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Veranstaltungen im Kleist-Museum und anderswo

Hier finden Sie das Programm für Oktober bis Dezember 2022 zum Herunterladen.

Wir freuen uns auf viele spannende, interessante, nachdenkliche und amüsante Stunden mit Ihnen.

Wenn Sie keine Veranstaltung oder Neuigkeit aus dem Kleist-Museum verpassen wollen, melden Sie sich für unseren monatlichen Newsletter an. Wenn Sie das Veranstaltungsprogramm, Einladungen zu Ausstellungen oder anderen Events postalisch erhalten möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@kleist-museum.de oder rufen Sie unter 0335-387221-0 an.


Veranstaltungen im September 2022


Schulprojekt „Kleist Klicken 4“

21. bis 23. sowie 26. bis 28. September

Auch in diesem Jahr kommen Schüler*innen der 7. Klassen der Frankfurter Oberschule „Heinrich von Kleist“ im Rahmen des Förderprogramms „Initiative Sekundarstufe I – INISEK I“ in das Kleist-Museum und werden durch den Besuch der Dauerausstellung mit dem größten Literaturmuseum Brandenburgs bekannt gemacht. Sie lernen nicht nur den bekanntesten Sohn der Stadt Frankfurt (Oder) kennen, sondern setzen sich auch mit Berufsmöglichkeiten im Museum auseinander.

Die 72 Jugendlichen erhalten in zweistündigen Rhetorikworkshops mit der diplomierten Sprechwissenschaftlerin und Rhetoriktrainerin Tina Kemnitz Tipps zur weiteren Verbesserung ihrer verbalen und nonverbalen Kommunikationsfähigkeit, zu Grundtechniken der Kommunikation und zur mündlichen Präsentation. Als Vorlage werden Kleists journalistische Texte genutzt.

Ausgehend von Kleists kurzer Erzählung „Das Bettelweib von Locarno“ von 1810 entwickeln die Schüler*innen abschließend ein Konzept für eine Fotostory, das sie umsetzen und ihren Mitschüler*innen vorstellen werden. 

Die „Initiative Sekundarstufe I“ wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg sowie der Bundesagentur für Arbeit gefördert. 

Geschlossene Veranstaltung!


Veranstaltungen im Oktober 2022


Lesung und Gespräch: Emilia Smechowski – Wir Strebermigranten

Dienstag, 4. Oktober, 19 Uhr

1988 kam Emilia Smechowski aus Polen nach Deutschland. In ihrem Buch erzählt sie am Beispiel der eigenen Familiengeschichte von einer kollektiven Erfahrung von Scham und Anpassung, von Selbstbehauptung und Befreiung. Diskutieren Sie mit der erfolgreichen Autorin und stellvertretenden Chefredakteurin des ZEITmagazins.

Die Veranstaltung wird simultan ins Polnische übersetzt.

Gefördert im Programm „360°– Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes

Eintritt frei!


Kleist-Festtage 2022

6. bis 16. Oktober

Unter dem Motto „Die Wahrheit ist…“ begeben sich die Kleist-Festtage 2022 auf die Suche nach Verlässlichkeit, Orientierung, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit – und das in einer Welt, die von gewaltigen Herausforderungen und Umbrüchen gekennzeichnet ist. Bei der 32. Auflage des Theater- und Literaturfestivals, veranstaltet vom Kleist Forum und Kleist-Museum, versammeln sich vom 6. bis 16. Oktober namhafte Schauspieler*innen, bekannte Ensembles, großartige Künstler*innen und Schriftsteller*innen sowie renommierte Expert*innen in der Oderstadt, um in rund 20 verschiedenen Veranstaltungen der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Im Rahmen der Kleist-Festtage wird die Sonderausstellung „Kleist romantisch“ am 8. Oktober eröffnet und es finden zusätzliche öffentliche Führungen statt: 

Samstag, 8. Oktober, 15 Uhr: Vernissage; Eintritt frei
Dienstag, 11. Oktober, 13 und 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin; 6 Euro, erm. 4 Euro
Freitag, 14. Oktober, 17 Uhr: Führung mit der Kuratorin; 6 Euro, erm. 4 Euro
Sonntag, 16. Oktober, 15 Uhr: Führung mit der Kuratorin; 6 Euro, erm. 4 Euro

Alle Veranstaltungen der Kleist-Festtage an verschiedenen Orten, mehr Information und Tickets gibt es hier

Tickets und Festivalpass:
Den Festivalpass gibt es für 10,- Euro (ermäßigt 8,- Euro) an den Kassen im Kleist Forum und im Kleist-Museum. Inhaber*innen bekommen bei jeder Veranstaltung der Kleist-Festtage 50 Prozent Ermäßigung. Tickets gibt es an der Theaterkasse im Kleist Forum (ticket@muv-ffo.de oder 0335 4010-120 oder) und in der Deutsch-Polnischen Tourist-Information im Bolfrashaus (0335 610080-0) sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen in Frankfurt und Umgebung. Sie können auch bequem und gebührenfrei online unter www.kleistforum.de oder www.kleistfesttage.de bestellt werden. Tickets für die Veranstaltungen im Kleist-Museum können nur an der Kasse im Kleist-Museum erworben bzw. per E-Mail (kasse@kleist-museum.de) oder telefonisch (0335387221-30) vorbestellt werden.


Vernissage: Kleist romantisch

Samstag, 8. Oktober, 15 Uhr

Mit Sekt, kurzen Reden und lauter blauen Blumen der Romantik eröffnen wir unsere neue Sonderausstellung. Wir laden Sie herzlich dazu ein, „Kleist romantisch“ kennenzulernen und mit uns und miteinander darüber zu diskutieren, wie viel Romantik in Heinrich von Kleists Stücken steckt. Lassen Sie sich dafür auf den verschiedenen interaktiven Stationen von den Informationen, Bildern und Objekten überraschen.

Mehr zu der Sonderausstellung erfahren Sie hier.

Kuration: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum, in Zusammenarbeit mit Studierenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Gestaltung: Studio Neue Museen, Halle
Förderung: Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute – AsKI e.V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Sparkasse Oder-Spree

Eintritt frei!


Kleist-Festtage: Blaue Stunde I

Sonntag, 9. Oktober, 17 Uhr

Blumen – eine Unterhaltung

Die blaue Blume, die Heinrich von Ofterdingen in Novalis’ Roman im Traum erblickt, ist zum Symbol der Romantik, der Sehnsucht geworden – vielleicht, weil es nicht so viele reale blaue Blumen gibt? Warum sind blaue Blumen so besonders? Welche Geheimnisse bergen sie? Und welchen Nutzen bringen sie? Unterhaltsam plaudert der Ziergärtner, Schriftsteller, Waldbesitzer und ehemalige Direktor des Kleist-Museums Wolfgang de Bruyn über Veilchen, Rittersporn, Ochsenzungen… 

10,- Euro, erm. 8,- Euro; 5,- € mit Festivalpass

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Kleist-Festtage: Szenische Lesung: Verliebt ja, wie ein Käfer, bist du mir

9. Oktober, 19 Uhr, Foyer Kleist Forum

„Penthesilea“ und „Das Käthchen von Heilbronn“ gehören wie das Plus und Minus der Algebra zusammen, schrieb Kleist an Heinrich Joseph von Collin (8. Dezember 1808). Nach einer überwältigend intensiven „Penthesilea“- Inszenierung am Bochumer Schauspielhaus (Regie: Johan Simons) treffen Sandra Hüller und Jens Harzer nun als Käthchen und Graf Wetter vom Strahl aufeinander. In der szenischen Lesung erkunden sie die Pfade, die ein gemeinsamer Traum den beiden Figuren vorzuzeichnen scheint und dieses Mal zu einem glücklichen (?) Ende führen.

20,- Euro, erm. 15,- Euro; 10,- € mit Festivalpass

Hier sehen Sie den genauen Standort des Kleist Forums.

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Kleist-Festtage: Blaue Stunde II

10. Oktober, 17 Uhr, Studiobühne Kleist Forum

Blaulicht – eine Warnung

Uwe Madel ist wie Heinrich von Kleist in Frankfurt geboren. Wie Kleist wurde er, wenn man so will, Polizeireporter und Journalist. Nun kommt er zurück in seine Heimatstadt. Mit viel Humor erzählt der bekannte „Täter-Opfer-Polizei“-Moderator des rbb interessante Episoden aus seiner journalistischen Laufbahn. Begleitet wird er von Jürgen Schirrmeister, einem waschechten Polizisten. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Wahrheit durchschimmert, wenn bei Ihnen das nächste Mal Betrüger am Telefon sind, Abzocker an der Haustür oder Langfinger im Gewimmel auftauchen. Freuen Sie sich auf wirklich hilfreiche Tipps, damit Sie nicht doch eines Tages sagen müssen: „Himmel, wie konnte mir das passieren?“
Eine kurzweilige Warnung mit ernsthaftem Hintergrund.

10,- Euro, erm. 8,- Euro; 5,- € mit Festivalpass

Hier sehen Sie den genauen Standort des Kleist Forums.

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Kleist-Festtage: Blaue Stunde III

Dienstag, 11. Oktober, 05.30 Uhr

Licht – ein Foto-Workshop

Halb, ja halb 6 – da treffen wir uns bei „Penthesilea“ im Garten des Kleist-Museums. Fotografieren Sie gerne? Dann fotografieren doch einmal aus dem morgendlichen blauen Licht hinaus! Im Anschluss können Sie einen Workshop mit dem Fotografen Tobias Tanzyna erleben. Er bietet Ihnen auch die Gelegenheit, am Abend das neu erworbene Wissen gemeinsam auszuprobieren und dann in die blaue Stunde hinein zu fotografieren. Bitte bringen Sie Ihre eigene Fotoausrüstung mit.

10,- Euro, erm. 8,- Euro; 5,- € mit Festivalpass

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Kleist-Festtage: Lesung: Als ob einem die Augenlider...

Dienstag, 11. Oktober, 19 Uhr

Caspar David Friedrichs Gemälde sind für uns heute Inbegriff der romantischen Malerei; als seine Bilder „Mönch am Meer“ und „Abtei im Eichwald“ 1810 auf der Akademieausstellung in Berlin ausgestellt wurden, waren die literarischen Romantiker Achim von Arnim, Clemens Brentano und auch Heinrich von Kleist jedoch eher skeptisch als begeistert. Arnim und Brentano hatten für Kleists Zeitung „Berliner Abendblätter“ eine Kritik des „Mönch am Meer“ geschrieben, die Kleist allerdings nur in sehr stark bearbeiteter Form übernahm – so stark, dass er sich öffentlich entschuldigen musste. Die Schauspielerin Fanny Staffa, gebürtige Frankfurterin, stellt in ihrer Lesung beide Texte gegenüber: Brentanos und Arnims Original und Kleists poetische Kurzversion. Schnell wird klar: Friedrichs Seelandschaft (so der damalige Titel) brach mit allen herkömmlichen Sehgewohnheiten.

20,- Euro, erm. 18,- Euro; 10,- Euro mit Festivalpass

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Kleist-Festtage: Blaue Stunde IV

Mittwoch, 12. Oktober, 17 Uhr

Farbe – eine Betrachtung am Original

Welche Aussagekraft kann ein monochrom blaues Bild besitzen? Zum Beispiel eine konstruktive Malerei des Dresdner Künstlers Wilhelm Müller (1928-1999)? Aus dem Depot des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst kommt es für einen Nachmittag ins Kleist-Museum. Die Kunstwissenschaftlerin Linn Kroneck stellt direkt am Original unterschiedliche Herangehensweisen vor, wie Sie sich einer Malerei annähern können.

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK).

10,- Euro, erm. 8,- Euro; 5,- € mit Festivalpass

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Kleist-Festtage: Blaue Stunde V

Donnerstag, 13. Oktober, 17 Uhr

Cyanotypie – eine Werkstatt

„…den Abendstrahl der Sonne…“ (Brief an Heinrich Zschokke, 1. Januar 1802) nutzen wir für Experimente mit speziellem Fotopapier, das selbst aus den frühen Kindertagen der Fotografie stammt. Auf das Papier gelegte Gegenstände, Scherenschnitte oder Fundsachen hinterlassen bereits nach kurzer Belichtung durch Sonnenstrahlen ihre Konturen. Dafür ist keine Dunkelkammer nötig, aber viel Freude am Experimentieren. Bringen Sie hierfür gern Blätter, Gräser oder Alltagsgegenstände mit. Den Workshop leitet die Kunst- und Kommunikationswissenschaftlerin Jette Panzer, die ihrer Liebe zur Kunst und vor allem zur Kunstvermittlung seit 2007 nachgibt.

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) in Frankfurt (Oder).

10,- Euro, erm. 8,- Euro; 5,- € mit Festivalpass

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Kleist-Festtage: Blaue Stunde VI

!!! NEUE UHRZEIT !!!

14. Oktober, 6.30 Uhr, Planetarium Frankfurt (Oder)

Sterne – ein Blick in den Himmel

6.30 Uhr – schon so früh auf den Beinen? Kommen Sie mit uns zum Planetarium Frankfurt (Oder) und betrachten Sie den tagesaktuellen Sternenhimmel.
Ihr Blick wird einzigartig, anspruchsvoll und vor allem live von Michael Maaß moderiert. Sie haben deshalb während dieser blauen Stunde die Möglichkeit, spontane Fragen zu stellen, und die Gewissheit, die Antwort umgehend zu erhalten. Wo steht heute der große Wagen? Wo ist gerade welcher Planet zu sehen, und wie erkennt man, was ein Planet oder ein Stern ist?

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Planetarium Frankfurt (Oder).

10,- Euro, erm. 8,- Euro; 5,- € mit Festivalpass

Hier sehen Sie den genauen Standort des Planetariums. 

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Kleist-Festtage: Blaue Stunde VII

Samstag, 15. Oktober, 17 Uhr

Lieder — eine Geburtstagsfeier

Unsere letzte blaue Stunde begehen wir mit lauter lauten blauen Liedern! Denn heute wird Kleists Geburtstag gefeiert, gesungen und getanzt. Laut Kirchenbuch wurde er am 18. Oktober 1777 geboren, er selbst hat jedoch den 10. Oktober als Geburtstag angegeben. Daher findet unsere Party in der sicheren Mitte statt. Zum Glück blüht nicht nur der Enzian blau, es gibt auch die „Blauen Augen“ von Ideal oder die balladenhaften „Blue eyes“ von Elton John, das „Himmelblau“ der Ärzte oder Peter Fox’ „Schwarz zu Blau“. Auch Luna und Amanda haben in jüngster Zeit zwei sehr unterschiedliche „Blau“-Songs aufgelegt.

Wir laden ein zu Karaoke, zum Walzer „An der schönen blauen Donau (oder: Oder!)“, feiern unseren Hausdichter und singen uns in Stimmung für die Abendveranstaltung im Kleist Forum. DJ Alexander Horzetzky nimmt Ihre Liedwünsche gern vorab entgegen (horzetzky@kleist-museum.de).

10,- Euro, erm. 8,- Euro; 5,- € mit Festivalpass

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Buntbuch-Premiere: Annett Gröschner – Die Spazier-Gaenge von Berlin. Anna Louisa Karsch (1722-1791)

Mittwoch, 19. Oktober, 19 Uhr

Am 1. Dezember 2022 jährt sich der Geburtstag von Anna Louisa Karsch zum 300. Mal. Sie hinterließ zahllose Gedichte, Libretti und Briefe, war eine der faszinierendsten Autorinnen des 18. Jahrhunderts und die erste in Deutschland, die von ihrer Dichtung lebte. Das Buntbuch folgt Karschs Spuren ab 1761 und erzählt von ihren literarischen Erfolgen und Misserfolgen sowie von ihrer Suche nach einer Heimat, einem Haus. Ihre Zusammenarbeit mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim spielt ebenso eine Rolle wie ihre – teils schwierige – Beziehung zu ihrer Tochter, Karoline Louise von Klenke. Annett Gröschner, 2021 als „unermüdliche Chronistin“ mit dem Großen Kunstpreis Berlin und dem Klopstock-Preis für neue Literatur ausgezeichnet, erzählt von der „Karschin“ und ihrem Berliner Leben.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro

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Salon Kleist: „Gehirnverrückung?“ – Vom ‚Wahnsinn‘ in Heinrich von Kleists Werken und Briefen

Dienstag, 25. Oktober, 17 Uhr

In Kleists Drama Amphitryon kommt die komische Facette der „Gehirnverrückung“ zum Ausdruck. Aber in vielen seiner literarischen Texte und in Briefen beschäftigt er sich auf sehr ernsthafte Weise mit psychischen Ausnahmezuständen, etwa in Penthesilea oder Die heilige Cäcilie. Im Salon präsentiert Adrian Robanus, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kleist-Museum, das Thema des ‚Wahnsinns‘ bei Kleist auf zugängliche und sensible Weise und zieht Verbindungslinien zur Romantik.

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro (inkl. Salontee und Gebäck)

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Veranstaltungen im November 2022


Intervention: Reise in das Romantik-Hotel Kleist

Freitag, 4. November, 17 Uhr

Parallel zur aktuellen Sonderausstellung verwandeln sich Foyer und Flure des Kleist-Museums in ein ‚Romantik-Hotel‘: Hier erleben Sie einen kleistischen „Kurzurlaub für alle Sinne“ und frönen der romantischen Beschäftigung der „Allmähligen Verfertigung der Geräusche beim Lesen“. Aus dem ‚Hotel‘ können Sie Postkarten mit romantischen Wörtern an Ihre Lieben verschicken. Geleitet wird es von Studierenden der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg und ihrer Dozentin Christiane Holm, die Sie herzlich einladen zu einem Hotelaufenthalt der besonderen Art! Und natürlich wird im Hotel auch Englisch gesprochen.

Eintritt frei, Trinkgeld erbeten!


Filmfrühstück: Das Fräulein von Scuderi

Sonntag, 6. November, 11 Uhr

In den verwinkelten Gassen von Paris geht 1618 die Angst um: Gesucht wird ein Dieb und Mörder, der es auf die Juwelen des Goldschmieds Cardillac abgesehen hat. Zwölf Adlige sind schon ermordet worden. Doch dann schaltet sich das Fräulein von Scuderi ein. Eine DEFA-Filmadaption von 1955 der klassischen Novelle von E.T.A. Hoffmann in Zusammenarbeit mit der schwedischen Firma Pandora-Film.

Eintritt: 8 Euro, erm. 6 Euro (inkl. Kaffee und Croissant)

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Buchpräsentation: Kleist ins Stammbuch geschrieben

Sonntag, 13. November, 14.30 Uhr

Wie charakterisierten ausgewiesene Romantiker wie Brentano, Eichendorff oder Fouqué ihren Zeitgenossen Heinrich von Kleist? War er einer von ihnen? Die Publikation zur aktuellen Sonderausstellung versammelt die privaten Äußerungen über Kleist und zeichnet in einer Art Stamm- oder Freundschaftsbuch sein Porträt aus romantischer Perspektive. Hören Sie die schönsten Bonmots und wunderlichsten Formulierungen. Nach der Präsentation führt die Kuratorin Barbara Gribnitz durch die Ausstellung.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro

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Kleist romantisch digital I: „Sie ist außer sich –!“ Kleists Dramatik im Kontext romantischer Psychiatrie

Mittwoch, 16. November, 19 Uhr

Verwirrtheit, Wahnsinn, Somnambulismus – viele Figuren Kleists leben in psychischen Ausnahmezuständen. Adrian Robanus, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kleist Museums, untersucht in seinem Vortrag den Zusammenhang zwischen Kleists Dramen und Fachtexten der zeitgenössischen Psychiatrie.

Eine Vortragsreihe des Kleist-Nachwuchs-Netzwerkes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft.

Weitere Vorträge: 14. Dezember 2022, 11. Januar 2023. Bitte melden Sie sich für den Zugangslink unter forschung@kleist-museum.de an.

Teilnahme frei!


Bundesweiter Vorlesetag

Freitag, 18. November, 10 Uhr

Ganz in der Tradition unseres Hauses liest die Direktorin Anke Pätsch für die KITA-Kinder in unserer Nachbarschaft vor. In diesem Jahr laden wir die Kinder der Fröbel-KITA „Oderknirpse“ in unser Haus ein.

Geschlossene Veranstaltung!


Fortbildung für Lehrende: Kleist ist (k)ein Romantiker!

Mittwoch, 23. November, 15.30 Uhr

Klassiker oder Romantiker? Oder Aufklärer? Oder doch eher ein Moderner? Für Kleist finden sich viele Zuordnungen und doch irgendwie keine Schublade. Nach einem Rundgang durch die Sonderausstellung diskutieren wir Nutzen und Grenzen der literarischen Epochenbegriffe am Beispiel Kleist.

Eintritt frei! Gäste sind herzlich willkommen!


Gastveranstaltung: Lesung und Gespräch. Nacht der Poesie – Die Oderlandautoren

Freitag, 25. November, 18 Uhr

„Grautag. Graunacht“ über „nackten Häusern“ im „Oderleuchten“, „Sprachlosigkeit der Sprachlosmacht“ und „das erste Lächeln meines Enkels“ – das alles sind Wort gewordene Impressionen, die in der Nacht der Poesie eine Stimme bekommen sollen. Autorinnen und Autoren unserer Region möchten Sie mit ihren eigenen Texten zum Nachdenken und Nachempfinden, aber auch zu einem Lächeln über geglückte und missglückte Begegnungen im Hier und Heute anregen. Mit musikalischer Begleitung! (Text: Oderlandautoren)

Eintritt frei, ein Obolus ist sehr willkommen!


Führung und Gespräch: Kleist romantisch

Samstag, 26. November, 15 Uhr

Gemeinsam führen die Kleistforscherin und Präsidentin der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Anne Fleig, und die Kuratorin Barbara Gribnitz durch die Sonderausstellung. Am Beispiel einzelner Objekte sprechen sie über Kleist und Romantik im Schnittpunkt von Forschung und Vermittlung.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro

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Veranstaltungen im Dezember 2022


Lesung: Christa Wolf und Franz Fühmann – Aus dem Briefwechsel

Donnerstag, 1. Dezember, 19 Uhr

Christa Wolf schrieb an Fühmann: „Das Wichtigste ist doch, was wir schreiben“, dieser bemerkte: „Der liebe Gott der Schriftsteller machts schon, daß wir einander finden, wenn wir einander brauchen...“. – „Machen wir das Notwendige“ ist ein Wolf-Zitat, das beide immer wieder unter Beweis stellten. In Briefen an die Staatsmacht versuchten sie, Schreibende der jungen Generation zu verteidigen, um Wahrheit zu kämpfen, ihre Würde zu behalten. Leicht war das nicht. Aus dem 2022 erschienenen Briefwechsel, herausgegeben von Angela Drescher, lesen Blanche Kommerell und Stefan Huhnstein.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro
Mit freundlicher Unterstützung des Aufbau Verlags.

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Kulturelle Bildung: Buchwunschbaum

6. bis 15. Dezember

Seit vielen Jahren fördern wir das Lesen und beschenken Kinder mit gewünschten Büchern. Der weihnachtliche Wunschbaum wird wieder aufgestellt und kann bis zum 15. Dezember mit einem Buchwunsch behängt werden. Noch vor den Ferien erhalten die Kinder und Jugendlichen die von der Glücksfee gezogenen Bücher.


Studientag: Das Käthchen von Heilbronn – ein bloßes liebliches Märchen?

Freitag, 9. Dezember, 10 bis 18 Uhr

Der Studientag widmet sich Kleists „großem historischen Ritterschauspiel“. Nach Impulsvorträgen über das romantische Drama (Sebastian Schönbeck, Universität Bielefeld), die Plant Studies und den Holunderbusch (Christiane Holm, Universität Halle-Wittenberg) sowie romantische Kommunikationsverfahren (Julia Soytek, Universität Bonn) öffnet sich die Diskussion anhand genauer Lektüren einzelner Szenen. Die Teilnehmenden sind Studierende des Seminars „Kleist im Kontext der Romantik“ an der FU Berlin unter Leitung von Anne Fleig. Gäste sind herzlich willkommen!

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft


Bildbetrachtung: Der romantische Raffael

Sonntag, 11. Dezember, 14.30 Uhr

Die Romantiker schufen eine Art Kult um den italienischen Renaissance-Maler Raffael, dem auch Kleist huldigte. Betrachten Sie die Sixtinische Madonna und lauschen Sie den wahrlich kunstandächtigen Schilderungen eines Wackenroders, Schlegels, Arnims, Overbecks oder Kleists. Im Anschluss führt die Kuratorin Barbara Gribnitz durch die aktuelle Sonderausstellung.

Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro

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Kulturelle Bildung: Die Buchempfehlungsshow mit Tina Kemnitz

Dienstag, 13. Dezember, 8, 10 und 12 Uhr

Unterhaltsam, interaktiv und spielerisch werden unseren jungen Besucherinnen und Besuchern verschiedene Kinder- und Jugendbücher vorgestellt. Darunter sind Neuerscheinungen der letzten Jahre und Klassiker, die im Buchhandel oder in Bibliotheken erhältlich sind. Die Auswahl richtet sich nach der literarischen Qualität und Gestaltung der Werke: Thema, Schreibart, Illustrationen – nur außergewöhnlich tolle Bücher werden empfohlen. Ein Spaß für Klein und Groß.

Eintritt: 5 Euro

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Salon Kleist: Heinrich Vogeler in Worpswede

Dienstag, 13. Dezember, 17 Uhr

Einen Tag nach seinem 150. Geburtstag widmet sich der Salon Kleist dem Maler und Schriftsteller Heinrich Vogeler und insbesondere seiner Zeit in der Künstlerkolonie Worpswede. Ab 1895 lebte und arbeitete er im dortigen „Barkenhoff“ und hielt u. a. engen Kontakt zu den Künstlerpaaren Modersohn-Becker und Rilke-Westhoff. Über sein äußerst facettenreiches künstlerisches, intellektuelles und politisches Leben in dem legendären Künstlerort um die Jahrhundertwende spricht die Frankfurterin Kerstin Papmahl.

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro (inkl. Salontee und Gebäck)

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Kleist romantisch digital II: Kleist und die ‚romantische Komödie‘

Mittwoch, 14. Dezember, 19 Uhr

Hat Kleist romantische Komödien geschrieben? Luise Grabolle (Universität Leipzig) arbeitet bislang selten gesehene Parallelen zwischen Kleists Dramen und ‚klassischen‘ romantischen Komödien heraus, wie beispielsweise die Spielim- Spiel-Technik, die Bühnenferne oder Illusionsstörungen.

Eine Vortragsreihe des Kleist-Nachwuchs-Netzwerkes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft.

Nächster Vortrag: 11. Januar 2023. Bitte melden Sie sich für den Zugangslink unter forschung@kleist-museum.de an.

Teilnahme frei!


Neue Hausmusik bei Kleist (VIII): Musik und Wort zur Weihnachtszeit mit Daniel Heinz und dem Catori-Quartett

Sonntag, 18. Dezember, 17 Uhr

Zum Jahresende laden wir in schöner Tradition zu einer Hausmusik ein. Das Konzert mit den Musiker*innen des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) Klaudyna Schulze- Broniewska (v), Claudia Georgi (va), Thomas Georgi (vc) und Stefan Hunger (v) wird von Daniel Heinz begleitet. Der Schauspieler und Regisseur liest ‚romantische‘ Texte zum Weihnachtsfest, und zum Abschluss unserer vorweihnachtlichen Hausmusik am 4. Advent stimmen Weihnachtslieder auf die kommenden Feiertage ein. Bereits um 16 Uhr bitten wir Sie zum traditionellen Weihnachtscafé mit Kaffee, Tee und Gebäck.

Eintritt: 10 Euro, erm. 8 Euro

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Hier finden Sie vergangene Veranstaltungen.