Der Kleist-Preis wird Katja Lange-Müller am 17. November 2013 in Berlin während einer Matinée im Berliner Ensemble übergeben. mehr
Seit Dezember 2012 ist der Neubau als Winterbaustelle eingerichtet. Die Innenarbeiten gehen planmäßig voran. Im Juni 2013 werden die Verbindungen zwischen Alt- und Neubau im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss hergestellt. Diese Arbeiten werden mit Einschränkungen im Museumsbetrieb verbunden sein, über die wir Sie rechtzeitig informieren. Im Außenbereich werden zurzeit die Fassadenelemente aus Dolormit-Stein angebracht, so dass der äußere optische Eindruck nach dem schrittweisen Rückbau der Rüstung bereits im April in Teilen erlebbar sein wird. mehr
Ausstellung vom 26. März bis 14. Juli
Auf den Spurensucher Hans Gross (1847 - 1915) geht der heute obligatorische Tatortkoffer ebenso zurück wie der Einsatz von Hunden bei polizeilichen Ermittlungen. mehr
Am 18. November erhielt der Kölner Schriftsteller Navid Kermani auf einer Matinée im Berliner Ensemble den Kleist-Preis 2012. Der mit 20.000 € dotierte Preis wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien, der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und jährlich von der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft vergeben.
Die Rede von Prof. Dr. Günter Blamberger, Präsident der Kleist-Gesellschaft, zur diesjährigen Preisverleihung lesen Sie hier.
Die Laudatio hielt der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, der – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählter Vertrauensmann – Navid Kermani in alleiniger Verantwortung, der Tradition des Preises gemäß, zum Preisträger bestimmt hat.
Den Wortlaut der Dankesrede von Navid Kermani finden Sie hier.

Der Katalog zur Doppelausstellung „Kleist: Krise und Experiment“, die im Kleist-Gedenkjahr 2011 zeitgleich in Berlin und Frankfurt (Oder) stattfand, ist weiterhin im Kleist-Museum erhältlich. Der Katalog beschreibt die diskursiven Themenräume der Ausstellung in einzelnen Kapiteln, ergänzt durch Überblickstexte zum historischen Kontext und Personalia-Rubriken. Dem vorangestellt ist ein Teil mit elf Essays von namhaften Kleist-Experten, die den Zusammenhang von Krise, Kritik und Reformideen damals und heute diskutieren. mehr

Ein Film von Simone Dobmeier, Hedwig Schmutte und Torsten Striegnitz.
Eine Produktion von Gebrüder Beetz.
In Zusammenarbeit mit rbb/ARTE. Gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg.
21. November 1811 am Kleinen Wannsee bei Berlin. Ein junger Mann und eine Frau laufen scherzend und einander jagend durch den Wald. Sie bestellen sich aus dem nahe gelegenen Gasthof Kaffee, einen Tisch und zwei Stühle ans Seeufer. Sie wirken dabei ausgelassen und vergnügt. Nur wenige Minuten später fallen zwei Schüsse.
Der Tod am Wannsee – ein spektakulärer Fall, der die Nachwelt bis heute verstört und gleichermaßen fasziniert. Der deutsche Dichter Heinrich von Kleist wird erschossen aufgefunden – was soll das heißen? Was genau ist am Nachmittag des 21. November 1811 hier am Kleinen Wannsee geschehen? Was weiß man über diese Frau, die gemeinsam mit ihm starb?
Hier sowie unter www.rbb-online.de/die-akte-kleist finden Sie zusätzliche Informationen, Interviews und Bildmaterial.