Herzlich willkommen zum Webauftritt
für Heinrich von Kleist


Open Call für junge Schauspieler*innen aus Belarus, Deutschland und Russland

[Un]sichtbare Grenzen – Eine internationale Theaterwerkstatt

20. bis 25. August und 19. bis 26. Oktober 2019 in Brest und Frankfurt (Oder)

Bereits zum zweiten Mal organisiert das Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) in Zusammenarbeit mit den Theaterschaffenden Wolfgang Nägele und Barbara Anna Bernsmeier im Rahmen der Kleist-Festtage einen insgesamt 10-tägigen Workshop für 15 Schauspieler*innen (darunter Schauspielstudent*innen und -absolvent*innen) aus Deutschland, Russland und Belarus.
Die erste Workshop-Phase findet vom 20. bis 25. August 2019 in Brest, Weißrussland statt. Die zweite Phase mit abschließender Präsentation vom 19. bis 26. Oktober im Rahmen der Kleist-Festtage 2019.

Weitere Informationen und den Zugang zum Bewerbungsformular erhalten Sie hier in Deutsch und Russisch

Deadline für Bewerbungen: Mittwoch, 26. Juni 2019!


Yoko Tawada verleiht den Kleist-Preis 2019 an Ilma Rakusa

Der Kleist-Preis des Jahres 2019 geht an die Schweizer Schriftstellerin Ilma RakusaIlma Rakusa ist eine geborene Kosmopolitin und Europäerin; sie verkörpert in einzigartiger Weise den Typ einer femme de lettres, wie er heute kaum noch anzutreffen ist: Dichterin, Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin (aus vier Sprachen), Kritikerin, polyglotte Intellektuelle. 1946 als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen in der Slowakei geboren, verlebte sie ihre frühe Kindheit in Ljubljana, Budapest und Triest und wuchs in Zürich auf, wo sie bis heute lebt, - wenn sie nicht auf Reisen ist, vorzugsweise im Osten Europas. Schon bevor der literarische Osten Europas nach der Wende ins Blickfeld des hiesigen Literaturbetriebs rückte, hat Rakusa mit ihren kongenialen Übersetzungen und Essays dafür gesorgt, dass die Literatur russischer, ungarischer und serbokratischer Autoren hierzulande gelesen und geschätzt  wird. Die deutsche Rezeption von Schriftstellern wie Marina Zwetajewa, Danilo Kiš,Péter Nádas und Imre Kertész ist wesentlich durch ihre sprachlich einfühlsamen Übersetzungen geprägt; und auch am Erfolg der Romane von Marguerite Duras haben Rakusas Übersetzungen aus dem Französischen einen maßgeblichen Anteil. 

Der Kleist-Preis wird Ilma Rakusa am 24. November 2019 in Berlin während einer Matinée im Deutschen Theater übergeben. Die Laudatio hält die Schriftstellerin Yoko Tawada, die selbst 2016 mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Informationen hier.


Das Kleist-Museum ist Landesstiftung

Der Landtag Brandenburg hat am 14. November 2018 dem Gesetz über die Errichtung der Stiftung einstimmig zugestimmt. Das Kleist-Museum ist seit dem 01. Januar 2019 im Rahmen der Landesstiftung gesichert und wird kontinuierlich weiter entwickelt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Preis für den besten studentischen Aufsatz über Heinrich von Kleists Werk

Die Heinrich von Kleist-Gesellschaft lobt in diesem Jahr zum ersten Mal einen „Preis für den besten studentischen Kleist-Aufsatz“ aus. Eingereicht werden können literaturwissenschaftliche Beiträge über Heinrich von Kleists Texte. Weitere Einschränkungen in Bezug auf Thema, Text- und Kontextauswahl oder Methodik bestehen nicht. Wir lassen uns gerne von Ihren Ideen überraschen! Einzige Bedingung: Die Verfasserinnen und Verfasser sind Studierende (oder Doktorandinnen und Doktoranden in der Anfangsphase ihrer Promotion). 

 (Weitere Informationen hier.)


Christoph Ransmayr: Kohlhaas.

Rede zur Verleihung des Kleist-Preises 2018.

Hier können Sie die Preisrede nachhören und nachlesen.

László Földényi verlieh den Kleist-Preis 2018 an Christoph Ransmayr

Der Kleist-Preis 2018 wurde Christoph Ransmayr am 18. November 2018 in Berlin von dem ungarischen Kunsttheoretiker, Essayist, Literaturkritiker und Übersetzer László Földényi  während einer denkwürdigen Matinée im Deutschen Theater übergeben. Arrangiert wurde die Preis-Verleihung von Ulrich Khuon und Ulrich Beck. Die bewegende Rede von Christoph Ransmayr, oder besser die autobiographische Erzählung zum Thema Kohlhaas-mein-Vater, wird im Dezember in der FAZ veröffentlicht werden, später dann im Kleist-Jahrbuch 2019 vollständig erscheinen, die Laudatio von László Földényi ist hier nachzulesen. Das Grußwort sprach der Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Blamberger (hier nachzulesen). Maren Eggert las aus dem Werk Ransmayrs und Heinrich von Kleists.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von dem Posaunisten Christian Muthspiel.

(Weiter lesen ...)

 


Internationale Jahrestagung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft 2018

(in Kooperation mit der Deutschen Schillergesellschaft)

Kleist und Schiller: Auftritt der Moderne.

Vom 15. bis 17. November 2018.
Weitere Informationen und Tagungsprogramm hier.


Das Kleist-Jahrbuch 2018 ist erschienen.

Andrea Allerkamp, Günter Blamberger, Anne Fleig, Barbara Gribnitz, Hannah Lotte Lund und Martin Roussel (Hrsg.)

Im Auftrag des Vorstandes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Verlag: J.B. Metzler 

VI, 320 S., kartoniert, Preis: EUR 39,99, ISBN: ISBN 978-3-476-04667-3

(Mehr Informationen hier.)


Nachrichten aus der
Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft

Bei der Mitgliederversammlung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft am 19.11.2016 im Literarischen Colloquium Berlin wurde ein neuer Vorstand für die Jahre 2016-2020 gewählt.



Dem alleinvertretungsberechtigten Vorstand gehören an:

Präsident:               Prof. Dr. Günter Blamberger
                                    (Universität zu Köln)

Vizepräsidentin:  Prof. Dr. Gabriele Brandstetter
                                    (Freie Universität Berlin)

Schatzmeister:      Günter Dunz-Wolff
                                     (Hamburg)


Als Beisitzer wurden gewählt:

Prof. Dr. Andrea Bartl (Universität Bamberg)

Dr. Hannah Lotte Lund (Kleist-Museum Frankfurt/Oder)

Prof. Dr. Anne Fleig (Freie Universität Berlin)

PD Dr. Michael Ott (Universität Konstanz)


Dieses Portal wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Sonderausstellung im Kleist-Museum