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für Heinrich von Kleist


Tod aus Versehen – Mathias Noack liest Texte von Kleist und Shakespeare

Mathias Noack; Foto: © Lenja Schulze

Finissage "Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?"

Sonntag, 15. Januar 2017, 11 Uhr
Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

War Kleist ein „Nachahmer Shakespears“? Eine Kopie des genialen Originals? Zum Abschluss der Sonderausstellung Shakespeare und Kleist. Genie und Nachahmer? Lassen wir noch einmal die Dichter selbst zu Wort kommen. Mathias Noack, Schauspieler, Regisseur und Professor für Darstellendes Spiel an der Universität der Künste Berlin leiht ihnen seine Stimme. Noacks besondere künstlerische Leidenschaft gilt Heinrich von Kleist, dessen Leben und Werk ihm immer wieder Anlass zu intensiver Auseinandersetzung ist. Auch Shakespeare hat Noack gespielt und inszeniert. Derzeit erarbeitet er mit Studierenden der Udk Romeo und Julia, in den 90er Jahren spielte er mit großem Erfolg im Berliner Männertheater die Julia. Mathias Noack liest Kleist und Shakespeare, neben Auszügen aus Dramen werden auch zwei der Shakespearschen Sonette und Lyrik von Kleist zu hören sein.  

Den Abschluss der Ausstellung nehmen wir zum Anlass, mit Ihnen ein Glas Sekt auf das noch junge Jahr 2017 und viele interessante Begegnungen zu trinken.

Eintritt: 5,- Euro / erm. 3,- Euro


Nachrichten aus der
Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft

Bei der Mitgliederversammlung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft am 19.11.2016 im Literarischen Colloquium Berlin wurde ein neuer Vorstand für die Jahre 2016-2020 gewählt.



Dem alleinvertretungsberechtigten Vorstand gehören an:

Präsident:               Prof. Dr. Günter Blamberger
                                    (Universität zu Köln)

Vizepräsidentin:  Prof. Dr. Gabriele Brandstetter
                                    (Freie Universität Berlin)

Schatzmeister:      Günter Dunz-Wolff
                                     (Hamburg)


Als Beisitzer wurden gewählt:

Prof. Dr. Andrea Bartl (Universität Bamberg)

Dr. Hannah Lotte Lund (Kleist-Museum Frankfurt/Oder)

Prof. Dr. Anne Fleig (Freie Universität Berlin)

PD Dr. Michael Ott (Universität Konstanz)


Ulrike Ottinger verlieh den Kleist-Preis 2016 an Yoko Tawada

Yoko Tawada; Foto: Heike Steinweg

Der Kleist-Preis des Jahres 2016 wurde am 20. Novembe an die Schriftstellerin Yoko Tawada r während einer Matinée im Berliner Ensemble übergeben. Die Laudatio hielt die Filmkünstlerin, Malerin, Fotografin und Autorin Ulrike Ottinger.

Die Rede des Präsidenten der Kleist-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Blamberger, finden Sie hier.

Seit den 80er Jahren schreibt die in Japan geborene Yoko Tawada in deutscher Sprache (daneben existiert ein eigenes Werk in japanischer Sprache). In Gedichten, Romanen, Prosa, Theaterstücken und Essays hat Tawada eine ganz originäre Schreibweise entwickelt, in der Motive wie Fremdheit und Übersetzung in subtilen Sprachspielen entfaltet werden (Wo Europa anfängt, 1991; Überseezungen, 2002). Die Sprache ihrer Lyrik und Prosa ist von großer Schönheit und erotischer Spannung (Das nackte Auge, 2004; Aber die Mandarinen müssen heute abend noch geraubt werden, 1997; Opium für Ovid. Ein Kopfkissenbuch für 22 Frauen, 2000). Ihre Theaterstücke sind zumeist mehrsprachige, interkulturelle Projekte, in denen die Wechselbeziehung zwischen Europa und Orient/Asien neu vermessen bzw. buchstäblich entstellt wird (z.B. Orpheus oder Izanagi - Till, 1998). Tawadas Werk ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. durch den Adelbert-von-Chamisso-Preis, die Goethe-Medaille, den Murasaki-Shikibu-Literaturpreis.

Weitere Informationen finden sich in der Pressemitteilung des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Blamberger.



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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Sonderausstellung nur noch bis 15. Januar im Kleist-Museum

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