mobile Navigation

Ausstellungen im Kleist-Museum und anderswo 2022


Günter de Bruyn - Märkische Schreibwelten

Ausstellungsdauer: 5. April bis 25. Mai 2022
Ausstellungsort: Koeppenhaus - Literaturhaus Greifswald

Das Märkische ist ein Schlüssel zu Günter de Bruyns Werk. Über die gesamten sechs Jahrzehnte seines Schriftstellerlebens beschäftigen ihn die Landschaft der Mark Brandenburg, ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Literatur. Hier findet er seine historischen Erzählstoffe und die Handlungsschauplätze zahlreicher seiner Erzählungen und Romane. Sein Interesse reicht vornehmlich vom 18. und 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein, wenn er über historisch bedeutsame Orte und besondere Personen erzählt und einzelne Kapitel aus der preußischen Historie und der Kulturgeschichte aufblättert. Er entdeckt vergessene Autoren neu und macht ihre Werke wieder zugänglich. Er lässt im Kleinen einer Dorfchronik den Lauf der Geschichte fassbar werden, und immer wieder ist es die Landschaft selbst in ihrer Abgelegenheit, die der Autor zu seinem Sujet und überdies zu seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt macht. Dank der Unterstützung durch Günter de Bruyn selbst konnten für die Ausstellung erstmals seine reichhaltigen Recherche- und Arbeitsmaterialien genutzt werden. Seine Materialsammlungen zu Orten und Personen, eine Fülle an dokumentarischen Fotos, Korrespondenzen sowie Entwürfe und Manuskripte aus unterschiedlichen Phasen der Textentstehung zeigen den Schriftsteller de Bruyn bei der Recherche und bei der praktischen Arbeit an seinen Texten. Die „Märkischen Schreibwelten“ führen mitten in das märkische Werk de Bruyns hinein. Sie zeigen den Autor als Kulturhistoriker, Chronist, Essayist, Herausgeber und Romancier, in dessen Erzählen die Brandenburgische Kulturlandschaft literarisch Gestalt gewinnt. An ausgewählten Kapiteln wird anschaulich, wie de Bruyn Dörfer und Städte erlebt, welchen lokalen Geschichten er nachspürt und wie er schließlich seinen Gegenstand poetisch modelliert.

Kuratorin: Christiane Barz

Ausstellungsgestaltung: Frank Käubler, Werk 1 / Lothar Tanzyna, Giraffe Werbeagentur

Die Ausstellung wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg und vom Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder). Mit freundlicher Unterstützung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und dem Koeppenhaus - Literaturzentrum Greifswald.


2 x Heinrich = Zschokke + Kleist. Wiedererweckung eines Alleskönners zum 250. Geburtstag

Ausstellungsdauer: 3. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022

Ausstellungsort: Kleist-Museum

Mit seiner Redewendung Hansdampf in allen Gassen ist er bis heute populär: Heinrich Zschokke (1771–1848), deutsch-schweizerischer Dichter, kurzzeitiger Weggefährte und Freund Heinrich von Kleists. Das Kleist-Museum nimmt Zschokkes diesjährigen 250. Geburtstag zum Anlass, Persönlichkeit und Werk neu zu entdecken. Zschokke war zu Lebzeiten eine literarische und gesellschaftliche Berühmtheit, selbst eine Art »Hansdampf«. Schon der 24-Jährige war in Deutschland ein unerhört erfolgreicher Schriftsteller und aufstrebender Universitätslehrer. Ab 1796 startete seine zweite erfolgreiche Karriere als angesehener Pädagoge, vielseitiger Wissenschaftler und agiler Politiker in der Schweiz, seiner zweiten Heimat. Heinrich Zschokke, in Magdeburg geboren, war 1790 zum Studium nach Frankfurt an der Oder gekommen. Nach der Promotion 1792 blieb er als Privatdozent an der Viadrina. Er schrieb viel und erfolgreich: Bis 1793 erschienen u. a. sein großer Erfolgsroman  
Abällino und Ideen zur psychologischen Aesthetik, außerdem etablierte er sich mit den Frankfurter Ephemeriden und dem Litterarische[n] Pantheon auch als Zeitschriftenherausgeber. Spätestens seit 1800 galt er weithin als Bestsellerautor und Volksschriftsteller. 
 
Kuratorin: Claudia Czok 
Ausstellungsgestaltung: Thomas Lorenz-Herting 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und  
Gedenkstätten (ALG) sowie durch die Sparkasse Oder-Spree.  
Eine Ausstellung des Kleist-Museums in Kooperation mit dem Stadtarchiv.


Günter de Bruyn - Märkische Schreibwelten

Ausstellungsdauer: 5. November 2021 bis 9. Januar 2022
Ausstellungsort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Potsdam

Das Märkische ist ein Schlüssel zu Günter de Bruyns Werk. Über die gesamten sechs Jahrzehnte seines Schriftstellerlebens beschäftigen ihn die Landschaft der Mark Brandenburg, ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Literatur. Hier findet er seine historischen Erzählstoffe und die Handlungsschauplätze zahlreicher seiner Erzählungen und Romane. Sein Interesse reicht vornehmlich vom 18. und 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein, wenn er über historisch bedeutsame Orte und besondere Personen erzählt und einzelne Kapitel aus der preußischen Historie und der Kulturgeschichte aufblättert. Er entdeckt vergessene Autoren neu und macht ihre Werke wieder zugänglich. Er lässt im Kleinen einer Dorfchronik den Lauf der Geschichte fassbar werden, und immer wieder ist es die Landschaft selbst in ihrer Abgelegenheit, die der Autor zu seinem Sujet und überdies zu seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt macht. Dank der Unterstützung durch Günter de Bruyn selbst konnten für die Ausstellung erstmals seine reichhaltigen Recherche- und Arbeitsmaterialien genutzt werden. Seine Materialsammlungen zu Orten und Personen, eine Fülle an dokumentarischen Fotos, Korrespondenzen sowie Entwürfe und Manuskripte aus unterschiedlichen Phasen der Textentstehung zeigen den Schriftsteller de Bruyn bei der Recherche und bei der praktischen Arbeit an seinen Texten. Die „Märkischen Schreibwelten“ führen mitten in das märkische Werk de Bruyns hinein. Sie zeigen den Autor als Kulturhistoriker, Chronist, Essayist, Herausgeber und Romancier, in dessen Erzählen die Brandenburgische Kulturlandschaft literarisch Gestalt gewinnt. An ausgewählten Kapiteln wird anschaulich, wie de Bruyn Dörfer und Städte erlebt, welchen lokalen Geschichten er nachspürt und wie er schließlich seinen Gegenstand poetisch modelliert.

Kuratorin: Christiane Barz

Ausstellungsgestaltung: Frank Käubler, Werk 1 / Lothar Tanzyna, Giraffe Werbeagentur

Vernissage: Donnerstag, 4. November, 18 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Land Brandenburg und vom Förderkreis Kleist-Museum, Frankfurt (Oder). Mit freundlicher Unterstützung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Eine gemeinsame Ausstellung von Kleist-Museum und Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Potsdam
.