Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Mi | 17.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ständige Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Mit drei grundsätzlichen Fragen muss sich eine Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Heinrich von Kleist auseinandersetzen: Wie lässt sich im visuellen Medium Ausstellung ein Leben attraktiv präsentieren, das — außer einer Miniatur — keine anderen gegenständlichen Zeugnisse hinterließ als beschriebene Blätter? Welche Beziehung zwischen der Person Heinrich von Kleist und den von ihm geschaffenen literarischen Werken soll hergestellt werden? Und wie stellt man eigentlich Literatur aus? Die neue Dauerausstellung des Kleist-Museums geht nun das Wagnis ein, Leben und Werk Kleists getrennt zu präsentieren.

Kuratorin: Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
Ausstellungsgestaltung: Arge Panatom und szenographie valentine koppenhöfer
Foto: (c) Lorenz Kienzle

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Mi | 17.10.2018

Stadt- und Regionalmuseum Lübben

Ausstellung

Musenhöfe an Oder und Spree

Veranstaltungsort:Stadt- und Regionalmuseum Lübben

Uhrzeit:10.00 - 17.00 Uhr

Schließtage:Montag, Dienstag

Preise:4,50 Euro / erm. 2,50 Euro

Die Ausstellung präsentiert die Orte literarischer Geselligkeit um 1800 abseits der großen Zentren. Zahlreiche „Salons“ und „Musenhöfe“ befanden sich um Oder und Spree. Hier trafen drei historische Regionen aufeinander: Brandenburg-Preußen, Schlesien und die damals noch sächsische Niederlausitz. Gutsherren wie Graf Finck von Finckenstein im preußischen Madlitz oder Ernst von Houwald im sächsischen Sellendorf hielten intensiven Kontakt zu den Geistesgrößen, Künstlern und Schriftstellern ihrer Zeit und luden sie auf ihre Gutshöfe ein zur gepflegten Konversation, zu gemeinsamem Theaterspiel oder Musizieren. Grenzen wurden überschritten. Die Ausstellung Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder, 2012 vom Kleist-Museum als deutsch-polnische Wanderausstellung konzipiert und 2015 um das Gebiet Niederschlesien ergänzt, bildet den Grundstock der Ausstellung.
Für die Präsentation im Stadt- und Regionalmuseum Lübben wurde sie um den Blickwinkel aus der Niederlausitz erweitert.

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und Stadt- und Regionalmuseum Lübben.

Ort:
Stadt- und Regionalmuseum Lübben
Ernst-von-Houwald-Damm 14
15907 Lübben (Spreewald)
Tel: 03546/187478
www.museum-luebben.de

Mi | 17.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

Brandenburgischer Kunstpreis

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

Seit 2004 werden mit dem Brandenburgischen Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung und der
Stiftung Schloss Neuhardenberg herausragende Leistungen brandenburgischer Künstlerinnen und Künstler geehrt und ihre Werke in einer begleitenden Ausstellung auf Schloss Neuhardenberg der Öffentlichkeit präsentiert. Im Kleist-Museum ist, verbunden mit der Kalenderpremiere Brandenburger Art 2019, zum nunmehr fünften Mal eine Auswahl künstlerischer Arbeiten zu sehen. Im Mittelpunkt stehen das Kleist Projekt 2017 des diesjährigen Kunstpreisträgers in der Kategorie Grafik, Frank Diersch, Arbeiten der Kunstpreisträgerin in der Kategorie Plastik, Dorit Trebeljahr, und Fotografien des Nachwuchsförderpreisträgers 2014 Alexander Janetzko.

In Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg und der Märkischen Oderzeitung.

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Mi | 17.10.2018

Frankfurt (Oder)

Veranstaltung

Kleist-Festtage 2018: Inszenierte Wirklichkeiten —

Kleist-Festtage 2018: Inszenierte Wirklichkeiten —

Veranstaltungsort:Frankfurt (Oder)

Vom 11. bis 21. Oktober laden die 28. Kleist-Festtage nach Frankfurt (Oder), in die Geburts-und Studienstadt des Dichters Heinrich von Kleist ein, heute wurde das Programm im Kleist-Museum vorgestellt.
Das diesjährige Motto lautet: Inszenierte Wirklichkeiten – [Gedankenstrich].

Im Mittelpunkt stehen Erzählungen und Erzählformen bis heute.

Die Veranstalter, das Kleist Forum und das Kleist-Museum, laden zu 27 theatralen, performativen, inszenatorischen, literarischen, musikalischen, filmischen und diskursiven Begegnungen an 7 Festivalorten ein.

Mi | 17.10.2018

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Ausstellung

"Durch Krieg und Miswachs" - Eine begehbare Rauminstallation zu Heinrich von Kleists "Bettelweib von Locarno"

Veranstaltungsort:Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:10.00 - 18.00 Uhr

Schließtage:Montag

Preise:5,- Euro / erm. 3,- Euro

1810 in den Berliner Abendblättern erstmals veröffentlicht, ist das Bettelweib vordergründig eine Gespenstergeschichte: Eine Bettlerin erhält von einer Marquise Obdach in einem Zimmer, wird vom Marchese jedoch hinter den Ofen befohlen. Auf dem Weg dorthin stürzt sie und verletzt sich so schwer, dass sie stirbt. Als die Herrschaften, in finanzielle Bedrängnis geraten, das Schloss verkaufen wollen, beginnt die Bettlerin am Orte ihres Todes zu spuken...

Die Erzählung kann aber zugleich als vehemente Kritik am Adel und möglicherweise gar an den herrschenden Verhältnissen interpretiert werden. Theodor Fontane bemerkt jedoch in seinen Aufzeichnungen 1872 trocken, als "moralische Erzählung" könne die Geschichte nicht recht wirken, da "das begangene Unrecht viel zu klein sei." – Eine nach heutigen Maßstäben empörende Aussage? An Kleists Erzählung knüpfen sich bis heute intensive Debatten und ganz gegensätzliche Interpretationen: Ist es nur eine "Schauermär" oder Ironie, nur moralische oder auch soziale Kritik? Und empören wir uns wirklich, wenn wir solch Unrecht heute sehen?
Zu den Kleist-Festtagen 2018 Inszenierte Wirklichkeiten – nimmt eine Gast-Künstlerin Kleists Erzählung von heute in den Blick, ohne das sprachliche "Inszenierungspotential" des Dichters zu übersehen.

Im ersten Teil fragt die Ausstellung nach den Wurzeln des Verständnisses der sozialen Verantwortung in der Kleist-Zeit und versucht gleichzeitig, eine Brücke zu schlagen zu einer heutigen Interpretation: Ist unsere Verantwortung für die Schwächeren der Gesellschaft durch das Sozialsystem des Staates und die viel beworbene "Corporate Social Responsibility" der Unternehmen abgegolten? Oder was bedeutet soziale Verantwortung heute für jeden Einzelnen von uns?

Im zweiten Teil wendet sich die Ausstellung dann dem Fantastischen in Kleists Erzählung zu, dem Dunklen, der angsterfüllten Frage: Wer da?! Die Ausstellung wird kuratiert von Judith Philipp, die als Szenografin einen ganz eigenen, räumlich-inhaltlichen Zugriff auf Kleists Erzählung wählt. Unterstützt wird sie in der Umsetzung von DIE WERKEN, einem Berliner Büro für Raumkonzepte und Installationen.

Kuratorin: Judith Philipp

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 - 387 221 0

Mi | 17.10.2018

St.-Gertraud-Kirche, Frankfurt (Oder)

Konzert-Lesung

Barbara Schnitzler: "Die Heilige Cäcilie oder Die Gewalt der Musik" - An der Orgel: Thomas Noll

Veranstaltungsort:St.-Gertraud-Kirche, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:19.00 Uhr

Preise:Tickets: 10,- Euro, erm. 8,- Euro, 5,- Euro mit Festivalpass, für Schüler bis 14 Jahre frei

Seit 1977 gehört Barbara Schnitzler dem Ensemble des Deutschen Theaters an, im Herbst beendet sie nach 41 Jahren die enge Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Haus. Mit ihrem Solo-Liederabend und einem reichen Repertoire an Lesungen von Schiller und Rilke bis zu Virginia Woolf und Ingeborg Bachmann ist die Schauspielerin, die im Käthchen von Heilbronn spielte und in Amour Fou die – historisch nicht nachgewiesene – Mutter der Henriette Vogel verkörperte, weiterhin präsent.

Vor der beeindruckenden Kulisse des Marienaltars liest Barbara Schnitzler in der St.-Gertraud-
Kirche Kleists weniger bekannte Erzählung von der heiligen Cäcilie, die sowohl als vornehmlich religiös inspirierter Text als auch als eine besondere Hinwendung zur Musik als romantischem Ideal interpretiert wurde. Begleitet wird Barbara Schnitzler von Thomas Noll, der sich als Organist,
Pianist und Dirigent insbesondere der Vermittlung zeitgenössischer Musik und interdisziplinären Musik-Kunst-Projekten widmet.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kleist-Museum und Evangelischer Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) – Lebus im Rahmen der Kleist-Festtage 2018.

Mi | 17.10.2018

Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Frankfurt (Oder)

Kulturelle Bildung

Literatur in der Schule - Christian Bangel: Oder Florida?

Veranstaltungsort:Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Frankfurt (Oder)

Uhrzeit:9.45 Uhr

Oder Frankfurt (Oder)? Christian Bangel kommt von hier. Den Protagonist*innen seines Debütromans lässt er auch einen von hier sein. Und nun kehrt er auch noch als Autor selbst zurück. Zurück zu seinem Deutschlehrer und seiner Klassenlehrerin und liest vor. Vor den jungen Frankfurter*innen heute.

Christian Bangel wurde 1979 in Frankfurt (Oder) geboren, 1998 machte er sein Abitur am Otto- Brenner-Gymnasium. Nach dem Zivildienst verließ er die Stadt im Jahr 2000.

Während des Geschichtsstudiums in Hamburg gründete er das Netzmagazin Zuender für Zeit
Online. Zusammen mit Markus Kavka und anderen entwickelte er das Anti-Nazi- Blog Störungsmelder, das 2008 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Ab 2010 war Christian Bangel Nachrichtenredakteur bei Zeit Online, seit 2012 ist er dort Chef vom Dienst. Außerdem ist er einer von zwei Leitern des Pop-Up- Ressorts. Oder Florida ist sein erster Roman.

Eine Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kleist-Festtage 2018.

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