Deutsch

English

Suche

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Die Kleist-WG

Internationales museumspädagogisches Projekt des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) - 20 Installationen auf 500qm mehr

Di | 17.07.2012

Kirchheim/Teck / Stadthalle

Bühne

Michael Kohlhaas

Michael Kohlhaas

Ort: Kirchheim/Teck / Stadthalle

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Heute ist der Tag, an dem dir dein Recht geschieht

Michael Kohlhaas ist ein einfacher Pferdehändler mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Er befindet sich auf dem Weg nach Dresden, wo er wie gewöhnlich seine besten Pferde verkaufen will, als er bei der Burg des Junkers von Tronka aufgehalten wird. Man verlangt von ihm einen Passierschein, den er allerdings nur in Dresden bekommen kann. Kohlhaas ist zwar erstaunt, aber er fügt sich und lässt zwei Pferde als Pfand und einen treuen Knecht auf der Burg zurück. In Dresden erfährt er, dass die Geschichte mit dem Passierschein frei erfunden war, doch noch denkt er nichts Böses. Auf dem Heimweg will er die zurückgelassenen Pferde wieder mitnehmen. Auf der Burg des Junkers erwartet ihn eine böse Überraschung: Seine edlen Pferde sind völlig heruntergekommen, sein Knecht ist fort. Zu Hause erfährt er, dass die Pferde für Feldarbeit missbraucht wurden und schließlich im Schweinestall stehen mussten. Der Knecht wurde schwer verprügelt, weil er dies nicht zulassen und die Pferde trotzdem pflegen wollte. Kohlhaas ist erbost, vertraut aber auf das Recht und fordert an verschiedenen Stellen Wiedergutmachung vom Junker. Die Beziehungen von Tronkas ermöglichen es diesem jedoch, ungeschoren davon zu kommen. Als letzte Möglichkeit will Kohlhaas ein Bittgesuch an den Landesherren richten, das von seiner Frau überbracht werden soll. Diese wird bei dem Versuch von einer der Wachen des Landesherrn tödlich verletzt. Nun sieht Kohlhaas rot. Wenn die dafür Zuständigen ihm keine Gerechtigkeit widerfahren lassen, dann muss er eben selbst dafür sorgen. Erbarmungslos begibt er sich auf die Jagd nach Wenzel von Tronka und schart dabei immer mehr Mitkämpfer um sich. Auf seinem Rachefeldzug schreckt er auch nicht davor zurück, ganze Städte in Schutt und Asche zu legen.
Heinrich von Kleist nahm in Michael Kohlhaas einen historischen Fall aus dem 16. Jahrhundert zum Anlass, eine Novelle zu schreiben, deren großes Thema Gerechtigkeit von einer ungeheuren Zeitlosigkeit geprägt ist.

Inszenierung: Wolf E. Rahlfs
Ausstattung: Tommi Brem
Musikalische Leitung: Paolo Greco

Veranstalter:
Die Badische Landesbühne
Am Alten Schloss 24
76646 Bruchsal
Tel 07251 727-0
Fax 07251 727-46
E-Mail: info@dieblb.de

Sa | 28.07.2012

Salzburger Landestheater

Bühne

PREMIERE: Prinz Friedrich von Homburg

Ort: Salzburger Landestheater

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Preise: 75,- Euro bis 169,- Euro

Mo | 30.07.2012

Salzburger Landestheater

Bühne

Prinz Friedrich von Homburg

Ort: Salzburger Landestheater

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Salzburger Festspiele 2012

Neuinszenierung / Koproduktion mit dem Burgtheater Wien

LEADING TEAM

Regie: Andrea Breth 
Bühnenbild: Martin Zehetgruber
Kostüme: Moidele Bickel
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Musik: Bert Wrede 
Lichtdesign: Friedrich Rom 
Sounddesign: Alexander Nefzger 

BESETZUNG

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg: Peter Simonischek
Die Kurfürstin: Andrea Clausen 
Prinzessin Natalie von Oranien: Katharina Lorenz 
Feldmarschall Dörfling: Udo Samel 
Prinz Friedrich Arthur von Homburg: August Diehl 
Obrist Kottwitz: Hans-Michael Rehberg 
Graf Hohenzollern: Roland Koch 

und weitere Ensemblemitglieder des Burgtheaters

ZUR PRODUKTION

Am 21. November 1811, also vor 200 Jahren, wählte der geniale Dichter und grandios Gescheiterte Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Gefährtin Henriette Vogel den Freitod. Gewalt spiegelt sich immer auch in dessen Werk wider. „Die Welt war Kleist ein Krieg … und noch die Liebe ist ihm ein prächtiges Schlachtfeld“, wurde konstatiert. Den Kleist’schen Abgründen folgen nun im Festspielsommer 2012 Andrea Breth und ihr kongenialer Bühnenbild-Partner Martin Zehetgruber und bringen dessen Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg auf die Bühne des Salzburger Landestheaters. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit dem früheren Jedermann-Darsteller Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich. Die Rolle des Prinzen, der den Befehl des Kurfürsten missachtet und deshalb zum Tode verurteilt wird, übernimmt August Diehl, der damit bei den Salzburger Festspielen debütiert.
„Kleists Kurfürst verurteilt den Prinzen von Homburg wegen Insubordination zum Tode, obwohl es dessen Wagemut war, der die Schweden überrannt hatte. … In Prinz und Kurfürst steht sich der menschliche Dualismus von Vernunft und Trieb, Sittlichkeit und Sinnlichkeit gegenüber. Indem der Prinz sich dem Todesurteil des Kurfürsten unterwirft, scheint die Rationalität des Gesetzes zu siegen, aber alles, was das Stück bis dahin dagegen aufgewendet hat, wird doch nicht vergessen, im Gegenteil, der ich-verlorene Schwärmer, der Prinz, hinterlässt den stärkeren Eindruck. Zu Recht trägt das Stück seinen Namen als Titel; er ist der Held. Wenn Kleist ein dem Königshof genehmes Stück schreiben wollte, ist ihm das gründlich misslungen. Dafür ist es ein Meisterwerk über die Zerrissenheit des Menschen geworden, das gerade in dem, was dem Hof missfiel, seine Modernität beweist“, erläutert der Dramaturg der Salzburger Produktion, Wolfgang Wiens

Salzburger Landestheater
Schwarzstrasse 22
5020 Salzburg

www.salzburger-landestheater.at

Mi | 01.08.2012

Salzburger Landestheater

Bühne

Prinz Friedrich von Homburg

Ort: Salzburger Landestheater

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Salzburger Festspiele 2012

Neuinszenierung / Koproduktion mit dem Burgtheater Wien

LEADING TEAM

Regie: Andrea Breth 
Bühnenbild: Martin Zehetgruber
Kostüme: Moidele Bickel
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Musik: Bert Wrede 
Lichtdesign: Friedrich Rom 
Sounddesign: Alexander Nefzger 

BESETZUNG

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg: Peter Simonischek
Die Kurfürstin: Andrea Clausen 
Prinzessin Natalie von Oranien: Katharina Lorenz 
Feldmarschall Dörfling: Udo Samel 
Prinz Friedrich Arthur von Homburg: August Diehl 
Obrist Kottwitz: Hans-Michael Rehberg 
Graf Hohenzollern: Roland Koch 

und weitere Ensemblemitglieder des Burgtheaters

ZUR PRODUKTION

Am 21. November 1811, also vor 200 Jahren, wählte der geniale Dichter und grandios Gescheiterte Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Gefährtin Henriette Vogel den Freitod. Gewalt spiegelt sich immer auch in dessen Werk wider. „Die Welt war Kleist ein Krieg … und noch die Liebe ist ihm ein prächtiges Schlachtfeld“, wurde konstatiert. Den Kleist’schen Abgründen folgen nun im Festspielsommer 2012 Andrea Breth und ihr kongenialer Bühnenbild-Partner Martin Zehetgruber und bringen dessen Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg auf die Bühne des Salzburger Landestheaters. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit dem früheren Jedermann-Darsteller Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich. Die Rolle des Prinzen, der den Befehl des Kurfürsten missachtet und deshalb zum Tode verurteilt wird, übernimmt August Diehl, der damit bei den Salzburger Festspielen debütiert.
„Kleists Kurfürst verurteilt den Prinzen von Homburg wegen Insubordination zum Tode, obwohl es dessen Wagemut war, der die Schweden überrannt hatte. … In Prinz und Kurfürst steht sich der menschliche Dualismus von Vernunft und Trieb, Sittlichkeit und Sinnlichkeit gegenüber. Indem der Prinz sich dem Todesurteil des Kurfürsten unterwirft, scheint die Rationalität des Gesetzes zu siegen, aber alles, was das Stück bis dahin dagegen aufgewendet hat, wird doch nicht vergessen, im Gegenteil, der ich-verlorene Schwärmer, der Prinz, hinterlässt den stärkeren Eindruck. Zu Recht trägt das Stück seinen Namen als Titel; er ist der Held. Wenn Kleist ein dem Königshof genehmes Stück schreiben wollte, ist ihm das gründlich misslungen. Dafür ist es ein Meisterwerk über die Zerrissenheit des Menschen geworden, das gerade in dem, was dem Hof missfiel, seine Modernität beweist“, erläutert der Dramaturg der Salzburger Produktion, Wolfgang Wiens

Salzburger Landestheater
Schwarzstrasse 22
5020 Salzburg

www.salzburger-landestheater.at

Fr | 03.08.2012

Salzburger Landestheater

Bühne

Prinz Friedrich von Homburg

Ort: Salzburger Landestheater

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Salzburger Festspiele 2012

Neuinszenierung / Koproduktion mit dem Burgtheater Wien

LEADING TEAM

Regie: Andrea Breth 
Bühnenbild: Martin Zehetgruber
Kostüme: Moidele Bickel
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Musik: Bert Wrede 
Lichtdesign: Friedrich Rom 
Sounddesign: Alexander Nefzger 

BESETZUNG

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg: Peter Simonischek
Die Kurfürstin: Andrea Clausen 
Prinzessin Natalie von Oranien: Katharina Lorenz 
Feldmarschall Dörfling: Udo Samel 
Prinz Friedrich Arthur von Homburg: August Diehl 
Obrist Kottwitz: Hans-Michael Rehberg 
Graf Hohenzollern: Roland Koch 

und weitere Ensemblemitglieder des Burgtheaters

ZUR PRODUKTION

Am 21. November 1811, also vor 200 Jahren, wählte der geniale Dichter und grandios Gescheiterte Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Gefährtin Henriette Vogel den Freitod. Gewalt spiegelt sich immer auch in dessen Werk wider. „Die Welt war Kleist ein Krieg … und noch die Liebe ist ihm ein prächtiges Schlachtfeld“, wurde konstatiert. Den Kleist’schen Abgründen folgen nun im Festspielsommer 2012 Andrea Breth und ihr kongenialer Bühnenbild-Partner Martin Zehetgruber und bringen dessen Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg auf die Bühne des Salzburger Landestheaters. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit dem früheren Jedermann-Darsteller Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich. Die Rolle des Prinzen, der den Befehl des Kurfürsten missachtet und deshalb zum Tode verurteilt wird, übernimmt August Diehl, der damit bei den Salzburger Festspielen debütiert.
„Kleists Kurfürst verurteilt den Prinzen von Homburg wegen Insubordination zum Tode, obwohl es dessen Wagemut war, der die Schweden überrannt hatte. … In Prinz und Kurfürst steht sich der menschliche Dualismus von Vernunft und Trieb, Sittlichkeit und Sinnlichkeit gegenüber. Indem der Prinz sich dem Todesurteil des Kurfürsten unterwirft, scheint die Rationalität des Gesetzes zu siegen, aber alles, was das Stück bis dahin dagegen aufgewendet hat, wird doch nicht vergessen, im Gegenteil, der ich-verlorene Schwärmer, der Prinz, hinterlässt den stärkeren Eindruck. Zu Recht trägt das Stück seinen Namen als Titel; er ist der Held. Wenn Kleist ein dem Königshof genehmes Stück schreiben wollte, ist ihm das gründlich misslungen. Dafür ist es ein Meisterwerk über die Zerrissenheit des Menschen geworden, das gerade in dem, was dem Hof missfiel, seine Modernität beweist“, erläutert der Dramaturg der Salzburger Produktion, Wolfgang Wiens

Salzburger Landestheater
Schwarzstrasse 22
5020 Salzburg

www.salzburger-landestheater.at

Di | 07.08.2012

Salzburger Landestheater

Bühne

Prinz Friedrich von Homburg

Ort: Salzburger Landestheater

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Salzburger Festspiele 2012

Neuinszenierung / Koproduktion mit dem Burgtheater Wien

LEADING TEAM

Regie: Andrea Breth 
Bühnenbild: Martin Zehetgruber
Kostüme: Moidele Bickel
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Musik: Bert Wrede 
Lichtdesign: Friedrich Rom 
Sounddesign: Alexander Nefzger 

BESETZUNG

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg: Peter Simonischek
Die Kurfürstin: Andrea Clausen 
Prinzessin Natalie von Oranien: Katharina Lorenz 
Feldmarschall Dörfling: Udo Samel 
Prinz Friedrich Arthur von Homburg: August Diehl 
Obrist Kottwitz: Hans-Michael Rehberg 
Graf Hohenzollern: Roland Koch 

und weitere Ensemblemitglieder des Burgtheaters

ZUR PRODUKTION

Am 21. November 1811, also vor 200 Jahren, wählte der geniale Dichter und grandios Gescheiterte Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Gefährtin Henriette Vogel den Freitod. Gewalt spiegelt sich immer auch in dessen Werk wider. „Die Welt war Kleist ein Krieg … und noch die Liebe ist ihm ein prächtiges Schlachtfeld“, wurde konstatiert. Den Kleist’schen Abgründen folgen nun im Festspielsommer 2012 Andrea Breth und ihr kongenialer Bühnenbild-Partner Martin Zehetgruber und bringen dessen Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg auf die Bühne des Salzburger Landestheaters. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit dem früheren Jedermann-Darsteller Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich. Die Rolle des Prinzen, der den Befehl des Kurfürsten missachtet und deshalb zum Tode verurteilt wird, übernimmt August Diehl, der damit bei den Salzburger Festspielen debütiert.
„Kleists Kurfürst verurteilt den Prinzen von Homburg wegen Insubordination zum Tode, obwohl es dessen Wagemut war, der die Schweden überrannt hatte. … In Prinz und Kurfürst steht sich der menschliche Dualismus von Vernunft und Trieb, Sittlichkeit und Sinnlichkeit gegenüber. Indem der Prinz sich dem Todesurteil des Kurfürsten unterwirft, scheint die Rationalität des Gesetzes zu siegen, aber alles, was das Stück bis dahin dagegen aufgewendet hat, wird doch nicht vergessen, im Gegenteil, der ich-verlorene Schwärmer, der Prinz, hinterlässt den stärkeren Eindruck. Zu Recht trägt das Stück seinen Namen als Titel; er ist der Held. Wenn Kleist ein dem Königshof genehmes Stück schreiben wollte, ist ihm das gründlich misslungen. Dafür ist es ein Meisterwerk über die Zerrissenheit des Menschen geworden, das gerade in dem, was dem Hof missfiel, seine Modernität beweist“, erläutert der Dramaturg der Salzburger Produktion, Wolfgang Wiens

Salzburger Landestheater
Schwarzstrasse 22
5020 Salzburg

www.salzburger-landestheater.at

Sa | 11.08.2012

Salzburger Landestheater

Bühne

Prinz Friedrich von Homburg

Ort: Salzburger Landestheater

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Salzburger Festspiele 2012

Neuinszenierung / Koproduktion mit dem Burgtheater Wien

LEADING TEAM

Regie: Andrea Breth 
Bühnenbild: Martin Zehetgruber
Kostüme: Moidele Bickel
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Musik: Bert Wrede 
Lichtdesign: Friedrich Rom 
Sounddesign: Alexander Nefzger 

BESETZUNG

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg: Peter Simonischek
Die Kurfürstin: Andrea Clausen 
Prinzessin Natalie von Oranien: Katharina Lorenz 
Feldmarschall Dörfling: Udo Samel 
Prinz Friedrich Arthur von Homburg: August Diehl 
Obrist Kottwitz: Hans-Michael Rehberg 
Graf Hohenzollern: Roland Koch 

und weitere Ensemblemitglieder des Burgtheaters

ZUR PRODUKTION

Am 21. November 1811, also vor 200 Jahren, wählte der geniale Dichter und grandios Gescheiterte Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Gefährtin Henriette Vogel den Freitod. Gewalt spiegelt sich immer auch in dessen Werk wider. „Die Welt war Kleist ein Krieg … und noch die Liebe ist ihm ein prächtiges Schlachtfeld“, wurde konstatiert. Den Kleist’schen Abgründen folgen nun im Festspielsommer 2012 Andrea Breth und ihr kongenialer Bühnenbild-Partner Martin Zehetgruber und bringen dessen Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg auf die Bühne des Salzburger Landestheaters. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit dem früheren Jedermann-Darsteller Peter Simonischek als Kurfürst Friedrich. Die Rolle des Prinzen, der den Befehl des Kurfürsten missachtet und deshalb zum Tode verurteilt wird, übernimmt August Diehl, der damit bei den Salzburger Festspielen debütiert.
„Kleists Kurfürst verurteilt den Prinzen von Homburg wegen Insubordination zum Tode, obwohl es dessen Wagemut war, der die Schweden überrannt hatte. … In Prinz und Kurfürst steht sich der menschliche Dualismus von Vernunft und Trieb, Sittlichkeit und Sinnlichkeit gegenüber. Indem der Prinz sich dem Todesurteil des Kurfürsten unterwirft, scheint die Rationalität des Gesetzes zu siegen, aber alles, was das Stück bis dahin dagegen aufgewendet hat, wird doch nicht vergessen, im Gegenteil, der ich-verlorene Schwärmer, der Prinz, hinterlässt den stärkeren Eindruck. Zu Recht trägt das Stück seinen Namen als Titel; er ist der Held. Wenn Kleist ein dem Königshof genehmes Stück schreiben wollte, ist ihm das gründlich misslungen. Dafür ist es ein Meisterwerk über die Zerrissenheit des Menschen geworden, das gerade in dem, was dem Hof missfiel, seine Modernität beweist“, erläutert der Dramaturg der Salzburger Produktion, Wolfgang Wiens

Salzburger Landestheater
Schwarzstrasse 22
5020 Salzburg

www.salzburger-landestheater.at

<  Januar 2012  >

MoDiMiDoFrSaSo
      1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31
Suche