Veranstaltungen im Kleist-Museum


Brandenburgischer Kunstpreis 2018 und
Brandenburger ART 2019

Vernissage und Kalenderpremiere

Donnerstag, 13. September 2018, 17 Uhr

Kleist-Museum, Märkische Oderzeitung und IHK Ostbrandenburg laden ein: Seit 2004 werden mit dem Brandenburgischen Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg herausragende Leistungen brandenburgischer Künstlerinnen und Künstler geehrt und ihre Werke in einer begleitenden Ausstellung auf Schloss Neuhardenberg der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Kleist-Museum ist, verbunden mit der Kalenderpremiere Brandenburger Art 2019, zum nunmehr fünften Mal eine Auswahl künstlerischer Arbeiten zu sehen.

Im Mittelpunkt stehen das Kleist Projekt 2017 des diesjährigen Kunstpreisträgers in der Kategorie Grafik, Frank Diersch, Arbeiten der Kunstpreisträgerin in der Kategorie Plastik, Dorit Trebeljahr, und Fotografien des Nachwuchsförderpreisträgers 2014 Alexander Janetzko.

Eintritt frei!

In Kooperation mit der Märkischen Oderzeitung und mit freundlicher Unterstützung der IHK Ostbrandenburg.


Im Labyrinth. Die Welt des Bildhauers Wieland Förster.
Dokumentation, 2005

Finissage der Ausstellung "...rasch wächst das dürre Gras Vergessen. Wieland Förster und Heinrich von Kleist", Film und Gespräch

Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr

Seit dem Ende der 1970er-Jahre hat sich der Autor und Regisseur Eduard Schreiber mit dem Künstler Wieland Förster auseinandergesetzt. Dezember 1979 hieß die erste Dokumentation, die 1980 im Auftrag der DEFA entstand. In den 90er-Jahren arbeitete er an dem Film Unser täglich Brot gib uns heute, nach einer Erzählung von Wieland Förster. 2005 realisierte Eduard Schreiber die umfangreiche Dokumentation Im Labyrinth, die wir zum Abschluss der Wieland-Förster-Ausstellung im Kleist-Museum zeigen. Im Anschluss an den Film ist Eduard Schreiber im Gespräch mit dem Kurator dieser Ausstellung, Herbert Schirmer. Im Rahmen der Finissage führt Herbert Schirmer ein letztes Mal durch die Sonderausstellung.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro


Kleists Fenster. Ein Ausblick auf die Marienkirche um 1800

Salon Kleist

Dienstag, 18. September 2018, 17 Uhr

St. Marien ist weder Kleists Taufkirche noch findet sich in seinem Werk ein konkreter Verweis
auf das Frankfurter Gotteshaus. Und dennoch gibt es eine Verbindung räumlicher Art zwischen Heinrich von Kleist und der Marienkirche: Durch die Fenster seines Geburtshauses in der Großen Oderstraße hatte der junge Kleist direkten Ausblick auf die benachbarte Stadtkirche.
Wie sahen St. Marien und das Umfeld damals aus? Über bauliche Veränderungen an Gebäude und Bleiglasfenstern im 18. und 19. Jahrhundert spricht die Historikerin Henriette Brendler.

Eintritt: 5,- Euro, erm. 3,- Euro inkl. Salontee und Gebäck


Inszenierte Wirklichkeiten —

Kleist-Festtage 2018

11. bis 21. Oktober 2018

Vom 11. bis 21. Oktober laden die 28. Kleist-Festtage nach Frankfurt (Oder), in die Geburts-und Studienstadt des Dichters Heinrich von Kleist ein, heute wurde das Programm im Kleist-Museum vorgestellt.
Das diesjährige Motto lautet: Inszenierte Wirklichkeiten – [Gedankenstrich].

Im Mittelpunkt stehen Erzählungen und Erzählformen bis heute.

Die Veranstalter, das Kleist Forum und das Kleist-Museum, laden zu 27 theatralen, performativen, inszenatorischen, literarischen, musikalischen, filmischen und diskursiven Begegnungen an 7 Festivalorten ein.

Vom Dokumentartheater bis zum Poetry Slam und der Wasserglaslesung, vom modernen Musiktheater bis zur  Orgel in der St. Gertraud-Kirche, von der Rauminstallation in der Kleiststadt bis zum Karneval in Haiti, von der mittelalterlichen Rittergeschichte und der sagenhaften Welt der Nibelungen bis in das moderne Frankreich, von Dresden über Berlin, London und Luxemburg werden namhafte Künstlerinnen und Künstler wie Mathieu Carrière, Georgette Dee, Leah Gordon, Stephan Grossmann, Eva Mattes, Barbara Schnitzler, Thomas Thieme inszenierte Wirklichkeiten entstehen lassen, die Gewissheiten ordentlich auf den Kopf stellen und Ungewissheiten erden.

Programm