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Nike Wagner verlieh Kleist-Preis an Katja Lange-Müller

Am 17. November wurde während einer Matinée im Spiegelsaal des Berliner Ensembles der Kleist-Preis an Katja Lange-Müller übergeben. mehr
Die Rede des Präsidenten der Kleist-Gesellschaft, Prof. Günter Blamberger, finden Sie hier.
Katja Lange-Müllers Dankesrede mit dem Titel "Kleist, der Krieg und die Welt" können Sie hier nachlesen.


Einweihung des neuen Kleist-Museums und Eröffnung der ständigen Exposition "Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung"

  • Eingang zum neuen Kleist-Museum, Foto: Horst Drewing
  • Blick in die Ausstellung, Foto: Anastasia Hermann, Waldemar Salesski, Berlin

Knapp 350 Gäste kamen zur Einweihung des neuen Kleist-Museums am 17. Oktober nach Frankfurt (Oder). Ministerialdirigent Günther Winands, der stellvertretend für den wegen Krankheit verhinderten Staatsminister für Kultur, Bernd Neumann, das neue Haus eröffnete, hob den neuen Museumsbau als ein Paradebeispiel für gelungenen Föderalismus hervor: Bund, Land Brandenburg und Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) haben den mit Mitteln der Europäischen Union kofinanzierten Bau gemeinsam erfolgreich zum Abschluss gebracht. Winands brachte die Freude des Staatsministers über das neue Kleist-Museum, dessen Entstehen er vom 1. Spatenstich an begleitet hatte, zum Ausdruck und stellte die Wiederaufnahme der institutionellen Förderung durch den Bund in Aussicht.

Sabine Kunst, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg,würdigte das Kleist-Museum als kulturellen Leuchtturm in Brandenburg mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. 

Die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft wird zukünftig ihre Geschäftsstelle im neuen Museum einrichten, wie Günter Blamberger, Präsident der Kleist-gesellschaft, auf der Pressekonferenz im Vorfeld betonte.

Martin Wilke, Oberbürgermeister des Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) und damit Bauherr des neuen Hauses, nutzte die Gelegenheit zum Dank an alle beteilgten Firmen. 

Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museum, freute sich über die gelungene Eröffnung des Hauses und das erste große Projekt: „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung" wird für die nächsten Jahre ein besonderer Anziehungspunkt, insbesondere auch unter der Fragestellung „Wie stellt man Literatur aus“ sein.

Die von Barbara Gribnitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, kuratierte und von der ARGE panatom/szenographie valentine koppenhöfer unter der künstlerischen Leitung von Jule Hass und der Projektleitung von Philipp Hartung gestaltete Ausstellung ist ab sofort täglich außer Montag von 10-18 Uhr zu besichtigen. Der Katalog zur Ausstellung ist für 19.50 € im Kleist-Museum und im Buchhandel erhältlich.


Rückblick 2012 / 2011


Kleist-Preis 2012 an Navid Kermani verliehen

Am 18. November erhielt der Kölner Schriftsteller Navid Kermani auf einer Matinée im Berliner Ensemble den Kleist-Preis 2012.  Der mit 20.000 € dotierte Preis wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien, der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und jährlich von der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft vergeben.  
Die Rede von Prof. Dr. Günter Blamberger, Präsident der Kleist-Gesellschaft, zur diesjährigen Preisverleihung lesen Sie hier.
Die Laudatio hielt der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, der – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählter Vertrauensmann – Navid Kermani in alleiniger Verantwortung, der Tradition des Preises gemäß, zum Preisträger bestimmt hat.
Den Wortlaut der Dankesrede von Navid Kermani finden Sie hier.


Der Katalog zur Doppelausstellung in Berlin und Frankfurt (Oder)

Kleist: Krise und Experiment


Der Katalog zur Doppelausstellung „Kleist: Krise und Experiment“, die im Kleist-Gedenkjahr 2011 zeitgleich in Berlin und Frankfurt (Oder) stattfand, ist weiterhin im Kleist-Museum erhältlich. Der Katalog beschreibt die diskursiven Themenräume der Ausstellung in einzelnen Kapiteln, ergänzt durch Überblickstexte zum historischen Kontext und Personalia-Rubriken. Dem vorangestellt ist ein Teil mit elf Essays von namhaften Kleist-Experten, die den Zusammenhang von Krise, Kritik und Reformideen damals und heute diskutieren. mehr


Die Akte Kleist

  • Meret Becker und Alexander Beyer

Ein Film von Simone Dobmeier, Hedwig Schmutte und Torsten Striegnitz.

Eine Produktion von Gebrüder Beetz.

In Zusammenarbeit mit rbb/ARTE. Gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg.

21. November 1811 am Kleinen Wannsee bei Berlin. Ein junger Mann und eine Frau laufen scherzend und einander jagend durch den Wald. Sie bestellen sich aus dem nahe gelegenen Gasthof Kaffee, einen Tisch und zwei Stühle ans Seeufer. Sie wirken dabei ausgelassen und vergnügt. Nur wenige Minuten später fallen zwei Schüsse.

Der Tod am Wannsee – ein spektakulärer Fall, der die Nachwelt bis heute verstört und gleichermaßen fasziniert. Der deutsche Dichter Heinrich von Kleist wird erschossen aufgefunden – was soll das heißen? Was genau ist am Nachmittag des 21. November 1811 hier am Kleinen Wannsee geschehen? Was weiß man über diese Frau, die gemeinsam mit ihm starb?

Hier sowie unter www.rbb-online.de/die-akte-kleist finden Sie zusätzliche Informationen, Interviews und Bildmaterial.