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Herzlich willkommen zum Webauftritt
für Heinrich von Kleist


Herzlich willkommen im Kleist-Museum!

Der Besuch der Dauerausstellung sowie der aktuellen Sonderausstellung und Veranstaltungen ist nur unter 2-G-Bedingungen möglich.


Eine liebste Freundin für Kleist

Salon Kleist

Dienstag, 25. Januar, 17 Uhr

1811 dankte Heinrich von Kleist der berühmten Henriette Hendel-Schütz für ihre "vortreffliche Darstellung der Penthesilea". Ins Stammbuch der Künstlerin schrieb er bewundernd: "Die Kunst, die Dir ein Gott gegeben / Sie sei noch vieler Tausend Lust!" Als Freund der in ganz Europa bejubelten Hendel-Schütz hatte sich Kleist schon 1810 in seinen "Abendblättern" bezeichnet. Grund genug, zu ihrem diesjährigen 250. Geburtstag an die talentierte Schauspielerin, Attitüden-Darstellerin und Schriftstellerin zu erinnern, die vom Publikum schwärmerisch geliebt und von der Gelehrten- und Kunstwelt als "denkende Künstlerin" (F. Brun) verehrt wurde. Obwohl ihr Lebensweg von 16 Geburten und vier Ehemännern begleitet war, wurde ihre Karriere ungemein erfolgreich – sicher auch, weil sie neuartige künstlerische Ausdrucksformen im Theater etablieren konnte.

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro, inkl. Salontee und Gebäck.


Kulturelle Bildung

Wassermänner und Sirenen

Fächerverbindendes Projektangebot Deutsch und Sachkunde

Unter dem Motto „Wassermänner und Sirenen“ sind Grundschulkinder ab der 2. Jahrgangsstufe aus Frankfurt (Oder) und Umgebung herzlich eingeladen, sich zusammen mit unserem Assistenten Leon Marziniak  spielerisch auf die Suche nach Kleists Spuren in Frankfurt (Oder) zu begeben.

Die Kinder dürfen sich auf eine Erkundungstour durch die Fischerstraße und einen Gang durch die alte Garnisionschule freuen. Wir stöbern in Kleists alter Tageszeitung und wagen Experimente mit Wasserteufeln.

Um Anmeldung wird immer bis zum 5. des aktuellen Monats per E-Mail an dalchau@kleist-museum.de gebeten.

Der Projekttag ist buchbar Montag – Freitag, 09:00 bis 12:00 Uhr

Eintritt 1,-€ p. P.


Daniela Strigl verlieh den Kleist-Preis 2020 an Clemens J. Setz

Am 21. November 2021 wurde während einer Matinée im Deutschen Theater Berlin der Kleist-Preis 2020 an den 1982 in Graz geborenen Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz verliehen. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl hat – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson – gemäß der Tradition des Kleist-Preises Clemens J. Setz in alleiniger Verantwortung zum Preisträger bestimmt, mit folgender Begründung:

„Den Kleist-Preis erhält mit Clemens J. Setz ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Phantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopf-Universum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrückt die Maßstäbe der Normalität und verbindet wachste Zeitgenossenschaft mit den ganz alten Fragen, er gilt den Menschen wie den Maschinen und dem, was sie unterscheidet – im Urvertrauen auf die Macht des Bildes und im unausgesetzt ausgesetzten Grenzgang zwischen dem Visionären und dem Pathologischen.“

Die beiden ersten Romane von Clemens J. Setz Söhne und Planeten (2007) und Die Frequenzen (2009) sind im Residenz-Verlag erschienen, die folgenden Romane, Prosa- und Gedichtbände im Suhrkamp-Verlag. Für den Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (2011) erhielt er den Leipziger Buchpreis, für den Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (2015) den Wilhelm-Raabe-Preis. 2019 wurde er mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Erzählungen Der Trost runder Dinge (2019).




Kleist-Jahrbuch 2021

Andrea Allerkamp, Andrea Bartl, Anne Fleig, Barbara Gribnitz, Hannah Lotte Lund und Martin Roussel (Hrsg.)

Im Auftrag des Vorstandes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Verlag: J.B. Metzler 

VI, 300 S., kartoniert, Preis: EUR 39,99, ISBN: 978-3-662-64173-6

Das Kleist-Jahrbuch 2021 enthält neben Beiträgen zur ›Politik des Rechts im Werk Heinrich von Kleists‹ von Bernd Fischer, Antonia Eder, David Pan, Bernhard Greiner, Johannes F. Lehmann, Tim Mehigan und Christian Moser weitere Abhandlungen von Rüdiger Görner, Andreas Moser, Patrick Fortmann und Tobias Krüger. Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen beschließen den Band.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Dieses Portal wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.



Gegen den Corona-Blues

Ein kleines
Kleist-Wörter-Rätselspiel

Hier gehts zum Rätselspiel