An der Aare

6. Oktober bis 5. November 2011

Kunstraum, Scheibenstrasse 6

Das Ausstellungsprojekt "An der Aare" ist ein Projekt, in dem sich der bildende Künstler Klaus Zwick mit dem Dichter Heinrich von Kleist auseinandersetzt.
Zeitgenössische Kunst interpretiert mit ästhetischen Mitteln Kleists Aufenthalt in Thun.
Sie stellt im künstlerischen Kontext eine Verbindung her zur aktuellen Ausstellungsräumlichkeit, dem Kunstraum von Wilfried von Gunten, mit Blick auf die Aare, 200 Jahre später.
 
Im Jubiläumsjahr, zum 200. Todestag des Dichters,  thematisiert „An der Aare“ die Zeit, die Heinrich von Kleist in der Schweiz verbracht hat. Im Besonderen seine Thuner Zeit an der Aare. Das Kunstprojekt beschäftigt sich anhand von Wandinstallationen und Arbeiten auf Papier mit der damaligen Weltsicht des Dichters. Kleist wollte in der Schweiz Bauer werden und nach der philosophischen Weltanschauung von Rousseau glücklich werden.

"An der Aare“ wurde der deutsche Dichter, der sich zeitlebens selbst ein
Rätsel war, für kurze Zeit glücklich. Wie es aus einem Brief hervorgeht, den er seiner Schwester Ulrike von der Aareinsel aus schrieb, im Mai 1802.

In den Wandinstallationen wird auf diesen Brieftext Bezug genommen. Darüber hinaus zeigt eine weitere Wandinstallation die literarische Verbindung auf, die sich aus einem Text ergibt, den Robert Walser schrieb. "Kleist in Thun", wie der weltberühmte Schweizer Dichter seine Reflektionen über Kleist genannt hat, wird künstlerisch interpretiert.