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für Heinrich von Kleist


Beidseitig Kleist. Kulturvermittlung im geteilten Deutschland. Sammlungen, Objekte, Forschungen zur Rezeptionsgeschichte Heinrich von Kleists

Detail aus dem Programmheft zur Inszenierung "Die Familie Schroffenstein", Kleist-Theater Frankfurt (Oder), 1990/9

Workshop

Montag, 29. Juni /
Dienstag, 30. Juni 2015
 
Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

Die Rezeptionsgeschichte kaum eines anderen deutschen Dichters erhellt so umfänglich das Wechselverhältnis von Literatur und Politik, Kunst und Wertediskussion; Kleists zentrale Themen, die Beziehung zwischen Individuum und Staat, zwischen Recht und Gerechtigkeit oder zwischen Gewalt und Kontingenz, seine komplexe Sprachbehandlung sowie die zumeist auf Ambivalenzen beruhende Ausdrucksweise bieten Ansatzpunkte für verschiedene, ja sogar widersprüchliche Aneignungen. Der Workshop dient der Vorbereitung eines Kooperationsprojektes zwischen dem Kleist-Museum, der Akademie der Künste, dem Institut für Theaterwissenschaften der Freien Universität Berlin und Einrichtungen der Schulbuchforschung. Ziel des Workshops ist es, auf der Grundlage der Sammlungen des Kleist-Museums sowie ergänzender Sammlungen einen Forschungsrahmen abzustecken, innerhalb dessen belastbare Thesen zur vergleichenden deutsch-deutschen Rezeption von Leben und Werk Heinrich von Kleists erarbeitet werden können. Zu diesem Zweck vereint der Workshop Fachleute verschiedenster Disziplinen, die ihre Quellen und Methoden zusammenführen.

Programm

Zuhörer herzlich willkommen! 
Eintritt für Gäste: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro


Heinrich Detering verleiht den Kleist-Preis 2015 an Monika Rinck

Monika Rinck; Foto: Ute Rinck

Der Kleist-Preis des Jahres 2015 geht an Monika Rinck. Am 22. November 2015 wird der Berliner Autorin der Preis in Berlin während einer Matinée im Berliner Ensemble übergeben, die Claus Peymann inszenieren wird. Die Laudatio hält Heinrich Detering, der Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.    

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Blamberger.

Nähere Informationen zur Person und zum Werk von Monika Rinck erhalten Sie hier.


Rückblick


Hortensia Voelckers verlieh den Kleist-Preis 2014 an Marcel Beyer

Marcel Beyer, Foto: © Sven Paustian

Der Kleist-Preis des Jahres 2014 ging an den Dresdner Schriftsteller
Marcel Beyer. Bekannt geworden ist er durch Romane wie "Flughunde", "Spione" oder "Kaltenburg", Gedichtbände wie "Falsches Futter"  oder "Erdkunde", Essays wie "Nonfiction" oder Erzählungen wie "Putins Briefkasten", die dunkle Verflechtungen von Wissenschaft, Kunst und
Politik in der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts
in häufig experimentellen Darstellungsformen aufspüren. Marcel Beyer erhielt dafür bereits zahlreiche Preise, u.a. den Berliner Literaturpreis (1996),
den Heinrich-Böll-Preis (2001), den Friedrich-Hölderlin-Preis (2003) oder
den Joseph-Breitbach-Preis (2008).
Der Kleist-Preis wurde Marcel Beyer am 23. November 2014 in Berlin während einer Matinée im Berliner Ensemble übergeben. mehr

Lesung: Ulrich Matthes
Verleihung des Kleist-Preises 2014 an Marcel Beyer im verspiegelten Foyer des Berliner Ensembles.
Preisträger: Marcel Beyer
Ulrich Matthes und Marcel Beyer
Laudatio: Hortensia Voelkers
Rede des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger
Günter Blamberger, Marcel Beyer und Hortensia Voelkers
Preisübergabe durch Günter Blamberger

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