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Ausstellungen im Kleist-Museum und anderswo 2022


Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen

Ausstellungsdauer: 27. Februar 2022 bis 14. August 2022

Ausstellungsort: Kleist-Museum

Über 40 Bühnenmodelle aus sieben Jahrzehnten Theatergeschichte lassen sich in der Sammlung des Kleist-Museums finden. Als Zeugnis für die Kunstform „Bühnenmodell“, als Arbeitswerkzeug der Theaterschaffenden, als gefragtes Sammlungsobjekt zeigen sie die Vielfalt der Interpretationen Kleists auf dem Theater. Dabei erinnern viele der älteren Anfertigungen mit ihrem Materialreichtum und ihren detaillierten Interieurs an klassische Puppenhäuser. Die modernen Modelle hingegen bestechen durch ihre minimalistische Klarheit.

Doch was hat es mit diesen Bühnenmodellen auf sich? Wie sind sie zu uns gelangt, wie lassen sie sich modern präsentieren und wie erhalten? Und was genau sagen uns die kleinen Bühnen über die Rezeption Kleists auf dem Theater?

In unserer Ausstellung gehen wir diesen und weiteren Fragen nach. In einzelnen Stationen zeigen wir fast 30 der Modelle aus unserer Sammlung und richten den Blick auf die Materialität, Geschichte und die Variationen der kleinen Bühnen. Anschaulich präsentieren wir die Gattung des „Bühnenmodells“ und seine vielfältigen Ausdrucksformen, die Sammlung des Kleist-Museums und ihre Geschichte sowie die unterschiedlichen Etappen der Kleist-Rezeption auf dem Theater.

Unsere Ausstellung holt dabei nicht nur die physischen Objekte aus der Sammlung in den Ausstellungsraum, sondern erweitert diesen mit Hilfe von Augmented Reality um eine digitale Ebene. So stellen wir eine Vielzahl von Modellen aus, die durch weitere Materialien aus unserer Theatersammlung angereichert sind, die wir teils analog, teils digital präsentieren. Im Zentrum aber stehen die kleinen Bühnen, die wir durch eigens dafür entwickelte digitale Anwendungen lebendig werden lassen. Die Besucher:innen betreten damit unsere kleinsten Bühnenwelten und tauchen in längst vergangene Inszenierungen Kleist’scher Werke ein. Mit dieser Verschränkung von digitalen und analogen Vermittlungsformen beschreiten wir zugleich neue Wege der Sammlungspräsentation.

Die Umstände der Inszenierung, ihre Kontexte, Vorarbeiten und die Bühnen selbst – tauchen Sie ein in unsere Bühnenwelten!

Kuratorinnen: Viviane Meierdreeß und Milena Rolka
Gestalter: Nikolai Kuchin

Finissage: Sonntag, 14. August, 14 Uhr

In Kooperation mit der Forschungsgruppe INKA der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Der Ausstellungskatalog ist vor Ort oder im Online-Shop des Kleist-Museums erhältlich.

 


Günter de Bruyn – Märkische Schreibwelten

Ausstellungsdauer: 5. Juni bis 10. Juli 2022
Ausstellungsort: Orangerie des Schlosses Nennhausen

Das Märkische ist ein Schlüssel zu Günter de Bruyns Werk. Über die gesamten sechs Jahrzehnte seines Schriftstellerlebens beschäftigen ihn die Landschaft der Mark Brandenburg, ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Literatur. Hier findet er seine historischen Erzählstoffe und die Handlungsschauplätze zahlreicher seiner Erzählungen und Romane. Sein Interesse reicht vornehmlich vom 18. und 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein, wenn er über historisch bedeutsame Orte und besondere Personen erzählt und einzelne Kapitel aus der preußischen Historie und der Kulturgeschichte aufblättert. Er entdeckt vergessene Autoren neu und macht ihre Werke wieder zugänglich. Er lässt im Kleinen einer Dorfchronik den Lauf der Geschichte fassbar werden, und immer wieder ist es die Landschaft selbst in ihrer Abgelegenheit, die der Autor zu seinem Sujet und überdies zu seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt macht. Dank der Unterstützung durch Günter de Bruyn selbst konnten für die Ausstellung erstmals seine reichhaltigen Recherche- und Arbeitsmaterialien genutzt werden. Seine Materialsammlungen zu Orten und Personen, eine Fülle an dokumentarischen Fotos, Korrespondenzen sowie Entwürfe und Manuskripte aus unterschiedlichen Phasen der Textentstehung zeigen den Schriftsteller de Bruyn bei der Recherche und bei der praktischen Arbeit an seinen Texten. Die „Märkischen Schreibwelten“ führen mitten in das märkische Werk de Bruyns hinein. Sie zeigen den Autor als Kulturhistoriker, Chronist, Essayist, Herausgeber und Romancier, in dessen Erzählen die Brandenburgische Kulturlandschaft literarisch Gestalt gewinnt. An ausgewählten Kapiteln wird anschaulich, wie de Bruyn Dörfer und Städte erlebt, welchen lokalen Geschichten er nachspürt und wie er schließlich seinen Gegenstand poetisch modelliert.

Kuratorin: Christiane Barz

Ausstellungsgestaltung: Frank Käubler, Werk 1 / Lothar Tanzyna, Giraffe Werbeagentur

Die Ausstellung wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg und vom Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder). Mit freundlicher Unterstützung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und dem Schloss Nennhausen.


Johann von Magdeburg = Heinrich Zschokke + Willensschweizer.
Wiedererweckung eines Alleskönners nach 250 Jahren

Ausstellungsdauer: 8. April bis 3. Juli 2022

Ausstellungsort: Kulturhistorisches Museum Magdeburg

Johann von Magdeburg – das war nur einer der fantasievollen Namen, die der junge Dichter Heinrich Zschokke (1771–1848) für sich erfand, um die Titel seiner Abenteuer- und Geistergeschichten noch origineller klingen zu lassen. Als Elbgeborner aus Magdeburg war Zschokke über Schwerin, Prenzlau und Landsberg/Warthe 1790 nach Frankfurt an der Oder gezogen. Dort studierte er und wurde 21-jährig nach der Promotion Privatdozent an der Frankfurter Universität Viadrina. Unterdessen schrieb er viel, bis 1793 u.a. seinen Erfolgsroman Abaellino, der große Bandit und die Ideen zur psychologischen Aesthetik, und gab zwei Zeitschriften heraus. 1796 begann für Zschokke ein zweiter Lebensabschnitt, er wurde Willensschweizer (Matthias Zschokke), als hoch angesehener Pädagoge, vielseitiger
Gelehrter und agiler Politiker in der Schweiz. Die Ausstellung basiert auf einer Schau des Kleist-Museums, wo Zschokke zum 250. Geburtstag 2021 als wichtiger Weggefährte Kleists wiederentdeckt wurde. 
Kuratorin: Claudia Czok 
Ausstellungsgestaltung: Thomas Lorenz-Herting 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und  
Gedenkstätten (ALG) sowie durch die Sparkasse Oder-Spree.  
Eine Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Magdeburg in Kooperation mit dem Kleist-Museum und dem Stadtarchiv Frankfurt (Oder).


Günter de Bruyn - Märkische Schreibwelten

Ausstellungsdauer: 5. April bis 25. Mai 2022
Ausstellungsort: Koeppenhaus - Literaturhaus Greifswald

Das Märkische ist ein Schlüssel zu Günter de Bruyns Werk. Über die gesamten sechs Jahrzehnte seines Schriftstellerlebens beschäftigen ihn die Landschaft der Mark Brandenburg, ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Literatur. Hier findet er seine historischen Erzählstoffe und die Handlungsschauplätze zahlreicher seiner Erzählungen und Romane. Sein Interesse reicht vornehmlich vom 18. und 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein, wenn er über historisch bedeutsame Orte und besondere Personen erzählt und einzelne Kapitel aus der preußischen Historie und der Kulturgeschichte aufblättert. Er entdeckt vergessene Autoren neu und macht ihre Werke wieder zugänglich. Er lässt im Kleinen einer Dorfchronik den Lauf der Geschichte fassbar werden, und immer wieder ist es die Landschaft selbst in ihrer Abgelegenheit, die der Autor zu seinem Sujet und überdies zu seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt macht. Dank der Unterstützung durch Günter de Bruyn selbst konnten für die Ausstellung erstmals seine reichhaltigen Recherche- und Arbeitsmaterialien genutzt werden. Seine Materialsammlungen zu Orten und Personen, eine Fülle an dokumentarischen Fotos, Korrespondenzen sowie Entwürfe und Manuskripte aus unterschiedlichen Phasen der Textentstehung zeigen den Schriftsteller de Bruyn bei der Recherche und bei der praktischen Arbeit an seinen Texten. Die „Märkischen Schreibwelten“ führen mitten in das märkische Werk de Bruyns hinein. Sie zeigen den Autor als Kulturhistoriker, Chronist, Essayist, Herausgeber und Romancier, in dessen Erzählen die Brandenburgische Kulturlandschaft literarisch Gestalt gewinnt. An ausgewählten Kapiteln wird anschaulich, wie de Bruyn Dörfer und Städte erlebt, welchen lokalen Geschichten er nachspürt und wie er schließlich seinen Gegenstand poetisch modelliert.

Kuratorin: Christiane Barz

Ausstellungsgestaltung: Frank Käubler, Werk 1 / Lothar Tanzyna, Giraffe Werbeagentur

Die Ausstellung wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg und vom Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder). Mit freundlicher Unterstützung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und dem Koeppenhaus - Literaturzentrum Greifswald.


2 x Heinrich = Zschokke + Kleist. Wiedererweckung eines Alleskönners zum 250. Geburtstag

Ausstellungsdauer: 3. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022

Ausstellungsort: Kleist-Museum

Mit seiner Redewendung Hansdampf in allen Gassen ist er bis heute populär: Heinrich Zschokke (1771–1848), deutsch-schweizerischer Dichter, kurzzeitiger Weggefährte und Freund Heinrich von Kleists. Das Kleist-Museum nimmt Zschokkes diesjährigen 250. Geburtstag zum Anlass, Persönlichkeit und Werk neu zu entdecken. Zschokke war zu Lebzeiten eine literarische und gesellschaftliche Berühmtheit, selbst eine Art »Hansdampf«. Schon der 24-Jährige war in Deutschland ein unerhört erfolgreicher Schriftsteller und aufstrebender Universitätslehrer. Ab 1796 startete seine zweite erfolgreiche Karriere als angesehener Pädagoge, vielseitiger Wissenschaftler und agiler Politiker in der Schweiz, seiner zweiten Heimat. Heinrich Zschokke, in Magdeburg geboren, war 1790 zum Studium nach Frankfurt an der Oder gekommen. Nach der Promotion 1792 blieb er als Privatdozent an der Viadrina. Er schrieb viel und erfolgreich: Bis 1793 erschienen u. a. sein großer Erfolgsroman  
Abällino und Ideen zur psychologischen Aesthetik, außerdem etablierte er sich mit den Frankfurter Ephemeriden und dem Litterarische[n] Pantheon auch als Zeitschriftenherausgeber. Spätestens seit 1800 galt er weithin als Bestsellerautor und Volksschriftsteller. 
 
Kuratorin: Claudia Czok 
Ausstellungsgestaltung: Thomas Lorenz-Herting 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und  
Gedenkstätten (ALG) sowie durch die Sparkasse Oder-Spree.  
Eine Ausstellung des Kleist-Museums in Kooperation mit dem Stadtarchiv.


Günter de Bruyn - Märkische Schreibwelten

Ausstellungsdauer: 5. November 2021 bis 9. Januar 2022
Ausstellungsort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Potsdam

Das Märkische ist ein Schlüssel zu Günter de Bruyns Werk. Über die gesamten sechs Jahrzehnte seines Schriftstellerlebens beschäftigen ihn die Landschaft der Mark Brandenburg, ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Literatur. Hier findet er seine historischen Erzählstoffe und die Handlungsschauplätze zahlreicher seiner Erzählungen und Romane. Sein Interesse reicht vornehmlich vom 18. und 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein, wenn er über historisch bedeutsame Orte und besondere Personen erzählt und einzelne Kapitel aus der preußischen Historie und der Kulturgeschichte aufblättert. Er entdeckt vergessene Autoren neu und macht ihre Werke wieder zugänglich. Er lässt im Kleinen einer Dorfchronik den Lauf der Geschichte fassbar werden, und immer wieder ist es die Landschaft selbst in ihrer Abgelegenheit, die der Autor zu seinem Sujet und überdies zu seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt macht. Dank der Unterstützung durch Günter de Bruyn selbst konnten für die Ausstellung erstmals seine reichhaltigen Recherche- und Arbeitsmaterialien genutzt werden. Seine Materialsammlungen zu Orten und Personen, eine Fülle an dokumentarischen Fotos, Korrespondenzen sowie Entwürfe und Manuskripte aus unterschiedlichen Phasen der Textentstehung zeigen den Schriftsteller de Bruyn bei der Recherche und bei der praktischen Arbeit an seinen Texten. Die „Märkischen Schreibwelten“ führen mitten in das märkische Werk de Bruyns hinein. Sie zeigen den Autor als Kulturhistoriker, Chronist, Essayist, Herausgeber und Romancier, in dessen Erzählen die Brandenburgische Kulturlandschaft literarisch Gestalt gewinnt. An ausgewählten Kapiteln wird anschaulich, wie de Bruyn Dörfer und Städte erlebt, welchen lokalen Geschichten er nachspürt und wie er schließlich seinen Gegenstand poetisch modelliert.

Kuratorin: Christiane Barz

Ausstellungsgestaltung: Frank Käubler, Werk 1 / Lothar Tanzyna, Giraffe Werbeagentur

Vernissage: Donnerstag, 4. November, 18 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg und vom Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder). Mit freundlicher Unterstützung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Potsdam
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