Herzlich willkommen zum Webauftritt
für Heinrich von Kleist


Herzlichen Dank!

Sommerfest im Kleist-Museum

Sehr herzlich möchte ich mich auch auf diesem Wege bei all jenen bedanken, die mit ihrer Anwesenheit bei meiner Verabschiedung und dem anschließenden Sommerfest zu diesem wunderschönen Nachmittag und Abend maßgeblich beigetragen haben. Dies sind neben den Förderern des Museums, langjährige Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Mitglieder der literarischen Vereine zu Kleist, Chamisso und Hauptmann sowie die Vertreter vieler Einrichtungen in Frankfurt (Oder), den benachbarten Landkreisen sowie dem Land Brandenburg, mit denen ich seit der Übernahme des Amtes im August 2007 so erfolgreich und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe. Ein ganz besonderer Dank gilt meinen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag mit viel Liebe, Geschick und Professionalität vorbereitet und mich über alle die Jahre stets und mit vielen guten Ideen unterstützt haben. Ihnen allen noch einmal herzlichsten Dank!

Wolfgang de Bruyn

Dr. Wolfgang de Bruyn und Dr. h.c. Hinrich Enderlein (v.l.)
Dr. Sigrid Bias-Engels, BKM
Martin Gorholt, Staatssekretär im MWFK des Landes Brandenburg
Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt (Oder)
Rückblick und Aussicht. Gespräch mit Freunden
Ingo Reddemann und Vincent Vogel, ModernNotionDuo
Jacek Fałdyna, Søren Gundermann und Hermann Naehring
Sommerfest im Garten des Kleist-Museums

Dr. Hannah Lotte Lund wird neue Direktorin des Kleist-Museums

Dr. Hannah Lotte Lund, Foto: Michael Benk

Am 15. August übernimmt die Berliner Historikerin und Germanistin Dr. Hannah Lotte Lund die Direktion des Kleist-Museums. Sie folgt damit dem langjährigen Direktor Dr. Wolfgang de Bruyn, der zum 1. August 2016 in den Ruhestand geht.
Auf einem Pressegespräch stellte sich die Wissenschaftlerin am 31. Mai in der Kleist-Stadt vor.

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Ulrike Ottinger verleiht den Kleist-Preis 2016 an Yoko Tawada

Yoko Tawada; Foto: Heike Steinweg

Der Kleist-Preis des Jahres 2016 geht an die Berliner Schriftstellerin Yoko Tawada. Seit den 80er Jahren schreibt die in Japan geborene Yoko Tawada in deutscher Sprache (daneben existiert ein eigenes Werk in japanischer Sprache). In Gedichten, Romanen, Prosa, Theaterstücken und Essays hat Tawada eine ganz originäre Schreibweise entwickelt, in der Motive wie Fremdheit und Übersetzung in subtilen Sprachspielen entfaltet werden (Wo Europa anfängt, 1991; Überseezungen, 2002). Die Sprache ihrer Lyrik und Prosa ist von großer Schönheit und erotischer Spannung (Das nackte Auge, 2004; Aber die Mandarinen müssen heute abend noch geraubt werden, 1997; Opium für Ovid. Ein Kopfkissenbuch für 22 Frauen, 2000). Ihre Theaterstücke sind zumeist mehrsprachige, interkulturelle Projekte, in denen die Wechselbeziehung zwischen Europa und Orient/Asien neu vermessen bzw. buchstäblich entstellt wird (z.B. Orpheus oder Izanagi - Till, 1998). Tawadas Werk ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. durch den Adelbert-von-Chamisso-Preis, die Goethe-Medaille, den Murasaki-Shikibu-Literaturpreis.

Der Kleist-Preis wird Yoko Tawada am 20. November 2016 in Berlin während einer Matinée im Berliner Ensemble übergeben, die Claus Peymann arrangieren wird. Die Laudatio hält die Filmkünstlerin, Malerin, Fotografin und Autorin Ulrike Ottinger.

Weitere Informationen finden sich in der Pressemitteilung des Präsidenten der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Blamberger.


"Warum gerade Kleist?"
Die Aktualität Heinrich von Kleists im
21. Jahrhundert

Ausstellungsdauer: 25. Mai bis 15. Oktober 2016
Ausstellungsort: Budapest

Der Lebensweg und das Lebenswerk Heinrich von Kleists haben die ungarische Literatur und Theaterkultur immer wieder in produktiver Weise beeinflusst. Eines der Ziele der in Kooperation mit dem Kleist-Museum realisierten Ausstellung ist es, eine Kostprobe der bedeutenderen Stationen und Leistungen in der ungarischen Kleist-Rezeption zu präsentieren und damit besser zu verstehen, worin dieses Interesse an Kleist begründet liegt. Zugleich möchten wir auch denjenigen Anhaltspunkte bieten, die erst jetzt Bekanntschaft mit dem Kleistschen Universum machen, indem wir an die schicksalhaften Stationen seines abwechslungsreichen Lebensweges erinnern und seine wichtigsten Motivationen  anschaulich vermitteln." (Dalma Török)

Kuratorin: Dalma Török

Ort:
Petőfi Irodalmi Múzeum/Petőfi Literaturmuseum, H-1053 Budapest, Károlyi Mihály ucta 16.

Besichtigungszeiten: Di bis So, 10 bis 18 Uhr

Eine Ausstellung des Petőfi Literaturmuseum in Kooperation mit dem Kleist-Museum.


Dieses Portal wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Neue Sonderausstellung ab 5. Juni 2016 im Kleist-Museum