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Herzlich willkommen zum Webauftritt für Heinrich von Kleist


Online-Angebote des Kleist-Museums

In der aktuellen Lage bleibt auch das Kleist-Museum vorübergehend bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020 für Besucher*innen geschlossen.
In der Zwischenzeit möchten wir Ihnen aber unsere aktuelle Sonderausstellung "versetzen. Über das Marionettentheater" in digitaler Form zugänglich machen.

In loser Folge geben wir hier wechselnde Einblicke in die von Studierenden der Freien Universität kuratierten Ausstellung und präsentieren Ihnen zudem einige weitere Kleist‘sche Kostbarkeiten und Einblicke in die Museumsarbeit.

Für den direkten digitalen Zugang zum Werk Heinrich von Kleists empfehlen wir gern die Website www.kleist-digital.de von
Günter Dunz-Wolff.

Wir hoffen, Sie bald wieder persönlich in unserem Haus willkommen heißen zu können.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Ihr Team des Kleist-Museums


Daniela Strigl verleiht den Kleist-Preis 2020 an Clemens J. Setz

Der Kleist-Preis des Jahres 2020 geht an den 1982 in Graz geborenen Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz. Die Verleihung soll am 22. November während einer Matinée im Deutschen Theater erfolgen. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl hat – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson – gemäß der Tradition des Kleist-Preises Clemens J. Setz in alleiniger Verantwortung zum Preisträger bestimmt, mit folgender Begründung:

„Den Kleist-Preis erhält mit Clemens J. Setz ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Phantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopf-Universum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrückt die Maßstäbe der Normalität und verbindet wachste Zeitgenossenschaft mit den ganz alten Fragen, er gilt den Menschen wie den Maschinen und dem, was sie unterscheidet – im Urvertrauen auf die Macht des Bildes und im unausgesetzt ausgesetzten Grenzgang zwischen dem Visionären und dem Pathologischen.“

Die beiden ersten Romane von Clemens J. Setz Söhne und Planeten (2007) und Die Frequenzen (2009) sind im Residenz-Verlag erschienen, die folgenden Romane, Prosa- und Gedichtbände im Suhrkamp-Verlag. Für den Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (2011) erhielt er den Leipziger Buchpreis, für den Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (2015) den Wilhelm-Raabe-Preis. 2019 wurde er mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Erzählungen Der Trost runder Dinge (2019).


Das Kleist-Jahrbuch 2019 ist erschienen.

Andrea Allerkamp, Günter Blamberger, Anne Fleig, Barbara Gribnitz, Hannah Lotte Lund und Martin Roussel (Hrsg.)

Im Auftrag des Vorstandes der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

Verlag: J.B. Metzler 

VI, 400 S., kartoniert, Preis: EUR 39,99, ISBN: ISBN 978-3-476-04910-0

(Mehr Informationen hier.)

Das Kleist-Museum ist Landesstiftung

Der Landtag Brandenburg hat am 14. November 2018 dem Gesetz über die Errichtung der Stiftung einstimmig zugestimmt. Das Kleist-Museum ist seit dem 01. Januar 2019 im Rahmen der Landesstiftung gesichert und wird kontinuierlich weiter entwickelt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Dieses Portal wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


Sonderausstellung im Kleist-Museum

versetzen. Über das Marionettentheater

23. Februar bis
21. Juni 2020