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Herzlich willkommen zum Webauftritt
für Heinrich von Kleist


Herzlich willkommen im Kleist-Museum!

Der Besuch der Dauerausstellung sowie der aktuellen Sonderausstellung und Veranstaltungen ist nur unter 2-G-Bedingungen möglich.


Filmvorführung und Gespräch

Finissage 2 x Heinrich = Zschokke + Kleist

Sonntag, 30. Januar, 11 Uhr

Der Filmemacher und -produzent Adrian Zschokke aus Zürich ist ein Nachfahre Heinrich Zschokkes. Gemeinsam mit seinem Bruder, dem Schriftsteller Matthias Zschokke, arbeitet er an einem Film über den berühmten Vorfahren. Adrian Zschokke zeigt die ersten Film-Sequenzen und spricht über das Entstehen seines Werkes, bei dem sein Bruder für Drehbuch und Regie, er selbst für Kamera und Produktion sorgt. -

Die Frankfurter Theologin und Pfarrerin i. R., Beatrix Forck, und die Kuratorin Claudia Czok sprechen über Zschokkes theologisch-pädagogische Ambitionen, seine Bewerbung um eine Pfarrstelle in Magdeburg 1792 und die wohl erfolgreichste Publikation des späteren Wahl-Schweizers, die Erbauungsschrift "Stunden der Andacht zur Beförderung wahren Christenthums und häuslicher Gottesverehrung". Das Sonntagsblatt erlebte viele Auflagen und wurde in zahlreiche europäische Sprachen übersetzt, es erschien ab 1809. Zschokke prägte durch seine wirklichkeitsnahe Sprache und eine leicht zugängliche religiöse Haltung die Frömmigkeit der Zeit bis 1850.

Eintritt frei!

Um 13 Uhr und 15 Uhr laden wir zu abschließenden, kostenlosen Kurator*innenführungen durch die Sonderausstellung.


Kulturelle Bildung

Wassermänner und Sirenen

Fächerverbindendes Projektangebot Deutsch und Sachkunde

Unter dem Motto „Wassermänner und Sirenen“ sind Grundschulkinder ab der 2. Jahrgangsstufe aus Frankfurt (Oder) und Umgebung herzlich eingeladen, sich zusammen mit unserem Assistenten Leon Marziniak  spielerisch auf die Suche nach Kleists Spuren in Frankfurt (Oder) zu begeben.

Die Kinder dürfen sich auf eine Erkundungstour durch die Fischerstraße und einen Gang durch die alte Garnisionschule freuen. Wir stöbern in Kleists alter Tageszeitung und wagen Experimente mit Wasserteufeln.

Um Anmeldung wird immer bis zum 5. des aktuellen Monats per E-Mail an dalchau@kleist-museum.de gebeten.

Der Projekttag ist buchbar Montag – Freitag, 09:00 bis 12:00 Uhr

Eintritt 1,-€ p. P.


Daniela Strigl verlieh den Kleist-Preis 2020 an Clemens J. Setz

Am 21. November 2021 wurde während einer Matinée im Deutschen Theater Berlin der Kleist-Preis 2020 an den 1982 in Graz geborenen Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz verliehen. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl hat – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson – gemäß der Tradition des Kleist-Preises Clemens J. Setz in alleiniger Verantwortung zum Preisträger bestimmt, mit folgender Begründung:

„Den Kleist-Preis erhält mit Clemens J. Setz ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Phantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopf-Universum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrückt die Maßstäbe der Normalität und verbindet wachste Zeitgenossenschaft mit den ganz alten Fragen, er gilt den Menschen wie den Maschinen und dem, was sie unterscheidet – im Urvertrauen auf die Macht des Bildes und im unausgesetzt ausgesetzten Grenzgang zwischen dem Visionären und dem Pathologischen.“

Die beiden ersten Romane von Clemens J. Setz Söhne und Planeten (2007) und Die Frequenzen (2009) sind im Residenz-Verlag erschienen, die folgenden Romane, Prosa- und Gedichtbände im Suhrkamp-Verlag. Für den Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (2011) erhielt er den Leipziger Buchpreis, für den Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (2015) den Wilhelm-Raabe-Preis. 2019 wurde er mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Erzählungen Der Trost runder Dinge (2019).




Kleist-Jahrbuch 2021

Andrea Allerkamp, Andrea Bartl, Anne Fleig, Barbara Gribnitz, Hannah Lotte Lund und Martin Roussel (Hrsg.)

Im Auftrag des Vorstandes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Verlag: J.B. Metzler 

VI, 300 S., kartoniert, Preis: EUR 39,99, ISBN: 978-3-662-64173-6

Das Kleist-Jahrbuch 2021 enthält neben Beiträgen zur ›Politik des Rechts im Werk Heinrich von Kleists‹ von Bernd Fischer, Antonia Eder, David Pan, Bernhard Greiner, Johannes F. Lehmann, Tim Mehigan und Christian Moser weitere Abhandlungen von Rüdiger Görner, Andreas Moser, Patrick Fortmann und Tobias Krüger. Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen beschließen den Band.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Dieses Portal wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.



Gegen den Corona-Blues

Ein kleines
Kleist-Wörter-Rätselspiel

Hier gehts zum Rätselspiel