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für Heinrich von Kleist


Kleist am Wannsee und Kleists Briefe im Geheimen Staatsarchiv

Die Doppelgräber am Wannsee um 1862
Foto: © Kleist-Museum

Exkursion

Mittwoch, 20. November 2019

Im Kleist-Jahr 2011 wurde die Grabstätte von Heinrich von Kleist und Henriette Vogel grundlegend umgestaltet, auf dem Weg zu dem Gedächtnisort geben seitdem Ausstellungstafeln Informationen zu Leben und Tod des Dichters. Am Vortag des 208. Todestages wollen wir den Kleist-Ort am Wannsee besuchen. Anschließend fahren wir, nach einer gemeinsamen Mittagspause, in das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. Um 14 Uhr beginnt in dem imposanten Bau eine Führung durch Lesesaal, Repertorienzimmer und Magazine, ggf. auch durch eine der Werkstätten des Hauses. Zum Abschluss des Besuches besichtigen wir die gemeinsame Sonderausstellung von Archiv und Kleist-Museum zur Kleist-Überlieferung in Briefen und Dokumenten. Nach einer gemeinsamen Kaffeepause in der "Louise" endet die Exkursion für die Berliner Gäste dort, die Frankfurter Teilnehmer*innen werden noch bis zum Regionalbahnhof Wannsee begleitet, wo der RE 1 nach Frankfurt (Oder) fährt.

Teilnehmerbeitrag: 50,- Euro inkl. Reisekosten, Mittagessen und Kaffee; 30,- Euro bei individueller An- und Abreise zu allen Orten.

Reiseleitung: Anette Handke

Die Exkursion findet mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt, Fußwege von bis zu 900 m müssen gelaufen werden.

Treffpunkt: 8.20 Uhr, Bahnhof Frankfurt (Oder) oder 10 Uhr S-Bahnhof Wannsee, jeweils Empfangshalle


Bitte beachten Sie: Jeder Teilnehmende nimmt auf eigene Verantwortung an der Exkursion teil. Das Kleist-Museum schließt eine Haftung bei Personen- oder Sachschäden aus.

Anmeldung bis 18.11. nur schriftlich über info@kleist-museum.de oder per Post an die Hausadresse des Kleist-Museums.


Das Kleist-Jahrbuch 2019 ist erschienen.

Andrea Allerkamp, Günter Blamberger, Anne Fleig, Barbara Gribnitz, Hannah Lotte Lund und Martin Roussel (Hrsg.)

Im Auftrag des Vorstandes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Verlag: J.B. Metzler 

VI, 400 S., kartoniert, Preis: EUR 39,99, ISBN: ISBN 978-3-476-04910-0

(Mehr Informationen hier.)


Yoko Tawada verleiht den Kleist-Preis 2019 an Ilma Rakusa

Der Kleist-Preis des Jahres 2019 geht an die Schweizer Schriftstellerin Ilma RakusaIlma Rakusa ist eine geborene Kosmopolitin und Europäerin; sie verkörpert in einzigartiger Weise den Typ einer femme de lettres, wie er heute kaum noch anzutreffen ist: Dichterin, Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin (aus vier Sprachen), Kritikerin, polyglotte Intellektuelle. 1946 als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen in der Slowakei geboren, verlebte sie ihre frühe Kindheit in Ljubljana, Budapest und Triest und wuchs in Zürich auf, wo sie bis heute lebt, - wenn sie nicht auf Reisen ist, vorzugsweise im Osten Europas. Schon bevor der literarische Osten Europas nach der Wende ins Blickfeld des hiesigen Literaturbetriebs rückte, hat Rakusa mit ihren kongenialen Übersetzungen und Essays dafür gesorgt, dass die Literatur russischer, ungarischer und serbokratischer Autoren hierzulande gelesen und geschätzt  wird. Die deutsche Rezeption von Schriftstellern wie Marina Zwetajewa, Danilo Kiš,Péter Nádas und Imre Kertész ist wesentlich durch ihre sprachlich einfühlsamen Übersetzungen geprägt; und auch am Erfolg der Romane von Marguerite Duras haben Rakusas Übersetzungen aus dem Französischen einen maßgeblichen Anteil. 

Der Kleist-Preis wird Ilma Rakusa am 24. November 2019 in Berlin während einer Matinée im Deutschen Theater übergeben. Die Laudatio hält die Schriftstellerin Yoko Tawada, die selbst 2016 mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Informationen hier.


Das Kleist-Museum ist Landesstiftung

Der Landtag Brandenburg hat am 14. November 2018 dem Gesetz über die Errichtung der Stiftung einstimmig zugestimmt. Das Kleist-Museum ist seit dem 01. Januar 2019 im Rahmen der Landesstiftung gesichert und wird kontinuierlich weiter entwickelt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Preis für den besten studentischen Aufsatz über Heinrich von Kleists Werk

Die Heinrich von Kleist-Gesellschaft lobt in diesem Jahr zum ersten Mal einen „Preis für den besten studentischen Kleist-Aufsatz“ aus. Eingereicht werden können literaturwissenschaftliche Beiträge über Heinrich von Kleists Texte. Weitere Einschränkungen in Bezug auf Thema, Text- und Kontextauswahl oder Methodik bestehen nicht. Wir lassen uns gerne von Ihren Ideen überraschen! Einzige Bedingung: Die Verfasserinnen und Verfasser sind Studierende (oder Doktorandinnen und Doktoranden in der Anfangsphase ihrer Promotion). 

 (Weitere Informationen hier.)


Christoph Ransmayr: Kohlhaas.

Rede zur Verleihung des Kleist-Preises 2018.

Hier können Sie die Preisrede nachhören und nachlesen.

László Földényi verlieh den Kleist-Preis 2018 an Christoph Ransmayr

Der Kleist-Preis 2018 wurde Christoph Ransmayr am 18. November 2018 in Berlin von dem ungarischen Kunsttheoretiker, Essayist, Literaturkritiker und Übersetzer László Földényi  während einer denkwürdigen Matinée im Deutschen Theater übergeben. Arrangiert wurde die Preis-Verleihung von Ulrich Khuon und Ulrich Beck. Die bewegende Rede von Christoph Ransmayr, oder besser die autobiographische Erzählung zum Thema Kohlhaas-mein-Vater, wird im Dezember in der FAZ veröffentlicht werden, später dann im Kleist-Jahrbuch 2019 vollständig erscheinen, die Laudatio von László Földényi ist hier nachzulesen. Das Grußwort sprach der Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Blamberger (hier nachzulesen). Maren Eggert las aus dem Werk Ransmayrs und Heinrich von Kleists.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von dem Posaunisten Christian Muthspiel.

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Sonderausstellung im Kleist-Museum

„Himmlischer Regen auf die Erde“
Kleist bei Fontane

20. Oktober 2019 bis
26. Januar 2020