wir neben der Führung durch die Dauerausstellung auch zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung zu Adolph Menzels Krug-Illustrationen ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Gottfried Benn – Schöner Abend

Hannes Zerbe, Hans-Joachim Frank, Jörg Huke, Foto: privat

Literatur und Musik

Sonntag, 1. Mai 2016, 16 Uhr

Am Vorabend des 130. Geburtstags von Gottfried Benn laden der Schauspieler Hans-Joachim Frank und die Musiker Hannes Zerbe (Piano/Keyboards) und Jörg Huke (Posaune) zu einem Benn-Programm ein. Das Trio hatte von Petersburg bis Los Angeles großen Erfolg mit dem Kurt-Schwitters-Programm "Merz-Jazz", im letzten Jahr wandten die Künstler sich dem Dichter Benn zu. Den von Frank mit Sprachgewalt vorgetragenen Gedichten Benns aus mehr als 30 Jahren stehen musikalische Improvisationen der versierten Jazzmusiker Zerbe und Huke gegenüber, ein literarisch-musikalischer Nachmittag, der das Publikum ganz in den Bann des Dichters zieht.

Eintritt: 7,- Euro / erm. 5,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de


„Nur ich und Kleist reden.“ Adolph Menzel illustriert den Zerbrochnen Krug

Adolph Menzel: Illustration zum Zerbrochnen Krug; Foto: © Kleist-Museum

Kuratorenführung

Sonntag, 24. April 2016, 12 Uhr

Claudia Czok, promovierte Kunstwissenschaftlerin, Vorsitzende der Adolph Menzel Gesellschaft Berlin e.V. und Ideengeberin sowie (Mit-)Kuratorin der Menzel-Ausstellungen im Märkischen Museum Berlin und im Kleist-Museum, lädt zu einer ausführlichen Kuratorenführung mit anschließendem Gespräch im Kleist-Salon ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de.


„Ein twatsches Kind“ und andere Eve-Auslegungen

Salon Kleist

Dienstag, 19. April 2016, 17 Uhr

Der dritte „Salon Kleist“ lädt dazu ein, bei einer Tasse Tee über die Figur der Eve im Zerbrochnen Krug zu diskutieren. Sie sei ein „twatsches Kind“, lässt Kleist den Dorfrichter Adam über Eve urteilen: „Gut, aber twatsch./Blutjung, gefirmelt kaum; das schämt sich noch,/Wenns einen Bart von weitem sieht. So 'n Volk,/Im Finstern leiden sie's, und wenn es Tag wird,/So leugnen sie's vor ihrem Richter ab.“ Über Eve spricht Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum. Vor dem Salon laden wir um 16.00 Uhr zu einer Kuratorenführung durch die Ausstellung zu Adolph Menzels Krug-Illustrationen ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck.

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de empfohlen.


Adolph Menzel: Aus Briefen und Selbstzeugnissen.

Menzel an A. Hofmann, 11.6.1877, (c) Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung

Lesung mit Nina Herting

Freitag, 15. April 2016, 19 Uhr

Zur Realisierung seines letzten großen Illustrationswerkes führte Adolph Menzel einen umfangreichen Schriftwechsel mit Verlegern, Fotografen und vor allem Holzstechern. Außerdem fertigte er zwei Alben an, in die er neben den Vorarbeiten, den Fotografien und den Probedrucken auch eigene Berichte über seine Arbeit aufnahm. Die Berliner Schauspielerin Nina Herting liest aus diesen und anderen Selbstzeugnissen Adolph Menzels und lässt so ein unverstelltes und facettenreiches Bild der Persönlichkeit des Künstlers entstehen.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de.


Brücken zu Menzels Illustrationswerk. Über den Gestalt-Reichtum in Bildern und den Geist-Reichtum in Literatur

Adolph Menzel, Illustrationen zum Zerbrochnen Krug, 1877 (Repro aus der Erstausgabe von 1877)

Wissenschaftliches Kolloquium

Freitag, 15. April 2016, 10 Uhr

Bevor Adolph Menzel als Maler tatsächlich in Erscheinung trat, arbeitete er beinahe ununterbrochen als Illustrator. Seine Beschäftigung in diesem Metier begann 1833 mit Goethes Erdenwallen und endete 1877 bei Kleists Krug. Doch nicht nur seine Illustrationen, auch seine Zeichnungen und Gemälde speisen sich aus literarischen Anregungen oder wurden als Anregung zu Literatur verstanden. Menzel pflegte freundschaftliche Beziehungen zu Dichtern und war in den literarischen Gesellschaften „Tunnel über der Spree“ und „Rütli“ engagiert. So konnte er Fontane, Paul Heyse, Moritz Lazarus oder Storm treffen, auch mit Adolf Schöll und Karl Eitner in Weimar tauschte er sich aus. Menzels Bilder schlagen Brücken zu Dichtung und Theater, der außerordentliche Gestalt-Reichtum seiner Zeichnungen, Drucke und Gemälde behauptet sich neben dem Geist-Reichtum der damaligen Literatur. Die Betrachtung seines Genius' wird abgerundet mit Beiträgen, die das Thema „Menzel“ nicht nur in den Blick literarischer Verflechtungen nehmen.

Eine interdisziplinäre Tagung der Adolph Menzel Gesellschaft Berlin e.V. und des Kleist-Museums.
Tagungsleitung: Dr. Claudia Czok

Zuhörer herzlich willkommen, Eintritt frei!

Das Tagungsprogramm finden Sie hier


10. Vorlesewettbewerb der Oberschule „Heinrich von Kleist“

Kulturelle Bildung

Mittwoch, 13. April 2016, 11 Uhr

Im Rahmen des Häuserprojektes der Kleist-Oberschule werden in diesem Jahr Kleists Reisebeschreibungen gelesen.

Eintritt frei! Zuhörer herzlich willkommen!


Der zerbrochne Krug. Ein Film von Gustav Ucicky

Friedrich Kayssler und Emil Jannings als Gerichtsrat Walter und Dorfrichter Adam

Filmfrühstück

Sonntag, 10. April 2016, 11 Uhr

Im Begleitprogramm der Sonderausstellung zu Adolph Menzels Krug-Illustrationen zeigen wir einen der erfolgreichsten Filme des durchaus umstrittenen Regisseurs Gustav Ucicky. 1937 setze er – mit Emil Jannings in der Hauptrolle – Kleists berühmtes Lustspiel in Szene. Ein Vergleich mit der Bildästhetik von Menzels Illustrationen lässt die Vermutung zu, dass Ucicky sich für seine Arbeit zumindest von Menzel inspirieren ließ.

Eintritt: 8,- Euro / erm. 6,- Euro; inkl. Kaffee und Croissant

Voranmeldung unter Tel.: 0335 - 387 22 1-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de dringend empfohlen.


Nur ich und Kleist reden. Adolph Menzel illustriert den Zerbrochnen Krug & RÄTSEL.KÄMPFE.BRÜCHE. DIE KLEIST-AUSSTELLUNG

Mittwochsführung

Mittwoch, 6. April 2016, 16 Uhr

Am ersten Mittwoch im März, April und Mai laden wir neben der Führung durch die Dauerausstellung auch zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung zu Adolph Menzels Krug-Illustrationen ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Peter Schlemihl. Die Geschichte eines Buches

Vernissage

Samstag, 2. April 2016, 15 Uhr, Bad Freienwalde

Begrüßung: Reinhard Schmook, Einführung: Margot Prust, Kunersdorfer Musenhof und
Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums.

Eintritt frei!

Ort: Schloss Freienwalde


Leipziger Buchmesse 2016

Präsentation

17. bis 20. März 2016

Am Stand der ALG – Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Halle 5 der Leipziger Messe ist das Kleist-Museum mit einer neuen Präsentationstafel und einer Auswahl der neuesten Publikationen vertreten.


Abiturprüfung 2017: Epochenbegriff

Lehrerfortbildung Deutsch

Donnerstag, 17. März 2016, 15.30 Uhr
Ort:
Marie-Curie-Gymnasium, Ernst-Thälmann-Str. 17, 14974 Ludwigsfelde

Ausgehend vom zweiten Prüfungsschwerpunkt 2017 „Literarische Strömungen und Epochenbegriff“ gibt Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kleist-Museums, eine Einführung in die aktuellen Diskussionen um den Epochenbegriff in der Literaturgeschichte. Sie werden erleben wie schwer bis unmöglich es ist, Kleist, aber vielleicht auch Goethe und Schiller, in Schubladen zu drängen. 

Ausgewählte Texte werden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Außerdem informieren wir über Möglichkeiten der Buchung eines Spezialseminars für Schülerinnen und Schüler zum genannten Thema im Kleist-Museum. 

Anmeldung: Christina Dalchau, dalchau@kleist-museum.de

LISUM Nr.: 15F301202.


Kleist in der Schule

Lehrerfortbildung

Mittwoch, 16. März 2016, 14 Uhr

Christina Dalchau, museumspädagogische Mitarbeiterin im Kleist-Museum, vermittelt Informationen zu Möglichkeiten der Integration von Kleist und seinen Werken in den Unterricht der Grundschule.
Nach einer Führung durch die Dauerausstellung werden Varianten der unkomplizierten Nutzung dieses außerschulischen Lernorts erläutert.

Geschlossene VA des Fachbereiches Deutsch der Grundschule „Am Botanischen Garten“

LISUM Nr.: 15F102001.


Modern, gut, preiswert.
Buchillustration von Chodowiecki bis Slevogt

Adolph Menzel: Illustration zu
"Der zerbrochne Krug", 1877

Salon Kleist

Dienstag, 15. März 2016, 17 Uhr

Menzels Illustrationen zum Zerbrochnen Krug haben seit 1877 erfolgreich zur Verbreitungdes Lustspiels beigetragen. Von den Vorbereitungen zur dritten Auflage des Prachtbandes berichtete Felix Lehmann, Beauftragter der Cotta'schen Verlagsbuchhandlung, 1897: "Menzel selbst denkt sich eine moderne Ausstattung zu zivilen Preisen als einfach gutes Geschäft." Claudia Czok, Kunsthistorikerin und Kuratorin der aktuellen Sonderausstellung "Nur ich und Kleist reden" erzählt in diesem Salon, wie Menzels Bilder von Chodowiecki inspiriert wurden und für Slevogt vorbildlich waren.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder
E-Mail: kasse@kleist-museum.de.


Auf den Spuren Heinrich von Kleists

Stadtführung

Mittwoch, 9. März 2016, 15 Uhr

Einmal im Monat laden Teilnehmende des Kleistseminars für Gästeführer zu einem thematischen Stadtspaziergang auf Kleists Spuren ein. Die zweite Führung übernimmt Helga Grune.

Treffpunkt:
Kleist-Museum

Teilnahme kostenlos!


Jörg "KO" Kokott: Die alte Leier.
Ein Konzert für Heinrich Heine

Jörg "Ko" Kokott, Foto: privat

Konzertlesung

Dienstag, 8. März 2016, 19 Uhr

Jörg Kokott widmet sich, nach erfolgreichen Heine-Programmen 1983 und 1992, noch einmal dem Werk seines Lieblingsdichters. Ausgestattet mit verschiedenen Gitarren, Mandoloncello und Quetschkommode sowie diversen Requisiten wagt KO einen Blick auf das Deutschland in der Mitte des 19. Jahrhunderts und auf das heutige "Land der Dichter undDenker". Neben Vertonungen von Heines Worten sind auch Texte über den Dichter, u.a. von Krawczyk, Wader, Wenzel oder Rühmkorff, zu hören.

Eintritt: 10,- Euro / erm. 8,- Euro

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de.

Eine Veranstaltung des Kleist-Museums im Rahmen der Musikfesttage an der Oder.


Spiel(e)abend im Kleist-Museum

Spielkarte nach einer Zeichnung von Philipp Otto Runge, 1810; Reprint 1977, Kleist-Museum

Spielen zur Kleist-Zeit

Donnerstag, 3. März 2016, 19 Uhr

Zum letzten Mal in diesem Quartal laden wir zum Spieleabend ein. Glocke und Hammer, Casino, Tarock und Biribi aber auch das Gänsespiel stehen auf dem Programm. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des Kleist-Museums laden zum spielerischen Wettstreit ein. Der Abend eignet sich auch für ein geselliges Beisammensein kleinerer Freundeskreise oder Arbeitsteams.

Wir bitten um Voranmeldung zur Vorbereitung der Spieltische unter Tel.: 0335-387 221-30 oder
E-Mail: kasse@kleist-museum.de.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Nur ich und Kleist reden. Adolph Menzel illustriert den Zerbrochnen Krug & RÄTSEL.KÄMPFE.BRÜCHE. DIE KLEIST-AUSSTELLUNG

Mittwochsführung

Mittwoch, 2. März 2016, 16 Uhr

Am ersten Mittwoch im März, April und Mai laden wir neben der Führung durch die Dauerausstellung auch zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung zu Adolph Menzels Krug-Illustrationen ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


"Nur ich und Kleist reden"
Adolph Menzel illustriert den Zerbrochnen Krug

Adolph Menzel: Illustration zum "Zerbrochnen Krug"

Vernissage

Sonntag, 28. Februar 2016, 11 Uhr

Begrüßung: Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums
Einführung: Claudia Czok, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Vorsitzende der Adolph Menzel Gesellschaft Berlin e.V.

Eintritt frei!


Abiturprüfung 2017: Epochenbegriff

Lehrerfortbildung Deutsch

Mittwoch, 17. Februar 2016, 15 Uhr

Ausgehend vom zweiten Prüfungsschwerpunkt 2017 "Literarische Strömungen und Epochenbegriff"
gibt Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kleist-Museums, eine Einführung in die  aktuellen Diskussionen um den Epochenbegriff in der Literaturgeschichte. Ausgewählte Texte werden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Außerdem informieren wir über ein mögliches Spezialseminar für Schülerinnen und Schüler zum genannten Thema im Kleist-Museum.


Anmeldung: Christina Dalchau, dalchau@kleist-museum.de

LISUM Nr.: 15F301201.


Das Wetterhäuschen. Ein Tucholsky-Abend

Marina Erdmann

Szenische Lesung zum Valentinstag

Sonntag, 14. Februar 2016, 17 Uhr

Ob es nun um die lebenswichtigen Fragen geht: Wie krieg' ich eine Million und ewige Lebensbuntheit? Was macht ein Chef aus erotischen Träumen? Was tun Frauen bevor sie ausgehen? Wie lebe ich bequem von den Reichen? Wie erobert ein Adonis mit einem Hängebauch eine schöne Frau? Wie kann ein Ehepaar gemeinsam einen Witz erzählen? – oder um sinnfreie Wortspiele; mit Tucholsky geht Marina Erdmann, Schauspielerin und Sprecherin aus Berlin, den Dingen auf den Grund und gibt spannende, kuriose und vor allem unverzichtbare Tipps für das Leben.

Eintritt: 10,- Euro / erm. 8,- Euro / Paarticket: 18,- Euro


Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de dringend empfohlen!


Spielenachmittag auf der Burg Beeskow

Spielen zur Kleistzeit

Sonntag, 14. Februar 2016, 15 Uhr
Ort:
Burg Beeskow, Atelierhaus

Unter fachkundiger Anleitung und Betreuung von Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kleist-Museums, können wieder beliebte Spiele aus der Zeit um 1800 ausprobiert werden.

Eintritt: 5,- Euro / Schüler frei.


Auf den Spuren Heinrich von Kleists

Stadtführung

Mittwoch, 10. Februar 2016, 15 Uhr

Einmal im Monat laden Teilnehmende des Kleistseminars für Gästeführer zu einem thematischen Stadtspaziergang auf Kleists Spuren ein. Die erste Führung übernimmt Gerda Witzke.

Treffpunkt: Kleist-Museum

Teilnahme kostenlos!


Das Anatomische Theater. Berliner Medizin um 1800

Anatomisches Theater, Leygebe/König Foto: © Landesarchiv Berlin

Salon Kleist

Dienstag, 9. Februar 2016, 17 Uhr

Elf Mal laden wir im Jahr 2016 in den "Salon Kleist" im alten Museum zu Gesprächen und kurzen Vorträgen mit Salonatmosphäre ein. Den Anfang macht Hannah Lotte Lund, die dem Museum durch ihre Projekte zu Salons und Musenhöfen sowie zu Ulrike von Kleist verbunden ist. Derzeit arbeitet die promovierte Historikerin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der  Wissenschaften an einem Projekt zur Erforschung des Anatomischen Theaters Berlin mit. 1713 wurde das Haus mit einer öffentlichen Sektion eröffnet und entwickelte sich zu einer Kerninstitution der Berliner Medizin im 18. Jahrhundert. Nach Frankfurt kommt sie gemeinsam mit Mira Frye, Roland Helms, Petra Lennig, Marion Mücke und Thomas Schnalke zu einer mehrstimmigen Lesung und anschließendem Salongespräch.
Bei zahlreichen Veranstaltungen hat Hannah Lotte Lund ihr besonderes Talent, komplexe Zusammenhänge unterhaltsam und auch für Nicht-Fachleute nachvollziehbar zu vermitteln, unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, mit der Expertin für Salonkultur des 18. und 19. Jahrhunderts unseren "Salon Kleist" wieder zu öffnen.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro, inkl. Salontee und Gebäck

Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder
E-Mail: kasse@kleist-museum.de.


Spielenachmittag im Kleist-Museum

Spielen zur Kleist-Zeit

Donnerstag, 4. Februar 2016, 14 Uhr

In den Winterferien laden wir Kinder und Eltern, Großeltern und Enkel aber auch kleine Gruppen zum Spielen ein. Glocke und Hammer, Casino und Biribi stehen auf dem "Spielplan", zusätzlich kann auch "gepocht" oder das gerade bei Kindern beliebte Gänsespiel versucht werden.

Für Hortgruppen sind vom 2. bis 5. Februar zusätzliche Termine möglich.

Zur Vorbereitung der Spieltische bitten wir um Voranmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro / für Kinder 1,- Euro


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 3. Februar 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Über Grenzen hinweg
Matthias Langhoff zu Gast im Kleist-Museum

Blick in die Ausstellung; Foto: Patrick Pleul

Finissage „Euer Kleist! Spielt ihr ihn?“

Sonntag, 31. Januar 2016, 11 Uhr

Zur Finissage kommt der bedeutende Theaterregisseur zu einem Gespräch mit der Kuratorin der Ausstellung, Nadja Kupsch, in unser Haus.

Langhoff hat viele Jahre mit Manfred Karge gemeinsam inszeniert, 1978 brachten sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg das Brecht'sche Fatzer-Fragment gemeinsam mit Kleists Homburg auf die Bühne. Ihre düstere Kleist-Interpretation irritierte, und zu ihrem Materialheft entwickelte sich ein handfester Skandal.

Langhoff blieb (ebenso wie Karge) im Westen. Er inszenierte an großen Bühnen und arbeitete ab Ende der 80er Jahre zunehmend im französischsprachigen Ausland, heute lebt Matthias Langhoff in Paris.

Zum Abschluss der Sonderausstellung zu Inszenierungen im geteilten Deutschland laden wir zu einer Kuratorenführung und Gesprächen mit Nadja Kupsch und Beatrice Häusler ein.

Eintritt frei!


Kleist und die Frauen (III)

Henriette Vogel, um 1800; Foto: © Kleist-Museum

Kleist-Seminar (nicht nur) für Gästeführer

Mittwoch, 27. Januar 2016, 15 Uhr

Im zwölften Kleist-Seminar spricht Barbara Gribnitz noch einmal über Frauen im Umfeld Heinrich von Kleists. Diesmal werden Kleists Beziehungen zu Marie von Kleist und Henriette Vogel thematisiert.  Damit endet die gemeinsame Seminarreihe von Kleist-Museum und Deutsch-Polnischer Tourist-Information zur Schulung interessierter Frankfurter Stadtführer. Ab Februar werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seminarreihe zu Stadtführungen auf Kleists Spuren einladen und so die erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen.


Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Achim von Arnim auf Wiepersdorf

P.E. Ströhling: Achim von Arnim, 1804

Buchpremiere

Dienstag, 26. Januar 2016, 18 Uhr, Berlin

Bitte beachten Sie den veränderten Veranstaltungsort in Berlin!

Pünktlich zum 235. Geburtstag des Dichters erscheint das ihm gewidmete Buntbuch Nr. 58. Im Frühjahr 1814 übersiedelten Achim von Arnim und seine Frau Bettina gemeinsam mit den Kindern nach Wiepersdorf und übernahmen die Bewirtschaftung des Gutes, Achim von Arnim blieb bis zu seinem frühen Tod dort. „Ich bedarf körperlicher Tätigkeit, um mich auch geistig tätig zu erhalten“, schrieb er. Holger Schwinn beschreibt die Doppelexistenz Achim von Arnims als Dichter und Gutsherr auf Wiepersdorf. Der Autor liest aus dem Band und ist im Gespräch mit Gastgebern, Gestaltern und Herausgebern.

Eintritt frei!

Ort (neu):
Mendelssohn-Remise
Jägerstraße 51
10117 Berlin

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Künstlerhaus
Schloss Wiepersdorf, Verlag für Berlin-Brandenburg und Kleist-Museum.


Teufelspuppen... E.T.A. Hoffmann in Berlin

E.T.A. Hoffmann

Buchpremiere

Sonntag, 24. Januar 2016, 11 Uhr, Berlin

Jörg Petzel, Autor des Buntbuches Nr. 57 Teufelspuppen, brennende Perücken, Magnetiseure, Hüpf- und Schwungmeister. E.T.A. Hoffmann in Berlin folgt den Spuren des Berliner Kammergerichtsrates, der ein Doppelleben als Geisterseher und Künstler führte.
Am 240. Geburtstag des herausragenden Dichters der Romantik stellen Wolfgang de Bruyn und Hans-Jürgen Rehfeld, Herausgeber der Frankfurter Buntbücher, Jörg Petzel und sein Buch vor und geben einen Überblick über geplante Buntbücher.

Eintritt frei!

Ort:
Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Kleiststraße 19/21
10787 Berlin

Eine gemeinsame Veranstaltung der Büchergilde Buchhandlung Johanna Binger GmbH, des Verlags für Berlin- Brandenburg und des Kleist-Museums.


Hans Otto Bräutigam: Meine Brandenburger Jahre

Meine Brandenburger Jahre, Cover

Lesung

Freitag, 22. Januar 2016 , 17 Uhr,
Gutshaus Sieversdorf, Barocksaal

In der Reihe „Gespräche am Kamin“, veranstaltet vom Gut Sieversdorf und dem Kleist-Museum, ist am 22. Januar Dr. Hans Otto Bräutigam zu Gast. Von 1982 bis 1989 war er Leiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR. Nach einem kurzen Intermezzo als Botschafter bei den Vereinten Nationen holte ihn Manfred Stolpe als Justizminister in die Landesregierung Brandenburgs. Nach dem Band Ständige Vertretung. Meine Jahre in Ost-Berlin (2009) erinnert sich der parteilose Jurist in diesem Buch an seine Ministerzeit in Potsdam. Er zeichnet persönliche Bilder von Freunden und Weggefährten wie Regine Hildebrandt, Manfred Stolpe, Matthias Platzeck, Lothar Bisky und Stefan Heym.

André Förster, Inhaber des Verlages für Berlin-Brandenburg, wird Lesung und Gespräch mit Hans Otto Bräutigam moderieren.

Eintritt frei!


Torsten Spohn: Was gilt es in diesem Kriege

Torsten Spohn; Foto: privat

Achtung: Torsten Spohn ist leider erkrankt. Die Lesung fällt aus!
Gern begrüßen wir Sie dennoch zu einer Führung durch die Ausstellung und einem Gepräch mit der kuratorischen Mitarbeiterin Beatrice Häusler.

Lesung

Donnerstag, 21. Januar 2016, 19 Uhr

Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung Inszenierungen im geteilten Deutschland laden wir zu einer Lesung ein. Torsten Spohn, Schauspieler im früheren Kleist-Theater Frankfurt (Oder), liest Textauszüge aus Programmheften verschiedener Homburg-Inszenierungen: In welche Kontexte wurden der Autor Kleist und sein letztes Schauspiel gesetzt? Im Vorfeld der Lesung besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit der kuratorischen Mitarbeiterin Beatrice Häusler die Theaterausstellung zu besichtigen.


Eintritt:
5,- Euro / erm. 3,- Euro inkl. Ausstellungsbesuch

Anmeldung unter Tel.: 0335-387 221-30 oder E-Mail: kasse@kleist-museum.de.


Zu Gast in Falkenhagen: Hans-Jürgen Rehfeld

Lesung und Gespräch

Sonntag, 17. Januar 2016, 15 Uhr, Falkenhagen

Hans-Jürgen Rehfeld, ehemaliger Bibliothekar des Kleist-Museums, stellt sein Buch Franz Alexander
von Kleist in Falkenhagen und Ringenwalde vor, das in der Reihe der Frankfurter Buntbücher erschien.

Eintritt frei!

Ort: Schweizerhaus Falkenhagen
Ernst-Thälmann-Straße 33
15306 Falkenhagen

Eine Veranstaltung des Freundeskreises Falkenhagen e.V.


Alexander Weigel: Das imaginäre Theater Heinrich von Kleists

Alexander Weigel; Foto: privat

Buchpremiere

Donnerstag, 7. Januar 2016, 18 Uhr

Zum 80. Geburtstag Alexander Weigels am 30. Dezember 2015 erschien im Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn, ein Band mit seinen Vorträgen, Theatertexten und Aufsätzen zu Heinrich von Kleist. Seit langem hat der Dramaturg, Autor und Herausgeber sich immer wieder mit Kleist auseinandergesetzt, erster Anlass für die intensivere Beschäftigung waren die Vorarbeiten und Proben zu Prinz Friedrich von Homburg und Der zerbrochne Krug am Deutschen Theater Mitte der 70er Jahre. Vorgestellt wird das Buch von der Schauspielerin Blanche Kommerell, seiner Frau, und seinem langjährigen Kollegen am Deutschen Theater, dem Schauspieler Christian Grashof, mit Leseproben und im Gespräch mit dem Autor, der damit seinen 80. Geburtstag am Ort des Dichters begeht auch als Zeichen der Dankbarkeit und anhaltender Faszination.

Eintritt frei!


Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Blick in die Ausstellung; Foto: © Lorenz Kienzle

Mittwochsführung

Mittwoch, 6. Januar 2016, 16 Uhr

Jeden 1. Mittwoch im Monat laden wir zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung des Kleist-Museums ein.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro