Herzlich willkommen zum Webauftritt
für Heinrich von Kleist


„Ein Stück Kleist“ für alle
Helfen Sie mit, einen Kleist-Brief nach Frankfurt zu holen

Dr. Hannah Lotte Lund und Dr. Martin Wilke beim Start des Spendenaufrufs, Foto: © Winfried Mausolf

Am 5. Dezember startete im Beisein von Dr. Martin Wilke, Oberbürgermeister der Kleist-Stadt Frankfurt (Oder), eine Spendenkampagne des Kleist-Museums, durch die der Ankauf einer wertvollen Kleist-Handschrift unterstützt werden soll. 

Bis Jahresende sammelt das Kleist-Museum Spenden in dichterischer Form:  Wort für Wort eines besonderen Briefabschnittes, der als verschollen galt, kann erstanden werden. Frankfurts Oberbürgermeister erwarb privat die Unterschrift: „Heinrich“.

Mit dem Kauf einzelner oder mehrerer Zeichen (je 35 Euro) oder Wörter (zwischen 50 und 150 Euro) erhalten die Spender vom Museum ein Faksimile des Briefabschnitts inklusive Umschrift im Passepartout und natürlich eine Spendenbescheinigung.
Nähere Informationen erhalten Sie hier

Sehr gern werden selbstverständlich auch höhere Spenden entgegengenommen, das Kleist-Museum muss insgesamt mindestens 11.850 € einwerben, die durch den „Verkauf“ der Buchstaben allein nicht zu erzielen sind.

Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, bitten wir auf folgendes Konto zu überweisen:

Empfänger: Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V.
Institut: Sparkasse Oder-Spree
IBAN: DE30 1705 5050 3602 2220 20
BIC: WELADED1LOS
Zahlgrund: Handschrift und Name des Spenders

Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung, bitten wir weiterhin um Angabe Ihrer Adresse.


Hanns Zischler verlieh den Kleist-Preis 2017 an Ralf Rothmann

Ralf Rothmann, Hanns Zischler, Günter Blamberger
Foto (c) Susanne Schleyer / Suhrkamp Verlag

Am 19. November 2017 wurde der Kleist-Preis 2017 feierlich vergeben. Preisträger war der Schriftsteller Ralf Rothmann, auf Vorschlag der Vertrauensperson Hanns Zischler. Das Grußwort sprach der Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Blamberger. Ulrich Matthes las aus dem Werk Rothmanns und Heinrich von Kleists.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Markus Krusche. Die Verleihung fand im Deutschen Theater Berlin statt. (Weitere Informationen, Bilder von der Preisverleihung und die Rede des Präsidenten der Kleist-Gesellschaft hier ...)


St. Jago - Musik und Bilder zu Kleist

Berlin-Brandenburgischer
Kleist-Jourfixe mit Dieter Schnebel am 18. November 2017

Komposition von Dieter Schnebel
nach Heinrich von Kleists Erzählung "Das Erdbeben in Chili"

Am Sonnabend, dem 18. November 2017 haben die Organisatoren des Berlin-Brandenburgischen Kleist-Jourfixe zu einer Einführung in das Musiktheater-Werk „St. Jago - Musik und Bilder zu Kleist“ von Dieter Schnebel in den Kammersaal der Universität der Künste Berlin eingeladen.
Nach der Begrüßung und einleitenden Worten durch Dr. Gisela Dimroth, Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, gaben der Komponist Dieter Schnebel und Cornelia Heger (Regie) eine Einführung zu St. Jago, eine Komposition für Kammerorchester, drei Sprecher und vier Sänger.

Dieter Schnebel, geb.1930, ein vielfach ausgezeichneter Avantgardist der Neuen Musik, hat in seinem Musiktheater St. Jago die Novelle Das Erdbeben in Chili von Heinrich von Kleist vertont und zugleich Aspekte aus dem Leben des Dichters in ein komplexes theatralisches Geschehen gestellt. Die Ouvertüre bringt Kleists Tod, dann wird die Novelle im Ganzen als Sprachverlauf ausgeführt, mit der Umsetzung von wesentlichen Momenten – „Erschütterung“ – „Nacht der Liebe“ – „Tag des Friedens“ – „Todesorgie“ – als Bündelung. Das Nachspiel bringt Elemente aus Kleists Marionettentheater. Sprachduktus und Instrumentierung der Komposition machen St. Jago zu einem außergewöhnlichen Musiktheater.

Die Videoaufführung in der Universität der Künste brachte die Vorstellung, die 2005 und 2006 als freie Produktion von Kulturkontakte e.V. in Kooperation mit dem Ultraschall-Festival Berlin sowie dem Konzerthaus Berlin realisiert wurde. Abschließend entspann sich eine rege Diskussion zwischen Musik- und Kleistfreunden, an der neben dem Komponisten und der Regisseurin auch Schauspieler und Sänger der damaligen Aufführung teilnahmen. Die Kleistfreunde bewundern besonders die ehrfurchtsvolle Art, mit der der Komponist Schnebel künstlerisch dem Dichter Kleist und seinem Werk entgegentritt, indem der Text der Novelle ungekürzt bleibt, indem Musik und Rhythmus der Kleistschen Sprache musikalisch-kompositorisch sehr eindrucksvoll aufgenommen werden und Inhaltliches kunstvoll musikalisch mitgeteilt oder kommentierend begleitet wird.


Nachrichten aus der
Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft

Bei der Mitgliederversammlung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft am 19.11.2016 im Literarischen Colloquium Berlin wurde ein neuer Vorstand für die Jahre 2016-2020 gewählt.



Dem alleinvertretungsberechtigten Vorstand gehören an:

Präsident:               Prof. Dr. Günter Blamberger
                                    (Universität zu Köln)

Vizepräsidentin:  Prof. Dr. Gabriele Brandstetter
                                    (Freie Universität Berlin)

Schatzmeister:      Günter Dunz-Wolff
                                     (Hamburg)


Als Beisitzer wurden gewählt:

Prof. Dr. Andrea Bartl (Universität Bamberg)

Dr. Hannah Lotte Lund (Kleist-Museum Frankfurt/Oder)

Prof. Dr. Anne Fleig (Freie Universität Berlin)

PD Dr. Michael Ott (Universität Konstanz)


Dieses Portal wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist

Sonderausstellung im Kleist-Museum

verlängert bis 4.2.2018